Sommertörn 2004: Rügen

Reisebericht Segelurlaub 6. Juli bis 27. Juli 2004
Crew: Heidi, Ole, Hendrik und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2004

6. Juli 2004
43 Seemeilen Wendtorf nach Burgstaaken
Urlaubsstart mit einem Tag Verspätung. Da Bootsdiesel noch in der Werkstatt, ganzen Urlaubstörn mit Außenborder. Sperrgebiet muss umfahren werden. Nachmittags nehmen Wind (5-6) und See (>1m) zu.

7. Juli 2004
28 Seemeilen Burgstaaken nach Kühlungsborn
Starten mit mäßigen Wind, der Mittags aber nachlässt. Weiter mit Motor.

8. Juli 2004
24 Seemeilen Kühlungsborn nach Rostock
Kreuzen gegen E-Wind nach Rostock, Nachmittags starke Gewitterböen, aber rechtzeitig Segel kurz weg genommen. Laufen unter Motor die Warnow nach Rostock Stadthafen.

9. Juli 2004
54 Seemeilen Rostock nach Barhöft
Starten sehr früh und versuchen nach passieren von Warnemünde zu kreuzen. Wegen langem Weg nach Barhöft (Darßer Ort ist gesperrt) fast den ganzen Weg unter Motor. Erreichen am Abend gut Barhöft.

10. Juli 2004
9 Seemeilen Barhöft nach Stralsund
Laufen bei gutem Wind nur mit der Fock 6kn im Fahrwasser nach Stralsund und erreichen Stadthafen Mittags.

11. Juli 2004
16 Seemeilen Stralsund nach Vitte / Langer Ort auf Hiddensee
Wollen eigentlich nach Ralswiek. Starten nur mit Fock und laufen 5-6kn im Fahrwasser. Versuch bei Tonne 26 außerhalb des Fahrwassers Fahrgastschiff auszuweichen endet mit Grundsitzer. Mit Außenborder keine Chance, Leinenverbindung zu historischem Lastsegler schlägt fehl, rufen schließlich bei DGZRS Hilfe. Kreuzer Dornbusch befreit uns professionell in wenigen Minuten. Gehen nach Vitte auf Hiddensee.

12. Juli 2004
Vitte / Hiddensee
Hafentag um uns vom Vortag zu erholen. Befreien Außenbordsventil vom Schlick und erkunden später die einmalige Insel. Wetter verschlechtert sich weiter auf S-SW7.

13. Juli 2004
Vitte / Hiddensee
Weiterer Hafentag, Wetterbericht spricht von weiterer Verschlechterung. Besuchen Leuchtrum und Inselkino.

14. Juli 2004
19 Seemeilen Vitte nach Ralswiek
Trotz immer noch viel Wind unter Motor nach Ralswik. Setzten später nur gereffte Genua (Fock bei Grundsitzer im Wind zerrissen). Abends dann zu den Störtebeckerfestspielen, kaum sitzen wir nieselt es ununterbrochen, wir werden klitschnaß!

15. Juli 2004
Ralswiek
Hafentag. Wandern zu Fuß nach Lietzow und essen klasse Fisch für 7€/Person! Treffen im Wald Studenten der Uni Greifswald, die Bodenproben nehmen und im Yachthafen an Bord eines alten Schnellboots ihr Lager haben.

16. Juli 2004
39 Seemeilen Ralswiek nach Lohme
Starten in Ralswiek unter Motor und gehen bei Dornbusch auf Kurs rund Rügen. Setzen alle Segel und laufen bei W-Wind 3-4kn.

17. Juli 2004
Lohme
Hafentag zur Erkundung der Kreidefelsen. Schöner Tagesausflug.

18. Juli 2004
45 Seemeilen
Lohme nach Stralsund
Starten unter Segel Richtung Kap Arkona. Nach passieren versuchen wir gegen den W-Wind zu kreuzen (angesagt war E!), geben später auf und laufen unter Motor bei Dornbusch wieder in den Bodden. Vitte ist überfüllt, daher erneut nach Stralsund unter Segel, passieren gut Tonne 26!

19. Juli 2004
9 Seemeilen Stralsund nach Barhöft
Starten Mittags unter Segel in Stralsund für kurzen Trip nach Barhöft.

20. Juli 2004
47 Seemeilen Barhöft nach Warnemünde (Hohe Düne)
Laufen bei super Wind aus dem Bodden in die Ostsee und passieren Mittags Darßer Ort. Gehen auf Südkurs, Wettervorhersage meldet Sturm für den Abend. Erreichen Abends die Baustelle Hohe Düne, schon mit Starkwind und starkem Schwell im Hafen. Gegen 2200 dann tobt der Sturm.

21. Juli 2004
Warnemünde
Haftentag wegen W-Wind. Ausflug mit der Fähre in die Stadt.

22.Juli 2004
12 Seemeilen Warnemünde nach Kühlungsborn
Laufen mit hartem am-Wind Kurs nach Kühlungsborn und erreichen es am frühen Nachmittag.

23. Juli 2004
32 Seemeilen Kühlungsborn nach Orth auf Fehmarn
Wetterbericht einmal mehr nicht zuverlässig. Wind nimmt stetig zu, am Nachmittag dann wieder Starkwind. Aber erreichen gut Orth.

24. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Hafentag wg. ungünstiger W-NW Winde. Mit dem Fahrrad nach Burg zum Shoppen.

25. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Weiterer Hafentag, zum falschen Wind kommen jetzt noch viele Schauer.

26. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Weiter Hafentag, am Nachmittag hören die Schauer auf und die Sonne kommt durch!

27. Juli 2004
34 Seemeilen Ort auf Fehmarn nach Wendtorf
Trotz ungünstiger Winde Start unter Motor nach Hause! Beim Festmachen in Wendorf Poller gerammt und Personenschaden verursacht. Nicht schön!
Urlaub nach 411sm beendet, Außenborder nicht unbedingt tauglich für 9m Stahlboot.

Sommertörn 2003: Dänische Südsee

Reisebericht Segelurlaub 5. Juli bis 31. Juli 2003
Crew: Heidi, Olde, Hendirk und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2003
5. Juli 2003
45 Seemeilen Wyk (Krückau, Elbe) nach Rendsburg (NOK)
Mit Wind und Regen geht’s über die Elbe nach Brunsbüttel, in den Nord-Ostsee Kanal bis nach Rendsburg, das wir am Abend erreichen.

6. Juli 2003
48 Seemeilen Rendsburg nach Laboe
Weiter unter Motor durch den NOK, dann nach Kiel Holtenau und Laboe.

7. Juli 2003
18 Seemeilen Laboe nach Damp 2000
Endlich segeln auf der Ostsee! Für den ersten Törn auf dem Meer haben wir für drei Tage einen Segeltrainer an Bord. Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir laufen unter Motor nach Damp.

8. Juli 2003
31 Seemeilen Damp 2000 nach Marstal
Laufen bei gutem Wind 6kn in Richtung Aroe und treffen am frühen Abend in Marstal ein.

9. Juli 2003
31 Seemeilen Marstal nach Laboe
Starten unter Motor, setzten Segel und laufen gut 5kn. Am Nachmittag ist der Wind kurz weg, kommt dann aber wieder. Treffen am Abend in Laboe ein und verabschieden unseren Trainer. Danke, Michael!

10. Juli 2003
Laboe
Hafentag. Vervollständigen Ausrüstung und besuchen das Marineehrenmal.

11. Juli 2003
34 Seemeilen Laboe nach Heiligenhafen
Starten früh unter Segel mit W3-4. Gutes Segelwetter, ganz entspannt, erstmals alleine. Treffen am frühen Abend in Heiligenhafen ein.

12. Juli 2003
36 Seemeilen Heiligenhafen nach Niendorf
Wind hat über Nacht aufgefrischt, schlagen ein Reff in das Groß und machen Sturmfock klar. Bei WNW5-6 sind wir gut dabei, am Abend wird es dann ungemütlich. Erreichen Niendorf (Timmendorfer Strand) um Freund zu besuchen.

13. Juli 2003
Niendorf
Hafentag, Boot aufgeklart, Ort erkundet und Besuch bekommen.

14. Juli 2003
21 Seemeilen Niendorf nach Grömitz
Bei nördlichen Winden versuchen wir nach Norden zu kreuzen. Erreichen erst am Nachmittag die Höhe von Grömitz und laufen dort ein. Über Grund waren das nur 10sm!

15. Juli 2003
23 Seemeilen Grömitz nach Orth
Gehen am Vormittag unter Motor weiter Richtung Norden und können Mittags unter Segel nach Orth auf Fehmarn laufen. Nachmittags fest.

16. Juli 2003
Orth
Hafentag wg. Shopping in Burg. Mieten uns Fahrräder.

17. Juli 2003
24 Seemeilen Orth nach Bagenkop
Laufen unter Segel in Richtung Langeland. Mittags Flaute, Nachmittags dann weiter. Erreichen Abends den lauten Fährhafen Bagenkop.

18. Juli 2003
17 Seemeilen Bagenkop nach Drejö
Starten unter Motor in Richtung Marstal und setzten später Segel. Am frühen Nachmittag kommt Nieselregen auf, lässt aber wieder nach. Treffen am späten Nachmittag in Drejö ein und legen uns in ein 2er Päckchen.

19. Juli 2003
Drejö
Hafen- und Badetag aud Drejö bei einmaligem Sommerwetter! Heidi hat seit 4 Tagen Kopfschmerzen…

20. Juli 2003
10 Seemeilen Drejö nach Svendborg
Laufen unter Segel im Fahrwasser nach Svendborg, müssen bei Brückenpassage Motor kurz starten. Durch Seegras wird das Log blockiert. Erkunden die Stadt direkt am Nachmittag.

21.Juli 2003
18 Seemeilen Svendborg nach Lyö
Laufen unter Motor gegen den W-Wind im Fahrwasser nach Westen, kreuzen später und erreichen am frühen Nachmittag Lyö, um dort über Nacht zu ankern. Die Jungs machen einen mutigen Ausflug mit dem Schlauchboot zum Hafen.

22. Juli 2003
11 Seemeilen Lyö nach Faldsled
Setzen Segel und kreuzen „mühsam“ in Richtung kleiner Belt. Mittags dreht der Wind auf NW und frischt auf, nehmen Genua weg und setzen Arbeitsfock. Später frischt Wind weiter auf, nehmen Groß weg und beschließen, nach Faldsled zu gehen. Schwierige Ansteuerung, aber toller Ort!

23. Juli 2003
26 Seemeilen Faldsled nach Dyvig
Wind hat wieder nachgelassen, laufen unter Segel Richtung Als. Tagsüber immer wieder Flauten, treffen erst am Abend in Dyvig ein.

24. Juli 2003
15 Seemeilen Dyvig nach Sonderborg
Kreuzen im Alsfjord Richtung Fahrwasser Sonderborg und laufen dort unter Motor ein. Waren 20 Minuten auf Brückenöffnung und machen am frühen Nachmittag im südlichen Stadthafen fest.

25. Juli 2003
25 Seemeilen Sonderborg nach Kappeln
Laufen unter Segeln in Richtung Süden und passieren Nachmittags Schleimünde. Beschließen nach Kappeln zu gehen und sind Abends fest.

26. Juli 2003
Hafentag in Kappeln
Tanken Diesel nach, die Jungs gehen zum Frisör und ins Kino, wir gehen Bummeln.

27. Juli 2003
27 Seemeilen Kappeln nach Marstal
Starten bei bedecktem Himmel unter Motor in Richtung Schleimünde. Erreichen LT und treffen auf See >1,5m und Wind 5-6. Vermuten, das das Wetter besser wird und setzen Kurs auf Ärö. Wind frischt weiter auf, See nimmt zu. Mannschaft wird am frühen Nachmittag Seekrank. Erreichen erleichtert Marstal am Nachmittag.
Fazit: Wir hätten nach Schleimünde zurück kehren sollen!

28. Juli 2003
Marstal
Hafen-, Bade- und Erholungstag.

29. Juli 2003
31 Seemeilen Marstal nach Wendtorf
Starten zwar unter Segel, der Wind schläft aber noch Vormittags ein. Laufen weiter unter Motor. Öldruck fällt auf einmal, Motor offenbar überhitzt, obwohl Wasserpumpe läuft. Sitzen zunächst mitten auf der Ostsee bei absoluter Flaute und brütender Hitze fest. Am spätern Nachmittag kommt eine leichte Briese auf und wir laufen mit 2kn Richtung Wendtorf. Motor hält für Einlaufen durch, sind erst spät Abends fest.

30. Juli 2003
39 Seemeilen Wendtorf nach Gieselau Schleuse (NOK)
Servicetechniker untersucht Motor und stellt Thermostatschaden fest. Ersatzteil eingebaut, Motor getestet, alles wieder OK!
Starten Mittags unter Motor in Richtung NOK und erreichen bei Einbrechen der Dunkelheit Gieselau Schleuse und machen im 3er Päckchen fest. Unruhige Nacht wg. Schiffsverkehr auf dem Kanal.

31. Juli 2003
41 Seemeilen Gieselau Schleuse nach Wyk/Krückau
Laufen durch Kanal nach Brunsbüttel und segeln Mittags bei auflaufendem Wasser in Richtung Heimat. Sind am Abend fest.
Ein einmaliger Segelurlaub ist nach 571sm vorbei. Fast immer tolles Wetter, nur einen Sturm und nur einmal ein echtes Problem mit der Technik.

2002: Fabriksimulation und Video

Bei einem Museumsbesuch in Mannheim haben wir ein tolles Modell einer Fabrikanlage gesehen:


Wir kamen schnell auf die Idee, sowas mit unserem LEGO Mindstorms nachzubauen. Das Arbeitsergebnis haben wir im Bild und Film festgehalten, diesmal mit einer WEB-Cam gefilmt bzw. mit einer Digitalkamera aufgenommen.

Dieses Bild zeigt die ganze Anlage:

Hier kann man gut den Aufzug erkennen, der den Golfball auf die oben erkennbaren Schienen hebt:

Und hier das Auto, welches den Ball von rechts nach links fährt:

 

Die Filme

1997: Alte „Spielsachen“

Im folgenden ein paar „Spielsachen“, die sich so in der Vergangenheit angesammelt haben.

Das folgende Video wurde 1997 mit unserem Camcoder, einer ISA VIDEO-IN Karte und einem 80486 erzeugt. Damals habe ich mit den Kindern und deren Playmobil Figuren einen kleinen Trickfilm gedreht. Der Weg war und ist das Ziel. Hier das Video, welches sicherlich nicht Oskar würdig ist. Aber immerhin. Beispielvideo 655 KB

Als Lisa ihr Klavie bekam, musste das natürlich auch im Ton festgehalten werden. Das WAV-File hat 239 KB. Mittlerweile spielt sie noch Cello und Keyboard, falls wir mal Zeit finden, nehmen wir mal wieder was auf.

Im Sommer 2001 haben wir die Giebel neu malen müssen, ganz klar Frauensache 😉

Wir haben auch ein Familien-Logo: Freihand im damaligen MS PAINT gezeichnet 😉

 

1984: Bohrinselversorger in der Nordsee

Vorbemerkung 12/2007:
40 Tage Krankheitsvertretung auf einem Flachwasser Versorger in der Nordsee. Normalerweise sicher ein sehr harter Job, aber ich hatte viel Glück mit dem Wetter und der Mannschaft. Selten so gut gelebt…

Bohrinselversorger 1984
23. Mai 1984 Velsen
Mit dem ersten eigenen Auto (BMW 1802!) nach Velsen in die Niederland. Velsen war ein einziger Industriehafen und ohne Auto war man Abends, wenn man im Hafen lag, echt aufgeschmissen.
Neben verschiedenen Versorgungsjob haben wir einmal auch eine Insel geschleppt. In jedem Fall mussten die Steuerleute mit ihrem Dampfer sehr gut umgehen können!

1. Juli 1984
ca. 3.000 Seemeilen (?)     Velsen
Abmustern in Velsen. Der erkrankte Matrose war wieder Gesund. Während der Seefahrtesszeit habe ich nie so gut gelebt und verdient wie bei diesem kurzen Gastspiel. Wohl auch ein Grund, warum man hier keinen Dauerjob bekommen konnte.

1983/84: Trampfahrt im Mittelmeer

Vorbemerkung 12/2007:
Nach bestandener Matrosenprüfung (entspricht einem Gesellenbrief) also die erste Anmusterung als vollwertiger Matrose. Auf dem Neubau ASKANIA !
Auch von dieser Reise gibt es leider keine genauen Aufzeichnungen mehr – nur die Bilder.


Bekannte Zeiten und Orte:

30. Oktober 1983
Rendsburg
Anmustern auf der Nobiskrugwerft in Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal. Der Dampfer war wirklich nagelneu – die ganze Ausrüstung musste erst mal verstaut werden. Selbstverständlich auch eine Gästefahrt mit allem drum und dran.
Dann die Jungfernfahrt von Polen nach Jordanien. Ein ganzer Dampfer voll Eisenbahnwagons.
Einmal im Mittelmeer angekommen laufen wir auf klassischer Trampfahrt jedem Stück Ladung hinterher. Aber so kommt man eben rum. Hier die Häfen, die mir in Erinnerung geblieben sind:

Sete / Frankreich
Mit dem Schiff war ich nur zweimal dort – später dann über Ostern zum Zelten bestimmt zwanzig mal. Tolle Stadt mit viel Flair!

Alexandria / Ägypten
Das war schon eine andere Welt. Die beiden Porträts im zweiten Teil sind dort entstanden. Der alte Herr war unser Nachtwächter.

Casablanca / Marokko
Was für eine Aufregung: Beim Verladen einer Bohrausrüstung stürzt eine Winde aus ca. 20 Meter Höhe in den Laderaum. Zum Glück kein Personenschaden, aber der Dampfer hat ordentlich was abbekommen.

Ansonsten: In Italien waren wir dreimal – und dreimal wurden wir Nachts überfallen. Verrückt. Barcelona ist einfach zum Verlieben.

17. Mai 1984
ca. 14.000 Seemeilen Barcelona
Abmustern in Barcelona und Rückflug nach Düsseldorf. Der Job war recht anstrengend – die Liegezeiten und die teilweise kurzen Reisezeiten zwischen den Häfen hinterlassen Spuren.

 

1983: Ostküste USA – Australien/Neuseeland

 

Vorbemerkung 12/2007:
Long ago and far away: Kaum Unterlagen zu dieser Reise. Nur das Seefahrtsbuch gibt Auskunft.
Gelegenheit zum Rekonstruieren der anderen Reisen ergab sich bisher nicht – mal sehen ob das mal klappt!
Mit der COLUMBUS AMERICA von der Reederei Hamburg-Süd auf grosse Pazfikreise.Der Dampfer hat sogar eine eigene kleine Homepage.


 

 

 

 

 

18. Januar 1983
Hamburg
Anmustern In Hamburg – das Schiff liegt aber in New York und fährt Linie Ostküste USA – Australien – Neuseeland – Ostküste USA. Im zweiten Ausbildungsjahr also auf ein (damals) großes Containerschiff.

Bekannte Zeiten und Orte:

23. Januar 1983
New York
Mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach Kopenhagen und weiter nach New York. Dort dann mit dem Auto und einem Fahrer in den Containerhafen und einstiegen auf der Columbus America .

Bilder von Newy York:

Bilder der COLUMBUS AMERICA:

New Orleans
Kurze Liegezeit, aber lange Revierfahrt. Bilder:

Charlston
Keine Erinnerung, aber Bilder:

 

Panama Kanal

Die erste Tour durch den Kanal war mächtig interessant – kein Wunder, das die Schiffe öfters mal eine Beule bei der Schleuseneinfahrt kassieren. Bilder vom Kanal:

Sydney
Ich hatte Glück und konnte die Stadt ein paar Stunden mit dem Bus und zu Fuß erkunden:

Auckland
Von Neuseeland habe ich nur wenige (Küsten)Fotos – ich kann mich nicht erinnern, ob ich mal in den Städten war. Das kann auch gut sein: Die Liegezeiten betrugen oft nur wenige Stunden – da bekam man erst gar keinen Landgang. Bilder von Neuseeland:

Melbourne
Neben Sydney und Brisbane der dritte australische Hafen, den wir angelaufen sind. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bilder tatsächlich von Melbourne sind, oder ob es nicht doch Brisbane war.

25. Juni 1983  
ca. 26.000 Seemeilen Norfolk
Abmustern in Norfolk / Virgina. Der Dampfer ging ein paar Tage vorher in die Werft zur regelmäßigen „Inspektion“. Außerdem sollte ein komplett neuer Außenanstrich inklusive Unterwasseranstrich erfolgen – woran ich mich noch gut erinnere: Die Schiffsoffiziere waren immer mächtig im Stress und überwachten die Luftfeuchtigkeit sehr genau – ist diese zu hoch, hält die schöne neue Farbe nicht. Die Werft will natürlich schnell fertig werden. Im Trockendock sind die schönen Werftbilder entstanden. Die Columbus America wurde 1999 in China abgewrackt und ist somit auch nur noch Historie.

Nach zwei Reisen bin ich in Norfolk planmäßig ausgestiegen und über New York und Kopenhagen zurück nach Deutschland geflogen – auf zum letzten Schulblock vor der Matrosenprüfung.

Darüber hinaus gibt es natürlich jede Menge Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge auf See zu betrachten – oder hier als Bild:

In der Karibik haben wir dann mal handfest einen auf die Mütze bekommen und sogar ein paar Container verloren:

…neues von Familie, Segeln und Fotos