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CORONIA Selbstversuch

CORONIA weit und breit, keine Impfung, kein Gegenmittel in Sicht.

Weltweit läuft die Forschung nach einem Heilmittel auf Hochtouren, internationale Spitzenkräfte sind zuversichtlich, in den kommenden 12 Monaten eine Lösung zu finden. Doch Abseits der hoch bezahlten Schulmedizin, Abseits der High-Tech Labore in Europa, den USA und China gibt, es eine verwegene Gemeinschaft von verschwiegenen Kleingruppen von Selbsthilfeforschern die immer dann tätig werden, wenn die Not am Größten ist.

Durch Zufall fiel uns das geheime Tagebuch von Dr. Peter und Schwester Heidi in die Hände, aus dem wir hier weltexklusiv zitieren dürfen:

Freitag, der Dreizehnte:

Es wird Zeit. Wenn wir noch rechtzeitig unseren Forschungsstandort in Südfrankreich erreichen wollen, müssen wir unverzüglich aufbrechen! Im Idealfall können wir uns dort am Mittelmeer internieren lassen und unsere lang geplante dreiwöchige Forschungsreihe in aller Ruhe durchführen. Schwester Heidi hat bereits alles Notwendige zusammen gepackt. Aus Sicherheitsgründen reisen wir unbeobachtet und isoliert mit dem eigenen Auto, nur kein Aufsehen erregen!

Samstag, der Vierzehnte:

Die französische Grenze ohne Kontrolle überquert. Was für ein Glück! Hätten die Grenzpolizisten das Auto kontrolliert und unsere umfangreiche medizinische Ausrüstung gefunden, wären wir doch arg in Erklärungsnot gekommen. Insbesondere der kohlebetriebene mobile Hochofen hätte wohl Verdacht erregt. Am Abend ARBOIS im französischen JURA erreicht. Abgeschieden auf einem Campingplatz übernachtet, die Stadt bewusst gemieden.

Einsame Zwischenstation in ARBOIS

Die späte Nachmittagssonne verleitet mich dazu, vielleicht schon jetzt die anstrebte Selbstversuchsreihe zu beginnen. Doch Schwester Heidi interveniert energisch: “Aber Dr. Peter! Sie gefährden noch die ganze Versuchsreihe! Sie selbst haben immer wieder betont, wie wichtig optimale Umgebungstemperaturen und salzhaltige Seeluft für einen Erfolg unserer Mission sein. Nein, nein. Halten Sie durch!”

Sonntag, der Fünfzehnte:

Ziel nicht erreicht. Falsche Route durch die Berge gewählt. Wie deprimierend. Müssen an der ARDECHE übernachten. Vor uns ein Wohnmobil aus ITALIEN. Die Insassen sind nicht zu sehen, wir hören aber auch kein Röcheln oder Husten aus dem Fahrzeug. Schwester Heidi ist davon überzeugt, dass jemand an Bord ist. Bloß Abstand halten, damit die Ausgangsvoraussetzungen der geplanten Versuchsreihe nicht kurz vor Beginn verfälscht werden.

Montag, der Sechzehnte, am frühen Abend:

Endlich! Das Mittelmeer in der Nähe von SETE erreicht! Das Sicherheitspersonal unserer Forschungseinrichtung direkt am Strand empfängt uns mit leicht betretener Miene. Später am Abend wird der französische Präsident zu seinem Volk sprechen. Es steht zu befürchten, dass sämtliche nicht staatlichen Einrichtungen geschlossen werden sollen. Nach gewohnt kurzer, messerscharfer Analyse entscheide ich mich dafür, unverzüglich die lange geplante Versuchsreihe zu beginnen! Schwester Heidi ist, wie so häufig in letzter Zeit, dagegen und warnt vor unvorhersehbaren Risiken. Was wenn etwas schief geht und wir am nächsten Tag abreisen müssen? Doch ich sehe mich zweifellos in einer Reihe mit Robert Koch, mit Louis Pasteur!

Montag, der Sechzehnte, am späteren Abend:

In Windeseile habe ich unser mobiles Labor vorbereitet: Den kohlebetriebenen mobilen Hochofen, die nicht elektrische Beleuchtung, die sichere Sitzgelegenheiten und natürlich die geheimen Versuchssubstanzen ausgepackt und aufgebaut.

Mobiles Labor in unserer Forschungseinrichtung am Mittelmeer

Im Schutze der sich nun überall ausbreitenden Dunkelheit die ersten Versuchssubstanzen geöffnet und mir oral zugeführt. Doch in der uns umgebene unglaubliche Stille habe ich das markante Öffnungsgeräusch der in einem metallischen Zylinder aufbewahrten Substanz nicht bedacht. Schwester Heidi schreckt alarmiert hoch: “Dr. Peter, sind Sie sicher dass sie diese schwere Bürde nach dem Anreisestress jetzt schon auf sich nehmen wollen?”

Montag, der Sechzehnte, noch später am Abend:

Vor einiger Zeit habe ich bereits noch eine zweite Probe aus einem anderen metallischen Zylinder der gleichen Substanz zu mir genommen. Danach einige kleine Schlucke einer besonders ekligen Substanz mit größter Willensanstrengung zu mir genommen. Um den widerlichen Geschmack erträglicher zu machen, hat Schwester Heidi der Substanz ein markantes Lakritz Aroma beigemischt, warnt aber bei jedem Schluck vor weiterer Aufnahme.
In Anbetracht der hastig durchgeführten, nervenaufreibenden und kräftezehrenden Versuchsreihe musste ich eine kurze Pause einlegen. Schwester Heidi serviert zu totem Tier vom kohlebetriebenen mobilen Hochofen frische Grünwaren aus lokalem Anbau. Doch keine Zeit zum wirklichen Genuss. Der Versuch muss unbedingt weiter geführt werden!

Montag, der Sechzehnte, an der Grenze zu Dienstag, dem Siebzehnten:

Endlich konnte ich wie geplant auf die Dritte Substanz der Versuchsreihe umstellen. Die jetzt verwendete dünnflüssige, rote Substanz stammt zwar aus lokaler Produktion, wurde aber von mir sorgfältig ausgewählt und auf etwaige Wechselwirkungen mit den anderen beiden Substanzen untersucht.
Trotz der späten Stunde besteht Schwester Heidi auf Reinigung der aller Versuchsgeräte. Das stellt mich vor ungeahnten Herausforderungen, scheinen doch die mir selbst verabreichten Substanzen Einfluss auf die Erdrotation und Erdanziehungskraft zu nehmen! Nur unter größten Mühen erreiche ich die Reinigungsstation am anderen Ende unseres Forschungsstandortes und erledige heroisch die gestellt Aufgabe.

Gut getarneter Hochsicherheitszaun (rechts im Bild) unserer Forschungseinrichtung

Dienstag, der Siebzehnte in tiefer Nacht:

Schwester Heidi notiert eifrig in ihr Versuchsprotokoll: “Dr. Peter ist nicht mehr Herr seiner selbst! Versucht, sich nur noch sitzend fortzubewegen. Offenbar beeinflussen die verabreichten Substanzen sämtliche Muskeln, sogar der Sprechmuskel scheint betroffen zu sein. Das war so nicht absehbar! Vermutlich befördern die lauen Nachttemperaturen sowie die stark salzhaltige Seeluft die Wirkung der Substanzen. Aber ich habe ihn ja gewarnt!”
Ich fühle mich gut – so gut wie schon lange nicht mehr! Doch plötzlich und unvermittelt überfällt mich mit einem Schlage eine ungeahnte heftige Müdigkeit. Vermutlich wirkt nun die zweite, markant nach Lakritze schmeckende Substanz.

Dienstag, der Siebzehnte, am frühen Morgen, noch dunkel:

Oh, mein Kopf! Oh, mein Kopf! Schwester Heidi! Sie müssen mir helfen! Doch ich brauche gar nicht laut nach ihr zu rufen. Zu meiner Verwunderung liegt Schwester Heidi gleich neben mir im Versuchsbett. Oh je, habe ich in der Nacht eventuell die Kontrolle und jeden Anstand verloren? Schwester Heidi, völlig schläfrig, gibt mir kryptische, kaum verständliche Tipps, wie ich den Notfallkoffer mit Betäubungsmitteln in fester Form in unserem mobilen Versuchslabor finden könnte. Unter Einnahme einer weiteren Substanz, die nichts, aber auch gar nichts mit den in der Nacht zu mir genommenen Substanzen gemein hat, nehme ich die festen, schmerzbetäubenden Mittel einsam zu mir. Schwester Heidi besteht darauf, das zu dieser frühen Stunde ihre Arbeitszeit noch nicht begonnen habe, kann aber auch nicht plausibel erklären, wieso sie neben mir im Bett liegt.

Dienstag, der Siebzehnte, Sonnenaufgang:

Die horizontale Ruhelage ist trotz der Schmerzmittel unbefriedigend. Schwester Heidi keine wirkliche Hilfe. Ich kleide mich an, umwickle mich gegen die Morgenkälte mit einer dieser sterilen Versuchsdecken und setzte mich in die frühe Morgensonne. Schon besser. Aus dem mobilen Labor meldet sich Schwester Heidi: “Ich hab´ es Ihnen ja gesagt, Dr. Peter! Ich hab´ es Ihnen ja gesagt! Passen Sie auf! Nun müssen Sie eben mit den Folgen leben! Machen Sie mich nicht dafür verantwortlich!”
Mein Gehirn, zu sehr von Schmerzen und Schmerzmitteln gelähmt, produziert keine adäquate Antwort. So ist es ja immer mit heroischen Selbstversuchern. Einsam, schmerzhaft einsam muss um jede neue Erkenntnis gekämpft werden. Kann ich einen klaren Gedanken fassen, beschäftigt mich die drängende Frage, welche der drei Substanzen diese verheerende Wirkung verursacht haben könnte? Lag es an der Reihenfolge? Oder war es schlicht die Menge? Wieso ist Schwester Heidi entgegen strikter Weisung nicht energischer eingeschritten? Warum hat Schwester Heidi nicht auf die Einnahme der klaren, völlig geschmacklosen vierten mitgeführten Hilfssubstanz bestanden? Fragen, die einer Antwort bedürfen!

Dienstag, der Siebzehnte, am frühen Vormittag:

Nach dem Schwester Heidi kommentarlos das Bett geräumt hat, versuche ich erneut die horizontale Lagerung meines Körpers. Doch ich finde keine Ruhe. Schwester Heidi tuschelt und kichert mit den Nachbarn. Worüber? Warum?
So langsam wirken die Schmerzmittel und in mir reift der Gedanke, dass feste Nahrung eventuell zur weiteren Verbesserung meiner körperlichen Situation beitragen könnte. Schwester Heidi organisiert einige Stücke von diesem landesspezifisch endlos lang gezogenem Weißbrot und bereitet das Frühstück…noch während der nunmehr überlebensnotwendigen Nahrungsaufnahme erscheint das Sicherheitspersonal unserer Forschungseinrichtung und verkündet, das eben jene am Mittag des gleichen Tages geschlossen werden müsse. Der Präsident persönlich habe dies so verfügt.
Welches Drama! Welche Enttäuschung! Was hat bloß der französische Präsident gegen ein hoch motiviertes deutsches Eigenversucher-Forscherteam? Statt uns nun nach erfolgtem erstem Versuch ein, zwei Tage der Ruhe zu gönnen um dann erneut einen Versuch mit anderen Substanzen unternehmen zu können, zwingt uns der Präsident zu Abreise! Vermutlich gibt es eine undichte Stelle beim Sicherheitspersonal unserer Forschungseinrichtung. Wie sonst sollte der Präsident von unserem Versuch erfahren haben und unter dem Vorwand der CORONIA sämtliche private Forschungseinrichtungen unverzüglich schließen?

Unabdingbare Versuchszutat: Salzhaltige Seeluft

Dienstag, der Siebzehnte, mittags:

Nun denn. Wir beugen uns der angedrohten Gewalt und machen uns auf den Weg nach Norden. Umständlich und in Zeitlupe packen wir die Ausrüstung unseres mobilen Labors zusammen. Der kohlebetriebene mobile Hochhofen ist in einem verehrenden Zustand. Mittags endlich, sind wir reisefertig. Wir kommen gut durch die leeren Straßen, doch ob der späten Abreise erreichen wir am Abend nur einen Schlafplatz an der Rhone, immerhin nördlich von Lyon. Schwester Heidi zeigt sich beeindruckt von meiner körperlichen Leistungsfähigkeit und meinem deutlich erklärten Verzicht auf die Einnahme weiterer Substanzen.

Mittwoch, der Achtzehnte:

Die Nacht an der Rhone verlief völlig ruhig, einsam und vor allem Erholsam! Schwester Heidi notiert in ihr Labortagebuch: “Dr. Peter macht jetzt wieder einen völlig stabilen Eindruck. Der Selbstversuch am Mittelmeer scheint keine bleibenden Schäden hinterlassen zu haben.”
Die Situation im Land der Franzosen ist beängstigend. Mein umfangreiches Wissen als professioneller Selbstversucher habe ich aus vielen Endzeitfilmen zusammen getragen. Jetzt sind wir mit unserem fahrenden Labor selbst Teil einer solchen Situation. Leere Straßen, keine Einwohner zu sehen. Kaum, teilweise sogar gar kein Autoverkehr. Wenn die vielen Polizisten, die an jedem Kreisverkehr aufs Neue prüfen, in welche Richtung wir tatsächlich fahren, wüssten, welch bahnbrechende Erkenntnis ich am Mittelmeer gewinnen konnte! Ich behalte mein Wissen selbstverständlich für mich und habe auch Schwester Heidi auf strikte Verschwiegenheit verpflichtet, so lange wir im Ausland sind.
Den Abend verbringen wir auf einem Sportplatz in der Nähe der deutschen Grenze. Der Grenzübertritt muss gut geplant und in Ruhe durchgeführt werden, gilt es doch bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse sicher in die Heimat zu bringen!

Donnerstag, der Neunzehnte, am frühen Morgen:

Nahrungsbeschaffung bei einer lokalen Bäckerei. Schwester Heidi verspürt eine ablehnende Haltung gegenüber uns fremden. Oder ahnen die Mitarbeiterinnen hinter dem Tresen, welche Geheimnisse Schwester Heidi vor ihnen verbirgt?
Die Grenze: Ein Stau, ein Stau! Die Deutschen machen die Grenzen dicht! Eine Katastrophe! Ein Anruf beim deutschen medizinischen Geheimdienst DMG schafft Klarheit. Wir dürfen passieren. Schwester Heidi ist beruhigt. Deutschland! Nun sind wir sicher.

Donnerstag, der Neunzehnte, am Tage:

Merkwürdig. Wieso sind auf deutschen Straßen so viel mehr Fahrzeuge unterwegs? Ist die CORONIA hier bereits überwunden? Sind unsere mühsam erworbenen Erkenntnisse unseres Mittelmeerversuches bereits überholt, gar wertlos?
Wir wollen nur noch ankommen. Schwester Heidi steht elektronisch in permanenten Kontakt zu anderen Wissenschaftlern und Laboren – doch niemand weiß genaueres.

Donnerstag, der Neunzehnte, am Abend:

Wir erreichen erschöpft nach der langen Fahrt unser geheimes Labor in der Nähe der deutschen Nordseeküste und werten noch in der Nacht unsere Versuchsergebnisse aus. Gut 3.000 Autokilometer in 7 Kalendertagen. Drei Substanzen in verschiedenen Dosen im Selbstversuch eingenommen, eine starke, kaum kontrollierbare Reaktion mit sehr überraschenden Nebenwirkungen unter besonderen mediterranen Bedingungen erzielt.

Zeitsprung. Dienstag, der Vierundzwanzigste, Epilog:

Wir zögern immer noch, unsere genauen Versuchsergebnisse in den Fachmedien (Bild, Autor-Motor-Sport, RTL II) zu veröffentlichen. Eigentlich müsste ich unter der strengen Aufsicht von Schwester Heidi noch sieben weitere Tage in Selbstquarantäne verbringen, doch bisher bin ich völlig frei von Symptomen. Daher gehen wir bereits jetzt mit ersten Erkenntnissen in die Öffentlichkeit. Die Sorge, andere könnten uns zuvor kommen und unsere Mühen überflüssig werden zu lassen, treibt uns an. Schwester Heidi hat, in einer Art wissenschaftlichen Höchstleistung die ihres Gleichen sucht, sämtliche Daten meiner Tabellen, Notizen und Skizzen in nur fünf Wörter kondensiert:

ALKOHOL IST AUCH KEINE LÖSUNG

Ach, Schwester Heidi, seien Sie doch nicht so! Immerhin lagen wir schon mal im gleichen Laborbett…ach, Schwester Heidi!

Es war ein Versuch wert! Die CORONIA muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Und schließlich: Bin ich nicht völlig frei von den bekannten Symptomen? Ist das etwa kein Erfolg?

Was sagen Sie jetzt, Schwester Heidi?

mit freundlichen Grüßen, Doktor Peter.

Vorsicht: www.cheapacampa.com.au

Nur sehr selten schreibe ich einen solchen Beitrag, aber unsere Toleranzgrenze ist überschritten.

Im folgenden Artikel dokumentiere ich zunächst einige Hintergründe zu dem Wohnmobilvermieter APOLLO und berichte dann von unseren Erlebnissen mit diesen Wohnmobilen in NEUSEELAND und AUSTRALIEN.

1) Hintergrund

In Vorbereitung unserer Land-Erkundungsreisen von NEUSEELAND und AUSTRALIEN haben wir bei der sehr guten deutschen Wohnmobil-Preisvergleichs-Suchmaschine BESTCAMPER nach möglichen Modellen und Anbietern gesucht.
Bei BESTCAMPER kann man die Wohnmobile auch direkt in Euro buchen. Ein Stichproben-Vergleich zu den Angeboten direkt bei den jeweiligen Wohnmobil-Anbietern brachte keine nennenswerten Preisunterschiede, also haben wir direkt bei BESTCAMPER gebucht.

Das Geschäftsmodell von BESTCAMER besteht darin, die unterschiedliche Anbieter und Angebote über eine einheitliche Suchmaschine vergleichbar zu machen und dann durch eine eventuelle Vermittlung Provision zu verdienen. Wie gesagt: BESTCAMPER.de ist sehr gut und mit Liebe zum Detail gemacht. Der Service war/ist 1A und dieses Angebot können wir gerne weiter empfehlen.

Wir haben unser Wohnmobil bei dem sehr großer Vermieter APOLLO MOTORHOME HOLIDAYS PTY Ltd. in AUSTRALIEN (Hauptquatier BRISBANE) gebucht. Dieser Anbieter ist auch in NEUSEELAND und den USA tätig. Das Familienunternehmen wird von den Söhnen der Gründer, Luke und Karl Trouchet geführt und erwirtschaftete laut Presseberichten folgende Umsätze:

Neuere Zahlen lassen sich auf Anhieb leider nicht finden. Das Unternehmen fährt eine Mehr-Marken-Strategie bei der Vermietung von Wohnmobilen:

1) Unter der Marke Star RV Rentals werden nagelneue oder fast neue Wohnmobile (maximal 12 Monate alt) seit 2012 in die Vermietung gebracht

2) Wenn die Wohnmobile für Star RV Rentals zu “alt” werden, werden diese unter der Hauptmarke APOLLO angeboten

3) Altern die Wohnmobile weiter, werden sie schließlich unter der Marke CHEPA CAMPA angeboten – und danach wohl entweder verschrottet oder in den Abverkauf gegeben. Angeblich sind die Fahrzeuge in dieser Kategorie maximal 5 Jahre alt.

APOLLO verfügt noch über eine weitere Vermietungs-Marke: HIPPI CAMPER. Dort werden andere Fahrzeugtypen als für 1-3 angeboten.

Ferner gehört seit 2005 das Unternehmen TALVOR zum APOLLO Konzern. TALVOR baut die Wohnmobile für die APOLLO Marken auf Basis VW, FIAT, FORD, TOYOTA und MERCEDES, aber auch für den freien Markt.

Die Preisunterschiede von (1) zu (2) sind dramatisch, von (2) zu (3) eher lächerlich::

  • Basis 10-17. März 2014 von Sydney nach Cairns 2 Erwachsene, 2 Kinder
  • STAR RV Hercules 6 Berth 4.656 AUS$ (3.095 €) (entspricht 94% mehr als APOLLO)
  • APOLLO EURO Deluxe 6 Berth  2.402 AUS$ (1.600 €) (entspricht 8,5% mehr als CHEPA)
  • CHEPA 6 Berth 2.214 AUS$ (1.470 €)

Laut TALVOR Hompepage kostet ein nagelneuer Camper von “unserem” Typ 142.724 AUS$. (94.900 €)

Das kommt mir relativ viel vor, denn das Basismodell vom Typ VW CRAFTER (5 Tonnen, langer Radstand) kostet (nach Deutscher Preisliste) gerade mal (brutto!) 66.510 AUS$.

Und sicher ist der Listenpreis nicht der, den man bezahlt, wenn man viele Fahrzeuge abnimmt. Eigentlich egal, demnach wäre der Aufbau gut 80.000 AUS$ wert – nie im Leben!

Unterstellt man im ersten Jahr eine eine Vermietungsquote von 50%, sind die Anschaffungskosten des Fahrzeugs bereits nach gut einem Jahr erwirtschaftet (…Betriebskosten dürften gegen 0 laufen, da alles neu ist und die Lieferanten (VW und Tochter TALVOR) für Mängel gerade stehen müssen. Der Betrieb der Organisation dürfte minimal zu Buche schlagen, da deren Betriebskosten ja auf alle Fahrzeuge der Flotte umgeschlagen werden müssen.

Also fängt bereits im zweiten Jahr das große Verdienen an – und je weniger Kosten man in den Erntejahren 2-7 produziert, um so größer ist logischer Weise der Profit. Die Vermietungsquote wird steigen, weil die Fahrzeuge deutlich günstiger sind und der somit Markt breiter wird. Dafür steigen leicht die Betriebskosten. Nur leicht, weil meiner Meinung nach wichtige Verschleißteil-kosten auf den Kunden (…oder dessen Versicherung) abgewälzt werden.

Für die Jahre 2-7 (6 Jahre) dürften die Erlöse bei einer Auslastung von 75%  in Summe bei mehr als 550.000 AUS$ liegen.

Bei BESTCAMPER wird fairer Weise für die Marke CHEPA CAMPER darauf hingewiesen, das es sich um gebrauchte Modelle handelt. In den Angebotsunterlagen heißt es dazu (in Deutsch, Zitat):

CHEAPA Camper sind ältere Fahrzeuge von APOLLO Motorhomes. Nach ca. 3,5 Jahren werden sie dann unter dem Produktnamen CHEAPA zu günstigeren Konditionen noch einige Jahre vermietet und haben in der Regel auch eine hohe Kilometerleistung.

Die Fotos von den CHEPA CAMPA Wohnmobilen lassen allerdings auf quasi neuwertige Fahrzeuge schließen, der Schriftzug CHEPA CAMPA ist in der Werbung auf allen Fahrzeugen zu finden – in Wirklichkeit werden die alten Fahrzeuge natürlich nicht mehr neu beschriftet – viel zu teuer! (siehe oben: “Gewinnmaximierung”)

Annahme:
Jährliche Laufleistung 30.000 Kilometer. Dann wäre unser Bus jetzt 6,5 Jahre alt (192.000 Kilometer gelaufen).

CHEPA CAMPER wirbt mit folgenden Slogans (in Englisch, Zitate):

  • SAME SERVICE – SAME SPIRIT (just a little chepa)
  • SAME COMFORT – SAME VEHICLE (just a little chepa)
  • SAME VIEW – SAME HOLIDAY (just a little chepa)
  • RELAX – KNOWING YOU HAVE 24 HOURS ROADSIDE ASSISTENCE

Der letzte Spruch ist offenbar Real-Satire, denn übersetzt in Umgangssprache heißt das wohl:

“Wir vermieten Dir echt alte und ausgelutschte Fahrzeuge, aber keine Sorge: Wenn die Kiste mal stehen bleibt, bieten wir Dir einen Rund-Um-Die-Uhr Reparaturservice!
Wusstest Du schon? Pannendienst und Werkstattaufenthalte machen Deinen Urlaub abwechslungsreicher! Den 24 Stunden-Service solltest Du nicht so genau nehmen – die Leute in den Werkstätten haben natürlich auch mal Feierabend oder Wochenende! “

So weit aus der Werbung, so weit, so unterhaltsam…

Die Preisunterschiede von (1) über (2) zu (3) sind weiter oben bereits dokumentiert und wer so wie wir nicht immer was neues haben muss, kann so einfach Geld sparen. So jedenfalls die Werbung und die Verkaufsstory von APOLLO CAMPER.

2) Unsere Erlebnisse

Bei unseren beiden Wohnmobilreisen (Januar 2014 NEUSEELAND und Februar/März 2014 AUSTRALIEN) mussten wir uns aber leider von der Realität einholen lassen.

Beide gemieteten Fahrzeuge basieren auf einem VW CRAFTER mit eben einem TALVOR Aufbau. Ob der Aufbau gut oder schlecht ist und ob das technische Konzept des Aufbaus für Camping in der Wildnis richtig schlau ist, wollen wir hier gar nicht bewerten. Nur so viel: Die Fahrzeuge brauchen abends eigentlich immer 220 Volt damit alles funktioniert…

Was wir aber in aller Deutlichkeit anprangern müssen ist zum einen der technische Zustand der Fahrzeuge und zum anderen die Sauberkeit eben jener.

Zunächst das kleinere Fahrzeug in NEUSEELAND:

australia_apollo_camper_van_chepa_campa

Das Fahrzeug in NEUSEELAND vom Typ “CHEPA 2 Bearth” hatte ungefähr 130.000 Kilometer auf der Uhr und entsprechende Gebrauchs spuren. Im Kleiderschrank waren viele Bohrlöcher zu erkennen, offenbar wurde eine DVD Anlage samt Monitor demontiert, bevor man das Fahrzeug herunter gestuft hat. Man hat sich keine Mühe mit dem Rückbau gegeben. Das ist zwar nur Kosmetik, zeigt aber den Geist des Anbieters: Die einen nennen es sparsam, die anderen Geiz.

Die Reifen waren schon sehr alt und wie bei einem windigen Gebrauchtwagenhändler übermäßig mit Reifen spray eingesaut. Laut Übergabe war das Profil am gesetzlichen Limit. OK, würde man denken, das sind ja deren Reifen.

ABER FALSCH: APOLLO bietet sehr gerne (=vor Ort, aufdringlich) eine Reifenversicherung an für den Fall, das ein Reifen mal kaputt geht. Diese Versicherung muss, falls gewünscht, separat abgeschlossen werden. Das ist ja schon ein starkes Stück: Schrottreifen in die Vermietung geben und den drohenden Ersatz so oder so vom Mieter bezahlen lassen!

Gleiches gilt für die Windschutzscheibe. Die Gefahr eines Steinschlags ist in beiden Ländern viel größer als in Deutschland, da selbst auf den festen Straßen sehr viel Rollsplitt und kleine Steine herum liegen. So hatte dann das Fahrzeug in NEUSEELAND auch drei sichtbare Steinschläge. Auch hier: Extra Versicherung abschließen oder mehr zahlen, wenn die Scheibe kaputt geht.

Sehr ärgerlich war der Umstand, das die Verbauchsbatterie für die 12 Volt Anlage im Aufbau völlig platt war. Sie hielt den Kühlschrank auf geringster Stufe gerade mal 6 Stunden (alle anderen Verbraucher abgeschaltet). Das reicht nicht, wenn man mal ohne 220 Volt Anschluss übernachten möchte. Das kommt in NEUSEELAND sehr häufig vor, da es sehr viele, sehr gute DOC (Department of Conservation) Campsites gibt die nur über ein Plumpsklo verfügen.

Während der drei Wochen benötigten wir einmal den Pannendienst (“Roadside Assistence”) und wir waren einmal in der Werkstatt. Nach zwei Tagen ohne Benutzung sprang der Motor nicht mehr an – Startbatterie leer. OK, wir haben über die 12 Volt Steckdose ein paar mal die Handys geladen (maximal 4 mal) …aber platt?
Das andere mal war die gesamte 12 Volt Anlage des Aufbaus ausgefallen. Kein Licht, keine Wasserpumpe, kein Kühlschrank und auch kein Herd: Dessen Zündung läuft auch über die 12 Volt Anlage und wenn man keine Streichhölzer an Bord hat, bleibt die Küche eben kalt. Streichhölzer gehören nicht zum Starter-Kit ;-(
Ich hatte ja die Verbrauchsbatterie in Verdacht, es lag aber an einem schlecht gecrimpten Anschluss in der Verteilertafel. Wackelkontakt. Zum Glück hat der Mechaniker in QUEENSTOWN (NEUSEELAND) diesen Fehler durch Zufall entdeckt und auch direkt beheben können – es ging ja nur ein Vormittag dafür drauf und es regnete sowieso 😉

Der Radio/CD Player funktionierte nicht und wenn man das Abblendlicht eingeschaltet hat, leuchtete manchmal eine Warnleuchte auf. Der Sicherheitsgurt auf der Fahrerseite rollte sich nur bei jedem zweiten Male auf und flog eigentlich immer in der Gegend rum, wenn man ausgestiegen ist.

Aber das Fahrzeug war bei der Übergabe völlig sauber – selbstverständlich auch, als wir es zurück gegeben haben. Die Küchenausstattung war minimal: Genau 2 Messer, genau 2 Gabeln und natürlich genau 2 Löffel. Dafür aber genug Töpfe, kein Schneidebrett und keine Kaffeemaschine zum runter drücken. Aber 220 Volt Toaster und 220 Volt Wasserkocher.

Der Spritverbrauch war mit ca. 12 Litern OK, Öl mussten wir keines nachschütten – wäre aber auf eigene Kosten gewesen.

Grundsätzlich bedeutet bei APOLLO ein gebrauchtes Fahrzeug, das es eigentlich ein bereits ausgelutschtes Modell ist mit dem man noch richtig Geld verdienen kann (siehe oben Preisunterschied, Kalkulation). Ich bin sicher, das weder die Batterien, noch die Reifen bei unserem Fahrzeug in NEUSSELAND jemals erneuert wurden.

Aber noch mal: Immerhin, es war sauber…

…wir müssen darauf ein wenig herum reiten, denn als wir in SYDNEY (AUSTRALIEN) das Wohnmobil vom Typ CHEPA 6 Bearth  übernommen haben, waren wir beide doch recht fassungslos.

Völlig abgefucktes Teil!

australia_apollo_camper_van_chepa_campa

Gut 190.000 Kilometer auf der Uhr, völlig zerschlissen und DRECKIG das es einem die Sprache verschlägt. Bereits als wir die Tür öffneten schlägt uns leichter Urin-Geruch in die Nase…hm, na ja, vielleicht nicht gelüftet und es ist ja warm?

Wir stellen aber schnell fest, das das wohl Wohnmobil wohl schon länger nicht mehr professionell gereinigt wurde. Wir sprechen mit dem Filialleiter, der kann unsere Aufregung wohl nicht nachvollziehen und bietet uns zwei andere Modelle der Marke CHEPA CAMPER an – noch schlimmer.

Ich habe die Faxen dicke und will ein besseres Modell mieten…

…scheiß auf den Mehrpreis.

Aber: Kein besseres Modell verfügbar…

…wir beratschlagen uns kurz und nehmen, was man uns “angeboten” hat – verbunden mit meinem Versprechen an den Filialleiter, diesen nun hier vorliegenden Artikel in meinem Reiseblog über die Zustände bei APOLLO zu verfassen.

Wir fahren zu einem Supermarkt und kaufen Reinigungsmittel:

* Glasreiniger
* Textilreiniger
* WC Reiniger
* Putzlappen
* Papiertücher

Und gehen dann auf eine Campsite im Süden von SYDNEY und machen uns ran an den Dreck:

Mit Gummihandschuhen entferne ich die WC Kassette, spüle sie an der Dump-Station und reinige sie mit Glasreiniger. Das Problem mit der Kassette ist offensichtlich eine Undichtigkeit an deren Oberseite. Wenn die Fäkalien beim Fahren so vor sich hin schaukeln, sabbert dort wohl was raus und verteilt sich im Kassettenfach. Dazu muss die Kassette gar nicht besonders voll sein, denke ich.

IGITT!

Das Kassettenfach ist natürlich auch nicht ganz dicht und so läuft die Brühe irgendwo umher…und verbreitet diesen ekeligen Urin-Geruch. Wir lösen das Problem in dem wir die unzugänglichen Stellen mit Glasreiniger einsprühen – denn der ist ja nicht so scharf wie Chlor-WC Reiniger aber dennoch Geruchs-bindend…und wir benutzen das Klo nicht mehr. Auch nicht im Notfall ;-(

Währenddessen nimmt sich Heidi die Schränke vor: Die sind wohl zuletzt vor ein paar Jahren mal ausgewischt worden – hätten wir da unsere frische Wäsche rein gelegt, wäre wohl Waschmaschine angesagt gewesen. Der Herd sieht aus wie gerade noch benutzt, das Waschbecken wie eben gespült. Aber nicht mehr lange…

…nach 4 Stunden sind wir mit unserem Werk zufrieden. Wir haben die ekelig riechenden Polster der Mitfahrer-Sitze ausgebaut und mit Unmengen von FEBREZE eingesprüht und in der Sonne trocken lassen. Wir haben den Boden geschrubbt und die Wände dazu: Überall waren merkwürdige schwarze Flecken und Streifen an den weißen Gfk Innen-Wänden des Aufbaus. Vermutlich platt gehauene Insekten und/oder Mücken? Mit ein wenig Schrubben (perfekt: Glasreiniger und Papiertücher) haben wir alle weg bekommen!

Falls sich nun jemand fragt, warum wir selbst den Bus sauber gemacht haben?

Na ja, das kam so:

Nach unserem Gemeckere in der Vermietstation in SYDNEY kam dann also so ein “Reiniger-Typ” an. Bewaffnet mit einer Sprühflasche (was auch immer darin gewesen sein mag) und einem Putzlappen. Er wollte von Heidi wissen, was er putzen solle. Na, fang doch mal mit dem Klo an, so wie das stinkt! Also werkelt er ein paar Minuten im Klo herum, es stinkt immer noch und wendet sich dann auf unsere Bitte hin dann den völlig verstaubten Kindersitzen zu.

Mit der gleichen Sprühflasche und dem gleichen Lappen!

JEDES WEITERE GEREDE WAR SINNLOS!

Wir haben Vorkasse geleistet, unsere Reise mit Tochter und Enkeln zeitlich fest geplant und vor die Frage gestellt: “Abbruch oder Weiter” entscheiden wir uns bekanntlich immer für “Weiter”!

Die Übergabe völlig verdreckter Fahrzeuge liegt wohl direkt in der Verantwortung der APOLLO Station in SYDNEY. Denn das Fahrzeug in CHRISTCHRUCH war ja 1A sauber.  Offenbar denkt sich der Stationsleiter: Och ist ja nur ein CHEPA CAMPA Mieter, da muss das nicht so sauber sein? Hallo?
Wirklich: Die anderen beiden “angebotenen” Fahrzeuge waren noch schlimmer: Man öffnete die Tür und sah auf dem Boden erst mal die dicken schwarzen Schuhabdrücke von Arbeitsschuhen…

Technisch ist das APOLLO Fahrzeug in AUSTRALIEN wohl auch eher so la la. Gut 190.000 Kilometer auf der Uhr sollten für einen VW kein Problem sein…

…aber das uns nach knapp 350 gefahrenen Kilometern der Motor ins Notprogramm geht und keiner eine Erklärung dafür hat, ist schon wirklich doof. Die Reifen sind etwas besser als in NEUSEELAND, zumindest auf der Vorderachse. Die Hinterachse verfügt bei dem großen Bus über Doppelreifen, die inneren kann man eigentlich gar nicht begutachten.

Aber immerhin funktioniert das Radio und die Versorgungsbatterie für den Aufbau hält den Kühlschrank über 30 Stunden. Insofern eine Verbesserung!

Die Ausstattung ist vermutlich seit Jahren nicht mehr durchgesehen und aktualisiert worden. Der Eimer hat ein Loch, Kehrbesen und Kehrblech fehlen, wie auch Töpfe. Alles kein Problem – kann man alles für weniger als 100 AUS$ schnell nachkaufen..

..und APOLLO dabei helfen, das CHEPA CAMPA Selbsthilfeprogramm “Abenteuer APOLLOl” Wirklichkeit werden zu lassen. Wie wäre es mit:

CHEPA CAMPER – das Abenteuer beginnt mit der Anmietung!

Unser Fazit:
Hände weg von APOLLO Wohnmobilen! Dieser Anbieter rechnet damit, das der Kunde auf seinem Urlaubsweg die technischen Reparaturen durchführen lassen wird (so sie denn anfallen) und versucht über fadenscheinige Zusatzversicherungen (Reifen, Windschutzscheibe) an zusätzliches Geld zu kommen.
Es scheint keine Qualitätskontrolle zu geben – wohl aber eine Kundenzufriedenheits-Nachfrage per eMail. Aber die ist nach meinem Verständnis reines Alibi, es ändert sich inhaltlich nichts weil das den Profit schmälern würde.

Denn:
Nach unseren Erfahrungen in NEUSEELAND haben wir über unseren Vertragspartner BESTCAMPER und die APOLLO Station in CHRISTCHURCH darauf hingewiesen, das wir als nächstes 6 Wochen in AUSTRALIEN unterwegs sind und ein technisch einwandfreies Fahrzeug erwarten. Beide Ansprechpartner haben mir versichert, das unsere Kritik weiter gegeben wurde und APOLLO sein Bestes geben würde.

Wenn das, was wir jetzt bekommen haben, das Beste ist, was APOLLO kann, dann sollte man sich sicherlich besser einen anderen Vermieter aussuchen.

Bei Anmietung bei APOLLO SYDNEY sollte man einen mietfreien Reinigungstag bei Bezahlung der Reinigunsmittel einfordern.

Solche Anbieter setzten einfach auf die Karte “Einmal-Kundschaft”: Wer aus Europa kommt und einmal ein Wohnmobil in AUSTRALIEN und/oder in NEUSEELAND gemietet hat, der kommt wahrscheinlich sowieso nicht wieder. Also kann man das maximale aus dem Kunden heraus pressen, minimale Leistung erbringen und sich schnell dem nächsten Neukunden zuwenden.

Aber eines hat APOLLO nicht auf dem Zettel: Tief enttäuschte Kunden können bereits seit Jahren ihre Meinung im Internet publik machen und so andere, aus APOLLO Sicht potentielle Neukunden, warnen. Wie uns erging es auch anderen, kann man alles nachlesen. Zum Beispiel hier bei TRIP ADVISOR.

Und so verliert man schneller Geschäft, als es durch Werbung aufbauen zu können. Ganz schön doof! Für ein Inhaber geführtes Unternehmen!

Faire Leistung für gutes Geld wäre bekanntlich langfristig eine sichere Bank.

Aber APOLLO denkt offenbar nicht langfristig, sondern nur an extrem schnelles Wachstum.

Soweit zu diesem Thema. Diesen Beitrag hätte ich nicht geschrieben, wenn das Fahrzeug in SYDNEY sauber gewesen wäre.

Rück- und Nachfragen jederzeit gerne per eMail – andere Anbieter können wir nicht empfehlen, wir haben ja nur CHEPA CAMPA gebucht und somit keine Vergleichswerte. Abe