Konzertbericht SURFITS, Elmshorn, 26.09.2026

Einmal mehr bringen die SURFITS den alten Haferflockenfrachter MS KLOSTERSANDE der KÖLLN Werke im Hafen von ELMSHORN zum beben!

Das SURFITS Konzert am Samstag Abend, 26. September 2026 sprüht vor Energie. Nicht nur die Band, auch das unglaublich vielschichtige Publikum ist sehr gut drauf. Vorne, dicht an der Bühne tummeln sich natürlich die tanzwütigen Skapunker aller Altersklassen, weiter hinten sieht man behutsam zappelnde Menschen, oft auch jenseits der 60. Erstaunlich.

SURFITS: (von links nach rechts): Annika Wiedekamm, Ayelt De Vries, Ole Schoch, Sebastian Martens

Wie das zusammen passt ist unerklärlich.

Vielleicht ist es einfach diese unbändige, positive Kraft die die SURFITS von der ersten bis zur letzten Konzertminute versprühen? In der ersten Hälfte so gut wie keine Pause zwischen den Stücken, danach dann öfters mal Smalltalk mit dem Publikum. Wohl auch um sich selbst und den Bandkollegen eine Verschnaufpause zu ermöglichen. Denn diese Art von Livemusik kostet den Künstlern auf der Bühne unendlich viel körperliche Kraft.

SURFITS: Matthias Schlachta

Aber sie erfordert eben auch technisches Können.

Das die beiden Gründungsmitglieder Matthias Schlachta (Gesang, Gitarre) und Dirk Planeth (Gitarre) sich schon ewig kennen lässt sich wohl nicht leugnen. Ein so gut eingespieltes Gitarrenduo muss man erst mal bei einer Amateurband finden. Obwohl SkaPunk auf dem ersten Blick wohl eher ein einfaches Gitarrenspiel erfordert, versuchen die beiden insbesondere in den Intros mehr aus dem Instrument und dem Genre heraus zu holen.

SURFITS: Dirk Planeth (entschuldigung für die schleche Bildqualität)

Sebastian Martens am Bass liefert völlig unaufgeregt eine solide Arbeit ab, wie gute Bassisten das nun mal machen. Der Schlagzeuger Andre Respa trommelt sich zwar kraftvoll die Seele aus dem Leib, liebt es aber auch in den kurzen Pausen zwischen den Stücken mit dem Publikum zu schnacken.

Aber was wären die SURFITS ohne ihre Bläser!?

Ole Schoch an der tanzenden Posaune, Annika Wiedekamm am Saxophon und Ayelt De Vries an der Trompete würzen gekonnt mit ihren präzisen Einsätzen den harten Gitarrensound. Es ist eben die Kombination aus elektrisch und akustisch, die diesen Musikstil in die Glieder aller Zuhörer fahren lässt.

SURFITS: Matthias Schlachta, Dirk Planeth

Eine Setlist oder auch nur die Besprechung eines einzelnen Songs ist auch nach diesem Konzertbesuch nicht möglich. Als nicht eingehörter Besucher fällt es schwer, dem Gesang, oder besser dem Shouting von Mathias Schlachta zu folgen. Das macht aber nichts, man muss bei dieser energetischen Musik auch nicht alles verstehen.

Wer die SURFTIS selbst einmal live erleben möchte, der kann sie am Samstag, den 13. Februar 2027 im LOGO (Hamburg) sehen und vor allem auch hören!

Viel Spaß dabei.

Peter.

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