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Heimaturlaub

Immer diese komischen Fragen im Kopf!

Sind wir nun auf Heimat- und/oder Landurlaub?

Oder kann man sowieso gar nicht von “Urlaub” sprechen, wenn man eigentlich schon im Segelurlaub ist?

Ist es überhaupt Urlaub, wenn man sich durch zusätzliche Reisen, durch Reise in der Reise, bemüht, die derzeit vornehmste Bürgerpflicht, das Impfen, wahr zu nehmen?

Urlaub von was überhaupt?

Denke positiv oder gar nicht. Und frage schon gar nicht so viel!

STENA GERMANICA in GÖTEBORG

Der STORMVOGEL liegt gut & sicher in einer Marina in STRÖMSTAD. Mit dem Zug entlang der schwedischen Westküste in 2,5 Stunden nach GÖTEBORG gefahren. Die Besonderheit: Es gibt keine Fahrkartenautomaten mehr. Damit man einen ordnungsgemäßen Fahrschein bekommt, muss man die APP VÄSTTRAFIC TO GO auf den Handy installieren und vor allem auch einrichten: Dafür sind die kompletten Kreditkartendaten erforderlich. Allerdings offensichtlich ohne das VISA 3D SECURE Verfahren – merkwürdig, das die das nicht brauchen?

STENA GERMANICA

Das benötigte Ticket kann man nicht im voraus kaufen, sondern erst dann, wenn man auch tatsächlich in den Zug einsteigt. Denn: Es hat eine zeitliche Befristung. Wenn man alle drei Zonen (A,  B und C) kauft, gilt das Ticket drei Stunden ab dem Zeitpunkt, ab dem man in der APP “kaufen” gewählt hat. Wenn man also am Ziel noch umsteigen muss und die Fahrt da hin lange dauert, kann es sein, das man ein neues Ticket braucht, weil das erste zeitlich abgelaufen ist.

STENA GERMANICA – im Kern älter als man denkt

Leider steht das in der APP nicht klar formuliert und man versteht dieses moderne Verfahren nur mit Learning by Doing. An sich keine schlechte Methode. Kostet nur mehr, wenn man zu früh die Fahrkarte kauft 😉

Anfangs ist der Zug sehr leer, eine Stunde vor GÖTEBORG so voll, das wir doch lieber Gesichtsmasken anlegen. Außer der Zugbegleiterin trägt niemand eine und wir kommen uns ein wenig komisch vor. Aber besser komisch fühlen als sich auf einer Impfreise, also auf der Zielgeraden, doch noch CORONA einzufangen.

STENA GERMANICA in KIEL am SCHWEDEN KAI

Wir laufen vom Bahnhof GÖTEBORG zum STENA Fähranleger, knapp 5 Kilometer entfernt. Zu weit mit Gepäck, wie sich unterwegs heraus stellt. Auf dem Rückweg werden wir mal schön die Straßenbahn nehmen. Beim einchecken im Fährterminal will man nur die Pässe und die Buchungsnummer sehen. Nix mit Coronatest oder ähnlichem.

STENA GERMANICA – Rückwärts auslaufend in KIEL, waghalsiges Ruderboot mit Trainer

Dann sind wir also mal wieder auf einem richtigen Schiff! Die STENA GERMANICA hat ja eine durchaus spannende Vergangenheit – der Wikipedia Eintrag dazu lohnt sich durchaus zu lesen. Erster Eindruck an Bord: Was für ein wirklich großer Dampfer!
Wie immer bei STENA: Alles ordentlich, sauber und gepflegt. Und sehr freundlich, nicht zu vergessen.

STENA GERMANICA – Der Yacht Club auf dem Achterdeck
GERMAN NAVAL YARDS – Die Reste einer einst stolzen Werft

Offenbar aus Geizgründen haben wir eine Innenkabine gebucht, das offenbar nur um die Buchung für die Rückfahrt dann doch lieber in eine Kabine mit Fenster zu verändern. Ist halt nix auf einen Schiff in einem Raum ohne Fenster zu sein.

STENA GERMANICA – Wende vor GEOMAR

Des Skippers Versuche das leckere Abendbüffet einfach so leer zu essen scheitern kläglich und enden mit leichten Bauchschmerzen bei eben jenem unersättlichen. Und wie immer auf solchen Reisen: Man kann es kaum erwarten, endlich anzukommen. Die morgendliche Revierfahrt auf der KIELER FÖRDE scheint in Zeitlupe abzulaufen.
Als Fußpassagiere kommen wir recht schnell von Bord und müssen nur gefühlt erst mal 500 Meter durch eine gigantischen Personentunnel in die falsche Richtung laufen. An dessen Ende stehen tatsächlich zwei uniformierte Bundesgrenzschützer, die die Pässe sehen wollen. Auch das, wenn es sein muss.

Tief im Westen, die Einfahrt zum KIEL KANAL (Nord-Ostsee-Kanal)

Dann zu Fuß zum Bahnhof KIEL und in einen bereits bei Abfahrt voll besetzten Zug. Gleich beim Einstieg haben einige fremde Mitreisende Stress miteinander und setzten damit die Stimmung im Großraumabteil. Schon blöd, wenn man auf einmal wieder die gesprochene Sprache der Mitmenschen versteht.

Betroffen schweigend schauen wir in die vorbeihuschende Landschaft von SCHLESWIG HOLSTEIN.

STENA GERMANICA Oberdeck

Die wenigen Tage in ELMSHORN rasen so an uns vorbei und wir werden tatsächlich wie geplant geimpft. Die Erstimpfung des Skippers bleibt folgenlos, die Zweitimpfung der Mannschaft zeigt tatsächlich Wirkung. Ungewohnt, bei dieser ansonsten doch sehr robusten Person.

Nun wieder auf dem Rückweg. Auf gleichem Wege in umgekehrter Reihenfolge.  Mit frischem CORONA Test am Morgen, denn den verlangt SCHWEDEN bei der Einreise. Ist doch völlig normal und auch selbstverständlich. Nur in diesem unserem Lande werden mal wieder Selbstverständlichkeiten tot gelabert, damit die wirklich wichtigen Themen nicht aufs Trapez kommen.

Einfach mal klare Ansagen machen und dann Take it or Leave it.

Wer nicht geimpft ist, wird nicht mehr reisen können. So einfach wird das sein.

Die STENA GERMANICA ist viel zu lang, um vor ihrem Liegeplatz am SCHWEDEN KAI zu KIEL zu drehen. Also läuft sie gefühlt 10 Minuten rückwärts bis auf die Höhe von GEOMAR und dreht dann dort. Wahnsinn, wie gut dieser riesige Dampfer rückwärts läuft! Durch die ganzen Umbauten ist die Brücke ein Deck niedriger als Mittschiffs, optisch nach hinten sehen kann der Herr Kapitän somit nicht. Wäre ja schon cool, mal genaueres zu erfahren…

STENA GERMANICA – Wende vor GEOMAR

Nun denn, wir freuen uns auf den STORMVOGEL, auch wenn das Wetter wohl nicht mehr so phantastisch sein wird, wie bei unserer Abreise.

Wie immer: Locker bleiben. Schauen wir mal.

Peter.

Tag 28: Anholt – Grenaa – Anholt, Sixt

Ganz schnell wird es einsam auf dem Dampfer.

Erst ist der Besuch weg, dann die Mannschaft. Landurlaub. War versprochen und was Skipper verspricht, das hält er auch. Nach eigener Einschätzung. Das war schon immer so, das mit der eigenen Einschätzung. Einen besonderen Sinn von solchen Landurlauben allerdings kann der Skipper natürlich nicht erkennen. Aber wenn es sein muss, dann muss es eben sein.

Hafen von ANHOLT

Und so bringt der Skipper seine Mannschaft mit der Fähre zum Festland nach GRENAA, klärt als zurückbleibender Reiseleiter die Geschichte mit dem SIXT Meet & Greet Mietwagen und schon ist er mutterseelen alleine.

Denkt er und die Mannschaft zumindest.

Doch bevor wir zu unvorhersehbaren kommen, soll zunächst das SIXT Meet & Greet erläutert werden.

Passagierterminal im Hafen von ANHOLT

Obwohl gut frequentierter Fährhafen, ist GRENAA so ziemlich am Ende der Welt. Dementsprechend gibt es auch nur die beiden Mietwagen Anbieter SIXT und AVIS im Hafen. Doch während AVIS ein Büro dort unterhält, hat SIXT eine besondere Lösung: Man reserviert ein Auto im voraus über das Internet. Innerhalb von maximal zwei Tagen bekommt man die Bestätigung, das das auch so klappen wird. Und dann trifft man sich zu einer verabredeten Uhrzeit auf dem Parkplatz des Fährhafens mit einem SIXT Mitarbeiter, der extra anreist und Mietvertrag und Autoschlüssel übergibt. Dann kann es los gehen.

Wendemanöver der Fähre im Hafen von ANHOLT. Bitte schön Abstand halten…

Was hat sich der Skipper für Sorgen wegen der Bezahlung gemacht. Am liebsten bezahlt er so was im voraus und gut ist. Doch das ging nicht. Laut offiziellem Verfahren soll auf dem Parkplatz die Kreditkarte samt PIN vorhanden sein. Bargeld oder V-PAY würden nicht akzeptiert.
In der Realität wollte der SIXT Mensch dann noch nicht mal die Kreditkarte sehen. Darauf angesprochen meinte er, die Daten hätten wir ja schon bei der Reservierung angegeben und durch die neuen Sicherheitsbestimmungen der Kreditkartenanbieter sei es technisch gar nicht möglich, auf dem Parkplatz zu bezahlen. Soll uns nur recht sein! Wenn man bedenkt, das der Skipper nur mit nach GRENAA gefahren ist, weil die Mannschaft ihre Kreditkarte in ELMSHORN vergessen hat und der Fahrer bei Anmietung zwingend eine Kreditkarte haben muss, die seinen Namen trägt. Also ist der Skipper der Mieter & Fahrer mit Kreditkarte und die Mannschaft zweiter Fahrer…und lässt dann den Mieter & Fahrer dann einfach auf dem Parkplatz stehen und braust davon.

Im Laderaum der ANHOLT Fähre
Im Laderaum der ANHOLT Fähre

Bei der Übergabe wird auch klar, wieso diese zwei Tage Bestätigungszeit dazwischen liegen. Die bringen nicht extra ein Auto auf den Parkplatz, sondern haben da immer zwei oder drei stehen. Und wenn keins da ist, kommt auch keines dazu. Wenn dann der Kunde kommt, kommt ein SIXT Mensch mit einem anderen Auto von sonst wo her und macht die Übergabe. Abgabe noch einfacher. Auto da parken, wo man es übernommen hat und Schlüssel in einen Briefkasten im STENA LINE Bürogebäude stecken.

Promenadendeck der Fähre von ANHOLT
Windpark vor GRENAA von DONG ENERGY

Bei der Reservierungsanfrage war eine Sache komisch: Während zunächst alle gefahrenen Kilometer inklusive sein sollten, waren später nur 700 KM enthalten, jeder mehr sollte extra bezahlt werden. In der Zwischenzeit hatte ich im selben Browser bei AVIS nach Preisen recherchier. Da waren immer die 700 KM, aber auch der knapp vierfache Preis. Also in einem anderen Browser SIXT nochmal reserviert und da wieder unbegrenzte Kilometer. Diese Schlitzohren!

SIXT meet&Greet Parkplatz im Fährhafen von GRENAA, vor dem STENA LINE Gebäude

Also denn.

Die Mannschaft ist weg, der Skipper dampft mit der Fähre drei langweilige Stunden zurück auf seine Insel. Obwohl, es gab gleich nach Verlassen des Hafens drei recht aufregende Minuten! Immerhin. Unvermittelt, ohne jede Ankündigung und ohne jeden ersichtlichen Grund legt die Fähre hart Steuerbord Ruder, neigt sich ob der vollen Fahrt spürbar auf die Seite. Wir fahren einen halbwegs sauberen, aber engen Vollkreis. Dann geht es weiter Richtung ANHOLT. Es folgt eine Durchsage auf Dänisch, irgendwelche technischen Probleme hätten dieses Manöver ausgelöst.

Könnte sein.

Die Fähre ANHOLT im Fährhafen von GRENAA

Kann aber auch nicht sein. Die Nummer hat mich doch sehr an eine Begebenheit auf dem STORMVOGEL in 2012 im niederländischen Wattenmeer vor der Insel VLIELAND erinnert. Der stolze Skipper hatte damals eine detaillierte Route im Plotter für das Fahrwasser nach HARLINGEN angelegt und dann dem Autopiloten befohlen, die Route abzufahren…

Die Fähre ANHOLT im Fährhafen von GRENAA

…doch in seinem Eifer hatte der Skipper glatt übersehen, das sein Boot den Startpunkt der Route längst passiert hatte. Woraufhin der Autopilot selbstverständlich zu der Einsicht kam, das Boot hart zu wenden um auf direktem Wege zum Startpunkt zu kommen, um von da aus ordnungsgemäß die Route abzufahren.
Und genau das könnte auch auf der Fähre der Fall gewesen sein, denn nach Verlassen des Hafens von GRENAA werden die Herren auf der Brücke den Autopiloten eingeschaltet haben…

Aber das war wirklich die einzige Aufregung.

Ansonsten Seefahrt mit Aussicht auf Windpark.

Rückfahrt der Fähre nach ANHOLT: Schiebewind am Windpark GRENAA

Peter.

P.S.:
Die Tage 25-27 haben wir auch gelebt! Aber recht faul. Am Strand und so…

Rückreise. ANHOLT in Sicht, endlich!

Greece 3&4 , Fähre, Egialia

Die Fähre!

Die Fähre in Norditalien die uns nach Südgriechenland bringen soll!

Ganz anders als die Fähren in Deutschland, Australien, Dänemark, Schweden und Norwegen (…Angeber!). Statt einfach mit dem Auto an einem Schalter vorzufahren und sein Ticket und die Bordinglane auf dem Warteparkplatz an der Verladestation in Empfang zu nehmen, muss man in Ancona (Italien) erst mal ganz schnöde ins Büro. Das ist zwar auch irgendwo im Hafen, aber eben nicht da, wo die Fähren sind. Nun denn, Büro gefunden, mit Maske das Gebäude betreten und nach 20 Minuten Tickets erhalten und der Schnitzeljagd folgend, das nächste Ziel im Hafen in Angriff nehmend: Die Pier.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Im Fährhafen von Ancona

Wir fahren also wie befohlen zur Pier 16, da gibt es keine nummerierten Wartereihen, sondern einen Typen der meint: Stellt euch mal da hin. Das machen wir auch so, nur damit viel später andere Typen kommen, die meinen, wir stehen da falsch, wir sollten da und da hin. Wohlgemerkt immer noch an Pier 16.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Im Fährhafen von Ancona

Als unsere Fähre, die Helenic Spirit der Anek Line, am Nachmittag in Ancona ankommt, bekommt der eigentlich im Winterlager befindliche Skipper nicht genug zu sehen! Coole Hafenmanöver von einem schnittig großen Dampfer, völlig ohne Schlepperunterstützung. So entstehen ungestört viele Bilder aus nächster Nähe, bis einem Hafenmann auffällt, das da ein Tourist wie doof Fotos direkt an der Pier macht. Der soll da bloß mal ganz schnell verschwinden…ja, ja, schon klar!

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines

Was dann folgt wirkt auf den Außenstehenden wie eine gehobene Form des absoluten Chaos. Die beiden Laderampen öffnen sich und spucken jede Menge große 30-Tonner LKW´s aus. Sie entkommen dem großen Schiffsbauch Vorwärts, Rückwärts, auf der Pier wendent, nur Meter vom nächsten rückwärts fahrenden Truck. Noch haben wir ja keine Ahnung, was im inneren dieses Schiffes gerade abgeht. Dock spätestens als über die eine Laderampe bereits LKW´s an Bord fahren während auf der anderen immer noch die Trucks aus dem Schiff heraus quellen wird klar: Das hat System! Welches ist unklar, aber es hat ein System! Es muss ein System haben!

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Fähre Helenic Spirit im Hafen von Ancona der Fährgesellschaft Anek Lines

Wir stehen immer noch auf unserer neuen Warteposition, die meisten der zu verladenen LKW´s sind schon an Bord. Irgendwann kommt ein uniformierter und meint, “to the ship, to the ship!”. Ja ja, schon klar, wir wollen zum Schiff, aber sollen wir jetzt im Ernst in diesem Getümmel etwa los fahren? Ja, sollen wir.

Über die linke Rampe in den Laderaum. Es dröhnen die LKW Motoren, Geschrei aus allen Richtungen, Abgase dringen in die Nase. War es eben noch gleißend Hell in der prallen Nachmittagssonne von Ancona, wird es mit einem Male schummrig dunkel. Wir sollen im Laderaum über eine dort befindliche weitere Rampe ein Deck höher in Richtung Bug fahren.Für uns anspruchsvoll, doch wenn die großen Lastwagen da rauf und runter kommen, werden wir das ja wohl auch hin bekommen. Oben angekommen geht es wieder zurück in Richtung Heck. Zwei laut schreiende Einweiser bugsieren die ankommenden Fahrzeuge in ihre endgültige Parkposition. Laut schreien müssen sie auch. Denn es ist unglaublich laut! Beide Ladedecks sind eigentlich nur rechteckige Schuhkartons die in der Mitte längsschiff durch Treppenhäuser und Versorgungsleitungen getrennt sind. Wir sollen wenden und rückwärts vor einen LKW. Kein Problem, doch jetzt wird es sehr eng und stählerne, gelb gestrichene Stützen die das darüber liegende Deck tragen tauchen unvermittelt im Rückspiegel auf. Die ob der Mannöver arg geforderten LKW Motoren und das Geschrei in allen Sprachen dieser Welt ist ohrenbetäubend. Als es um die Feinarbeit geht vernehmen wir mit einem male Deutsch: Rechts, Links, Weiter, weiter, weiter und schließlich Stop!

Knapp 10 Zentimeter kommen wir vor dem Führerhaus eines LKW´s zu stehen, zu beiden Seiten ist der Abstand etwas größer, aber von einem dieser gelben Stahlträger trennen unsere noch makellose Fahrzeugaußenhaut vielleicht 5 Zentimeter. Derweil kommen weitere LKW´s, die meisten parken nun vorwärts ein. Das heißt, sie müssen bei Ankunft rückwärts wieder raus bugsiert werden.

Unsere Sachen sind schon längst gepackt. Klamotten für eine Nacht, Waschzeug, Computer und Kamera gegriffen, Auto abgeschlossen und sich das Heck von Deck 6 als Parkposition gemerkt. Über das erste erreichbare Treppenhaus nach oben. Komisch, das hier jetzt so gar nichts beschriftet ist? Wohl nicht für Passagiere gedacht. Nicht ein Hinweisschild findet sich und so kommen wir auf Deck 10 heraus und müssen uns erst mal zurecht finden. Mittschiffs ist ja immer gut, zwei Decks runter und schon sind wir da, wo wir sein sollten: An der Rezeption!

Seit dem wir das Auto verlassen haben tragen wir unsere Masken, das wird an Bord auch so verlangt. Wir bekommen unsere Kabinenkarten und ein Page bringt uns mit dem Aufzug zurück auf Deck 10. Welch Luxus!
Die Kajüte ist OK und ähnelt sehr denen auf den Fähren im Norden. Zwei Einzelbetten, Nasszelle und ein leerer Kühlschrank. Eigentlich sind diese Fähren wohl auch gar nicht auf Passagiere ausgelegt, sondern auf den Transport von LKW´s. Die Fahrer sind dann eher Beiwerk. Keine Ahnung, wo die unter kommen. Würde mich nicht wundern, wenn die Fahrer einen Urlaubstag für die gut 20 stündige Passage einreichen müssten und ihr Essen an Bord selbst bezahlen sollten. Bier, so finden wir heraus, bekommen die LKW Fahrer zum halben Preis. Wir nicht. Wir sind halt schnöde Touristen.

Obwohl die beiden Laderäume sehr voll wirkten, laufen auf dem “Vergnügungsdeck” kaum Menschen herum. Schade ist, das man nur achtern nach draußen kann und keinen freien Außenblick nach voraus bekommt. Aber so verfolgen wir am Heck aufmerksam das Ablegemanöver und wundern uns noch immer darüber, das es beim Ent- und Beladen keine Unfälle gegeben hat.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Im Hafen von Ancona

Nach passieren der Hafeneinfahrt gehen wir auf dem Vergnügungsdeck 8 nach vorne in die leere Mythos Bar und genießen den Blick auf eine völlig ruhige Adria. Wir können uns nicht erinnern, jemals ein so ruhiges Meer gesehen zu haben.
Derweil hat unser Gastdampfer nun Reisegeschwindigkeit erreicht und selbst ganz vorne ist die Vibration der Maschinen noch sehr wohltuend zu spüren.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Auf See

Für den Abend haben wir uns ein Picknick aus dem Auto mitgebracht. Die wie unsere Kajüte auf Deck 10 befindliche Disco ist Coronabedingt geschlossen und so wird das mit dem sowieso nicht vorgehabten Tanzen auch spontan nichts. So eine leicht schwankende und vibrierende Koje ist ja zur Abwechselung auch nicht schlecht.

Bei Sonnenaufgang passieren wir an der Backbordseite Albanien und an der Steuerbordseite Corfu. Tatsächlich waren wir 2015 mit dem STORMVOGEL genau in diesem Revier auf Nordwestkurs, jetzt in die Gegenrichtung und halt ein paar Nummern größer.
Die Handys stellen wir lieber auf Flugmodus, loggen sie sich doch immer wieder in das Mobilfunknetz von Albanien ein – das ist immer noch richtiges Ausland! Nix EU Rooming.

Wir nähern uns dem planmäßigen Zwischenstopp Igoumenitsa in Griechenland und sind gespannt, wie das Hafenmanöver gefahren wird. Gutes Wetter, aber ordentlich ablandiger Wind. Unser Dampfer geht mit dem Heck zu Pier, keine Landverbindung zu beiden Seiten, kurz mal zwei Heckleinen rüber, dann offenbar Maschine langsam voraus und in einem Affenzahn verlassen ungefähr 50 Trucks und ein paar PKW´s das Schiff. Keine 30 Minuten später sind wir wieder unterwegs. Dolle Sache das!

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Zwischenstop in Igoumenitsa
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Zwischenstop in Igoumenitsa
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Zwischenstop in Igoumenitsa
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Zwischenstop in Igoumenitsa
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Zwischenstop in Igoumenitsa

Im Prinzip kann man die Küste immer gut erkennen und wir verbringen den Nachmittag auf dem Achterdeck. Direkter Kurs auf Patras, der großen Stadt im Norden des Peloponnes, gleich neben der riesigen Rio Andirrio Brücke, die wir 2015 auf Heimatkurs mit dem eigenen Boot passiert haben.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Ansteuerung Patras

Gegen 15:00 Uhr ist der Dampfer angebunden und wir sitzen schon seit 20 Minuten startklar in unserem Auto. Doch vor uns stehen viele, sehr viele LKW´s und die müssen alle die schmale eine Rampe runter. So mancher LKW Fahrer macht seine Sache sehr gut, andere brauchen viel Unterstützung von den Einweisern. Die ihre Sache wirklich sehr gut, aber auch sehr riskant machen. Oft sind weniger als 10 Zentimeter Abstand zwischen den Fahrzeugen, das ist eng. Das ist sehr eng. Die Einweiser turnen und wuseln nur so um die LKW´s herum, ein falsches Manöver und sie würden eingequetscht. Spätestens wenn die Trucks dann die Rampe runter fahren wird es noch enger, denn die Außenspiegel sind jetzt ausgeklappt und schleifen manchmal am Geländer. Aber da steht kein Einweiser mehr. Gegen 16:30 Uhr sind wir frei geparkt und wir dürfen los. Endlich!

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – Ansteuerung Patras

Wir verlassen das schwimmende Parkhaus ohne Blessuren am Fahrzeug über die innere und äußere Rampe und sind froh´, die Anreise nach Griechenland hinter uns gebracht zu haben.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – im Laderaum
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – im Laderaum
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – im Laderaum
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An Bord der Fähre Helenic Spirit – im Laderaum

Nun wird es jedoch noch mal spannend. Wie von Griechenland gefordert, haben wir im Vorfeld der Reise online ein PLF (Passenger Locator Form) ausgefüllt und wie von Griechenland versprochen, haben wir tatsächlich in der Nacht eine eMail mit einem Barcode von der Griechischen Regierung bekommen. Dieser Barcode ist für eine Einreise in Coronazeiten zwingend notwendig. Und, tärä, wir werden tatsächlich angehalten und müssen das PLF Dokument (als eMail Anhang PDF) mit dem Barcode vorweisen. Ein Scan, ein Blick, alles klar.

Nun aber wirklich: Willkommen in Griechenland, willkommen in Patras!

Die Verkehrsführung will uns zügig auf die Autobahn leiten, das wollen wir aber nicht. Ein Supermarkt wäre jetzt nicht schlecht und dank Herrn GOOGLE finden wir auch einen. Auf dem Weg dahin tanken wir das Auto voll mit Diesel. Für 1,019 € je Liter. Sensationell günstig. Jedoch, so denken wir später, irgendetwas stimmt mit dem Stoff nicht. Keine andere Tankstelle ist so günstig (eher 1,109 €) und die Verbrauchsnadel bewegt sich relativ schnell gen leer.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Egialia, PLO Beach Cafe

“Voll” getankt und frisch versorgt machen wir uns auf den Weg zu unserem ersten Übernachtungsplatz. Mal wieder mit PARK4NIGHT ausgekundschaftet. 60 Kilometer in der Abenddämmerung gen Osten, nach Egialia, ins PLO Beach Cafe. Angenehm warm. Und aufregend fremd die Fahrt durch die Straßen. Definitiv Mittelmeer, fast schon ein wenig eine arabische Anmutung. Vielleicht auch Einbildung.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Egialia, PLO Beach Cafe

Den Platz bei Egialia zu finden ist trotz Navi gar nicht so leicht, aber natürlich gelingt es doch. Um diese Jahreszeit sind wir zunächst die einzigen Gäste und der geschäftstüchtige, aber durchaus sehr freundliche Besitzer überzeugt uns schnell, bei ihm zu Essen. Sein Geschäftsmodell: Wenn man 30 € für Essen und Trinken in seiner kleinen Taverne bei ihm lässt, braucht man für den Standplatz nichts zu bezahlen. Das bekommen wir hin, natürlich.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Am Strand von Egialia

Später am Abend kommt nur noch ein weiteres Auto und so bleibt sie sehr ruhig, unsere erste Nacht auf dem Peloponnes.

Nach drei Tagen unterhaltsamer Anreise, 1.700 Autokilometern und gut 20 Stunden Fährfahrt sind wir da, wo wir hin wollten.

Im warmen und sonnigen Griechenland!

Hurra!

Peter.

Griechenland 2020

Mit den offiziellen Corona Regeln fest im Blick waren wir im Herbst 2020 mit dem Wohnmobil in Griechenland, auf dem Peloponnes unterwegs.

Drei Wochen WoMo-Leben, Sonnen- und Strandurlaub mit gutem Essen während in Norddeutschland der trübe Herbst Einzug hält.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Am Strand von Kamari

In der Rubrik “Griechenland 2020” haben wir in dreizehn Reiseberichten mit viele Fotos unsere letzte Reisemobil Tour in diesem Jahr “live on the road” beschrieben.

Die Reiseroute führte uns zunächst von Norddeutschland über Österreich und Italien zum Fährhafen von Ancona in Norditalien. Mit der Fähre über Nacht komfortabel nach Patras in im Nordosten des Peloponnes geschippert. Gleich zu Anfang der Reise ein unerwartetes echtes Highlight mit dem Besuch der historischen Altstadt von Monemvasia im Südwesten erlebt. Beeindruckend, aber auch wirklich anstrengend, wenn man die über viele Treppenstufen zu erreichende Oberstadt sehen will.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Taverne in Korfos

Nach Historie und Kultur folgte die absolute Einsamkeit von Vlychada Beach, einem Strand, an dem es außer Felsen, Wasser und Kiesel wirklich gar nichts gibt. Noch nicht mal ein Handynetz. Eigentlich ist man in Griechenland tatsächlich überall erreichbar – aber an diesem auch bei Felskletterern bekannten Ort herrscht absolute Funkstille. Über die beiden Stationen Notia und Kazarma erreichen wir Saladi Beach. Hier steht eine seit vielen Jahren verlassene weltberühmte Hotelruine. Der riesige Strand davor hat uns so begeistert, das wir gleich drei Tage dort geblieben sind.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Historische Altstadt von Monemvasia

Und wie es der Zufall so wollte: Von einem Lost Place zum nächsten. Auf dem Gelände der ebenfalls verlassenen Hotelanlage Club Apollo Beach findet man viele Stellplätze für Wohnmobile, wenn man will auch direkt am Wasser.
Nach so viel Einsamkeit und verlassenen Häusern wollten wir mal wieder einen belebten Ort besuchen. Tagsüber die hübsche Touristeninsel Poros erkundet, übernachtet vor Nisis Soupia und Tags darauf Fischessen in einer Taverne im Hafen von Vathy.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Am Hafen von Korinth

Ein ungeahntes Offroad-Abenteuer in spektakulärer Kulisse erlebten wir in Epidavros. Vielleicht hätten wir den steilen Berg besser nicht mit Wohnmobilen befahren sollen, doch dann würden uns ein tolles Erlebnis und das Titelbild dieses Beitrags fehlen. Das tags darauf besuchte kleine Städtchen Korfos war bereits im Winterschlaf, am Kanal von Korinth bewunderten wir den Mut der Bungeejumper und am wilden Strand von Kamari erlebten wir unsere einzige Griechische-Wilde-Hunde Geschichte der ganzen Reise.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Das Tal von Tripoli

Die Corona Situation hatte sich mittlerweile in Griechenland, aber auch in ganz Europa verschlechtert, doch der dünn besiedelte Peloponnes war nach wie vor kein Risikogebiet. Für den Rückweg nach Deutschland wählten wir die gleiche Route wie für die Anreise über Patras, Fähre und Ancona. Da die unverzügliche Durchreise durch die Risikogebiete Italien und Österreich als Transit und nicht als Aufenthalt bewertet wurde, mussten wir in Deutschland auch nicht in Quarantäne und konnten so unsere wirklich tolle Tour glücklich beenden.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Die Insel Poros

Wie üblich auf unseren Reisen zu Land und See lief unser Satellitengestützter GPS Tracker mit. Alle zwei Stunden wurde die genaue Position protokolliert. Wer sich dafür interessiert kann einfach in die Karte klicken und kommt auf die interaktive Ansicht, in der man alle Details sehen kann.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: GPS Track

Peter.

Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Auf dem Weg nach Notia
Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: In der Nähe von Epidavros

Greece 20-23, Patras, Ancona, Köln

Das letzte Frühstück in Griechenland findet am östlichen Strand von Patras statt. Der Wind bläst immer noch wie verrückt, es ist kühl, aber die Sonne und dieser sagenhaft strahlend blaue Himmel sind zurück! Klasse! Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: An der Brücke Rio Andirrio (Patras) Doch wie immer an solch besonderen Reisetagen: Eine leichte Anspannung bei den Reisenden liegt in ...
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Greece 19, Korinth, Kamari

Wir sind nun ganz in der Nähe des Kanals von Korinth. Eigentlich steht Sightseeing bei einem Strandurlaub ja nicht ganz vorne auf dem Tagesplan, aber das Wetter wird nicht besser und, viel entscheidender, es gibt etwas nachzuholen: 2015 sind wir mit dem STORMVOGEL auf Anweisung der Kanalgesellschaft nur in Höchstgeschwindigkeit durch den Kanal gebrettert und haben ihn zwar so aus ...
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Greece 18, Korfos

Das Wetter wird täglich schlechter. Soll wohl als Zeichen verstanden werden, wieder nach Hause zu fahren? Der Wind bläst wie doof aus Nord-Irgendwas und daher suchen wir eine Bucht, die nach Norden geschützt ist. Auf dem Weg gibt es eigentlich nur noch eine, die dem neuen Suchmuster entspricht: Korfos ist perfekt - im Norden Berge und nach Süden offen. Mit ...
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Greece 17, Epidavros

PARK4NIGHT ist eine französische App, in der Wohnmobilfahrer aus ganz Europa für ganz Europa Stellplätze für die Autos markieren und sie so beschreiben, das andere Wohnmobilfahrer entscheiden können, ob sie da hin fahren wollen - oder nicht. Die App wird in den Sprachen Französisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch, Englisch und Italienisch angeboten. Wahrlich eine europäische Lösung! Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: ...
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Greece 15&16, Nisis Soupia, Poros, Vathy

Wir kurven weiter Richtung Norden. Die Geschichte mit dem frischen Brot am Morgen besorgen artet ein wenig aus. Die Beschaffer kaufen mittlerweile in den Bäckereien nicht nur einfach Brot, sondern nun auch täglich eine Süßigkeit namens "Bougatsa". Blätterteig, so knusprig wie man ihn schon lange nicht mehr gesehen hat (vielleicht noch nie?), gefüllt mit einer Puddingähnlichen festen Creme. Delikatessiös. Im ...
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Greece 14, Club Apollo Beach

Von einem Lost Place (Salida Beach) zum nächsten Lost Place, dem Club Apollo Beach westlich von Porto Heli. Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Einfahrt zum Apollo Beach Club Durchaus keine Planung. Absoluter Zufall. Schlicht auf der Suche nach einem guten Platz zum Baden und für den Abend bzw. die Übernachtung. Einmal mehr PARK4NIGHT bemüht. Die Zufahrt zu der irgendwann aufgegebenen ...
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Greece 11-13, Saladi Beach

Der Weg nach Saladi Beach (auch Salanti Beach genannt / geschrieben) führt uns über Nafplio.Die Wettervorhersage für diesen Mittwoch behält leider Recht. Während wir seit Tagen blauen Himmel, ein paar Wolken und sehr angenehme Temperaturen von gut über 20°C genießen durften, fängt der neue Tag schon regnerisch und trübe an. Schlimmer noch: Für den Mittag ist Starkregen angesagt. Also ein ...
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Greece 8-10, Notia & Kazarma

So eine Strandrundreise im Herbst ist schon lustig. Immer auf der Suche nach einer noch besseren Bucht, nach einem noch besseren Strand. Dabei weiß man oft erst nach Verlassen eines Ortes, ob der nun gut oder schlecht war. Wobei "schlecht" in diesen Tagen wirklich relativ ist. Denn bisher konnten wir immer in Ruhe stehen, in praller Sonne schwimmen gehen und ...
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Greece 7, Vlychada Beach

Es gibt wohl gleich zwei Vlychada Strände in Griechenland. Einmal da, wo wir gerade auf dem Peloponnes herum kurven und einmal auf der Insel Santorini. Wenn man einmal auf der Insel ist, kommt man auf den Inselstrand wohl relativ gut hin. Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: Vlychada Beach Den Vlychada Strand an der Ostküste des dritten Peloponnes Fingers muss man ...
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Greece 5&6, Monemvasia

Wer glaubt schon einem Navi, das für 280 Kilometer 7,5 Stunden Fahrzeit mit dem Auto angibt? Wir nicht. Mit dem Wohnmobil in Griechenland/Peloponnes: In den Bergen von Aigeira Die schnellere Strecke über die Maut-Autobahn auf den Dritten Finger im Südosten des Peloponnes soll 340 Kilometer in 4,5 Stunden sein. Auf Autobahnen im allgemeinen sieht man nichts, wir haben die Anreise ...
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