MAROKKO 2022: MT 18-20, NAZARE (Welle)

Besser eine starke Behauptung als ein schwacher Beweis.

Abenteuer und Legenden.

Eine Sache so lange behaupten, bis sie wahr wird.

Die Befürchtung liegt nahe, das es mit der sagenhaft großen Welle von NAZARE vielleicht gar nicht so ist, wie immer wieder behauptet. Es könnte vielmehr auch einfach so sein, das die Kombination aus „großer Welle„, „spektakulären Felsen“, „historischer Festung“ und „guter Erreichbarkeit“ einmalig ist. Insbesondere wenn sich die Zufahrtsstraße hervorragend weit vor dem eigentlichen Geschehen absperren lässt, damit man dort zum Beispiel eine Kasse errichten kann, um Eintritt zu verlangen. Natürlich nur, wenn auf der Welle gerade irgendwelche Meisterschaften im Wellenreiten ausgetragen werden. Jetzt, da keiner auf dem Wasser ist, kommt man kostenlos bis zur Festung. Erst wenn man diese auch noch erobern möchte, werden 1 € fällig. Na ja, das ist wohl fair.

Die Welle von NAZARE (Portugal)

Sicherlich ist die Welle von NAZARE unter bestimmten Wetterbedingungen sehr viel größer als in diesen Tagen. Doch einige der im Ort hängenden Fotos möchte man mit ganzem Verstand in das Reich der Fabel, sprich Fotomontage verweisen. Motiv „Riesige Welle, die die Festung zu verschlingen droht.“ Doch wer weiß das schon genau?

Die Welle von NAZARE (Portugal)

An unseren Besuchstagen ist die Welle von NAZARE schon mal ganz ordentlich, aber gewaltige Brandung haben wir an anderen Orten auch schon mal gesehen. NIUE und BARBADOS kommen uns sofort in den Kopf. Vermutlich gibt es da noch einige mehr besuchter Orte, doch an was soll man sich noch alles erinnern?

Die Welle von NAZARE (Portugal)

Nun, die gemachten Bilder stellen den Fotografen immerhin zufrieden, auch wenn das Wetter (Licht!) alles andere als hilfreich war. Außerdem gibt es irgendwo ein Reinlichkeitsproblem, denn ekelhafte Flecken weigern sich hartnäckig, zu verschwinden. Hier im Text nur einige auf die schnelle bearbeitete Bilder, in der Galerie ausnahmsweise die hochauflösenden Originale, mit 75% Qualität und nur 256 Farben (ca. 2 MB je Bild, mehr gibt unser mobiles Internet nicht her ;-(). Denn bei Brandungsbildern besteht der Reiz ja wohl darin, so tief in das Bild hinein zu zoomen, das man jede kleine Wasserstruktur noch erkennen kann.

Und damit das klar ist: In dieser Brandung möchte weder der Fahrer, noch die Beifahrerin ein Bade im Meere nehmen. Geschweige denn die Kunst des Surfens (Wellenreiten) erlernen.

Geschenkgutscheine oder ähnliches werden nicht akzeptiert.

Begründung: Es ist einfach abscheulich kalt!

Besser eine starke Behauptung als ein schwacher Beweis.

Peter.

P.S.: Vielleicht, vielleicht sollte (müsste?) man sich hier in NAZARE mal ein paar Wochen (Monate?) eingraben, um die Welle der Wellen zu erwischen. Könnte ja auch mal eine Aufgabe sein.

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