MAROKKO 2022: MT 16&17, RIAZA nach NAZARE via Monfrague

Zwei auf einem Streich.

Wir machen mal wieder Strecke. Wenn man nicht auf der Autobahn unterwegs ist, sind Tagesdistanzen von um und bei 300 Straßenkilometer durchaus machbar. Gegen 0900 nach einer ersten Tasse Kaffee los fahren, unterwegs nach frischem Brot suchen, dann einen Platz zum Frühstücken und gegen 1500 auf dem nächsten Übernachtungsplatz ankommen.

Morgens auf dem Spanischen Hochland

Die SPANISCHE HOCHEBENE „verfolgt“ uns noch eine ganze Weile. Und mit ihr die sehr niedrigen Temperaturen. Erst am zweiten Tag kommen wir runter auf 400 Meter, erst viel später dann an der Küste auf Meereshöhe. Und auf deutlich zweistellige Temperaturen.
Der Tag von RIAZA nach MONFRAGÜE (in der Nähe von PLASENCIA) läuft ganz gut und das Fahren macht Spaß.

Ceclavín photovoltaic plant

Durch Zufall kommen wir an einer riesigen, einer wirklich riesigen Solaranlage vorbei. Die Photovoltaik Anlage reicht bis zum Horizont und gefühlt noch weiter. Beeindruckend! Klar, unsere Europäischen Freunde im Süden haben viel mehr Sonne als wir. Und auch Platz, um solche Anlagen zu bauen. Fragt man sich doch glatt, wann wir Nordeuropa endlich mal ein Verlängerungskabel finden. Ruhig mal nachlesen: 328 Megawatt Leistung für 250 Millionen Euro in einem Jahr Bauzeit.

Ceclavín photovoltaic plant

Der Campingplatz ist gut, eine Horde von Niederländern mit bestimmt 20 oder mehr Fahrzeugen ist klar als Reisegruppe erkennbar. Offenbar eine geführte Tour. Und wie immer, wenn Einzelreisende auf eine solche Reisegruppe treffen, fühlt man sich benachteiligt. Überall sind die „anderen“ zu erst. Klo, Dusche, Bar, WoMo Entsorgungsstation und so weiter. Doch keine Klage. Schließlich haben wir mit der ARC 2012 und mit der SAIL2WONDERFUL INDONESIA selbst mal zwei geführte Touren mitgemacht und die Vorzüge einer Organisation genossen. Wie immer: Auf den Blickwinkel kommt es an.

Frühstückspause

Die Reise von MONFRAGÜE nach NAZARE verläuft anfangs auch gut, aber die letzten zwei, drei Stunden nerven total. Entweder sind die Straßen so klein und so eng, das man gerade einen Schnitt von 20 km/h erreicht oder man hängt zwischen Millionen von LKW´s auf einer Schlaglochpiste, die den Namen Straße sicher nicht verdient. NAZARE liegt gute 150 Kilometer von LISSABON entfernt und irgendwie hat man auf den Zufahrtsstraßen nach NAZARE das Gefühl, das gehöre alles schon zum Ballungsraum. Viel Gewerbe und Industrie entlang der Straße. Beidseitig eine endlose Perlenkette. Erst wenn man schließlich NAZARE erreicht ist die Touristenumwelt wieder in Ordnung. Muss ja auch so sein, schließlich ist NAZARE ein beliebter Urlaubs und Badeort.

Anderer Tag, andere Frühstückspause

Der Campingplatz liegt knapp 2 Kilometer vom Ort entfernt und hier schlagen wir unter großen Pinien und auf sandigem Boden erst mal so richtig unser Lager auf. Nach 2012 und 2016 sind wir nun zum dritten Male in NAZARE.

Mal sehen, ob wir noch was neues Entdecken können.

So von Land aus.

Veränderter Blickwinkel.

Peter.

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