Gar nicht so einfach auf einer Vulkaninsel nicht am Meer zu übernachten. Sicher mag es auch Stellplätze auf den Höhen der Vulkane geben, doch zieht es die interkontinentale Reisegruppe immer wieder an das allgegenwärtige Meer, an den ATLANTIK!
Woran das wohl liegen mag?

Der heute Platz für die heutige Nacht liegt bei dem Dorf MALA und nennt sich PUNTA DE LA PARED. Dort soll es einen kleinen Naturpool mit einem kleinen Parkplatz davor geben. Das Meer tobt und entsprechend wild geht es in dem Naturpool zu. Der Parkplatz ist wirklich sehr klein, ein KNAUSi nicht unähnliches Wohnmobil hat etwas unvorteilhaft geparkt, drei eingeborene PKW´s machen den Sack zu. Hier kann man nicht mehr gut stehen.
Aber nebenan, da wo mal wieder kein offizielles Parkplatzschild herum lungert, da haben offenbar auch schon viele Wohnmobile gestanden, nimmt man die vielen Reifenspuren im festen Sand als Indiz.

Mal wieder strategisch gegen den Wind parken, Stühle raus und den touristischen Feierabend genießen. Gekocht werden will natürlich auch noch,draußen in der Abenddämmerung immer eine schöne Sache.
Zum wahren Camperglück fehlt jetzt nur noch eine ausgefahrene Markise, die schöne kleine Petroleumlampe und selbstverständlich ein Tisch. Doch so offensichtlich wagemutig ist die interkontinentale Reisegruppe dann natürlich doch nicht. Obwohl seit Ankunft auf den KANAREN noch nie ein Polizist oder sonstiger offizieller am Strand gesehen wurde. Vermutlich lauern die Ordnungshüter in unsichtbaren Erdbunkern bis naive Camper sich zu sehr gehen lassen. Aber nicht alle Mitreisenden sehen in diesen Einschränkungen eine eben jene.
So wird dann wie fast immer im Auto gegessen, gespült und abgetrocknet. Nur halbes Camperglück, oder?
Gegen Abend kommen noch zwei junge allein reisende Frauen mit ihren beiden (!) Bussen und stellen sich in die Nähe der interkontinentalen Reisegruppe. Sehr elegant wird so das Durchschnittsalter an diesem Küstenabschnitt für eine Nacht dramatisch gesenkt.
Nicht, das sich jemand dafür interessieren würde.
Aber vielleicht sitzt ja auch ein Statistiker mit in dem Erdbunker der örtlichen Ordnungshüter?
Nur, das das mal erwähnt wird.
Peter.