Schottland Rundreise vom 18.-25. Oktober 2009

Nach dem unser Sommerurlaub in 2009 kurzfristig geplatzt ist erfüllen wir uns wenigstens im Herbst einen kleine Traum: Schottland!

OK, die Jahreszeit ist nicht optimal, aber besser jetzt als nie.

Eigentlich könnte man ja ein spontanes Bed&Breakfast Übernachtungserlebnis versuchen, aber wir haben keine Lust jeden Abend eine Bleibe zu suchen…und finden zu müssen! Also über die sehr gute Website von Visitscotland jeden Abend fest gebucht. Das war denn auch gut so – da wir quasi am Saisonende unterwegs waren war das Angebot eingeschränkt.


18. Oktober 2009
Anreise mit RYNAIR von Bremen nach Edinburgh. Bei dem Flugpreis wollen wir mal nett über den Flug hinweg sehen. Bei der Mietwagenübernahme bekommen wir das „besondere Angebot“ einen vollen Tank zum „Sonderpreis“ kaufen zu können. Das haben wir gemacht und uns später gefragt wie doof man eigentlich sein kann: Man schenkt dem Vermieter bei der Rückgabe so oder so den Tankinhalt – leer kommt da niemand an.
Also dann mal im Linksverkehr los – geht einfacher als gedacht. So starten wir am Nachmittag zur Universitätsstadt St. Andrews, trinken dort unseren ersten schottischen Kaffee und fahren dann nach Dundee zur ersten Übernachtung.

19. Oktober 2009
Wir sind die einzigen Gäste und frühstücken gemütlich. Dann brechen wir endlich ins richtige Schottland auf. Noch ein Stück Autobahn, dann runter und auf dem Navi alle Autobahnen verboten. Tagesziel ist (natürlich) Loch Ness und dort der Ort Drumnadrochit. Schliesslich wollen wir im Loch Ness Hotel übernachten. Zum Glück dürfen wir Altbau übernachten – so haben wir uns das vorgestellt! Später am Abend kommen dann zwei Reisebusse mit Chinesen. Am nächsten Morgen erfahren wir, das Saisonende ist und das das Hotel nur wegen der Reisegruppe noch geöffnet war…

20. Oktober 2009
Nach dem Frühstück Aufbruch, das obligatorische Abklappern aller Sehenswürdigkeiten, Fotos, Fotos und nochmals Fotos schießen (unglaubliche Landschaft!). Unser Tagesziel ist Ullapool. Wir kommen über die nördliche Zufahrt und sind hin&weg von der Landschaft und dem abrupten Wechsel wenn man in Küstennähe kommt.

21. Oktober 2009
Das heutige Ziel ist Portree – nach einer kruvenreichen Strasse gelangen wir unverhofft zu einer Fährstation und lösen unser Ticket. Nach der Überfahrt sind wir quasi sofort am Ziel. Schottland von der Wasserseite zu erleben ist bestimmt auch sehr reizvoll…mit dem richtigen Boot!

22. Oktober 2009
Am nächsten Tag weiter nach Craignure auf der Ile if Mull. Wenn man alle Hotels der Reise miteinander vergleicht war das das merkwürdigste. Alles ein wenig schäbig…aber wer denkt schon an Hotelzimmer wenn er wundervolle Landschaften zu sehen bekommt.

23-25. Oktober 2009
Die letzte „grosse“ Autoetappe führt uns nach Edninburgh zurück. Heidi möchte unbedingt einen ganzen Tag in der Stadt verbringen. Das ist dann auch der einzige echte Regentag und die Füße sind am Abend so was von platt! Am Abreisetag besuchen wir noch fix die königliche Yacht und dann zurück nach Bremen.

Wir hatten zwar nur eine kurze Reise, aber so viel Landschaft und Natur hatten wir noch nie. OK, zeitweise war es eine Fotosafari und wir haben aus dem Auto heraus die Bilder gemacht. Aber das war wohl auch der Reiz der Sache. Wenn man am Tag maximal 100km fahren „muss“ und so viel, viel Zeit zu „sehen“ hat, dann ist das intensiv!

Hier eine Auswahl unserer Bilder:

 

Sommertörn 2008: Rund Rügen und Seeland

Reisebericht Segelurlaub vom 19. Juli bis bis 8. August 2008
Crew Heidi und Peter, zeitweise Ole. Am Ende des Artikels viele, viele Urlaubsbilder.

Route 2008

19. Juli 2008
43 Seemeilen
Dieses Jahr ist das Ziel Bornholm – erstmals in unserem Seglerleben! Also Generalkurs Osten! Am Vorabend nach Laboe angereist, geht es um 9:00 Uhr bei SW5 (später SSW(6-7) nach Burgstaaken auf Fehmarn. Auf dem analogen Log erreichen wir mit dem Vereinsboot von novomind-sports e.V. 9,1 Knoten. Selbst nach dem zweiten Reff gegen Mittag. Liegen in Burgtiefe im Werfthafen auf 2,20 Meter Wasser (bei 1,80 Meter Tiefgang) für 13,50 € plus 1,50 € Strom, Duschen frei. Das ist OK.

20. Juli 2008
Genau wie in 2007: Am zweiten Urlaubstag ein Hafentag wegen Sturm. Angesagt mit schwere Gewitterböen mit Bft. 8, blöd ist, das unser Heck genau in Windrichtung liegt und wir so jede Regenschauer im Boot haben, wenn wir nicht aufpassen.

21. Juli 2008
Weiterer Hafentag wegen Sturm. Die Nacht war sehr unruhig, aber sicher. DP07 meldet zwar keine Wind- oder Sturmwarnung, aber uns pustet das noch zu doll. Also zu Fuß nach Burg.

22. Juli 2008
31 Seemeilen – Burgstaaken nach Gedser
Staren mit Nord 4 unter Motor und „fliegen“ nach Osten bei ordentlicher Welle. Im Flachwassergebiet vor Gedser baut die sich noch mal etwas mehr auf und trotz der frühen Stunde hat keiner Lust weiter zu fahren. Also festmachen im langweiligsten Hafen Dänemarks.

23. Juli 2008
52 Seemeilen Gedser nach Vitte / Hiddensee
Wie üblich nach ein paar Starkwindtagen schläft der Wind immer wieder ein. Mit W, später SW2-3 kommt der Genacker (NOMI genannt) zum Zuge, aber es ist eine Qual. Trotz Start gegen 9:00 Uhr erreichen wir Vitte erst kurz vor 21:00 Uhr. Das Einlaufen bei der im Westen untergehenden Sonne ist gar nicht so einfach. Der Yachthafen Lager Ort ist wie üblich überfüllt und um die Uhrzeit bleibt nur ein 2er Päckchen neben einer großen Alu-Yacht, die auch schon quer an den Pfählen liegt. Den Hafenmeister haben wir nicht gesehen…

24. Juli 2008
35 Seemeilen Vitte nach Glowe
Wir vermuten, das Lohme wg. Erdrutsch immer noch gesperrt ist und kreuzen gegen OST 5 gen Glowe auf Rügen. Dabei stehen wir immer kurz vorm Reffen, weil der Wind uns schon ordentlich auf die Seite packt. Den Hafen kennen wir noch nicht – wenn man genug Vorräte an Bord hat ist er sehr empfehlenswert. Glowe hat zwar viele Touristen, aber keine Einkaufsmöglichkeiten. Für 12 € plus 1 € Strom pro Nacht mit freiem Duschen ein echtes Schnäppchen!

25. Juli 2008
Hafentag Glowe
Die Wettervorhersage für die Woche vermeldet ordentlich Wind (5-6) aber aus den falschen Richtungen: Nordost bis Ost. Da Ole uns nur eine Woche begleiten wollte, erkundigen wir uns per Bus in Sassnitz schon mal nach einer Rückfahrgelegenheit.

26. Juli 2008
Hafentag Glowe
Wind Ost 5. Also immer noch nichts. Ole fährt mit Bus und Bahn nach Hause und wir suchen uns ein neues Urlaubsziel. Die Stegnachbarn wollen am nächsten Tag (Sonntag) nach Klintholm, na ja, das könnten wir bei dem Wind ja auch machen!

27. Juli 2008
Glowe nach Klintholm
Bei NE5 geht’s los, die vielen Tage Ostwind haben eine gute Welle aufgebaut und erstmals zu zweit haben wir Anfangs unsere kleinen Probleme zu meistern – und meistern sie auch!
Wir entüddeln das Großfall bei Wind&Wellen, wir setzten später NOMI und haben dann noch einen guten Segeltag.
Der Hafen von Klintholm kommt immer mehr runter. Die Stege sind wackelig, die Duschen eine Katastrophe – aber immerhin ist es teuer: 22 € pro Nacht und 5 DKK für die Duschen, die kein (auch kein kaltes!) Wasser geben!
Liegen im 2er Päckchen (Hafen um 16:00 Uhr bereits überfüllt) neben einer Comfortina aus Bremen und verbringen einen echt netten Abend bei Wein mit deren Crew!

28. Juli 2008
55 Seemeilen Klintholm nach Kopenhagen
Die Bremer kommen gerade aus Kopenhagen und wir waren da ja schon mal, aber nach einer kurzen Diskussion entscheiden wir uns als Alternative zu Bornholm zu einem Trip Rund Seeland und als nächstes Ziel erstmal die Richtung Kopenhagen. Unterwegs kann man ja oft Pause machen.
Mit einem Super-Halbwindkurs und kaum Welle fliegen wir nur so gen Norden und bis zum Abend (kurz vor Dragör) macht das Segeln so richtig Spaß – dann schläft der Wind ein und wir hängen wie ein Schluck Wasser in der Kurve im Fahrwasser. Also motoren für eine Stunde, dann kommt der Abendwind und wir gen nach Christianshavn – aber auf die (einlaufend) Backbordseite in ein 3er Päckchen. Große Überraschung: Da ist ein anderer Hafenmeister zuständig und vor allem, ein anderer Duschcontainer. Der trennt zwar nicht nach Geschlecht ist aber abschließbar, ordentlich und sauber! All inclusive für 150 DKK die Nacht – Astrein!

29. Juli 2008
Hafentag in Kopenhagen
Laufen bei brütender Hitze alle Einkaufsstraßen nach schwarzem Stickgarn ab – erfolglos. Handarbeit ist wohl auch in Dänemark nicht mehr angesagt. Verbringen die Mittagszeit im Botantischen Garten – kann man wirklich nur empfehlen! Am Abend gehen wir ausnahmsweise mal Essen…

30. Juli 2008
55 Seemeilen Kopenhagen nach Hundested
Starten früh´ mal wieder ohne festes Ziel – mal sehen, wie weit wir kommen. Passieren „aufgeregt“ Helsingborg / Helsingör (-> Mann, sind die Fähren schnell!) und setzten auf NW Kurs mal wieder NOMI. Gegen 15:00 erreichen wir Gillelje und entscheiden uns aber doch, weiter zu laufen. Das war richtig: Mit dem Abendwind, Sonnenuntergang und fast alleine im südlichen Kategatt wird es sehr schön – vor lauter Glück fahren wir ein Stück an Hundested vorbei. Der (Fischer-) Hafen ist wie die anderen dänischen Häfen auch randvoll und wir liegen im 2er Päckchen. Der Hafenmeister ist per Automat und EC Karte automatisiert…

31. Juli 2008
39 Seemeilen Hundested nach Sejerö
Wetter beständig gut, aber der Wind verlässt uns gegen Mittag. Also ein Stück motoren. Die Untiefe vom Själlands Ref ist mit zwei Tonnen wirklich lausig betonnt, aber bei der ruhigen See kein Problem.
Der Hafen der Insel Sejerö ist sehr schön, eine alte Frau spielt Akkordeon, wir liegen mal wieder im 2er Päckchen (Hafen voll) und das Wetter lädt zu einem abendlichen Bad in der Ostsee ein.

1. August 2008
47 Seemeilen Sejerö nach Korsör
Anfangs läuft alles gut, aber ab Rösnäs Puller wird es ungemütlich. Hart am Wind, gegenläufige Welle und Strom (1 kn) sowie auffrischendem Wind (SE 6-7, Vorhersage war 4!) machen das Segeln zu einem Bullenritt. Sehr anstrengend für Mensch und Material!
Sehr frustrierend ist die Große-Belt-Brücke. Man sieht sie ab ca. 20 sm…und kommt ihr kaum näher!
Dafür ist der Hafen groß und bietet viele freie Boxen – auch mal wieder ganz nett! 110 DKK plus 10 DKK Strom, Duschen frei und alles ordentlich und sauber.

2. August 2008
Hafentag Korsör
Nach dem Vortag haben wir erst mal keine Lust zum weiter fahren und verbringen einen ruhigen Samstag – bis zum Abend:
Da kommt ein Segelkollege vorbei und meint, mit unserem Rigg stimmt was nicht. Die Backbord Oberwant sei am Mast falsch/fehlerhaft und so sollten wir nicht weiter fahren. Wovon redet der Mann bloß?
Mit Fernglas und Begutachtung aus allen Winkeln: Stimmt, da ist was kaputt! So ein Mist. Aber an dem Abend können wir auch nichts mehr machen…

3. August 2008
29 Seemeilen Korsör nach Femö
…also am Sontag früh aufstehen, den Hafenmeister nach Hilfe fragen (der kennt aber niemanden), die HANSEYACHT AfterSales Hotline bemühen (die können auch nur jemanden aus Deutschland in Bewegung setzten) und dann auf den Gedanken kommen, das man so ein Problem als echter Segler auch selbst lösen können müsste. Also an den Mastkran vorholen und über dessen Leiter sich dem Problem auf Augenhöhe nähern. Das sieht aus, als ob die Befestigung herausgerissen ist – zum Glück sieht uns der Segelkollege, der, wie sich dann herausstellt, Werkstattleiter bei HANSEYACHT ist und wohl deshalb unser Rigg so genau begutachtet hatte. Der schlägt vor, die Want komplett zu lösen und mich in den Mast zu ziehen, da das Teil oben nur eingehakt sei und durch die Wantenspannung fixiert wird. Nun denn, also ab in den Mast – unter massiven körperlichen Einsatz des Helfers.
Tatsächlich: „nur“ ausgehakt, in 1 Minute ist das Problem gefixt und die Wanten werden alle neu (diesmal viel straffer) neu gespannt.

Das muss mal gesagt werden: Wer als Yachtwerft solche kompetenten, freundlichen und vor allem motivierte Mitarbeiter hat, der braucht sich um seinen Ruf keine Sorgen zu machen!
Wir möchten gar nicht daran denken, was uns hätte alles passieren können…

Mittags sind wir also segelklar und wollen den starken Restwind ausnutzen, um zur Insel Femö zu kommen. Die knapp 30 Seemeilen laufen wir in knapp 5 Stunden. Der Hafen in Femö ist klein, rappelvoll, weil die da gerade ein Jazzfest hatten (letzter Tag) und wir liegen in der Konsequenz recht unruhig im 4er Päckchen mitten im Hafenbecken. Nun kommt der Wind erst mal richtig in Wallung und wir bringen lange Landleinen und zusätzliche Fender aus.

4. August 2008
Hafentag wegen Sturm
Angesagt sind in Böen 10 und am Nachmittag kommen die dann auch – unvorstellbare Energie! So einen Sturm mitten im Sommer finden wir dann doch ungewöhnlich. Aber so lernt man die Dänen und dessen Bier eben besser kennen…

5. August 2008
33 Seemeilen Femö nach Haesnes
Die Sturmwarnung ist zwar aufgehoben, die Starkwindwarnung steht aber noch. Warten also bis Mittags und gehen dann auf der Süd-Passage um Femö herum in Richtung Falster. Anspruchsvoll in jeder Beziehung (Navigation, Wind und Welle!)
Der Hafen von Haesnes ist fast leer, die Boote liegen in den Boxen an der Kaimauer – als Schutz vor dem Sturm. Beim einlaufen in eine Box den auflandigen Wind unterschätzt und eine neue Schramme in den Steven der novomind gefahren – MIST!

Mist ist auch, das der kleine Kaufmann aufgegeben hat und es im Ort keine Versorgung mehr gibt. Der Hafenmeister berichtet, das man händeringend jemanden suchen würde…

6. August 2008
49 Seemeilen Haesnes nach Warnemünde
Als Tagesziel wegen Südwind steht eigentlich nur Gedser auf dem Programm. Also kreuzen wir munter los, aber so richtig Lust nach Gedser haben wir nicht. An der Südspitze von Falster geht der Wind auch eher auf Süd-Ost, also laufen wir weiter. Die Fähren sollte man wirklich gut im Auge behalten und auch den übrigen Schiffsverkehr. Obwohl um 9:00 Uhr gestartet, erreichen wir Warnemünde erst gegen 20:00 Uhr – und das auch nur, weil wir unterwegs mal für ein Stunde das Kreuzen aufgegeben haben und direkt gegen mit Motor gelaufen sind. Es ist so kalt, das wir unter dem Ölzeug Pullover tragen und erstmals im Urlaub Socken an haben!
Die Hansesail steckt in der Vorbereitung, es gibt viel zu sehen…

7. August 2008
Hafentag
Ausflug nach Warnemünde mit der Hotelbarkasse…
Wichtig: Am Steg „D“ gibt es einen neuen „Saniärcontainer“ – dort gibt es Bäder für die Segler, die denen in einem 5-Sterne Hotel gleich kommen. Unglaublich toll!

8. August 2008
Abmustern
Letzter Urlaubstag. Also Boot aufräumen, innen und außen komplett schrubben und einpacken. Die große Tochter holt uns mit dem Auto ab und am Abend übernimmt eine andere Crew den Dampfer für die Hansesail.
Nach 517 Seemeilen mit nur 11 Motorstunden (!) und vielen, vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen geht der Urlaub leider zu Ende.
Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir zwar genau solche Extreme (sehr viel Wind, kein Wind), aber nur fünf Tage, die wir im Ölzeug verbringen müssen.

Sommertörn 2007: Dänemark und Rügen

Reisebericht Segelurlaub 30. Juli bis 19. August 2007
Crew: Heidi und Peter, zeitweise Annika. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 200730. Juli 2007
Travemünde
Anreise und Bootsübernahme von Klaus. Dieses Jahr segeln wir auf dem Vereinsboot von novomind-sports e.V.. Das ist eine neue HANSE 342. Der Sponsor verlangt, das das Boot auf den maritimen Großereignissen fährt, also auch auf der Travemünder Woche. Klaus hat den Törn übernommen – jetzt beginnt unser Sommerurlaub. Neben Heidi und Ole haben wir als Gast einen Freund von Ole dabei: Norman. Wir sind erst nachmittags segelklar – also bleiben wir noch eine Nacht…

31. Juli 2007
…denken wir jedenfalls. Über Nacht frischt es merklich auf. Es bleibt zwar trocken, aber es bläst mit 6-7, in Böen 8. Also Hafentag und mit der Personenfähre vom Priwal nach Travemünde.

1. August 2007
32 Seemeilen Travemünde nach Kühlungsborn
Starten gegen 10:00 Uhr in Travemünde mit Groß und Fock. Tolles Wetter, aber der Wind schläft am Nachmittag ein. Starten bei Wismar Ansteuerung gegen 16:30 Uhr den Motor und laufen 2h – dann wieder Wind und um 19:20 Uhr sind wir in Kühlungsborn fest.

2. August 2007
28 Seemeilen Kühlungsborn nach Gedser
Bei SE3-4 Idealwind um nach Dänemark überzusetzen. Das Boot läuft sehr gut (6-7kn). Die Ansteuerung bleibt wg. den Fähren wohl immer spannend. Beim Einlaufen setzt Regen ein, wir sind um 15:30 Uhr fest. Als Transithafen OK, aber nicht länger.

3. August 2007
25 Seemeilen Gedser nach Haesnes
Starten trotz 5-6Bft. Setzten anfangs nur die Fock, später auch das gereffte Groß. Nach passieren der Untiefentonne gen Norden – hart am Wind und Welle und Strom gegen an. Das Boot stampft stark, die Geschwindigkeit pendelt zwischen 3 und 5kn, je nachdem, wie tief wir in die Welle eintauchen. Mannschaft wird leicht Seekrank. Gehen daher nach Haesnes. Der Hafen liegt sehr schön, aber war so voll, wie es das Hafenhandbuch beschrieben hat. Liegen im 2er Päckchen neben einer HANSE 372 aus NL. Da fahren zwei sehr nette Renter den ganzen Sommer durch.

4. August 2007
36 Seemeilen Haesnes nach Vejrö
Starten gegen 10:00 Uhr und laufen im Fahrwasser den Grönausund entlang. Das Fahrwasser ist tw. Sehr breit und wir kreuzen bei gutem Wind und keiner Welle. Mit der Selbstwendefock der HANSE ist das kein Problem. Am Nachmittag schläft der Wind dann ein – wir lassen uns treiben und geben den Anglern Gelegenheit zur Nahrungsbeschaffung. Die sind aber erfolglos und behaupten, in der Ostsee gebe es keine Fische. Das Hafenhandbuch spricht von einem gesperrten Hafen – das lesen wir aber erst, als wir fast da sind. Also einlaufen und mit Schrecken feststellen, das die Preise nochmals erhöht wurden: Boote von 10-15m zahlen 50 € – die Nacht! Dafür ist alles nagelneu und vom feinsten.

5. August 2007
23 Seemeilen Vejrö nach Spodsbjerg
Einen Tag mehr wollen wir uns nicht leisten und laufen unter Groß, Fock und später Genacker gegen Westen bei schwachem Wind. Wind schläft immer wieder ein, wir wollen aber auch nicht motoren. Der Strom setzt uns am Nachmittag gut zu, laufen trotz Wind nur 2-3kn über Grund, Strom bestimmt 2kn gegen an. Auf den Schiffsverkehr beim Queren des Großen Belts ist zu achten: Hier fahren die wirklich großen Schiffe – mit Vollgas! Obwohl um 10:20 Uhr gestartet kommen wir erst um 19:45 Uhr an.

6. August 2007
18 Seemeilen Spodsbjerg nach Bagenkop
Starten um 10:30 Uhr mit gutem am Wind Kurs und gegen den Strom in Richtung Bagenkop. Laufen trotz hartem Ritt nur 3kn über Grund – je bereiter der große Belt wird, um so weniger Strom setzt gegen an. Laufen später 5-6kn, Wind frischt weiter auf und Mittags reffen wir das Groß zweimal. Herrlicher Segeltag – um 13:50 Uhr sind wir bereits fest in Bagenkop.
Der Hafen hat sich seit unserem letzten Besuch stark verändert – der Fähranleger wird abgebaut und statt dessen entstehen direkt am Hafen große Ferienhäuser. Nach dem Einkaufen am Nachmittag große Überraschung: Wolfgang und Luise liegen mit der Sedina direkt neben uns – Wolfgang hat uns damals Hägar verkauft und wir sind seit dem befreundet. Zufälle gibt´s!

7. August 2007
30 Seemeilen Bagenkop nach Orth auf Fehmarn
Starten um 10:30 Uhr in Bagenkop und müssen hart am Wind gegen den SE kreuzen. Der legt nachmittags weiter zu und wir reffen das Groß wieder zweimal. Wir erreichen Fehmarn und nehmen dasGroß ganz weg – zu viel Schräglage für die Mannschaft. Machen trotzdem 4-5kn Fahrt. Fest um 17:50 Uhr.

8. August 2007
Hafentag in Orth
Nach den vielen Starkwindfahrten ein Hafentag. Wir leihen uns wieder Fahrräder und fahren zum shoppen nach Burg. Wie immer ein schöner Tag.

9. August 2007
34 Seemeilen Orth auf Fehmarn nach Kühlungsborn
Starten zuversichtlich („normales Wetter angesagt“) und laufen ab 10:20 Uhr unter Segel durch den Sund. Gegen 13:00 Uhr reffen wir mal wieder das Groß zweimal, alle legen Westen und Lifebelt an. See 2-3m, 6Bft. Besatzung kämpft mit der Seekrankheit – es wird zunehmend diesig und die Sicht wird schlecht. See 3m. Wg. Wetter kein vernünftiger Ort – halten nur auf Land zu. Sehen schemenhaft einen Mitläufer – das beruhigt ein wenig. Erreichen um 16:30 Uhr Kühlungsborn und laufen bei grandioser Grundsee in den Hafen ein – gar nicht so einfach. Fest um 17:00 Uhr. Wir belohnen uns mit einer Pizza!

10. August 2007
19 Seemeilen Kühlungsborn nach Rostock
Am Morgen mustert Norman ab – sein Vater holt ihn ab damit sie zusammen noch in die Sonne fliegen können. Wir starten um 11:30 Uhr bei leichtem Nieselregen aber guter Sicht. Gegen 13:00 Uhr wird die Sicht so schlecht, das wir bei langsamer Fahrt unter Segeln Schallsignale geben müssen – absolute Waschküche: Das haben wir noch nie erlebt. Die Geräuschkulisse von vorbeifahrenden, aber unsichtbaren Schiffen und Booten macht nicht froh! Fahren nur nach GPS und erreichen um 14:30 Uhr die STB Seite des Fahrwassers, aber schon sehr dicht unter Land. Endlich sieht man wieder was!. Bergen Groß und Fock und gehen unter Motor in den Stadthafen Rostock.

11. August 2007
Hafentag in Rostock
Nieselregen, super lautes Hafenfest wg. der HANSE SAIL. Annika mustert für ein paar Tage an. Abends wird uns unsere Wäsche aus dem Trockner geklaut – alles in allem kein guter Liegeplatz.

12. August 2007
13 Seemeilen Rostock nach Hohe Düne (Warnemünde)
Der Liegeplatz im Stadthafen wird uns zu doof – wir verlassen ihn (immer noch im Nieselregen) um 10:30 Uhr, laufen mit den anderen Schiffen und Booten die Warnow hinunter, machen ein paar Schläge vor Warnemünde und gehen am Nachmittag in den nun fertig gebauten Yachthafen Hohe Düne. Für 17€ die Nacht eine super Ausstattung. Ein Hotelbetrieb für Yachten – hat auch was.

13. August 2007
48 Seemeilen Hohe Düne nach Barhöft
Der Wetterbericht verspricht SW3, später umlaufend 3. Wie immer auf der Strecke sollte das aber nicht so ein. Starten früh um 8:00 Uhr. Zunächst mit Groß und Genacker Richtung Darßer Ort, der Wind ist aber schnell wieder weg und wir müssen motoren. Von den 48sm motoren wir am Ende 33sm! Um 18:30 Uhr fest in Barhöft, zwar an Pfählen, aber so dicht im Schilf, das wir schon während des festmachens von tausenden Mücken zerlegt werden.

14. August 2007
14 Seemeilen Barhöft nach Vitte / Hiddensee
Bunkern Morgens 45L Diesel und kontrollieren Wasser und Öl. Laufen unter Motor im Fahrwasser nach Vitte – Langer Ort und erreichen den Liegeplatz am frühen Nachmittag.

15. August 2007
Hafentag in Vitte
Annika mustert ab und fährt mit der Fähre nach Stralsund und von dort mit dem Zug nach Hamburg. Wir genießen den Inseltag am Strand. Toller Platz zum verweilen!

16. August 2007
18 Seemeilen Vitte nach Stralsund
Starten um 10:00 Uhr unter Motor in Vitte und können gegen 12:00 Uhr unter Segeln gen Stralsund kreuzen. Trotz dunklem Himmel bleibt es trocken, sind um 14:00 Uhr fest in der City Marina.

17. August 2007
24 Seemeilen Stralsund nach Lauterbach / Rügen
Starten um 8:50 Uhr Richtung Süden, um die Öffungszeiten der Klappbrücke zu erreichen. Passieren die Ziegelbrücke um 9:30 unter Motor, setzen Groß und Fock, reffen mal wieder zweimal und laufen mit rauschender Fahrt den Strelausund hinunter. Mittags dann gen Norden auf Vorwindkurs – fest in Lauterbach um 14:00 Uhr. Die Hafeneinfahrt des rechts liegenden Yachthafens ist recht eng – gut zielen ist angebracht!

18. August 2007
19 Seemeilen Lauterbach nach Greifswald
Starten um 10:00 Uhr und laufen auf Südkurs nach Greifswald – kreuzen dann bis zur Wiek und bergen alle Segel – passieren um 13:00 Uhr die Klappbrücke und sind vor 14:00 Uhr fest im Greifswalder Holzteich.

19. August 2007
Abmustern in Greifswald
Das Boot lassen wir für die Durchführung von Garantiearbeiten in Greifwald, zwei Wochen später soll der HANSECUP mitgesegelt werden. Wir klaren das Schiff auf, wischen und waschen und Mittags holt uns Lisa mit dem Auto ab. Nach 381sm geht der Sommerurlaub zuende – vom Sommer haben wir aber nichts gemerkt. So viel Wind hatten wir wohl noch nicht. Wie gut, das wir auf einem neuem, zuverlässigem Boot unterwegs waren.

Sommertörn 2005: Kopenhagen

Reisebericht Segelurlaub 9. Juli bis 27. Juli 2005
Crew: Heidi, Ole, Hendrik und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2005

9. Juli 2005
18 Seemeilen Wendtorf nach Damp
Eigentlich wollten wir nach Bagenkop (Langeland), war aber unter Segel nicht erreichbar. Am Nachmittag dann Flaute, Rest mit Motor.

10. Juli 2005
26 Seemeilen Damp nach Marstal
Starten mit mäßigen NE Wind, der schläft aber ein. Also fast die ganze Strecke unter Motor.

11. Juli 2005
30 Seemeilen Marstal nach Lohals
Nach passieren der Brücke setzen wir alle Segel und kreuzen gegen NE nach Lohals, Wind schläft gegen Abend ein, Rest unter Motor.

12. Juli 2005
21 Seemeilen Lohals nach Vejrö
Brütende Hitze, (wenig) Wind, aber immerhin! Strom setzt mit >1 kn, nach passieren von Omö Tofte mit Schmetterling zunächst 2kn, dann mehr als 4! Vejrö ist eine tolle Insel, aber der Liegeplatz kostet 150 DDK.

13. Juli 2005
24 Seemeilen Vejrö nach Vordingborg
Starten früh unter Segel bei bedecktem Himmel und See >1m. Laufen gut mit 4kn. Umgehen Klappbrücke und passieren gut Untiefen von Flak E unter Motor und gezogenem Kiel. Tolle Stadt, tolles Stadtfest!

14. Juli 2005
11 Seemeilen Vordingborg nach Kalvehave
Lassen Servicetechniker sicherheitshalber Motor überprüfen und starten Mittags unter Motor nach Kalvehave, welches wir nach 3 Stunden erreichen.

15. Juli 2005
45 Seemeilen Kalvehave nach Dragör
Starten früh unter Motor in Richtung Fakse-Bucht und erreichen Mittags freies Fahrwasser. Setzen alle Segel und laufen bei achterlicher See gut 6kn und entscheiden uns ohne Zwischenstop nach Dragör zu gehen. Wind und See frischen weiter auf, Abends WS7 mit gegenlaufenden Strom, sind froh, Dragör noch gerade bei Tageslicht zu erreichen.

16. Juli 2005
10 Seemeilen Dragör nach Kopenhagen
Bei tollem Wetter und hartem am Wind Kurs letzte Etappe nach Kopenhagen. Erreichen Stadthafen Christianshavn Mittags. Schlechteste Sanitäranlage des ganzen Törns!

17. Juli 2005
Kopenhagen
Hafentag, erkunden die tolle Stadt!

18. Juli 2005
34 Seemeilen Kopenhagen nach Rödvig
Starten früh bei optimalen Wind unter Segel in Richtung Rödvig und erreichen es am Abend.

19. Juli 2005
25 Seemeilen Rödvig nach Klintholm
Wollen eigentlich nur kurz von Rödvig nach Klintholm übersetzten und starten gut unter Segeln. Im Laufe des Tages müssen wir die Fock streichen und später unter Motor gegen den aufkommenden Sturm nach Klintholm dampfen (ätzend!)

20. Juli 2005
Klintholm
Hafentag wg. Sturm. Nutzen die Zeit für Fußmarsch nach Möns Klint (14km!).

21. Juli 2005
Klintholm
Hafentag wg. Sturm. Fahren mit dem Linienbus nach Stege, langweilige Stadt, doofer Nieselregen!

22. Juli 2005
35 Seemeilen Klintholm nach Gedser
Liegen als innerstes Boot im Dreierpäckchen, Hafen wg. Sturm sehr voll. Starten früh mit Segel, zunächst immer wieder Flautephasen, am Mittag dann auffrischender Wind. Unter Landschutz rauschende Fahrt, später dann Rest in den Hafen unter Motor gegen-an.

23. Juli 2005
Gedser
Hafentag wg. angekündigtem Sturm, trifft aber erst gegen 1600 ein. Fahren mit der Scandline Fähre nach Rostock, die braucht für die 19sm nur 1:45h! Hin-und Rückreise für 4 Personen nur 32€!

24. Juli 2005
Gedsder
Hafentag wg. Sturm. Ausflug mit dem Linienbus nach Ryköbing. Sturm flaut Abends ab, es zeigt sich sogar die Sonne.

25.Juli 2005
35 Seemeilen
Gedsder nach Burgstaken
Starten früh und kreuzen gegen W, halten uns gut vom Windenergiepark frei. Werden Nachmittags von Gewitterfront überrascht, deren Durchgang uns aber für ein paar Stunden direkten und schnellen W-Kurs ermöglicht.

26. Juli 2005
Burg auf Fehmarn
Hafentag wg. Shopping in Burg.

27. Juli 2005
37 Seemeilen
Burgstaken nach Wendtorf
Passieren u. Motor Hochbrücke und laufen am Nachmittag bei leichter Briese unter Segel mit 2-3kn nach Wendtorf. Beenden nach 351sm den Sommerurlaub, geprägt von Flauten, Starkwind und Sturm.

Sommertörn 2004: Rügen

Reisebericht Segelurlaub 6. Juli bis 27. Juli 2004
Crew: Heidi, Ole, Hendrik und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2004

6. Juli 2004
43 Seemeilen Wendtorf nach Burgstaaken
Urlaubsstart mit einem Tag Verspätung. Da Bootsdiesel noch in der Werkstatt, ganzen Urlaubstörn mit Außenborder. Sperrgebiet muss umfahren werden. Nachmittags nehmen Wind (5-6) und See (>1m) zu.

7. Juli 2004
28 Seemeilen Burgstaaken nach Kühlungsborn
Starten mit mäßigen Wind, der Mittags aber nachlässt. Weiter mit Motor.

8. Juli 2004
24 Seemeilen Kühlungsborn nach Rostock
Kreuzen gegen E-Wind nach Rostock, Nachmittags starke Gewitterböen, aber rechtzeitig Segel kurz weg genommen. Laufen unter Motor die Warnow nach Rostock Stadthafen.

9. Juli 2004
54 Seemeilen Rostock nach Barhöft
Starten sehr früh und versuchen nach passieren von Warnemünde zu kreuzen. Wegen langem Weg nach Barhöft (Darßer Ort ist gesperrt) fast den ganzen Weg unter Motor. Erreichen am Abend gut Barhöft.

10. Juli 2004
9 Seemeilen Barhöft nach Stralsund
Laufen bei gutem Wind nur mit der Fock 6kn im Fahrwasser nach Stralsund und erreichen Stadthafen Mittags.

11. Juli 2004
16 Seemeilen Stralsund nach Vitte / Langer Ort auf Hiddensee
Wollen eigentlich nach Ralswiek. Starten nur mit Fock und laufen 5-6kn im Fahrwasser. Versuch bei Tonne 26 außerhalb des Fahrwassers Fahrgastschiff auszuweichen endet mit Grundsitzer. Mit Außenborder keine Chance, Leinenverbindung zu historischem Lastsegler schlägt fehl, rufen schließlich bei DGZRS Hilfe. Kreuzer Dornbusch befreit uns professionell in wenigen Minuten. Gehen nach Vitte auf Hiddensee.

12. Juli 2004
Vitte / Hiddensee
Hafentag um uns vom Vortag zu erholen. Befreien Außenbordsventil vom Schlick und erkunden später die einmalige Insel. Wetter verschlechtert sich weiter auf S-SW7.

13. Juli 2004
Vitte / Hiddensee
Weiterer Hafentag, Wetterbericht spricht von weiterer Verschlechterung. Besuchen Leuchtrum und Inselkino.

14. Juli 2004
19 Seemeilen Vitte nach Ralswiek
Trotz immer noch viel Wind unter Motor nach Ralswik. Setzten später nur gereffte Genua (Fock bei Grundsitzer im Wind zerrissen). Abends dann zu den Störtebeckerfestspielen, kaum sitzen wir nieselt es ununterbrochen, wir werden klitschnaß!

15. Juli 2004
Ralswiek
Hafentag. Wandern zu Fuß nach Lietzow und essen klasse Fisch für 7€/Person! Treffen im Wald Studenten der Uni Greifswald, die Bodenproben nehmen und im Yachthafen an Bord eines alten Schnellboots ihr Lager haben.

16. Juli 2004
39 Seemeilen Ralswiek nach Lohme
Starten in Ralswiek unter Motor und gehen bei Dornbusch auf Kurs rund Rügen. Setzen alle Segel und laufen bei W-Wind 3-4kn.

17. Juli 2004
Lohme
Hafentag zur Erkundung der Kreidefelsen. Schöner Tagesausflug.

18. Juli 2004
45 Seemeilen
Lohme nach Stralsund
Starten unter Segel Richtung Kap Arkona. Nach passieren versuchen wir gegen den W-Wind zu kreuzen (angesagt war E!), geben später auf und laufen unter Motor bei Dornbusch wieder in den Bodden. Vitte ist überfüllt, daher erneut nach Stralsund unter Segel, passieren gut Tonne 26!

19. Juli 2004
9 Seemeilen Stralsund nach Barhöft
Starten Mittags unter Segel in Stralsund für kurzen Trip nach Barhöft.

20. Juli 2004
47 Seemeilen Barhöft nach Warnemünde (Hohe Düne)
Laufen bei super Wind aus dem Bodden in die Ostsee und passieren Mittags Darßer Ort. Gehen auf Südkurs, Wettervorhersage meldet Sturm für den Abend. Erreichen Abends die Baustelle Hohe Düne, schon mit Starkwind und starkem Schwell im Hafen. Gegen 2200 dann tobt der Sturm.

21. Juli 2004
Warnemünde
Haftentag wegen W-Wind. Ausflug mit der Fähre in die Stadt.

22.Juli 2004
12 Seemeilen Warnemünde nach Kühlungsborn
Laufen mit hartem am-Wind Kurs nach Kühlungsborn und erreichen es am frühen Nachmittag.

23. Juli 2004
32 Seemeilen Kühlungsborn nach Orth auf Fehmarn
Wetterbericht einmal mehr nicht zuverlässig. Wind nimmt stetig zu, am Nachmittag dann wieder Starkwind. Aber erreichen gut Orth.

24. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Hafentag wg. ungünstiger W-NW Winde. Mit dem Fahrrad nach Burg zum Shoppen.

25. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Weiterer Hafentag, zum falschen Wind kommen jetzt noch viele Schauer.

26. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Weiter Hafentag, am Nachmittag hören die Schauer auf und die Sonne kommt durch!

27. Juli 2004
34 Seemeilen Ort auf Fehmarn nach Wendtorf
Trotz ungünstiger Winde Start unter Motor nach Hause! Beim Festmachen in Wendorf Poller gerammt und Personenschaden verursacht. Nicht schön!
Urlaub nach 411sm beendet, Außenborder nicht unbedingt tauglich für 9m Stahlboot.

Sommertörn 2003: Dänische Südsee

Reisebericht Segelurlaub 5. Juli bis 31. Juli 2003
Crew: Heidi, Olde, Hendirk und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2003
5. Juli 2003
45 Seemeilen Wyk (Krückau, Elbe) nach Rendsburg (NOK)
Mit Wind und Regen geht’s über die Elbe nach Brunsbüttel, in den Nord-Ostsee Kanal bis nach Rendsburg, das wir am Abend erreichen.

6. Juli 2003
48 Seemeilen Rendsburg nach Laboe
Weiter unter Motor durch den NOK, dann nach Kiel Holtenau und Laboe.

7. Juli 2003
18 Seemeilen Laboe nach Damp 2000
Endlich segeln auf der Ostsee! Für den ersten Törn auf dem Meer haben wir für drei Tage einen Segeltrainer an Bord. Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir laufen unter Motor nach Damp.

8. Juli 2003
31 Seemeilen Damp 2000 nach Marstal
Laufen bei gutem Wind 6kn in Richtung Aroe und treffen am frühen Abend in Marstal ein.

9. Juli 2003
31 Seemeilen Marstal nach Laboe
Starten unter Motor, setzten Segel und laufen gut 5kn. Am Nachmittag ist der Wind kurz weg, kommt dann aber wieder. Treffen am Abend in Laboe ein und verabschieden unseren Trainer. Danke, Michael!

10. Juli 2003
Laboe
Hafentag. Vervollständigen Ausrüstung und besuchen das Marineehrenmal.

11. Juli 2003
34 Seemeilen Laboe nach Heiligenhafen
Starten früh unter Segel mit W3-4. Gutes Segelwetter, ganz entspannt, erstmals alleine. Treffen am frühen Abend in Heiligenhafen ein.

12. Juli 2003
36 Seemeilen Heiligenhafen nach Niendorf
Wind hat über Nacht aufgefrischt, schlagen ein Reff in das Groß und machen Sturmfock klar. Bei WNW5-6 sind wir gut dabei, am Abend wird es dann ungemütlich. Erreichen Niendorf (Timmendorfer Strand) um Freund zu besuchen.

13. Juli 2003
Niendorf
Hafentag, Boot aufgeklart, Ort erkundet und Besuch bekommen.

14. Juli 2003
21 Seemeilen Niendorf nach Grömitz
Bei nördlichen Winden versuchen wir nach Norden zu kreuzen. Erreichen erst am Nachmittag die Höhe von Grömitz und laufen dort ein. Über Grund waren das nur 10sm!

15. Juli 2003
23 Seemeilen Grömitz nach Orth
Gehen am Vormittag unter Motor weiter Richtung Norden und können Mittags unter Segel nach Orth auf Fehmarn laufen. Nachmittags fest.

16. Juli 2003
Orth
Hafentag wg. Shopping in Burg. Mieten uns Fahrräder.

17. Juli 2003
24 Seemeilen Orth nach Bagenkop
Laufen unter Segel in Richtung Langeland. Mittags Flaute, Nachmittags dann weiter. Erreichen Abends den lauten Fährhafen Bagenkop.

18. Juli 2003
17 Seemeilen Bagenkop nach Drejö
Starten unter Motor in Richtung Marstal und setzten später Segel. Am frühen Nachmittag kommt Nieselregen auf, lässt aber wieder nach. Treffen am späten Nachmittag in Drejö ein und legen uns in ein 2er Päckchen.

19. Juli 2003
Drejö
Hafen- und Badetag aud Drejö bei einmaligem Sommerwetter! Heidi hat seit 4 Tagen Kopfschmerzen…

20. Juli 2003
10 Seemeilen Drejö nach Svendborg
Laufen unter Segel im Fahrwasser nach Svendborg, müssen bei Brückenpassage Motor kurz starten. Durch Seegras wird das Log blockiert. Erkunden die Stadt direkt am Nachmittag.

21.Juli 2003
18 Seemeilen Svendborg nach Lyö
Laufen unter Motor gegen den W-Wind im Fahrwasser nach Westen, kreuzen später und erreichen am frühen Nachmittag Lyö, um dort über Nacht zu ankern. Die Jungs machen einen mutigen Ausflug mit dem Schlauchboot zum Hafen.

22. Juli 2003
11 Seemeilen Lyö nach Faldsled
Setzen Segel und kreuzen „mühsam“ in Richtung kleiner Belt. Mittags dreht der Wind auf NW und frischt auf, nehmen Genua weg und setzen Arbeitsfock. Später frischt Wind weiter auf, nehmen Groß weg und beschließen, nach Faldsled zu gehen. Schwierige Ansteuerung, aber toller Ort!

23. Juli 2003
26 Seemeilen Faldsled nach Dyvig
Wind hat wieder nachgelassen, laufen unter Segel Richtung Als. Tagsüber immer wieder Flauten, treffen erst am Abend in Dyvig ein.

24. Juli 2003
15 Seemeilen Dyvig nach Sonderborg
Kreuzen im Alsfjord Richtung Fahrwasser Sonderborg und laufen dort unter Motor ein. Waren 20 Minuten auf Brückenöffnung und machen am frühen Nachmittag im südlichen Stadthafen fest.

25. Juli 2003
25 Seemeilen Sonderborg nach Kappeln
Laufen unter Segeln in Richtung Süden und passieren Nachmittags Schleimünde. Beschließen nach Kappeln zu gehen und sind Abends fest.

26. Juli 2003
Hafentag in Kappeln
Tanken Diesel nach, die Jungs gehen zum Frisör und ins Kino, wir gehen Bummeln.

27. Juli 2003
27 Seemeilen Kappeln nach Marstal
Starten bei bedecktem Himmel unter Motor in Richtung Schleimünde. Erreichen LT und treffen auf See >1,5m und Wind 5-6. Vermuten, das das Wetter besser wird und setzen Kurs auf Ärö. Wind frischt weiter auf, See nimmt zu. Mannschaft wird am frühen Nachmittag Seekrank. Erreichen erleichtert Marstal am Nachmittag.
Fazit: Wir hätten nach Schleimünde zurück kehren sollen!

28. Juli 2003
Marstal
Hafen-, Bade- und Erholungstag.

29. Juli 2003
31 Seemeilen Marstal nach Wendtorf
Starten zwar unter Segel, der Wind schläft aber noch Vormittags ein. Laufen weiter unter Motor. Öldruck fällt auf einmal, Motor offenbar überhitzt, obwohl Wasserpumpe läuft. Sitzen zunächst mitten auf der Ostsee bei absoluter Flaute und brütender Hitze fest. Am spätern Nachmittag kommt eine leichte Briese auf und wir laufen mit 2kn Richtung Wendtorf. Motor hält für Einlaufen durch, sind erst spät Abends fest.

30. Juli 2003
39 Seemeilen Wendtorf nach Gieselau Schleuse (NOK)
Servicetechniker untersucht Motor und stellt Thermostatschaden fest. Ersatzteil eingebaut, Motor getestet, alles wieder OK!
Starten Mittags unter Motor in Richtung NOK und erreichen bei Einbrechen der Dunkelheit Gieselau Schleuse und machen im 3er Päckchen fest. Unruhige Nacht wg. Schiffsverkehr auf dem Kanal.

31. Juli 2003
41 Seemeilen Gieselau Schleuse nach Wyk/Krückau
Laufen durch Kanal nach Brunsbüttel und segeln Mittags bei auflaufendem Wasser in Richtung Heimat. Sind am Abend fest.
Ein einmaliger Segelurlaub ist nach 571sm vorbei. Fast immer tolles Wetter, nur einen Sturm und nur einmal ein echtes Problem mit der Technik.

2002: Fabriksimulation und Video

Bei einem Museumsbesuch in Mannheim haben wir ein tolles Modell einer Fabrikanlage gesehen:


Wir kamen schnell auf die Idee, sowas mit unserem LEGO Mindstorms nachzubauen. Das Arbeitsergebnis haben wir im Bild und Film festgehalten, diesmal mit einer WEB-Cam gefilmt bzw. mit einer Digitalkamera aufgenommen.

Dieses Bild zeigt die ganze Anlage:

Hier kann man gut den Aufzug erkennen, der den Golfball auf die oben erkennbaren Schienen hebt:

Und hier das Auto, welches den Ball von rechts nach links fährt:

 

Die Filme

…neues von Familie, Segeln und Fotos