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Neue SPAM Abwehr

Seit heute läuft in unserem Blog eine neue Software zur SPAM Abwehr bei der Kommentarfunktion.

Mit der alten Lösung namens SI CAPTCHA NO SPAM landeten locker 5 bis 10 SPAM Kommentare pro Tag auf dem Server – offenbar war die Grafik zu einfach zu knacken.

Nun verwenden wir Google Captcha (reCAPTCHA) von BestWebSoft. Das Verfahren und der verwendete Online-Dienst stammt von GOOGLE, die WORDPRESS Integration von BestWebSoft. Scheint soweit OK, allerdings wissen die Jungs von BestWebSoft auch, wie man über Freeware zu Geld kommen kann…

…wie auch immer: Bemerkenswert ist das neue Verfahren von GOOGLE. Auf ZEIT ONLINE gab es in 2014 diesen guten Artikel darüber.

Am Ende nutzt GOOGLE seinen BIG DATA Datenvorrat um vorherzusagen, ob es sich um einen SPAM Roboter oder um einen Menschen handelt. Schlau! Und durch diesen neuen GOOGLE Dienst werden natürlich direkt wieder neue Daten gesammelt. Noch schlauer!

Denn das Prinzip GOOGLE war und ist: Wir sammeln erst mal Daten und überlegen später, vielleicht auch erst Jahre später, wie wir die zu einem nützlichen Dienst entwickeln können. Wenn der neue Dienst dann im Markt etabliert ist, wird überlegt, wie man damit Geld verdienen kann.

So bin ich denn mal gespannt, ob demnächst im GOOGLE reCaptcha Werbung auftaucht…

…aber bis dahin schön beim Kommentieren das Häckchen setzten: „Ich bin kein Roboter!“.

Peter.

P.S.: Falls der GOOGLE Dienst mal unsicher ist, ob da nicht doch vielleicht ein Roboter am Werke ist, werden eine Reihe von Bilder gezeigt und man muss Aufgaben á la „Klicke auf alle Bilder, auf denen Palmen zu sehen sind“ erledigen.

STORMVOGEL

In NORWEGEN haben wir von Elisabeth und Per bisher unbekanntes STORMVOGEL Material bekommen. Fotos und Videos. Zusammen mit unserem eigenen Material und der hervorragenden Musik von Ole Wiedekamm ist dieses neue Video heraus gekommen – wenn das keine Lust auf´s Hochsee-Segeln macht?

Das Material entstand 2012 in der Bucht von VIGEO (Nord-SPANIEN) und in der COREL SEA (Südwest PAZFIK) 2014 auf dem Weg von VANUATU nach AUSTRALIEN.

Vielen Dank an die NORWEGER – deren eigener Blog ja eingeschlafen ist. Dafür ist Per auf FACEBOOK doppelt aktiv 😉

Viel Vergnügen bei diesem ultimativen Segelvideo!

Peter.

Norwegen 2

Am vorletzten Tag nach OSLO – logisch. Die Hauptstadt will besucht werden.

In Kurzform:

Museum 1 – Museum 2 – „Hafencity zu OSLO“- Skulpturen – iPHONE gefunden

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Wir sind wirklich nicht die Museums-Gänger. So waren wir denn auch skeptisch, als die Norweger „Museum“ vorschlugen. Aber es sollten nicht irgendwelche Heimatkunde-Museen werden, sondern zwei der Seefahrt sehr nahe stehenden:

1) FRAM
Das historische Polar-Forschungsschiff FRAM hat man komplett an Land gestellt und eine Ausstellungshalle drum herum gebaut. Hat sich gelohnt! Beeindruckendes Schiff, beeindruckende Schautafeln mit alten Fotos und guten (englischen) Erklärungen über die Forschungsfahrten. Das Schiffsinnere kann man auch erkunden, wenn man nicht ganz so groß ist. Nur eine Frage blieb unbeantwortet: Wie konnten die früher den Dampfer steuern – mit der sehr kleinen Ruderanlage? Schon klar: Wenn das Schiff umschlossen von Eis einfriert und fest liegt, soll die Ruderanlage vom Eis nicht zerstört werden – aber auf hoher See?

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Nebenan, in einer neueren Ausstellungshalle liegt der kleinerer Dampfer GJOA, auf dem ROALD AMUNDSEN die Nordwest-Passage gefunden und befahren hat. Drei Jahre, sechs Mann.

Jup, das waren halt früher echte Seemänner.

Früher waren die Schiffe aus Holz und die Männer aus Eisen, dann waren die Schiffe aus Eisen und die Männer Holzköppe und jetzt sind die Boote ehemalige Joghurtbecher und die Mannschaft warmduscher…

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2) KON TIKI
Direkt neben an findet sich ein weiteres Museum. Das ist ausschließlich den Reisen THOR HEYERDALS gewidmet. Ich hätte ihn glatt für einen Schweden gehalten, aber er ist wohl Norweger.

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Nun, seine Reisen waren wohl eher Abenteuer denn Forschungen. Begründung: Wie verrückt muss man woh sein, um in selbst gebauten Flößen aus Balsaholz und Schilf die Ozeane überqueren zu wollen?
So als seereisende Fotografen haben wir mit ihm einiges gemein: Immer auf der Jagd nach dem ultimativen Foto – oder Video. In einem kurzen Film über die Reise bin ich erstaunt, wie viele „Außenaufnahmen“ er von KON TIKI gemacht hat.

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Dazu muss er mit einem kleinen Schlauchboot auf hoher See hinter dem Floss gewesen sein – vermutlich über eine lange Leine verbunden. Tolle Aufnahmen!
Wir haben noch mehr gemeinsam: Er hat sein Floß auf ein Riff in den TUAMOTS gesetzt – wir auch, aber zum Glück waren wir innerhalb des Atolls 😉

3) „HAFENCITIY“ zu OSLO
Keine Ahnung, wie das Neubaugebiet im Herzen von OSLO wirklich heißt, wir fühlen uns sehr an die Hafencity in HAMBURG erinnert. Jedes Gebäude für sich ist sicherlich ein Hingucker, aber in der Summe, in der Enge wirkt es eher wie ein Getto. Genau wie in HAMBURG.

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Also hier nur fix was essen und weiter. Das Bier und Lebensmittel nicht gerade günstig sind, war ja klar. Aber das wir 8 € für eine Stunde im Parkhaus abdrücken müssen, ist schon ein Hammer.

4) Skulpturen
Der VIGELAND PARK in OSLO ist wohl ein touristisches Muss in dieser Stadt. Wir haben zunächst natürlich keine Ahnung, wo wir da herum stolpern.

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Ich kann mir zunächst nicht helfen: Zum einen sehen die Figuren neu, jedenfalls nicht alt aus. Zum anderen erinnern sie mich eher an die verherrlichende Nazi-Darstellung der deutschen Herrenrasse. Wie kann das sein? Hier in OSLO?

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Das mobile Internet bringt noch am Ort des Geschehens die Erleuchtung: Der Park der Künstlers GUSTAV VIGELAND entstand in der Zeit von 1923 bis 1943. Also viel älter als gedacht und genau in der Zeit, in der man Menschen so darstellte. Mit Skulpturen habe ich es sowieso nicht so recht, man kann sich das ansehen, muss aber nicht. Da war mir die FRAM schon lieber 😉

5) iPHONE
Auf dem Parkplatz findet Heidi beim Einsteigen ins Auto ein iPHONE im Dreck. Hat wohl jemand beim Einsteigen verloren. Akku leer. Aber die Norweger haben auch APPLE Technologie im Einsatz, also im Auto aufladen. Das Gerät ist aber (natürlich) gesperrt. Hm, wie sollen wir den Eigentümer heraus finden?
Der Zufall hilft: Auf dem gesperrten Bildschirm wird auf einmal eine SMS angezeigt. Das ist klug. Der Norweger ruft die angezeigte Nummer an, der angerufene informiert die Eigentümmerin und am nächsten Tag übergeben wir ihr das iPHONE an der Fähre nach Kiel. Kann man mal sehen: Wir (Heidi!) hat eine Norwegerin sehr glücklich gemacht ;-))

Nun denn, die Rückreise nach ELMSHORN war fast ereignislos. Man könnte noch erwähnen, das der Fahrer des Daimlers beim Warten auf die Fähre Licht, Lüftung und Radio eingeschaltet lässt, das Starthilfekabel natürlich im anderen Auto war und etwas Hektik entstand, um wieder in Gang zu kommen…aber das vergessen wir denn auch gleich mal wieder, kleine Dummheiten passieren halt.

Also denn, das war der Ausflug nach NORWEGEN. Hat sich echt gelohnt, in jeder Hinsicht. Tolle Freunde, tolle Landschaft, tolle Reise.

Peter.

P.S.:
Wir haben viele STORMVOGEL Fotos und sogar einige spektakuläre Videos von Per bekommen – Action-Shots von „außerhalb des Boots“ unter Segeln sind halt selten – demnächst in diesem Kino…

Norwegen 1

So sehen sehr zufriedene Menschen aus!

Genau so!!

Also genau wie Heidi und ich auf diesem Bild!!!

Wir sind im Moment in NORWEGEN, 50 Kilometer Nord-Westlich von OSLO. Bei unseren Segelfreunden von SY ODA, bei Elisabeth und Per. Die wohnen recht verträumt am See TYRIFJORDEN – der Name täuscht, es ist wirklich ein See. Ich habe gerade noch mal bei GOOGLE MAPS nachgesehen…

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Wir haben die COLOR LINE Fähre von KIEL nach OSLO genommen. Etwas teurer als ein Flieger, in jedem Fall langsamer und deutlich komfortabler. Diese Fähren sind echte Kreuzfahrer und machen ihr Geld nicht über den Fahrpreis, sondern über die Getränke und Restaurants. Dafür bekommt man, wenn man will, eine kostenlose Live-Show im bordeigenen Theater, ein vernünftiges Bett, das volle Kreuzfahrer-Feeling und eine sehr ruhige Überfahrt. Denn obwohl es recht windig war, haben wir kaum die Bewegung bemerkt.

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In einer kurzen Rückblene zum Rückflug von BARBADOS:
Der CONDOR Flieger sollte um 19:40 Uhr gehen. Bis 19:30 Uhr hieß es, er gehe pünktlich – allein durch die Fenster konnten wir keinen Flieger sehen. Um 19:50 Uhr hieß es dann, die Maschine sei nun auf GRENADA gestartet…super. Drei Stunden später sind wir dann auch gestartet. Die BOING 767 war recht neu, jedenfalls die Kabine. Und weil unsere Holzklasse nur zu 2/3 gebucht war, hatten wir jeder zwei Sitze für uns. Das war gut. Schlecht war die Erkenntnis, das es auch eine Holzklasse-Plus gibt, die man aber über die CONDOR Website nicht buchen kann. Sitzplatzreservierung nur gegen horrende 29,99 EURO im nachhinein per Telefon möglich (…wir wollten sicher stellen, das wir zusammen sitzen). Und weil wir eine satte Verspätung hatten, bekamen wir unseren Wein oder das Bier for free – jedenfalls ein paar. Die anderen musten wir bezahlen, wie auch das Videoprogramm.
Das alles war am Ende OK, die Umsteige-Aktion in Frankfurt aber nicht: Im CONDOR Flieger hieß es, alle Anschlussflüge seien automatisch umgebucht. Also traben wir zum LUFTHANSA Schalter und fragen nach unseren neuen Bordkarten. Wir werden von LUFTHANSA Mitarbeitern an drei verschiedene Schalter verwiesen…und landen wieder beim ersten.
Die Dame hinter diesem Schalter regt sich von 0 auf 100 in 1 Mikrosekunde auf. Was sich CONDOR immer wieder erlauben würde? Wieso soll sie jetzt nach sehen, auf welchen Flug wir gebucht seien? Tara, Tära, Skandal. Als ich darauf hinweise, das wir nur zahlende Kunden seien und nichts mit LUFTHANSA oder CONDOR am Hut hätten, schaltet sich eine Kollegin ein und klärt den Fall: Wir sind auf die nächste Maschine nach HAMBURG gebucht, die geht in 35 Minuten und wir müssen noch durch die FRANKFURT SECURITY und zum Gate. Na dann mal los…die LUFTHANSA Maschine war rappel voll, auch, weil jeder freie Platz offenbar mit Mitarbeitern besetzt wurde.

Fazit: Wir sind da, wo wir hin wollten. Alles andere ist uns sch…. egal. Ach hätten wir doch die eMail Adressen der LUFHANSA Mitarbeiter in FRANKFURT- wir würden ihnen gerne obiges Bild schicken 😉

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Aber nun weiter in NORWEGEN:

Neben dem umfangreichen Austausch von Seglergeschichten, Fotos und Videos stehen hier natürlich Ausflüge auf dem Programm. Zunächst sind wir mit dem Auto ein paar Kilometer in die Hügel gefahren – die echten Berge sind nur am Horizont zu sehen – und haben Berge von Schnee und Eis zu sehen bekommen. Ganz schön ungewohnt, mal wieder über Eis zu schliddern. Spätestens als wir über eine vereiste Holztreppe zu einem Absprungpunkt für Paraglider klettern denke ich im stillen: Was zur Hölle mache ich hier? Waren nur 25 Stufen, alle Knochen noch heil…

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Kite-Surfing mal anders: Wir sehen Kites mit Schlittschuhläufern. Auf einem gefrorenen See, umgeben von Bäumen. Ganz schön mutig, diese vom Wikinger abstammenden Norweger!

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Einige Bilder habe ich mit unserem neuen Super-Tele 150-600mm gemacht. Ideale Bedingungen. Gute Bilder, vielleicht etwas schwache Farben. Muss ich noch genauer untersuchen.

Peter.

Auf in die Karibik!

Wünschen frohes neues Jahr gehabt zu haben!

Unsere Festwoche war sehr schön – jetzt geht die Reiserei sofort wieder los 😉

Zur Illustration dieses Beitrags haben wir einige Bilder der letzten Tage ausgewählt. So un-fotogen ist dieses unsere Deutschland ja nun auch nicht.

Schaaf in Elmshorn

Die letzten Vorbereitungen laufen…

…das Haus ist aufgeräumt und sauber…

…der Weihnachtsschmuck ist entfernt…

…sogar die vielen Lichterketten verstaut…

…die Koffer gepackt…

…die 1.248 Akkus geladen…

…die letzten Einkäufe erledigt…

…der Housesitter instruiert…

…sogar die Wettervorhersage für den ATLANTIK sieht gut aus…

…und Morgen geht es los!

Der Rhein bei Mannheim

Raus aus der trüben Kälte – hinein in die Wärme und vor allem das Licht!

Zunächst mit dem Flieger von HAMBURG nach GRAN CANARIA. Dort werden wir von ROBBIE und JOJO am Flughafen aufgesammelt und fahren mit dem Auto in den Süden der Insel nach PORT MOGUN.
Als nächstes dann Anmustern als einfache Mannschaft auf dem nicht ganz so fremden MV SOUTHERN STAR. Kammer beziehen, Sicherheitseinweisung und vor allem Wiedersehen feiern…

…allerdings, so wollen es unsere guten Vorsätze für früheTeile des neuen Jahres: Ohne Bier…oder alkoholische Ersatzgetränke.

Rheinaue bei Mannheim

Wenn alles nach Plan läuft, verlassen wir GRAN CANARIA am Freitag, den 8. Januar 2016 per Motoryacht.

Dann ziemlich genau 2.600 Seemeilen auf direkten Kurs nach BARBADOS. Etwas mehr, wenn der von ROBBIE gebuchte Wetter-Router uns zunächst nach Süden schickt. Werde wohl meiner neuen Rolle als Mannschaft erst noch gerecht werden müssen.

Unser GPS Tracker wird alle vier Stunden unsere aktuelle Position melden. Die kann man dann zum einen auf dieser unserer Website nachverfolgen oder direkt auf der des Anbieters:

UNSERE WEBSITE

YELLOW BRICK WEBSITE

Rheinaue bei Mannheim
Rheinaue bei Mannheim

So die Technik und die (erwartete) Seekrankheit will, werden wir unterwegs natürlich kurze Blogbeiträge in der neuen Kategorie „ATLANTIK 2016“ senden. Aber keine Bilder. Im nächsten Leben werden wir Satelliten-Betreiber und verdienen uns dumm & dämlich an den horrenden Internetgebühren bei Satellitenverbindungen! Bilder gibt es dann nach Ankunft in BARBADOS. Also nach ungefähr 18 bis 20 Tagen – mithin um den 28. Januar 2016 herum.

Rheinaue bei Mannheim
Rheinaue bei Mannheim

Wir sind am 5. Februar 2016 wieder zurück…und bereiten uns dann direkt auf die nächste Reise vor:

2016 – das Jahr in dem der STORMVOGEL heim kommt!

Peter.

Weihnachten 2015

schon wieder ein Jahr vorbei, schon wieder diese Völlerei.

Allein fehlt Kälte und der Schnee – wenn das Land nicht wäre, fühlten wir uns wie auf See!

Mit dem Boot haben wir 2015 Malaysia, Thailand und das Mittelmeer bereist, nun wird erstmal Deutsch gespeist.

Nur ein paar Wochen noch, dann verlassen wir das dunkle Loch.

Stechen bald wieder in See – sehen Sonne, Mond und Sterne, aber hoffentlich kein‘ Schnee!

Für 2016 stehen auf dem Programm Barbados, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, Holland und Deutschlan(d).

Nun wird gefeiert mit Freunden, Familie, Kindern und Enkeln – und wehe, wir haben nicht genug zu verschenke(l)n!

Viele liebe Weihnachtsgrüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen,

Heidi und Peter Wiedekamm / SY STORMVOGEL

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Das Kartenspiel Fünfhundert / Fivehundret

Das ziemlich kluge Kartenspiel „500“ (fünfhundert, fivehundret) wird in AUSTRALIEN viel gespielt – bei uns ist es wohl eher unbekannt. Wenn man über ein Jahr mit Menschen von Down-Under verbringt, spielt man es zwangsläufig…

Daher hier die Anleitung für dieses pfiffige Strategie-Kartenspiel. In Klammern die Begriffe, die unsere AUSTRALISCHEN Freunde verwenden. Das Spiel heißt „500“, weil es darum geht, als erstes Team 500 Punkte gewonnen zu haben – dann hat man ein Spiel gewonnen. Das kann mehrere Runden dauern.
Oder ein Team hat minus 500 Punkte, dann hat hat dieses Team eben ein Spiel verloren – und die anderen damit implizit gewonnen.

Die Punkte ergeben sich nicht aus den einzelnen Werten der Karten, sondern aus einer Kombination von Gebot und Anzahl von Stichen, dazu am Ende mehr.

Man spielt in der Regel mit vier Personen, bei sechs Personen braucht man mehr Spielkarten, denn jeder Spieler braucht 10 Karten.

Hier ist die Beschriftung?
Auf den ersten Blick nichts gutes – von jedem etwas. Aber für ein NO TRUMP sind drei Asse und zwei Könige dabei. Also fünf relativ sichere Stiche. Wenn der Partner noch zwei dazu bringt, könnte es klappen…

Die vier Personen spielen mit 43 Karten, jeder Spieler bekommt 10, 3 Karten bleiben im Topf („KITTY“). Gespielt wird mit folgenden gut gemischten Karten:

HERZ: 4,5,6,7,8,9,10, Bube, Dame, König, As
KARO: 4,5,6,7,8,9,10, Bube, Dame, König, As
KREUZ: 5,6,7,8,9,10, Bube, Dame, König, As
PIK: 5,6,7,8,9,10, Bube, Dame, König, As
JOKER

Für 6 Spieler gibt es besondere Sets, dann wird zusätzlich mit 2 und 3 sowie den neuen Karten 11,12 und 13 gespielt.

Besondere Karten sind wie in jedem Spiel der JOKER und, das ist bei 500 besonders, die Buben.

Um ins Spiel zu kommen, starten wir hier erst mal mit den einfachen Dingen, die Spezialitäten und Besonderheiten kommen dann viel weiter unten im Text 😉

Je zwei Personen bilden ein Team das zwar zusammen gegen die anderen spielt, sich aber in keinem Fall absprechen darf. Die Teams sitzen nicht zusammen, sondern werden umgeben von den anderen Teamspielern. Also immer abwechselnd, Team 1, Team 2, Team 1, Team 2.

Also denn: Gut gemischt werden die Karten auf fünf Stapel verteilt:

Stapel 1-4: 3 Karten
Stapel 5: 1 Karte
Stapel 1-4: 4 Karten
Stapel 5: 1 Karte
Stapel 1-4: 3 Karten
Stapel 5: 1 Karte

Jeder Spieler nimmt nun einen Stapel mit 10 Karten und sortiert sie nach Farben auf der Hand – aber bitte so, das die anderen Spieler nichts sehen können!

Für eine normale Attacke zu schach, für ein MISERE muss man die drei hohen Karten los werden - mit Glück sind in KITTY kleinere?
Für eine normale Attacke zu schach, für ein MISERE muss man die drei hohen Karten los werden – mit Glück sind in KITTY kleinere?

Der im Uhrzeigersinn nächste Spieler nach dem, der gegeben hat, eröffnet mit seinem Gebot („CALL“) das Spiel.

Dabei richtet er sich natürlich nach den Karten, die er auf der Hand hat.

Hat man zum Beispiel viele Herzen, gerne auch die hohen, eröffnet man mit laut ausgesprochen Gebot „6 HERZ“ („SIX HEART“). Denn HERZ ist die Beste Farbe, danach kommt KARO, KREUZ und die schlechteste Farbe, die man haben kann, ist PIK.

Dann ist der nächste Spieler an der Reihe, ein Gebot zu machen.

Der Zweite Spieler hat nur Kraut und Rüben, nichts gescheites. Also ist sein Gebot „Passe“ („PASS“). Wer einmal gepasst hat, darf in dieser Runde keine weiteren Gebote abgeben.

Das ist ein gutes HERZ-Blatt!  Herz-Bube, König und As, dazu den KARO Buben, der ja zum HERZ-Buben wird, wenn HERZ TRUMPF ist und dazu noch ein PIK-AS. Klar, die KREUZ 6, KARO 6 und KREUZ 10 werden in KITTY getauscht, wenn man das Gebot gewinnt.
Das ist ein gutes HERZ-Blatt! Herz-Bube, König und As, dazu den KARO Buben, der ja zum HERZ-Buben wird, wenn HERZ TRUMPF ist und dazu noch ein PIK-AS. Klar, die KREUZ 6, KARO 6 und KREUZ 10 werden in KITTY getauscht, wenn man das Gebot gewinnt.

Der Dritte Spieler hingegen hat viele KARO´s, sein Angebot ist „7 KARO“ („SEVEN DIAMOND“) – das ist mehr Wert als „6 HERZ“.

Der Vierte Spieler hat zwar einige KREUZ Karten, traut sich aber das Gebot „8 KREUZ“ („EIGHT CLUB“) nicht zu, das nötig wäre, um das „7 KARO“ Angebot vom Dritten Spieler zu Schlagen, also passt auch er: „PASSE“.

Die beiden Teampartner sollten idealerweise sich nicht gegenseitig mit unterschiedlichen Farben überbieten – wenn die Karten das zulassen. Wenn einer für „6 HERZ“ geht und der Teampartner zwar einige gute PIK´s („SPADE“) hat aber nur 2 Herzen, dann sollte er (falls notwendig) eher für „7 HERZ“ gehen und seinen Partner so unterstützen um die Gebotsrunde für sein Team zu entscheiden. Also seinen Partner unterstützen statt mit PIK gegen ihn zu gehen. Denn während des Spiel kann er ja die Kontrolle an den Partner übergeben, in dem er z.B. ein niedirges Herz spielt und der andere dann ein hohes…
…so die Theorie. Manchmal grätscht aber auch das andere Team rein und vernichtet diesen schönen Plan 😉

Hier gewinnt ganz klar der HERZ König. Tragisch für den, der die Dame gelegt hat. Hatte offenbar auf eine höhere Partnerkarte gehofft...
Hier gewinnt ganz klar der HERZ König. Tragisch für den, der die Dame gelegt hat. Hatte offenbar auf eine höhere Partnerkarte gehofft…

Der Dritte Spieler hat nun die Gebotsrunde gewonnen und bekommt die drei Karten aus dem Topf („KITTY“). Diese kann er gegen drei andere Karten, die er auf der Hand hat aber nicht für gut befindet, austauschen. Spieler 3 ist für KARO gegangen, im Topf waren 2 KAROS, also legt er seine 2 PIK Karten ab. Ferner hat er ein HERZ AS im Topf gefunden, das ist sehr gut und daher legt er ein kleines HERZ zurück in den TOPF.

Nachdem nun der Kartenaustausch abgeschlossen ist, beginnt Spieler 3 die Runde, in dem er eine möglichst hohe Karte auspielt. Er ist zwar für „7 KARO“ gegangen, aber er muss nun nicht 7 mal mit KARO gewinnen, sondern „nur“ irgendwie 7 mal den Stich mit seinem Partner machen. Denn auch die Gewinne des Partners zählen zu den 7.

Also legt er das HERZ AS.

In diesem Moment sind nur drei Karten mehr Wert und könnten den Gewinn verhindern: Der JOKER und die beiden roten Buben (HERZ, KARO). Aber höhere / bessere Karten können von den anderen nur gelegt werden, wenn sie (bei dieser Vorlage) kein HERZ mehr haben, denn, und das ist ganz wichtig:

MAN MUSS DER VORGELEGTEN FARBE FOGLEN („YOU HAVE TO FOLLOW SUITE“).

Da gerade am Anfang, wenn alle noch viele Karten auf der Hand haben, die Chance groß ist, das jeder ein HERZ hat, geht Spieler 3 also mit HERZ AS ins Rennen.

Mit der Hand lässt sich nur ein risiko MISERE spielen...
Mit der Hand lässt sich nur ein risiko MISERE spielen…

Die anderen Spieler legen eine HERZ 5, HERZ DAME und eine PIK 10.

Für den Spieler, der PIK 10 gelegt hat, ist es ganz bitter. Denn er hatte offenkundig auch kein KARO (und KARO ist ja durch das Angebot von Spieler 3 „TUMPF“ („TRUMP“)) und hätte so mit einer kleinen KARO Karte den Stich gewinnen können.
Also gewinnt Spieler 3 mit dem HERZ AS und darf nun weiter die Farbe vorgeben – denn wer den Stich gewinnt, bleibt in der Vorlage und diktiert das Spiel.

Nun legt er ein KARO KÖNIG. Kritisch, denn nun ist KARO AS, der JOKER und die beiden roten Buben höher wertig. Aber er hat alle genannten Karten nicht und vertraut darauf, das sein Partner ihm helfen kann.

Der nächste Spieler (vom anderen Team) legt das KARO AS und freut sich schon, weil er glaubt, den Stich gewinnen zu können. Aber dann kommt der Teampartner von Spieler 3 an den Zug und legt KARO BUBE, noch höher.
Das kann der letzte Spieler nicht toppen, die Hand geht an den Spielpartner von Spieler 3, der Gewinn aber ans Team und nur das zählt. Nun haben die beiden also schon zwei Stiche gewonnen, das Angebot war sieben, fehlen also noch fünf.

Der Spielpartner von Spieler 3 ist ja für „6 HERZ“ gegangen, entsprechend hat er eher HERZEN als KAROS im Angebot. Aber er hat noch einen Buben, den HERZ BUBEN. Der ist in diesem Fall aber ein KARO, denn KARO ist Trumpf. Da KARO AS und KARO BUBE aber schon weg ist, ist der HERZ BUBE die höchste Karte. Eigentlich, denn der JOKER schwebt natürlich immer noch über allem.

Er legt HERZ BUBE und hofft, das sein Partner den JOKER hat und nicht die anderen.

Falsch gehofft, das andere Team hat den JOKER, legt ihn und gewinnt den Stich.

Nach Stichen nun 2:1.

Mit dieser Hand kann man nur für PIK gehen. Mit den hohen PIK Karten starten und dann hoffen, das den anderen das PIK ausgeht und die kleinen PIK Karten so gewinnen.
Mit dieser Hand kann man nur für PIK gehen. Mit den hohen PIK Karten starten und dann hoffen, das den anderen das PIK ausgeht und die kleinen PIK Karten so gewinnen.

Das Problem ist aber nun, das die anderen am Zug sind, also die Farben vorlegen können und das Spiel diktieren. Sie spielen nun die schwarzen hohen PIK und KREUZ so lange sie können – und jeder Spieler unseres Team muss so lange dieser Farbe folgen, so lange er passende Karten auf der Hand hat. Mit Glück kann man bei einer Gegnerattacke einen Stich in dessen Farbe gewinnen, wenn man eine höhere Karte auf der Hand hat, im Normalfall ist es aber so, das man keine passende Karte mehr hat. Das ist gut, das ist dann sehr gut!

Denn nun kann man seine Trumpfkarten (in diesem Fall KARO) wieder legen und so seine Stiche machen.

Wer gut darin ist, sich die bereits gelegten Karten zu merken, ist klar im Vorteil bei der Auswahl der Karte, die er legen sollte. Dann kann man taktisch vorgehen und auch niedrige Karten spielen. So lange man die Kontrolle hat (also den vorhergehenden Stich gewonnen hat) und noch gute Karten in der Hand hat, läuft alles gut. In der Regel gewinnt der, der die Gebotsrunde gewonnen hat, schnell die ersten 3 oder 4 Stiche, danach wird es dann „tricky“.

Eine Besonderheit gibt es bei der Gebotsrunde: KEIN TRUMPF („NO TRUMP“)
Hat man von jedem etwas auf der Hand, schön hohe Karten und vielleicht sogar den JOKER, dann ist ein Trumpf-Spiel zu gefährlich, weil man ja schnell aus einer Farbe raus läuft und dann vom Gegnerteam übertrumpft werden kann, obwohl man hohe Karten hat.
In diesem Fall spielt man „kein Trumpf“. In der Gebotsrunde ist „kein Trumpf“ immer das höchste auf der jeweiligen Stufe. „6 kein Trumpf“ ist höher als „6 HERZ“. Also muss der andere „7 HERZ“ gehen, um das Gebot zu gewinnen – es sei denn, man erhöht sein Gebot auf „7 kein Trumpf“.
Bei „kein Trumpf“ haben die Buben keine besondere Bedeutung und sind normal zwischen Dame und 10 angesiedelt.

OPEN MIESERE - der das sagt, gewinnt die Gebotsrunde und muss nach dem spielen der ersten Hand seine Karten sortiert auf den Tisch legen.
OPEN MIESERE – der das sagt, gewinnt die Gebotsrunde und muss nach dem spielen der ersten Hand seine Karten sortiert auf den Tisch legen.

Besondere Karten:
JOKER: Natürlich, wie in jedem Spiel die höchste Karte. Er gewinnt immer – nur, man darf ihn nicht immer legen, wenn man möchte 😉
Der JOKER kann im normalen Spiel immer gelegt werden.
Bei KEIN TRUMPF darf der Joker nur gelegt werden, wenn man keine Karte der vorgelegten Farbe hat. Im Gegensatz dazu muss man den Joker bei MISERE und OPEN MIESERE direkt legen, wenn man der Vorlage nicht folgen kann.
Es gibt (leider) viele verschiedene Regeln für die Handhabung des Jokers – am Besten ist es also, sich vor Spielbeginn darüber zu verständigen!

BUBEN: Die Buben sind im normalen Spiel 2.Klasse JOKER – aber immer als Pärchen: Ist eine rote Farbe Trumpf, sind beide roten BUBEN wertvoll. Bei Trumpf HERZ kommt der HERZ BUBE gleich nach dem JOKER und nach dem HERZ BUBEN der KARO BUBE. Bei Trumpf KARO ist die Rangfolge JOKER, KARO BUBE, HERZ BUBE.
Analog dazu bei den schwarzen Farben: Trumpf PIK: JOKER, PIK BUBE, KREUZ BUBE. Trumpf KREUZ: JOKER, KREUZ BUBE, PIK BUBE.
Erst danach kommen die normalen Kartenwerte, also AS, KÖNIG, DAME, (kein Bube), 10, 9, 8 usw.
Bei dem gewonnenen Gebot „kein Trumpf“ haben die Buben keine besondere Bedeutung und sind normal zwischen Dame und 10 angesiedelt.

Besonderes Gebot: MISERE
Das ist ganz hohe Kunst. MIESERE meint, man hat eine echt miese Hand, nur niedrige Karten. Im normalen Spiel würde man keinen Stich gewinnen können. Dann kann man in der Gebotsrunde „MISERE“ sagen und spielt darauf, das man alle Stiche verliert. Man muss alle Stiche verlieren!
MIESERE ist ein sehr hohes Gebot, nur 8 HERZ, 8 KARO, 8 KREUZ oder 9 PIK sind höher. Geht der MIESERE Spieler gar „OPEN MIESERE“ (seine ganze Hand muss er auf den Tisch legen), gewinnt er die Gebotsrunde sofort. Der Partner des MIESERE Spielers spielt nun nicht mehr mit, es gilt einer gegen zwei.
Wie sonst auch tauscht er als Gebotsgewinner die Karten aus dem Topf aus – hoffentlich sind bessere (niedrigere) Karten darin. Der MIESERE Spieler muss also nun jeden Stich verlieren. Also startet er mit einer niedrigen Karte. Die anderen beiden müssen der vorgelegten Farbe folgen und können in der Regel diese erste Karte des MISERE Spielers nicht unterbieten. Einer der beiden Gegner gewinnt den Stich und kann nun also mit dem Angriff auf dem MISERE Spieler beginnen. Es gilt heraus zu finden, welche Farben er hat.
Man kann direkt auf gut Glück seine eigene, niedrigste Karte spielen und hoffen, das der MISERE Spieler darüber liegt, aber meistens macht der eigene Partner einen Strich durch die Rechnung, weil er ja auch noch eine Karte legen muss die unter der des MISERE Spielers liegen muss.
Daher spielt man am Besten seine eigene, niedrigste Karte erst dann aus, wenn man denkt, das der Partner keine Karte dieser Farbe mehr hat, aber der MISERE Spieler. Denn hat der Partner keine passende Farbe zählt seine Karte nicht.
Ein gewonnenes MISERE bringt 250 Punkte, ein verlorenes kostet 250.

Klar, König, As und Bube stören in der Hand, aber KITTY könnte ja helfen. Klappt manchmal - nicht immer!
Klar, König, As und Bube stören in der Hand, aber KITTY könnte ja helfen. Klappt manchmal – nicht immer!

Bei OPEN MISERE ist es etwas einfacher, denn der MISERE Spieler muss nach dem ersten Stich seine Karten offen auf den Tisch legen. Dann kann das Gegnerteam natürlich viel besser angreifen. OPEN MISERE erfordert daher auch eine „sehr gute schlechte Hand“.
Ein gewonnenes OPEN MISERE bringt 500 Punkte, ein verlorenes kostet 500.

Beim Tausch der Karten bei MISERE aus dem Topf geht es nicht nur darum, kleine Karten zu bekommen, sondern auch die Anzahl der Farben auf der Hand zu verringern, wenn möglich. So ist zum Beispiel eine Straße mit ein paar hohen Karten und kleinen Lücken im unteren Bereich besser als eine allein stehende 8 oder 9 einer anderen Farbe.

Fehlt noch die Übersicht der Punkte:

PIK
Gewonne Stiche = 6: 40 Punkte
Gewonne Stiche = 7: 140 Punkte
Gewonne Stiche = 8: 240 Punkte
Gewonne Stiche = 9: 340 Punkte
Gewonne Stiche = 10: 440 Punkte

KREUZ
Gewonne Stiche = 6: 60 Punkte
Gewonne Stiche = 7: 160 Punkte
Gewonne Stiche = 8: 260 Punkte
Gewonne Stiche = 9: 360 Punkte
Gewonne Stiche = 10: 460 Punkte

KARO
Gewonne Stiche = 6: 80 Punkte
Gewonne Stiche = 7: 180 Punkte
Gewonne Stiche = 8: 280 Punkte
Gewonne Stiche = 9: 380 Punkte
Gewonne Stiche = 10: 480 Punkte

HERZ
Gewonne Stiche = 6: 100 Punkte
Gewonne Stiche = 7: 200 Punkte
Gewonne Stiche = 8: 300 Punkte
Gewonne Stiche = 9: 400 Punkte
Gewonne Stiche = 10: 500 Punkte

OHNE TRUMPF
Gewonne Stiche = 6: 120 Punkte
Gewonne Stiche = 7: 220 Punkte
Gewonne Stiche = 8: 320 Punkte
Gewonne Stiche = 9: 420 Punkte
Gewonne Stiche = 10: 520 Punkte

MISERE = 250

OPEN MIESERE = 500

Erreicht das Team das die Gebotsrunde gewonnen hat das eigene Gebot, bekommt es die angegebene Punktzahl gut geschrieben, das andere Team geht leer aus. Verfehlt es aber das eigene Gebot, bekommt es die angegebene Punktzahl als MINUS Punktzahl gut geschrieben, das andere Team bekommt 10 Punkte je gewonnenem Stich.
Das Team, das als erstes 500 positive Punkte gesammelt hat, gewinnt. Wenn ein Team aber mehr als 499 Minus-Punkte hat, verliert es – und das andere Team gewinnt dadurch.

Soweit zu unseren Erläuterungen zu diesem aufregenden Kartenspiel.

Im INTERNET gibt es weiterführende / ergänzende Erklärungen zu dem Spiel. Zum Beispiel:

http://www.pagat.com/de/euchre/500.html

http://www.kartenspiele-regeln.de/500.html

http://www.kartenspiele.net/spiele/fuenfhundert.htm

Und es gibt natürlich auch ein paar APPS, mit denen man alleine gegen den Computer / Tablett / Handy spielen kann.

Nun aber viel Spaß beim lernen – es lohnt sich,

Heidi und Peter.

Kleines Weihnachtsgeschenk gefällig?

Eigentlich war die Renovierung der Küche noch nicht fällig, aber wir saßen eines Morgens in der Küche herum und dachten – los gehts!

Neben Überholung der Buchenfronten der Küchenmöbel, einem neuen Spülbecken nebst Wasserhahn und Streichen der Wände musste natürlich auch eine neue Wanddekoration her. Heidi hatte die glorreiche Idee, einige unserer Marktbilder drucken zu lassen und an die Wand zu hängen.

Weil wir die folgenden acht Bilder wirklich schön finden, veröffentlichen wir in diesem Beitrag die hochauflösenden Grafik-Dateien zum kostenlosen Download damit jeder, der möchte, sich seine eigenen Abzüge machen kann – vielleicht eignen sich die Abzüge ja sogar als Weihnachtsgeschenk?

Bild 1: Besondere Tomaten auf einem Markt in NIUE(Insel im Süd-Pazifik)market_0066aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 1

Technisch lassen sich die hochauflösenden Varianten bis auf 1,25 Meter Kantenlänge drucken – wird dann aber entsprechend teuer, leider. Zum Download bitte auf den jeweiligen Link unter den Bildern klicken und die Datei lokal zur weiteren Verwendung abspeichern.

Bild 2:  Tomaten, Aubergine und Peperoni in der TÜRKEImarket_0036aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 2

Wir lassen je nach Aufgabe bei WHITEWALL oder iFOLOR digital drucken. Ursprünglich hatten wir vor, die acht Abzüge als Direktdruck hinter Acrylglas drucken zu lassen. Damit erreicht man die Besten Farben und Farbtiefen. Allerdings wäre das bei acht Bildern recht teuer geworden. Für Küchenbilder, die vielleicht nur drei Jahre hängen bleiben…

Bild 3: Getrocknete Früchte auf einem Markt in der TÜRKEImarket_0041aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 3

…also haben wir bei WHITEWALL „nur“ Lamda-Abzüge auf Fuji Papier mit Schutz-Lamienierung bestellt und diese dann in einen sehr günstigen IKEA Aluminium-Bilderahmen gesetzt. Das Titelbild dieses Beitrags zeigt das fertige Ergebnis an unserer Küchenwand.

Bild 4:  Marktfrau mit Gemüse in INDONESIENmarket_0046aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 4

Der große Vorteil bei WHITEWALL ist, das hier den Druck Zentimeter-genau bestellen kann. In diesem Fall also genau 32 mal 32 Zentimeter.

Bild 5: Marktfrau mit großen Fisch in INDONESIENmarket_0061aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 5

In der moderen Digitalphotografie lässst sich viel über die Nachbearbeitung der Fotos am PC verbessern. Für den Alltagsgebrauch benutzen wir immer noch sehr gerne das (unglaublicher Weise immer noch kostenlose!) IRFANVIEW. Den quadratischen Ausschnitt und die weißen Rahmen wir damit gemacht.

Bild 6: Frische Eier auf einem Markt in NIUE (Insel im Süd-Pazfik)market_0071aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 6

Die Aufhellung und die Intensivierung der Farben haben wir mit dem kommerziellen CAPTURE ONE 7 gemacht, weil dessen automatische Korrektur bessere Ergebnisse als die gleiche Funktion bei IRFANVIEW liefert.

Bild 7: Marktfrau mit Karotten in INDONESIENmarket_0051aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 7

Ferner ist es bei CAPTURE ONE möglich, einzelne Bildkomponenten „neu“ zu belichten. Das ist wirklich eine sensationelle Funktion.  Damit haben wir die Gesichter etwas heller als im Original gemacht.

Bild 8: Marktfrau mit frischen Hühnchen in INDONESIENmarket_0056aDownloadlink für die hochauflösende Version von Bild 8

Hier ein vorher/nachher Vergleich der aufgearbeiteten Bilder:

Farbe/Brillanz:

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Helligkeit Gesicht:

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Soweit die Inspiration zu einem besonderen, sogar exklusiven Weihnachtsgeschenk – denn es ist abzusehen, das die Auflage sehr, sehr klein sein wird 😉

Einen schönen zweiten Advent wünschen

Heidi und Peter.

BALEAREN: MALLORCA und IBIZA

Nach der unsäglichen Heizungs-Niederlage schnell BARCELONA verlassen und wieder was schönes erleben!

Also auf zu den BALEAREN – schreibt man übrigens nur mit einem „L“ – obwohl GOOGLE auch mehr als 14.000 Treffer mit zwei „L“ kennt.

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Gegen Mittag, am Sonntag den 11. November 2015, brechen wir zum knapp 170 Seemeilen Törn nach MALLORCA auf (hier nun zwei „L“, bitte!). Wettervorhersage verspricht von allen Windrichtungen ein wenig, heraus kommt natürlich nach einigen Stunden zu viel Süd und vor allem zu viel Schwell.
Am frühen Abend ändern wir daher Kurs auf PUERTO DE SÖLLER, immer noch MALLORCA, aber in der Mitte der Nord-West Küste. Die Idee ist, in Küstennähe Schutz vor dem immer blöder werdenden Schwell zu bekommen.
Irgendwann am frühen Morgen, so gegen 4:00 Uhr wache ich auf und stelle fest, das wir schon auf 12 Seemeilen an SÖLLER heran sind…und das Meer ist platt wie eine Flunder. OK, dann können wir jetzt auch nach Süd-West abdrehen und wieder unser ursprüngliches Ziel PALMA DE MALLORCA in Angriff nehmen…
…natürlich weiter unter Maschine, obwohl am Vormittag dann doch etwas Motorsegeln drin ist.

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Das Einlaufen in den riesigen Hafen von PALMA DE MALLORCA ist sensationell. Viele kleine Yachten, riesige Kreuzfahrer und Superyachten aller Art. Unsere Segelfreunde David und Andrea auf DIOMEDIA  sind bereits dort und haben zwei Liegeplätze in der zentralsten aller Marinas (LA LONJA MARINA CHARTER) besorgt. Gut, das wir nicht am Wochenende hier sind, denn die Marina ist eigentlich nur eine Charterbasis und am Wochenende ist Bettenwechsel – äh, Crewwechsel und viele Charterboote im Hafen – kein Platz für Gastboote.

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Wir mieten mal wieder ein Auto für die obligatorische Inseltour. OPEL MOKKA. Ob der Name geschickt gewählt ist? Das Auto ist jedenfalls super. Es dauert ein wenig dem Australier, der aber in Liverpool geboren ist, zu erklären, das der Typ, der da gerade die Werbung macht, der neue Chef-Trainer vom FC LIVERPOOL ist. Und, natürlich, aus Deutschland kommt. Auch die Nennung des Names „Jürgen Klopp“ ist da nicht hilfreich – jetzt denkt der Australier immer an „Kloppe…“

Die Insel ist auch super! Wir besuchen mit dem Auto auf Empfehlung die Orte VALLEDEMOSSA, SOLLER und PORT DE ANDRATX. Das Wetter ist sehr durchwachsen, aber wenigstens regnet es nicht.

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VALLEDEMOSSA und SOLLER haben sehr schöne alte Innenstädte, eine schöne Stelle in PORT DE ANDRATX haben wir hingegen nicht gefunden. Aber Schönheit liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters.

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Dabei bräuchte man PALMA gar nicht erst verlassen, denn der historische Ortskern hier ist auch schon schön genug, um Tage hier zu verbringen.

Heidi kommt ins Gespräch mit einer gerade eingeflogenen Charter-Crew für einen Katamaran. Die sind ganz stolz, das sie den Dampfer für drei Wochen für nur 3.000,- € bekommen haben. Da hört sich wirklich günstig an…na ja, sie müssen ihn halt nur in den drei Wochen von MALLORCA nach KROATIEN bringen. Irgendwas mit 1.200 Meilen oder so. Na schönen Dank, denke ich mir. Das ist nicht viel Zeit und das Winterwetter im südlichen Mittelmeer und in der Adria ist alles andere als stabil – geschweige denn gut.

Die Zeit verrinnt wie im Fluge, ein letztes Abschiedsessen mit DIOMEDIA (die jetzt auch eine Winterpause machen und im kommenden Jahr nach England wollen) und am kommenden Morgen Aufbruch. In eine Ankerbucht weiter westwärts um ein paar Meilen auf dem Sprung nach IBIZA zu sparen. Die Bucht CALLA PORTALS ist trotz Nebensaison voll mit Booten, zu 90% mit Deutscher Flagge. Alles Charterboote. Komisch.

Am Freitag nach IBIZA, knapp 60 Meilen, wie schon üblich unter Maschine. Ich weiß wirklich nicht, wieso wir überhaupt noch Segel haben…?

Wir bleiben auf der Nord-West Seite der Insel um später einen guten Absprung für den Törn zum Festland zu haben. Also gehen wir nach ENSADA DE SANT MIGUEL (Ankerbucht für die Nacht) und am kommenden Tag nach SAN ANTONIO, wieder vor Anker – denn der Ankerplatz ist fast in der Marina und extrem gut geschützt.

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SAN ANTONIO ist tot. Durch die vielen geschlossenen Bars, Nachtclubs und Mega-Discos bekommen wir zwar eine Ahnung, was hier in der Saison los ist, sind aber auch froh´, das wir in dieser toten Zeit hier ankommen.
Das Wetter ist schon wieder sehr durchwachsen – soll das jetzt zur Regel werden das es bei Ankunft regnet?

Mit dem Auto (natürlich!) erkunden wir die Insel. Die Altstadt von IBIZA Stadt (auf der anderen Seite der Insel) ist wirklich ganz nett, den Rest kann man aber wohl vergessen. Die Buchten mit Sandstränden sind be- und verbaut – damit die gestressten und zeitknappen Hotelgäste direkt auf den Strand stolpern können?
Durch mehr oder weniger Zufall landen wir auf dem Landwege noch mal in der Ankerbucht ENSENADA DE SANT MIGUEL – sieht alles sehr viel netter bei Tageslicht und sogar blauem Himmel aus. Hier mal der „vorher/nachher“ Vergleich:

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Abends in den ortsansässigen IRISCHEN PUB. Es ist Rugby-Weltmeisterschaft und NEUSEELAND spielt gegen FRANKREICH. Natürlich verstehen wir das Spiel nicht. Irgendwas mit „alle auf den, der den Ball hat“. Wir verstehen auch nicht, wieso die Franzosen nach ca. 25 Minuten das Spiel faktisch einstellen und über ihre 13 Punkte nicht mehr hinaus kommen. Die Neuseeländer spielen weiter und verabschieden die Gegner nach 80 Minuten mit mehr als 60 Punkten. Das ist wohl so was wie Deutschland-Brasilien bei der letzten Fußball-WM?
Einige der mitreisenden Damen wundern sich später, wie man über 70 Euro für „nur Bier“ ausgeben kann…na ja, besser als 64 € die Nacht in der Marina in MALLORCA 😉

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Nun denn, MALLORCA top, IBIZA flop – so die einhellige Meinung der lang verbundenen Reisegruppe.

Und die Reise geht weiter…

…ein paar Tage noch…

…in diesem Jahr.

Peter.

MALLORCA:

 

IBIZA:

 

customer complain / attention to Mr. Maurizio Tiezzi

To:
GREEN LINE TOURS
Mr. Maurizio Tiezzi
Via Farini 16
00185 Rome
Italy

Dear Maurizio Tiezzi,

1) On Friday, the 4th September 2015 we did a GREEN LINE TOUR (GLT) in ROME by bus.

2) We did the hop-on / hop off as suggested and had a nice afternoon.

3) At 18:20 we arrived at station „TERMINAL“, the bus stops and your GLT staff said, we had to leave the bus here and need to jump on the bus parked ahead to continue.

4) So we left the bus, went to the bus in front of ours and could not get in as the bus driver did not open the doors. The first floor of the bus was full, but in the ground floor only three people where sitting.

Source: Green Line Tours
Source: Green Line Tours

5) The staff from our first bus (3) asked the driver of the other bus to open the door and let us in – but he did not. He simply left at 18:30 the station, the bus only have full and in total 12 guests leaving back at the „TERMINAL“ station.

6) Another bus of GLT arrived and they said, „sorry, its past 18:30 so we finis here, but you can go the the GLT office just around the corner“.

7) We went to the GLT sales office close to the „TERMINAL“ station to get a transport organized to the „COLOSSEO“ station as we parked our car there. The three employees in the office said, they can not help us and they do not feel responsible for that.

8) We liked to talk to their manager by phone to get the situation solved. They denied and said, all complains must be written down and no manager is available.

9) So we walked very disappointed back to „COLLOSEO“ by foot as GLT staff throw us out of the bus and the guys in the office did nothing to support us.

Source: Green Line Tours
Source: Green Line Tours

In a group of four people we are travelling around the world and had never such a bad behaviour of a professional tourist company. We choose GLT as we where told they are owned and operated locally. Maybe your bus driver had a bad day, but that the other GLT staff was not able to help us is very poor, isn’t it?

We where absolutely sure before 18:30 at station „TERMINAL“ and the last bus was leaving half empty. Your own staff is able to commit this.

We paid four times 18 € for your service. You did not fulfil your tour promise. Your staff in the office was not interested in supporting very disappointed customers.

Looking forward to get your response on that case soon!

For your information:
We published this incident on our personal web page (www.wiedekamm.com) as we report there, what we are doing and what happens to us. We will also publish your answer, if we get one. Or, if you like, write a comment on that site. If we don’t get any response, we will publish this on any relevant travellers web page as this behaviour is absolute not acceptable.
We never published bad experiences with professional tourist companies on our web site. In fact it is the first time now. But it was also our first time that we where thrown out of a paid bus and the other bus did not open the doors and leave us back at the station and the GLT staff did not work on a solution.

Kind regards,

Peter Wiedekamm.