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London mit DAVID BOWIE, MARILLION, Blöden und Abzockern

Wieder zu Hause. Du liebe Güte! Wie anstrengend können denn bloß drei Tage in einer Großstadt sein? Wie fühlen uns, als ob wir 14 Tage in NEPAL gewandert wären.

Reisetechnisch hat alles so geklappt, wie es sollte. RYANAIR hat uns bewährt abweisend von und nach LONDON STANSTED befördert. Den NATIONAL EXPRESSS Buss-Shuttle werden wir wohl nie wieder verwenden, denn der brauchte Montagabend im Berufsverkehr über zwei Stunden zum Flughafen. Stop & Go im Bus strengt auch an!

Das PULLMAN Hotel hingegen ein absoluter Kracher. Alles sehr schön & schick, das offenbar handverlesene Personal ist so unglaublich zuvorkommend und freundlich, das uns glatt die Spucke weg bleibt. Wir kennen ja durchaus einige Hotels – das hier war wohl das Beste. Nur die Geschichte mit den Zimmerpreisen ist ein Rätsel: Die hinter dem Empfangstresen angezeigte Walk-In Rate war drei Mal höher, als die, die wir über BOOKING.COM bezahlt haben. Drei Mal höher?

Nun denn, Sight Seeing war nicht angesagt, aber ein wenig Shopping auf der OXFORD STREET. Auch mal ganz nett, aber nicht wirklich meine Welt.

Abends dann in das Musical LAZARUS – mit geschrieben von DAVID BOWIE und mit einigen seiner Songs. Tja, was soll man sagen? Sehr enttäuschend, das Ganze. Man muss wohl moderne Theaterkunst mögen. Also solche Art von Kunst, in der die Schauspieler auf der Bühne mit Blut und Milch nur so herumsauen, so dass man sich unwillkürlich fragt, wer das wohl alles wieder sauber machen soll? Die Live-Band hinter Glas immerhin sichtbar, doch die Interpretation der Songs nicht unbedingt darauf angelegt, das man welche wieder erkennt. LAZARUS sollte man wirklich nur besuchen, wenn man modernes Theater mag. Wenn man die Musik von DAVID BOWIE hören möchte, sollte man sich lieber für ca. 8% des Eintrittspreises die Best-Of Doppel-CD kaufen und ab geht die Post 😉

Tags darauf dann Segler zum Essen treffen, die unseren Blog gefunden haben…das WINDSOR CASTLE ist eine sehr gute Location wenn man in einer urigen Kneipe ein besseres Essen haben möchte, als dies normalerweise in englischen Kneipen der Fall ist.

Und dann das Highlight schlechthin! Endlich!

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Eine gewisse Aufgeregtheit den ganzen Tag über. Eine gewisse Spannung auf das, was da wohl nun kommen möge. Doch, wie so üblich in LONDON, bevor es los geht steht man in einer Schlange. Und wenn man gut 45 Minuten vor Öffnung der Türen denkt, man wäre zu spät und ganz am Ende einer ganz lange Schlange, dann liegt man falsch. Die Schlange wächst in den folgenden 45 Minuten auf die fünf-fache Länge an und belegt einen ganzen Straßenzug. Aha. So fühlt sich also ein ausverkauftes MARILLION Konzert in LONDON an?

Mir ist, als sehe ich durch einen Spiegel mit Ausblick auf die Zukunft. Durchweg ältere Herren, deutlich jenseits der 50. Manchmal in Begleitung einer Dame. Selten in Begleitung von offenkundig Jugendlichen. Nicht nur während des Schlange-stehens, auch später frage ich mich, wie das wohl in geschätzten 8 Jahren laufen soll? Dann müsste MARILLION ihr 20. Studioalbum veröffentlichen. Könnte durchaus das Letzte werden – schließlich werden diese Helden älter. Doch während die Herrn Musiker komfortabel von Haustür zu Haustür gefahren werden und nur (ja, OK, setzten wir mal nur besser in Anführungszeichen: „nur“) zwei bis drei Stunden Show abliefern müssen, warten ihre Fans in der Kälte vor der Halle mit ihrem Rollatoren und suchen den Barrierefreien Eingang, um sich dann kunstvoll und mit müden Knochen in einen Stuhl zu schwingen. Gemeinsam lauschen wir dann der Show über ein Hörgerät, das nicht nur die Gitarre von Herrn ROTHERY verzerrt…

Oh, was für eine Grusel-Vorstellung – schnell weg damit!

O2 FORUM London

Das O2 FORUM zu LONDON ist eine tolle alte Halle. Sehr schöner Ort für Konzerte. Der riesige Balkon ist mit Stühlen ausgestattet – aha, da geht es also schon los. Abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe, wie die Menschen im Obergeschoss an Karten für diese Komfortlösung gekommen sind freue ich mich über meinen ultimativen Stehplatz vor der Mitte der Bühne. Bis es denn los geht frage ich mich allerdings, wer mich denn später nach Hause tragen könnte. Man ist ja einfach nichts mehr gewohnt!

John Wesley

Ein mir unbekannter Herr JOHN WESLEY macht Solo die Vorband. Die ersten beiden Nummern sind gar nicht mal schlecht, aber dann hoffe ich doch auf einen baldigen Abgang. Aber dazu sind Vorbands ja wohl da. Um sie weg zu wünschen.

Heidi hält es inmitten der durchaus stämmigen Herrschaften vor der Bühne nicht aus und verzieht sich in den hinteren Teil der Halle. Ich denke, das ist wahre Liebe. Den Alten zu einem Konzert begleiten in dem Musik gespielt wird, die man selbst höchstens toleriert.

MARILLION

Aber dann gehts schon richtig los! Die Helden betreten die Bühne, legen mit INVISIBLE MAN mal direkt was anspruchsvolleres vor und begrüßen uns erst nach drei weiteren Nummern. Anfangs kann man kein Lächeln, schon gar kein Lachen in den Gesichtern der Akteure erkennen…wer aber so vom Publikum begrüßt und abgefeiert wird wie MARILLION, der kann dann irgendwie auch nicht anders. Los geht die Lächel/Lach-Parade mit Herrn ROTHERY, der, natürlich, für seinen perfekten Beitrag zu einem frühen SUGAR MICE mit frenetischem Sonderapplaus bedacht wird. Und ich stehe da und muss auch grinsen. Genauso! Genau so habe ich mir die textsicheren englischen Fans immer vorgestellt. Man, was für ein toller alt-Herren Chor! Allerdings: Wenn denn unser aller Adresse wirklich NUMBER ONE AT THE END OF THE BAR ist, dann wird es da ganz schön voll sein. Macht ja nix – wir mögen uns ja offenbar auch alle 😉

Das man nicht immer Textsicher sein muss, zeigt kurz darauf erneut ein Solo von Herrn ROTHERY. Schon während des Gitarrenspiels vernehme ich den Zuschauer-Chor. Als SOUNDS THAT CANT BE MADE schließlich endet, stimmt der Chor die Melodie wieder an, ich falle beglückt mit ein und nun grinsen auch wirklich alle auf der Bühne.

[Update 22/12/2016]
Gerade per Zufall bei youtube einen Mitschnitt gefunden – leider ohne das grandiose Ende, aber man hört während des Gitarren-Solos die Zuschauer schon sehr gut – mich auch! Hoffentlich hat jemand auch die Impro danach!

Das sind wohl die Momente, in denen man als Künstler wohl nicht mehr ans Geld denkt. Klar, die anwesenden 2.300 Zuschauer (ausverkauft!) spülen auch Geld in die Kasse, aber die 2.300fachen permanenten Liebesbekundungen sind in diesem Moment wohl deutlich willkommener.

Ja, OK, ich sehe es ein. Schon etwas blöd wenn man ein männlicher Musiker ist und die dargebotene Liebe von deutlich überwiegend älteren männlichen Herrn stammt (siehe oben!), aber besser so als gar nichts! Das weiß doch jeder: Es ist schön, gemocht, oder gar geliebt zu werden!

Drei Stücke vom aktuellen Album sind im Programm. Der Sänger Herr HOGARTH meint, es sei schon erstaunlich das man (MARILLION) erst jetzt darüber nachdenken würde, wie die Welt sich verändert und ob das alles so gut sei – aber in jungen Jahren wäre man ja anderweitig beschäftigt gewesen. F.E.A.R., THE NEW KINGS und ED DORADO (…da freue ich mich ja so, das Herr KELLY sein Keyboard wieder lieb hat!) bilden an diesem Abend also das Weltgewissen nach – und nicht nur ich singe lauthals den Refrain WE ARE TO BIG TO FAIL mit!

Ach, hätte ich doch jetzt einen Rollator zum Ausruhen! Oder wäre wenigstens Schlagzeuger wie Herr MOSLEY. Den sehe ich zwar nicht wirklich, weil er wie üblich gut versteckt hinter seinen Trommeln sitzt (…ich sage nur SITZT!) aber hören, sogar im Bauch fühlen kann ich ihn sehr gut. Ah, wie ich dieses kraftvolle Spiel liebe!

Eine gewisse Merkwürdigkeit passiert bei der letzten Nummer des Abends. So, wie ich die Ansage verstanden habe wollte der Herr Sänger nicht noch eine dritte Zugabe spielen, aber seine Mitstreiter. Also noch mal raus und den phantastischen Longplayer THIS STRANGE ENGINE aufführen. Da erklimmt der Herr Sänger auf einmal wagemutig den linken Lautsprecherturm, macht darauf sitzend (SITZEND!) Pause und versetzt alle Bühnenhelfer in helle Aufregung. Als er eigentlich hätte weiter singen müssen, stellt er fest das er gar kein Mikrofon mit auf seine Kletterpartie genommen hat und bittet per Zeichensprache den Bassisten Herrn TREWAVAS ihm eines zu reichen. Das macht dieser auch fix während Herr ROTHERY eine typische kreisende Handbewegung an der Schläfe vollzieht um offenbar auszudrücken, dass da einer nicht ganz bei Trost ist. Der Song geht tatsächlich ohne Unterbrechung weiter und irgendwie schafft es Herr HOGARTH auch wieder vom Lautsprecherturm herunter zu kommen, beendet das Lied und stürmt abrupt von der Bühne! Und ward nicht mehr gesehen! Kein T´schüß, kein Gute Nacht, kein gar nix. Einfach weg. Herr ROTHERY murmelt noch was ins Mikro, aber dann sind auch alle anderen weg. Komisches Ende. Vielleicht auch doppelt komisch, weil ich bis zur bekloppten Klettereinlage dachte, wie gut Herr HOGARTH heute drauf ist. Vielleicht doch zu viel Belastung?

MARILLION

Das da mal bloß nichts köchelt! Denn die fünf Helden drehen gerade das ganz großes Rad. Dieses Jahr schon überall auf der Welt sehr viele gemeinsame Konzerte gespielt, um Weihnachten herum ein paar Solo-Auftritte, dann die vier MARILLION-Weekends Anfang des Jahres 2017, danach viele (neue) Konzerte (u.a. große Deutschland-Tour im Sommer) und dann schließlich am Freitag, den 13. Oktober 2017 der ganz große Auftritt in der ROYAL ALBERT HALL in LONDON. Puh, ich glaube die Bandmitglieder sind im Schnitt so 8-10 Jahre älter als ich, hoffentlich bleibt da jeder Fit…und das nicht nur körperlich!

ROYAL ALBERT HALL in Verbindung mit Blödheit und Abzocke das letzte Thema. Blöd war ich selber, abgezockt fühle ich mich von anderen, ausdrücklich nicht von MARILLION. Eigentlich sind die sogar die Betrogenen.

Der Vorverkauf sollte Montag, 5. Dezember 2016 12:00 Uhr LONDON-Zeit beginnen. Karten für 45 bis 85 Pfund. Das wusste ich. Das war mir klar. Doch als alternder MARILLION Fan entwickelt man so eine gewisse Lässigkeit und denkt: „OK, die Karten werden begehrt sein, aber ich muss nicht um eine Minute nach Zwölf am Rechner hängen!“. Schließlich hat die ROYAL ALBERT HALL Platz für 9.500 Zuschauer.

Nun denn, um kurz nach Zwölf suchen wir einen Ort zum Verweilen, landen um 12:45 Uhr in einem Cafe und ich stelle entsetzt fest, „no tickets available“. Hä, hat der Vorverkauf doch nicht begonnen? Erst nach mehrmaligen Neu laden der Seite stelle ich fest, das manchmal verfügbare Tickets auftauchen, aber immer nur die ganz schlechten mit eingeschränkter Sicht. Gegen 13:00 Uhr tauchen gar keine Tickets mehr auf, gegen 14:00 Uhr wird offiziell „Ausverkauft“ gemeldet.

Und ich habe keine Tickets.

Soweit also die Kategorie Blödheit. Aber mal im Ernst. Wer glaubt denn auch bitteschön, das MARILLION (hallo, MARILLION, das sind doch die, die vor 31 Jahren mal einen (EINEN!) Welthit hatten und die jetzt nur noch von ein paar zehntausend weltweit verteilten angehenden Greisen verehrt werden!) innerhalb einer Stunde knapp 10.000 (ZEHNTAUSEND!) Karten für ein Konzert verkaufen, das erst in einem Jahr stattfindet?

Also müssen Dunkle Mächte im Spiel sein! Die sonst gerne für irgendwelche Ungereimtheiten viel zitierten „Establishment“ oder „System“ sowie „die da oben“ scheiden wohl aus.

Bleiben also die Schwarzmarkt-Tickethändler als Bösewichter.

Und so landen wir unweigerlich in der Kategorie Abzocker.

Denn, oh Wunder, natürlich wurden direkt nach „Ausverkauft“ auf anderen Kanälen Karten angeboten. Klar, locker zum doppelten oder dreifachen Preis. Aber damit nicht genug. Denn im INTERNET gibt es ja nichts, was es nicht gibt. Also gibt es auch Ticketmakler, die zwischen Anbietern und Nachfragern vermitteln und eine gewisse Seriosität in das Geschäft bringen wollen. VIAGOGO ist so eine Plattform. Ich möchte mich nicht in die Reihe der Nörgler einreihen, die VIAGOGO als Abzocker bezeichnen – könnte man nämlich denken: Die nehmen gut 30% vom Schwarzmarkt-Ticketpreis zusätzlich als Vermittlungsprovision – offenbar von beiden Seiten! Nicht schlecht, aber auch irgendwie nachvollziehbar, wenn denn der Tickettransfer wirklich klappt. Am Ende fühlt man sich aber doch abgezockt, aber, so rede ich mir ein, ich bin ja selbst Schuld. Hätte ja auch im 12:01 Uhr in einem Cafe sitzen können.

Wirklich betrogen oder ausgenutzt dürfte sich aber MARILLION fühlen. Denn die sehen ja gar nichts von diesem Geld. Die haben höchst faire Ticketpreise für das Mega-Event gemacht – ganz so, wie man es von MARILLION kennt. Und genau das haben windige Geschäftemacher nun ausgenutzt. Das ist wohl Kapitalismus pur.

Weil ich VIAGOGO vorher noch nicht kannte und die ganze Geschäftsidee / Geschäftsmodell für sehr interessant halte, werde ich in den kommenden Tagen noch einen kleinen Artikel dazu veröffentlichen.

Für den Moment aber hoffe ich sehr darauf, dass ich tatsächlich zwei Tickets gekauft habe. Sau-Teuer zwar, aber VIAGOGO hat mir versprochen, zu liefern. Irgendwann in der Zukunft, aber vor dem 13. Oktober 2017.

Im hier und jetzt freue ich mich immer noch im O2 FORUM dabei gewesen zu sein. Das war schon echt klasse! Dieses Glücksgefühl trägt wohl auch noch eine kleine Weile…

Peter.

P.S.: Ich entschuldige mich für die wenigen Bilder in schlechter Qualität. Zum einen war nur die GOPRO dabei und zum anderen hasse ich es, während eines Konzertes Bilder zu machen.

No F.E.A.R. – double FUN!

Oh, wie das mal wieder passt!

Jetzt am Sonntag ist endlich das MARILLION Konzert in LONDON – seit Wochen ausverkauft, aber wir haben ja schon seit Monaten (ätsch!) Karten! Ich freue mich sehr darauf, überlege aber durchaus noch, wie ich Heidi im O2 FORUM in LONDON so super komfortabel unterbringe, das sie nächstes mal auch wieder freiwillig mit kommt!

Denn es gibt ein nächstes mal.

Juhu!!!

Wieder in LONDON!

Am Freitag, den 13. Oktober 2017 spielt MARILLION

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Quelle/Source: MARILLION / KILIMANJARO

in der ROYAL ALBERT HALL in LONDON. Das gehört nun durchaus in die Kategorie „Ein Traum wird wahr“, denn dieser Ort hat schon so viele magische Konzerte hervorgebracht, das nun die Kombination von MARILLION und ROYAL ALBERT HALL ein nicht zu übertreffendes Highlight in 2017 darstellen wird. Das ist echt so ´ne ONCE IN A LIFE TIME Nummer!

Das bringt mich wieder zurück auf folgende Idee (geboren irgendwo auf See):
Man könnte sich ja eine (kleine) Wohnung in LONDON nehmen und für ein Jahr **JEDES**, wirklich jedes Konzert in der ROYAL ALBERT HALL besuchen. Egal, wer da gerade spielt. Einfach alles ansehen – denn wer **DA** spielt, der muss verdammt gut sein! Also einfach alles. Das wäre doch mal eine wirklich schöne Beschäftigung! Müsste nur wahnsinnig gut im Vorlauf geplant werden – schließlich sind die Karten ja immer schnell weg und sind unglaublich früh auf dem Markt. Irre, oder? Der Vorverkauf beginnt 11 Monate vor dem Konzert. Wer weiß denn schon, was in 11 Monaten überhaupt ist? Lebt man da noch?

Egal. Ich hoffe mal, ich bekomme für MARILLION in der ROYAL ALBERT HALL welche – der Vorverkauf startet am Montag (5/12/2016) um 12:00 Uhr – da sind wir zwar noch in LONDON, aber die haben da (glaube ich) auch Internet. Wird schon klappen.

Schließlich hat es ja auch geklappt mit meiner special edition Version von F.E.A.R.. Kam halt nur zwei Wochen später als versprochen. Was sind schon zwei Wochen, wenn man (ich glaube) 8 Monate darauf gewartet hat – und die normale Version als Trostpflaster tatsächlich im Handel erhältlich war?

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Es erfüllt mich wieder mit einem gewissen Stolz, meinen Namen im tollen Booklet zu sehen. Zusammen mit ungefähr 9.000 (neuntausend!) anderen Namen gleichgesinnter aus aller Welt. Alles Vorbesteller und auch Vorkasse Bezahler. Was für ein Luxus für MARILLION. Aber auch was für eine Verantwortung, zumindest diese 9.000 nicht zu enttäuschen!

Aber vielleicht ist F.E.A.R. ja auch deshalb besonders gut geworden. Wirklich auch für mich, der ja eigentlich jedes Studioalbum immer sehr gut fand. Ich habe überlegt und überlegt, warum F.E.A.R. so rein haut. Mein Fazit: Zum einen und zu vorderst hat Mark Kelly offenbar sein Keyboard wieder gefunden und schafft es diesmal bei jeder Nummer mit tollen Soli und Sounds die Musik zu bereichern, statt nur zu begleiten. Zum anderen singt Steve Hogarth sehr oft so angenehm entspannt! Und zum Dritten gibt es auf F.E.A.R. wirklich **KEINE** überflüssige oder besser unpassende Nummer – alles aus einem Guß, alles extrem gut hörbar!

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Und meiner unmaßgeblichen Meinung nach könnte man aus „WAKE UP IN MUSIC“ durchaus einen Radio-Edit machen, damit man sich den auch mal im Radio wünschen kann 😉

Auf der der special editon beiligenden Making-Of DVD erklärt Steve Hogarth, man müsse und wolle keine Wohlfühl-Musik mehr machen, man sei als Band wirklich unabhängig und könne machen was man wolle.

Äh, wie jetzt?

Was ist schief gelaufen?

Was habe ich falsch gemacht?

Ich fühle mich beim hören von F.E.A.R. einfach nur sau-wohl!

So wohl, das ich kurz überlegt habe, 50 Exemplare von F.E.A.R. zu kaufen und die den Managern der DEUTSCHEN BANK und VW unter den Christbaum zu legen. Aber wir reiferen Herrn wissen ja: Übermut tut selten gut.

Also erst mal auf zum ersten LONDON Konzert.

Juhu!

Peter.

Nebel

Mit Nebel ist hier & heute nicht etwa ein eventuell benebeltes Hirn eines ehemaligen Skippers in freiwilliger Landgefangenschaft gemeint.

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ELB-LINK Fähre

Nein, dieser Nebel meint schlicht eine famose Sichtbehinderung auf der Unter-ELBE bei CUXHAVEN. Selten so heftig erlebt. Wir sind als Trauergäste auf einer Seebestattung unterwegs und der Kapitän der JAN CUX II erklärt später, das das noch warme Wasser in der sehr kalten Luft verdunstet und der so entstehende Wasserdampf die Sicht extrem einschränkt.

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JAN CUX II

Für die Anreise nach CUXHAVEN unternehmen wir zunächst eine kleine Seereise. Mit dem ELB-LINK dampfen wir gemütlich von BRUNSBÜTTEL nach CUXHAVEN. Schade, das diese Fährverbindung so unbekannt ist und die Linie wohl täglich um ihr Überleben kämpfen muss. Echt komfortabel, entspannend und eine super-Abkürzung, wenn man von uns auf auf die andere Seite der Elbe muss.

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ESSEN EXPRESS

Es ist wirklich eisekalt. Minus 2°C. Der SÜD-OST Wind senkt die gefühlte Temperatur noch mal um 5°C ab. Ein mächtiges Schiffshorn kündigt einen großen Dampfer an. Es dauert eine kleine Weile bis sich die ESSEN EXPRESS an der ALTEN LIEBE vorbei schiebt. Oh Gott, ist das kalt hier!

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HEINRICH HEINE

Eine Hochzeitsgesellschaft rauscht zum Fotoshooting an und ich frage mich, wer das halb bekleidete Brautpaar wohl morgen wieder gesund pflegen wird? JUNGE LIEBE an der ALTEN LIEBE. Muss wohl so ein. Jeder feiert das seine.

Endlich stechen wir mit JAN CUX II in See. Trübe Suppe, grau, grau, grau. Doch der Nebel lichtet sich und für einen kurzen Moment kommt tatsächlich die Sonne durch – just als die Urne vor NEUWERK im eigens dafür vorgesehenen Seegebiet auf 53° 58,0′ N, 008° 32, E zu Wasser gelassen wird.

Wie schön!

Fünf Monate

Jetzt schneit es auch noch!

Anfang November ist es in ELMSHORN saukalt, oft trüb grau und nun eben auch noch Schnee.

Na Super!

Wir halten uns seit fünf Monaten buchstäblich mit vielen Kleinprojekten, Besuchen und Veranstaltungen über Wasser. Das lenkt von der Tatsache ab, das wir nicht auf dem STORMVOGEL Barfuß irgendwo in der Welt in der prallen Sonne herum laufen (können).

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OK, das kann man so sehen, muss man aber nicht.

Also laufen wir zum Beispiel am letzten Wochenende wie Eskimos eingepackt in SANKT PETER ORDING am Strand und genießen ein einzigartiges Naturschaupiel. Ganz SCHLESWIG-HOLSTEIN liegt unter einer geschlossen Wolkendecke, es regnet alle paar Minuten und man kann vor lauter Trübheit und Wasser in der Luft kaum sehen.
Nur der Strand von SANKT PETER ORDING ist wie vermutet oft Regenfrei und das Wechselspiel von Sonne und Wolken sorgt für einzigartige Kulisse. In den Regenpfützen spiegeln sich die Wolkentürme und das Land verschmilzt am Horizont mit dem Himmel. Wunderschön.

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Es ist Samstag Mittag. Das Strandcafe im Stelzenhaus SILBERMÖWE ist noch geöffnet. Da bekommt man für wenig Geld gebratene Heringe, Bier und Tote Tanten. Und einen Wirt, der von seinem Wohnmobilurlaub 2015 in SÜD-SCHWEDEN schwärmt.

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Abends fahren wir durch nach Hamburg zum OSTSEE STAMMTISCH, rappel voll und da ich direkt, um nicht zu sagen quasi AUF dem Ofen sitze, ist mir jedenfalls auch schnell herrlich heiß! Dort treffen wir zufällig David von der SUVAROW, zuletzt in der Nähe von TAHITI gesehen. Er bewirbt sich im Rahmen eines extrem unterhaltsamen „Autoren-Speed-Dating“ um einen Buchvertrag. Ganz schön mutig. Ein paar Tage zuvor haben wir Mareike  von LA MEDIANOCE auf der HANSEBOOT getroffen. Ebenfals Buch in Arbeit. Komisch, die ganzen Weltreisenden auf einmal ordentlich angezogenen zu treffen…und wer soll all die Bücher lesen?

Überhaupt SÜD-SCHWEDEN. Da könnte der STORMVOGEL wohl auch mal hin segeln. Da war er ja noch nie – und angeblich haben die Schweden ja auch einen echten Sommer!

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Das werden wir am Freitag mal näher untersuchen. Da findet so eine Art improvisiertes Weltumsegler-Mittagessen bei uns statt. Es kommen VOYAGER und MISS ME  – letztere sind SCHWEDEN und auf kurzer Deutschlandreise.

Die müssten ja wohl wissen, was dran ist, am schwedischen Hochsommer 😉

Peter.

P.S.: Oder doch lieber LOFOTEN? ISLAND? Also wenn man sowieso „in den Norden“ denkt?

 

Endlich im Ohr! MARILLION F.E.A.R.

Hey Mann, immer mit der  Ruhe!

SIE wird schon kommen.

Das haben DIE doch versprochen.

Schon vor langer Zeit.

Vor mehr als einem Jahr haben DIE versprochen, das SIE kommen wird.

Am 23. September 2016 sollte SIE da sein.

Schlappe vier Jahre nach IHRER Vorgängerin soll SIE nun die Nachfolge antreten.

Vier Jahre.

Es soll ja Menschen geben, die in vier Jahren um die Welt segeln und sich so das Warten erträglich machen.

Tja, was soll ich schreiben?

SIE ist nicht gekommen!

Das ist sehr schade. Ich habe mich doch so auf SIE gefreut.

Nun denn, selbst ist der Mann!

Auf in den nächsten MEDIAMARKT um nach zu sehen, ob SIE denn vielleicht dort ist?

Ja, tatsächlich da liegt SIE!

Prominent positioniert, hübsch anzusehen, verführerisch in Gold-glänzed.

Soll ich SIE mit nehmen?

Vielleicht hat der Postbote SIE ja gerade doch noch gebracht?

Scheiß drauf.

Its only fucking money.

Also habe ich SIE mit genommen. Habe ich eben zwei.

Besser zwei als keine.

In 40 Sekunden habe Sie zum ersten mal durch gehört.

Mann, bin ich froh´, das ich SIE gerade mit nach Hause genommen habe.

SIE ist so toll. SIE ist so schön. SIE ist so verdammt gut!

SIE wird mir für die nächsten Monate mit Sicherheit nicht von der Seite weichen.

Ich liebe SIE!

CU IN LONDON, 4.DECEMBER 2016!

Peter.

P.S.:

Ich war gestern, am 23. September 2016, dem Veröffentlichungstermin von MARILLION´s neuer CD mit dem Namen F.E.A.R. (FUCK EVERYONE AND RUN) wirklich etwas geknickt. Der Deutsche Fanclub THE WEB GERMANY hat die Sonderausgabe des MADE AGAIN Magazins rechtzeitig in meinen Briefkasten bekommen – und so die Vorfreude noch weiter angeheizt. Aber kein Paketbote bringt die neue CD.

Der neue Vertiebspartner von MARILLION (PLEDGE MUSIC) sollte es doch eigentlich richten und die vorbestellten CD´s rechtzeitig zu den Süchtigen bringen? Hat wohl nicht sein sollen. Da hilft auch kein Angebot eines Notfall-Download.

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Eine CD ist eine CD ist eine CD. Mit Booklet (dessen Schriftgröße mal durchaus an das Alter der Fans angepasst werden könnte), Hülle und dem Datenträger mit dem heiligen Inhalt.

Eine echte Rezension bekomme ich gerade nicht hin – ich bin eigentlich mit dem Schreiben der Diashow-Texte beschäftigt, die Heidi in der kommenden Woche einsprechen soll. Sehr gut, das ich jetzt beim Schreiben auch die richtige Musik dazu im Ohr habe!

Aber hier kann man was über die CD lesen, bevor man sie kauft 😉

Ein ebenfalls süchtiger.

Noch ein süchtiger.

Kurz vor der Sucht.

Durchaus positiv, aber noch kein bekennender.

Sogar in England!

Farewell und Fair Winds, BELLA!

Nun sind Ulrike und Matthias mit der BELLA also wieder unterwegs…

…aber ganz einfach so abhauen geht natürlich nicht, jedenfalls nicht, wenn man mit uns bekannt ist! Also sind wir mal eben kurz mit dem Auto nach KAMPEN (NL) zur persönlichen Verabschiedung gebrettert. Ganz witzig, so als tiefen-entspannte Heimkehrer hektischen Aufbrechern wertvolle Arbeitsstunden zu stehlen.
Aber es geschah´ ja alles nur zu ihrem Besten – wir führen tatsächlich nur Gutes im Schilde! Wirklich! Schließlich muss man als abgehender Langfahrtensegler auch mal ganz kurz inne halten und runter kommen, gell?

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Nun denn, es musste ein wichtiges Stück Ladung persönlich übergeben werden.

Ein sehr wichtiges, bereits sehr weit gereistes Stück Ladung.

Mehr als 20.000 Seemeilen haben wir mit dem STORMVOGEL dieses kleine, üblicher Weise trost spendende Ladungsgut unangetastet transportiert.

Vor den strengen Augen des Zolls in NEUSEELAND und AUSTRALIEN haben wir es erfolgreich verborgen!

War nicht immer einfach, standhaft zu bleiben und sich nicht, auch nicht auf einsamer Nachtwache, daran zu vergehen.

OK, Heidi fiel es leichter als mir, aber ich schwöre, ich habe es auch nicht angerührt!

Obwohl, eigentlich ist es ja zum Anrühren.

Wir, genauer gesagt ich, selbst ernannter Skipper des zweit-berühmtesten STORMVOGELs der Welt, bekam die Ladung im März des Jahres des Herrn 2013 auf GRENADA in der südlichen KARIBIK von unseren lieben Freunden der MAUNIE OF ARDWALL überreicht. Graham mahnte verhalten zur Vorsicht, Dianne, Frauen sind ja immer pragmatischer, reichte dazu auch noch eine Art Rühr-Anleitung in gebundener Schriftform.

Tja, und nun haben wir das besondere Ladungsgut der tapferen Crew der BELLA übergeben. Ohne Anleitung. Gebeten haben sie nicht darum.

Beide mussten versprechen, es nur im absoluten Notfall anzurühren, beide mussten ob meines Trennungsschmerzes lachen, beiden ist die große Verantwortung für den weiteren Transport durchaus bewusst, beide kennen die Gefahr von überraschendem Besuch, unvorhersehbaren Notfällen und heimtückischen Außerirdischen.

Nur in einem, einem wirklich ganz speziellen Fall ist es ihnen erlaubt, die Ladung zu öffnen:
Im äußerst unwahrscheinlichen Fall einer erneuten Begegnung mit MAUNIE darf die Ladung geöffnet werden – wenn denn dieses höchst unvorstellbare Treffen zweifelsfrei mit einem unretouchierten Foto nachgewiesen wird.

Dann, und nur dann, darf folgende Ladung, deklariert als

WESTERHALL WHITE JACK
Grenada Rum
70Vol%
375ml Flasche

geöffnet werden.

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Dieses schon fast heilige Versprechen gab uns der ebenfalls selbst ernannte Skipper der berühmtesten BELLA der Welt eben selbst an Bord der BELLA im Beisein der vollständig an Deck angetretenen Crew. So geschehen in KAMPEN (DIE NIEDERLANDE) im Juli des Jahres des Herrn 2016.

Im ungewissen Angesicht dessen, was da wohl kommen mag,

Wir freuen uns auf viele Reiseberichte und Fotos!

Farewell und vor allem Fare Winds, BELLA!

Gute Reise, Ulrike und Matthias!

Hochsee-Fischen

Es hat nur sieben Monate gedauert.

Also gerade mal bummelig 210 Tage.

Oder gute 5.000 Stunden.

Aber merke: Wartezeit ist nicht gleich Arbeitszeit!

Hier ist es also, das ultimative Hochsee-Angeln Video das während unserer Crew-Zeit auf MV SOUTHERN STAR im JANUAR 2016 auf dem Weg nach BARBADOS entstanden ist.  Es gibt auch noch einen zweiten Teil, aber der ist wegen des vielen Blutes eher FSK18 – den Link dazu sende ich gerne auf eMail Nachfrage zu 😉

Aber hier erst mal gute Unterhaltung mit Teil 1:

KOOPMANS YACHT zu verkaufen / for sale / te koop

(english version below)
(dutch version below)

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[DEUTSCH]

KOOPMANS YACHT 48 Aluminium zu verkaufen!

Es ist vollbracht! Wir haben unser Projekt „Lange Reise“ am 30. Juli 2016 nach vier Jahren beendet und sind zurück in der Heimat.

Unsere KOOPMANS Segelyacht mit dem schönen Namen „STORMVOGEL“ ist gebaut und ausgerüstet für die großen Weltmeere, für lange Seereisen, für einsame Ankerplätze, für neue Freundschaften und für echte Abenteuer auf See. Dort draußen in dieser Wunderbaren Welt fühlt sich der STORMVOGEL wohl – und die Besatzung auch!

In der Wintersaison 2016/2017 wurde  der STORMVOGEL von einer Werft in der Nähe von HAMBURG optisch (Neulackierung, Teak Ausbesserung) wieder her gerichtet – das lohnt sich bei jeder soliden KOOPMANS Yacht.
Technisch ist der STORMVOGEL in einem guten/sehr guten Zustand – außer normaler Wartung sind in diesem Bereich keine Arbeiten notwendig oder geplant. Seit der Saison 2017 sind wir mit unserer Aluminium Segelyacht auf der Ostsee unterwegs.

Der STORMVOGEL ist das ideale Fahrtenboot für lange Segelreisen. Jeder der auf der Suche nach einem schönen und soliden Boot für den großen Blauwasser-Törn ist, sollte sich mit KOOPMANS Yachten aus Aluminium auseinander setzen und sich natürlich auch unseren STORMVOGEL ansehen!

Wir suchen für den STORMVOGEL einen neuen Eigner, eine neue Eignerin. Mit ähnlichen Träumen, Plänen und Ansprüchen für den großen Segeltörn auf den Weltmeeren, wie wir sie Anfang 2012 hatten.

Die Blauwasser Segelyacht STORMVOGEL wird verkauft.

Jetzt oder später.

Eine detaillierte Bootsbeschreibung in Deutsch befindet sich hier:

Auf unserer neuen Verkaufsseite unter www.koopmans48.de befinden sich weitere Beschreibungen und viel mehr Bilder vom Boot.

Kontaktaufnahme jederzeit über peter(at)wiedekamm.com

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[ENGLISH]

KOOPMANS YACHT 48 Aluminium for sale!

We did it! We have finished our project „Long journey“ on 30 July 2016 after four years of traveling and are back at home now.

Our KOOPMANS yacht with the beautiful name „STORMVOGEL“ is constructed and equipped for the great oceans, for long voyages, for lonely anchorages, for new friends and for real adventure at sea. Out there in this marvelous world of STORMVOGEL feels comfortable – and the crew also!

In the winter season 2016/2017 STORMVOGEL was at a shipyard near HAMBURG to do an optical refit (repainting, repairing teak) – this pays off with every solid KOOPMANS yacht.
Technically the STORMVOGEL is in good / very good condition – except normal maintenance no work is required or planned in this area. Since summer season 2017 we sail this beautiful aluminium sailing yacht at the Baltic Sea.

The STORMVOGEL is the ideal tour boat for long sailing trips. Anyone who is looking for a beautiful and solid boat for the big blue water trip, should look for KOOPMANS aluminum yacht and of course for our STORMVOGEL!

We are looking for a new owner for STORMVOGEL. With similar dreams, plans and requirements for the big cruise at the high seas, as we them had early 2012.

The Blue Water Yacht STORMVOGEL is for sale now.

Now or later.

A detailed boat description is located here:

Additional information could be found at our new sales-website at www.koopmans48.com with more text and much more pictures.

Contacting any time peter (at) wiedekamm.com

 

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[DUTCH]

KOOPMANS YACHT 48 Aluminium te koop!

We hebben het gedaan! We hebben ons project „Lange reis“ geëindigd op 30 juli 2016 na vier jaar van reizen en zijn weer thuis nu.

Onze KOOPMANS jacht met de mooie naam „STORMVOGEL“ is gebouwd en ingericht voor de grote oceanen, voor lange reizen, voor eenzame ankerplaatsen voor nieuwe vrienden en voor de echte avontuur op zee. Daar in deze prachtige wereld van STORMVOGEL voelt comfortabel – en de bemanning zo!

In het winterseizoen 2016/2017 was STORMVOGEL op een scheepswerf in de buurt van HAMBURG voor een optische aanpassing (verversen, repareren van teak) – dit loont bij elk solide KOOPMANS-jacht.
Technisch is het STORMVOGEL in goede / zeer goede staat – behalve normaal onderhoud is er op dit gebied geen werk vereist of gepland. Sinds het zomerseizoen 2017 varen we met dit prachtige aluminium zeiljacht aan de Oostzee.

De STORMVOGEL is de ideale rondvaartboot voor lange zeiltochten. Iedereen die op zoek is naar een mooi en solide boot voor de grote blauwe water reis, shoulderstand zoek naar KOOPMANS aluminium jacht en natuurlijk voor onze STORMVOGEL!

We zijn op zoek naar een nieuwe eigenaar voor STORMVOGEL. Met gelijkaardige dromen, plannen en vereisten voor de grote cruise op de volle zee, zoals wij ze hadden begin 2012 Design.

The Blue Water Yacht STORMVOGEL is te koop nu.

Nu of later.

Een gedetailleerde beschrijving boot is hier te vinden:

Aanvullende informatie kan worden gevonden op onze nieuwe saleswebsite op www.koopmans48.nl    met meer tekst en nog veel meer foto’s.

Contact opnemen met elk moment peter (at) wiedekamm.com

Neue SPAM Abwehr

Seit heute läuft in unserem Blog eine neue Software zur SPAM Abwehr bei der Kommentarfunktion.

Mit der alten Lösung namens SI CAPTCHA NO SPAM landeten locker 5 bis 10 SPAM Kommentare pro Tag auf dem Server – offenbar war die Grafik zu einfach zu knacken.

Nun verwenden wir Google Captcha (reCAPTCHA) von BestWebSoft. Das Verfahren und der verwendete Online-Dienst stammt von GOOGLE, die WORDPRESS Integration von BestWebSoft. Scheint soweit OK, allerdings wissen die Jungs von BestWebSoft auch, wie man über Freeware zu Geld kommen kann…

…wie auch immer: Bemerkenswert ist das neue Verfahren von GOOGLE. Auf ZEIT ONLINE gab es in 2014 diesen guten Artikel darüber.

Am Ende nutzt GOOGLE seinen BIG DATA Datenvorrat um vorherzusagen, ob es sich um einen SPAM Roboter oder um einen Menschen handelt. Schlau! Und durch diesen neuen GOOGLE Dienst werden natürlich direkt wieder neue Daten gesammelt. Noch schlauer!

Denn das Prinzip GOOGLE war und ist: Wir sammeln erst mal Daten und überlegen später, vielleicht auch erst Jahre später, wie wir die zu einem nützlichen Dienst entwickeln können. Wenn der neue Dienst dann im Markt etabliert ist, wird überlegt, wie man damit Geld verdienen kann.

So bin ich denn mal gespannt, ob demnächst im GOOGLE reCaptcha Werbung auftaucht…

…aber bis dahin schön beim Kommentieren das Häckchen setzten: „Ich bin kein Roboter!“.

Peter.

P.S.: Falls der GOOGLE Dienst mal unsicher ist, ob da nicht doch vielleicht ein Roboter am Werke ist, werden eine Reihe von Bilder gezeigt und man muss Aufgaben á la „Klicke auf alle Bilder, auf denen Palmen zu sehen sind“ erledigen.

STORMVOGEL

In NORWEGEN haben wir von Elisabeth und Per bisher unbekanntes STORMVOGEL Material bekommen. Fotos und Videos. Zusammen mit unserem eigenen Material und der hervorragenden Musik von Ole Wiedekamm ist dieses neue Video heraus gekommen – wenn das keine Lust auf´s Hochsee-Segeln macht?

Das Material entstand 2012 in der Bucht von VIGEO (Nord-SPANIEN) und in der COREL SEA (Südwest PAZFIK) 2014 auf dem Weg von VANUATU nach AUSTRALIEN.

Vielen Dank an die NORWEGER – deren eigener Blog ja eingeschlafen ist. Dafür ist Per auf FACEBOOK doppelt aktiv 😉

Viel Vergnügen bei diesem ultimativen Segelvideo!

Peter.