KANAREN 2024: Nach Teneriffa

Eigentlich ist dieser Beitragstitel etwas blöd, denn wir waren auf dieser Reise ja schon dreimal (!) auf TENERIFFA.

Jedenfalls physikalisch.

Doch eben nur auf Durchreise nach EL HIERRO, LA PALMA und LA GOMERA.

Diesmal soll also ein wenig TENERIFFA bereist werden, bevor es dann auch schon sehr bald über GRAN CANARIA zurück zum spanischen Festland geht.

Offener Bewässrungskanal im Berg, La Gomera

Die Nacht in PLAYA DE SANTIAGO auf LA GOMERA verlief völlig ruhig. Während der australische Teil der interkontinentalen Reisegruppe noch ein paar Stunden am Strand verbringen möchte, reist der deutsche Teil schon mal in Richtung Hafen, in Richtung SAN SEBASTIAN ab. Zum einen darf TENDER TO KNAUSi nur während der Bürozeiten (also vor 1400) aus dem bewachten Parkplatz abgeholt werden, zum anderen sollen noch in Ruhe ein paar LA GOMERA Fotos gemacht werden.

Auf der Hauptstraße fahrtechnisch absolut keine Herausforderung. Einmal mehr fällt auf, das Menschen offenbar schon immer gerne Mauern errichtet haben. Überall da, wo es viele Steine gibt, gibt es auch viele Steinmauern. Überall auf der Erde. Verrückt. Klar, will man das Land bewirtschaften und liegen darauf unzählig viele Steine herum, muss man die weg räumen. Doch statt einfach riesige Steinhaufen aufzuschichten, haben die Menschen Mauern gebaut. Sicher aus pragmatischen Erwägungen: Abgrenzung, Windschutz, Terrassen um Berghänge urbar zu machen. Hatte man Ende des vergangenen Jahrhunderts doch glatt geglaubt, man bräuchte keine Mauern mehr, wünscht man sich dieser Tage riesig große um die Idioten dieser Welt sicher einzuhegen.

Nochmal ein anderer Blick auf EL CABRITO, La Gomera

Als die kleine Reisegruppe am Hafen eintrifft, wird gerade die BENCHIJIGUA EXPRESS entladen und es wird klar, warum im Hafen von LA GOMERA der Wartebereich für das Verladen der Autos erst 1,5 Stunden vor Abfahrt der Fähre geöffnet wird: Ein großer Teil der Parkplatzfläche wird für das Entladen der Fähre benötigt. Eigentlich sind die meisten Fährhäfen auf den kanarischen Inseln ganz schön knapp an Landplatz.

LA GOMERA wird mit durchaus gemischten Gefühlen verlassen.

Das kann an der Insel selbst liegen.

Oder daran, das es jetzt einfach zu viele Inseln in zu kurzer Zeit geworden sind?

Peter.

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