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Steve Rothery Band 2018

Eines der tollsten (besser: Erschöpfensten!) Konzerte 2017 war sicherlich das der STEVE ROTHERY BAND Anfang Januar in Hamburg. Als dann Ende des Jahres 2017 die Ankündigung kam, er würde mit einem sehr ähnlichem Set und gleicher Besetzung im März 2018 wieder nach Hamburg kommen, waren die Karten schnell gekauft und die Vorfreude hielt sich ganz anständig über den Winter.

Gitarre: Steve Rothery

Während mich im Jahr zuvor DAVE FOSTER als Vorgruppe nicht wirklich in seinen Bann sog, war ich in diesem Jahr von STIJN GRUL sehr begeistert. Somit fing der Abend am 7. März 2018 im Hamburger KNUST schon mal sehr gut an!

Gitarre: Dave Foster

Nach einem schnellen Bühnenumbau kam dann der Meister aller Gitarren auf die Bühne und spielte einige Songs seines letzten Solo-Albums THE GHOSTS OF PRIPYAT. STEVE ROTHERY ist (zumindest auf der Bühne) kein Mann vieler Worte und so wurde nicht viel herum geredet, sondern kraftvoll musiziert. Und live sind die Instrumental-Titel um einiges Besser, als die super sauber abgemischten Studio Versionen.

Bass: Yatim Halimi

Einmal mehr war ich beeindruckt, mit welcher Präzision STEVRE ROTHERY und der zweite Gitarrist auf der Bühne, DAVE FOSTER, synchron spielen können. Für einen nicht-Musiker ist das pure Magie!
Besonders möchte ich an dieser Stelle auch den Schlagzeuger LEON PARR erwähnen. Sitzt da hinten irgendwo fast unsichtbar, haut wie wild auf die Trommlen und sorgt so für den extrem druckvollen Sound. Spitzenklasse!

Keyboards: Riccardo Romano

Nach einer kurzen Pause kommt MARTIN JAKUBSKI zusätzlich die Bühne – denn nun werden alte MARILLION Songs gespielt und deren Darbietung benötigt natürlich einen echten Sänger. Und wie schon 2017 geht das Publikum nun richtig ab.

Vocals: Martin Jakubski

Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, das der ursprüngliche MARILLION Sänger FISH nach vier Platten das Weite suchte, die Musik von MARILLION über die Jahre deutlich anders wurde und sich so in meinen Augen sehr positiv weiter entwickeln konnte. Da passen die alten Songs einfach nicht mehr in ein MARILLION Konzert. STEVE ROTHERY scheint diese Tragik in der MARILLION Bandgeschichte erkannt zu haben und befriedigt dieses unausgesprochene Verlangen nach Altem im Rahmen seiner Solo-Auftritte.

Steve Rothery Band

Elegante Lösung…

…wäre es nur nicht so, das diese alten MARILLION Songs heute einen unglaublichen Wums haben! Wenn ganz am Ende des Konzerts die MARILLION Debüt Singel MARKET SQUERE HERO aus dem Jahr 1984 den Saal 34 Jahre später vollständig zum kochen bringt und man selbst trotz völliger Erschöpfung noch kräftig mit zappelt, dann fragt man sich unwillkürlich, wie das wohl in den nächsten Jahren noch weiter gehen soll?

Nehmen denn diese Musiker niemals Rücksicht auf das willig zappelnde, aber gnadenlos älter werdende Publikum?

Doch, doch, manche Musiker ahnen scheinbar etwas!

So ist zum Beispiel das MARILION Konzert am 2. Dezember 2018 im Hamburger Mehr! Theater wieder bestuhlt. Das mit Sicherheit begeisterte Publikum wird also bequem im sitzen zappeln können.

Steve Rothery Band

Doch das war Herrn ROTHERY am letzten Mittwoch Abend offenbar völlig egal. Schließlich hätte ja jeder Besucher wissen können, worauf er sich einlässt. Also jedenfalls die Besucher, die 2017 auch schon da waren.

Und genau deshalb war ich ja schließlich auch wieder da! 😉

Peter.

Stijn Grul

Normalerweise sind Vorgruppen grausam

Normalerweise könnte man später kommen und sich die Vorband sparen.

Normalerweise ärgere ich mich über die nie zum Top-Act passende Darbietung.

Aber was ist schon normal?

Erst einmal, lange her, wurde ich überrascht: In Köln spielte als Support-Act für MARILLION die Hamburger Band SYLVAN. Na toll, da musst du aus Hamburg nach Köln fahren, um eine Gruppe vor der Haustür kennen zu lernen. Dachte ich damals.

Stijn Grul

Gesang & Gitarre: Stijn Grul

Nun, jetzt muss ich also nach Utrecht. Also müsste. Theoretisch. Denn praktischer Weise habe ich STIJN GRUL aus Uetrecht in den Niederlanden vorgestern Abend in Hamburg erleben dürfen. Als Vorgruppe der STEVE ROTHERY BAND.

Schlagzeug: Auke de Vries

Und was soll ich sagen? Sehr, sehr positiv überrascht von dem jungen Herrn STIJN GRUL und seiner famosen Begleitung. Top-Musiker, sieben an der Zahl, standen da auf der engen KNUST Bühne. Zweimal Gitarre, Bass, Keyboards, Schlagzeug und – sehr cool – Saxofon und Trompete. Das ergibt zusammen einen coolen groove Sound, er weit weg vom Mainstream ist – dafür aber um so mehr in die Beine geht.

Gitarre: Jona Pattipeilohy

Natürlich im Nachgang die offizielle STIJN GRUL EP „ROSES“ am Stand gekauft und auf der Heimfahrt direkt im Auto gehört – und auch das gehört zur Wahrheit – etwas enttäuscht. Ja, das ist die gleiche Musik wie die zuvor gehörte, aber irgendwie anders. Vermutlich hat STIJN GRUL auf der Bühne neuers Material gespielt (?) – und das auch viel kraftvoller, viel spielfreudiger und vor allem viel begeisternder.

Trompete: Rik Hagt
Bass: Nikki Alexander
Saxophon: Michiel Lugt (?)

Also denn: Wer die Gelegenheit hat, STIJN GRUL live zu sehen – klarer Fall von hin gehen!

Keyboards & Gesang: Sophia Vernikov

Als junge Band braucht man heutzutage offenbar keine eigene aktuelle Website mehr – alles findet offenbar hier auf FACEBOOK statt. Oder auch auf YOUTUBE. Da gibt es ein paar Videos der jungen Niederländer. Hier eines zum Einstieg:

Mit der Besetzung bin ich mir nicht sicher – jedenfalls glaube ich, das im KNUST zumindest ein anderer Mensch am Saxophon war (?):

Stijn Grul (vocals, guitar), Sophia Vernikov (keys, vocals), Auke de Vries (drums, marimba, percussion), Jona Pattipeilohy (guitar), Nikki Alexander (bass), Rik Hagt (trumpet), Michiel Lugt (saxophone)

Peter.

Winter – bis heute

Mit dem Titel ist nicht etwa gemeint, das der Winter nun vorüber sei. Nein, ist er nicht. Heute Morgen 2°C Außentemperatur. Das ist noch Winter. Ohne Zweifel.

Echter Schnee im Winter 2017/2018 in Elmshorn

Nein, mit dem Titel ist eine kleine Rückschau auf die bisher in diesem Winter gemachten Bilder gemeint. Ich fotografiere ja wirklich gerne und mache auch danach was mit den Fotos (z.B. unseren Fotofilm „Sailors Arrive!„), aber diese trüb-graue, diese nahezu farblose Außenwelt im norddeutschen Winterhalbjahr macht es mir wirklich schwer. Wie liebe ich doch den blauen Himmel, den Gold glänzenden Sandstrand am frühen Abend oder das satte Urwaldgrün.

Kleine Sturmflut an der Elbe in Glückstadt

Aber es hilft kein Klagen, man (wir, ich!) leben im hier und jetzt, also, stell Dich nicht so an, mach´ das Beste daraus und drücke auf den Auslöser!

Waghalsige Fahrgäste auf dem Hamburger Winterdoom

So geschehen in Glückstadt bei einer kleinen Sturmflut, auf dem Hamburger Winterdom, in Sankt Peter Ording am Strand, im Elmshorner Moor mit echtem (!) Schnee und im Duisburger Stahlwerk.

Vier Aliens am Strand von Sankt Peter Ording

20 Fotos als kleine Auswahl der letzten Monate.

Die Bilder wurden alle mit der neuen, ursprünglich nur für Musik-Konzerte gekauften, „CANON G5X“ Kamera fotografiert. Nicht, weil das Teil so handlich ist, sondern wegen dem sehr lichtstarken Objektiv. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich dieses zarte Gerätchen wirklich immer mit in die Außenwelt nehmen sollte. Sehr skeptisch macht mich dieses fest eingebaute Objektiv, das immer ein- und ausfährt. Könnte mit vorstellen, das ein bisschen Regen hier, ein wenig (ganz wenig!) Sand dort dazu führt, das das mal nicht mehr so funktioniert, wie es soll. Da ist es in einem Konzertsaal doch deutlich geschützter. Obwohl, da fliegt ja manchmal auch Bier durch die Luft.

Museums-Stahlwerk in Duisburg

Derweil konkretisieren sich die diesjährigen Segelpläne. Am 3. April 2018 geht unser Boot STORMVOGEL wieder ins Wasser. Dann warten wir auf den Sommer. Der war ja, bei genauerer Überlegung, letztes Jahr im April (hier der Beweis!). Da saßen wir jedenfalls im T-Shirt im Garten, bei knallendem Sonnenschein und haben die demontierten Edelstahlteile des STORMVOGELS poliert. In diesem Jahr ist das Boot viel früher einsatzbereit und wir wollen bereit sein! Bereit, für die diesjährige Sommerwoche! Wann immer sie kommen möge.

Riesenrad auf dem Hamburger Doom

Großer Wunsch 2018: Wenigstens an einem Tag im T-Shirt segeln können!

Soviel ist sicher: In den nächsten Monaten wird die Farbe in der Außenwelt wieder zurück kommen und, wenn ich noch aufmerksamer durch die Gegend irre, es werden sich neue, viel farbenfrohere Bilder ergeben. Zwangsläufig. Ich muss nur darauf warten. Können.

Peter.

Weihnachten 2017

Der größte und schönste aller Weihnachtsbäume steht im Haus.

[FAKE NEWS!
Richtig: Der größte Baum, der in dieses Haus passt. Der Transport auf dem Autodach war eine echte Herausforderung – insbesondere das Entladen am Zielort. Ganz schön schwer, so ein großer, schöner, nasser Weihnachtsbaum. Und wohl auch eine Nummer zu groß für unseren Tannenbaumständer. Trotz Windstille und Abwesenheit von Dünung im Haus bedrohliche Neigungen. Konstruktionslatten, Spax-Schrauben und Akkuschrauber verhindern aktuelle und zukünftige Haltungsprobleme.]

An Heiligabend hatten wir die meisten, schönsten und weisesten Schneeflocken seit Menschengedenken im Garten.

[FAKE NEWS!
Richtig: Viel Wind, widerlicher Nieselregen und das bekannte Einheitsgrau, das im Winterhalbjahr in diesen unseren Breiten Tageslicht genannt wird.]

Jetzt, am zweiten Weihnachtstag scheint den ganzen Tag über die Sonne.

[FAKE NEWS!
Richtig: Die 500.000tausendste Regenfront in diesem Jahr ist gerade mit viel Wind durchgekommen und auf der Rückseite der Front fehlen nun tatsächlich die Wolken. Wie konnte das passieren? Wer ist dafür verantwortlich? Wieder mal typisch – keiner will es gewesen sein!]

Wir haben tolle Pläne für 2018 geschmiedet und freuen uns sehr darauf!

[FAKE NEWS!
Richtig: So planlos wie jetzt waren wir schon seit Jahren nicht mehr.]

Viele weihnachtlichen Grüße, wo immer ihr hoch geschätzten Leser auch immer gerade seid…

Peter.

Artikel auf blauwasser.de

Das Internetmagazin für Langfahrtsegler blauwasser.de hat gestern meinen Artikel über den Yachttransport des STORMVOGELS aus THAILAND / PHUKET in die TÜRKEI / FETHIYE veröffentlicht.

Vielen Dank an Sönke Röver von blauwasser.de für die Veröffentlichung und Textbegradigung!

Für diejenigen, die das Thema noch weiter verfolgen wollen: Auf der PARIMARE Seite kann man im Bereich Download meinen HANSEBOOT Vortrag „Die Abkürzung der Barfußroute – Yachttransport per Seeschiff“ ergänzend zum blauwasser.de Artikel herunter laden.

Und wo wir gerade noch mal bei der HANSEBOOT sind – auf PARIAMRE gibt es im Blog Bilder von der Messe und auch Bilder von Heidi´s Ausflug nach Berlin, zur Botschaft der Repubik Indonesien in Deutschland.

Peter.

In den Winter

Tja, nun ist die Saison einfach so zu Ende gegangen.

Also jedenfalls so zu Ende gegangen, das man sich fragt – „wie, ist die Saison schon vorbei?“

Ein Saisonende, wie es sich für unsere Breiten in Zeiten des Klimawandels gehört. Nieselregen, nasskalt aber nicht wirklich kalt, ungemütlich.


Und Grau. Grau, Hellgrau, Mittelgrau und auch Dunkelgrau. Aber mit Sicherheit nicht 50 Schattierungen von Grau. So viel Abwechselung gibt es nur im gut gewärmten Kino – und dabei soll es einigen ja sogar heiß werden…im Kino, nicht auf dem Boot.

Nein, das Saisonende ist belanglos grau und eigentlich keiner besonderen Erwähnung wert.

Nun denn, der Dampfer lag also noch in LABOE und musste vorholt werden.


Die NORD-OSTSEE-KANAL Fahrt aufregend, denn so viel Schiffe haben wir noch nie im Kanal gesehen. Trotz der teilweise schlechten Sicht. Die Schleusen-Situation: Ein Witz! Mehr kaputt als funktionsfähig. Die Schleusenwärter zeigen ihr Mitgefühl mit dem im Grau verlorenen wirkenden Sportboot und tun ihr Bestes, uns nicht lange warten zu lassen. Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir in einem Rutsch BRUNSBÜTTEL – nicht schlecht. Tags darauf auf der ELBE ist es anfangs etwas kabbelig, aber immerhin können wir segeln und kommen viel zu früh´ in GLÜCKSTADT an. Die Warteschlengel vor dem Sperrwerk sind wie üblich besetzt und die dort liegenden Boote machen das Fahrwasser noch enger – kein Gedanke daran, bei Auflaufend Wasser und W-Wind dort ins Päckchen zu gehen.
Der Anker ist aus unerfindlichen Gründen unklar (technischer Defekt) und so eiern wir noch ´ne Stunde vor dem Sperrwerk herum. Nicht schön.

Termine, Termine, Termine!

Keine Zeit, den STORMVOGEL direkt zu kranen. Weder die Werft, noch wir. Wir stehen uns eine Woche lang auf der HANSEBOOT mit PARIMARE die Beine in den Bauch. Keine Ahnung, ob es draußen Grau war. Auf jeden Fall kann man sich unter www.parimare.com/download beide von mir gehaltenen Vorträge herunter laden. Auf den Bildern scheint die Sonne! Ich durfte auf der „Leben an Bord Bühne“ täglich den Vortrag „Die Abkürzung der Barfußroute – Yachttransport per Seeschiff“ und an den beiden Wochenenden zusätzlich den Vortrag „17.000 Inseln – Indonesien mit dem Boot erkunden“ halten. Beide Vorträge können auf PARIMARE vollständig als PDF herunter geladen werden.

Auch nach einer Saison: STORMVOGEL vom Typ KOOPMANS TipTop in Form!

Gestern nun, endlich. Den Mast gelegt, das Boot gekrant und Winterfest gemacht. Eigentlich ist das volle Einwinterprogramm unnötig, steht unsere KOOPMANS doch in einer beheizten Halle…aber, man weiß ja nie!

Da fährt sie hin – die Segelsaion 2017

 

Ich weiß ja nicht.

Wenn man immer schon alles wüsste?

Ist das eigentlich sinnvoll, so einen Luxusdampfer im nasskalten Grau zu halten? Schreit der nicht nach Sonne, Blauem Himmel und Türkis-blauem Wasser?

Oder flüstert da eine innere Stimme?

Peter.

Marillion in der Royal Albert Hall

Es wurde nicht alles nur gut, an diesem Freitag, dem 13. Oktober 2017 in LONDON.

Nein, es wurde super gut, es wurde wirklich klasse, es wurde phantastisch, einmalig, unvergleichlich & unvergesslich.

Das BESTE Konzert meines Lebens!

Royal Albert Hall, London

Die ROYAL ALBERT HALL ist wohl die Beste Kulisse weltweit für eine Band wie MARILLION.

Denn wenn es MARILLION ohne Plattenfirma im Rücken schafft, diese Halle aus eigener Kraft zu füllen und dort nach 38 Jahren und 18 Studioalben voller Stolz auf der Bühne steht, dann ist es wohl die größte Anerkennung, die man als Musiker erreichen kann. Dann ist das wohl die Krönung. Dann passt eines zum anderen wie sonst nie!

Royal Albert Hall, London

Dieses Gefühl hatten wohl alle Anwesenden, insbesondere die Band – denn so viel gute Laune habe ich selten auf der Bühne gesehen. Eine gewisse Portion Übermut beweist der Sänger von MARILLION (STEVE HOGARTH) gleich zu Beginn der Show, als er lachend verkündet, man werde das neue Album F.E.A.R. jetzt mal komplett spielen, egal, ob wir, die Zuschauer, es mögen würden oder nicht.
Wie spaßig – die fünf auf der Bühne wissen natürlich ganz genau, das wir Fans F.E.A.R. ganz oben in der MARILLION Histliste führen.

Steve Hogarth, Mark Kelly, Pete Trewavas

Von Beginn an – der Sound ist gigantisch gut. Wir sitzen in Reihe 10 etwas links direkt vor der Bühne und als IAN MOSLEY mit seinem Schlagzeug los legt, spüren wir den Druck der Basedrum in unserem Magen. Ganz so, wie es sein soll!
Wie üblich sieht man allerdings von IAN MOSLEY während der Show fast gar nichts, zu viel Trommeln um ihn herum. Aber man hört ihn, immer!

Mark Kelly

Der Keyboarder MARK KELLY ist hingegen immer sichtbar – tront er doch wie immer über allem. Auch ihn sieht man öfters mal über beide Ohren grinsen, ansonsten ist sein Gesicht wie gewohnt konzentriert angespannt. Klar, bei den vielen Tasten um ihn herum muss jeder Griff sitzen.

Pete Trewavas

PETE TREWAVAS, der Bassist der Band turnt öfters mal auf beiden Seiten der Bühne herum und bearbeitet seinen Bass mit einer großartigen Leichtigkeit. Dank seines Spiels ist der MARILION Sound immer druckvoller und kräftiger als der anderer. Ein Bassist, der wirklich eigenständig sein Instrument spielen kann und so jeden Song lebendig macht.

Nach der Pause werden noch einige Stücke aus der gemeinsamen Band Vergangenheit gespielt und mir wird zum Ersten mal klar, wie ernst F.E.A.R. doch ist. Für mich erst jetzt im direkten Vergleich klar erkennbar. Als STEVE HOGHART den ewigen Klassiker EASTER ansagt, erzählt er kurz davon wie er vor einer halben Ewigkeit zu MARILLION kam uns sich die Band für ihn als neuen Sänger entschied. Und jetzt, 28 Jahre später stehe er mit eben jener Band auf der Bühne der ROYAL ALBERT HALL. Fantastisch.

Und für mich der Beweis, das die Guten immer gewinnen!

Steve Rothery

Ebenfalls allergrößte Anerkennung verdient an diesem Abend sicher STEVE ROTHERY. Absolut fehlerfreies Gitarrenspiel, extrem Präzise im Einsatz und Ausführung und wie gewohnt sehr zurückhaltend auf der Bühne. Fast schon etwas schüchtern. Dabei ist er doch sicher einer der TOP-5 lebenden Gitarristen weltweit.

Steve Rothery

Die Auswahl der Titel der zweiten Hälfte war sicher nicht einfach – denn jeder Fan hat natürlich seine eigenen Hits aus dem umfangreichen MARILLION Repertoire. Aber zumindest ich bin restlos begeistert. Das war nicht immer so, ich denke da z.B. an Köln. Als das Konzert vorbei ist sitze ich noch da und denke, och, das hätte doch noch ein oder zwei Stunden weiter gehen können?

Leuchtende Fan-Finger am Ende von „GO“

Abseits der Musik ist die Show der hervorragenden Räumlichkeit durchaus ebenbürtig. Gute, nicht von der Musik ablenkende Hintergrund-Filme, super-tolle Scheinwerfer Ausleuchtung, Konfetti-Regen am Schluss und tausende bunt leuchtende Publikumsfinger am Ende von „GO“ – „RIDE AWAY ON THE EDGE OF THE WORLD“!
Das Konzert wurde professionell gefilmt, also wird wohl demnächst eine DVD / BLU-RAY erscheinen – wie es sich für ein ROYAL ALBERT HALL Konzert eben gehört! Darauf freue ich mich natürlich auch schon – wird doch so die Erinnerung an dieses unvergleichliche Konzert auf ewig frisch gehalten!

Die komplette Setlist kann man hier abrufen.

Konfetti-Regen am Ende – The Leavers: V. One Tonight

Hat es sich gelohnt?

Ja, jeder Einsatz, und war er noch so hoch, hat sich gelohnt!

Peter.

Phänomänale Lichtshow

P.S.1:
Wie man an den Bildern erkennen kann, habe ich mir eine „Konzert-Kamera“ gekauft. Kriterien: Klein, Lichtstark und Sucher. Heraus gekommen ist eine CANON G5X und ich finde das Ergebnis richtig gut. Offiziell war das Fotografieren streng verboten (…was bei MARILLION, seit sie ohne Plattenfirma unterwegs sind, sehr unüblich wäre), aber der Sound-Mixer gibt kurz vor Konzertbeginn auf der Bühne folgende Erklärung: Wenn die Leute mit den Handys fotografieren oder filmen, halten sie das Handy hoch und der Hintermann / die Hinterfrau sieht nur noch das Display – und nicht mehr die Show. Außerdem seien Blitzlicht, Autofokus-Hilfslicht und Displays schlecht für die Filmaufzeichnung. Gut, das ich am Gang sitze und eine lichtstarke Kamera mit Sucher habe…

Wirklich gute Bilder gibt es nur bei den Profis:

Auf der Website der Royal Albert Hall. (Wirklich klasse Bilder!)

Auf der Webseite „The Up Comming“.

 

P.S.2:
Selbstverständlich werde ich noch ein VIAGOGO Update schreiben – denn bei aller Freude über dieses sensationelle Konzert, gibt es bezüglich Organisation durchaus Schatten, die erwähnt werden müssen. 60 Minuten vor Einlass gab es noch „many tickets for 75 pounds“.

P.S.3:
Und auch RYANAIR muss dran glauben! NIE WIEDER RYANAIR! Hurra!

Marillion in der Royal Albert Hall – Aufgeregt am Vorabend

Noch gut 26 Stunden, dann steigt das Konzert des Jahres, ach, was sage ich, das Konzert des Lebens!

Fast genau vor einem Jahr haben wir MARILLION hier in LONDON im O2 FORUM gesehen – und genau in dieser Zeit verkündete die Band, im Oktober 2017 in der legendären ROYAL ALBERT HALL zu spielen.

Der ganze Mist rund um „Ticket kaufen“ und „Ausverkauft oder nicht“ ist fast vergessen. Jetzt steht erst mal das Konzert der Konzerte an und ich muss meine Erwartungshaltung minütlich absenken, denn ich weiß genau: Offen sein, für das was kommen mag ist 10 mal besser, als durch zu hohe Erwartungen enttäuscht zu werden. Denn MARILLION muss ja nicht nur mich glücklich machen, da werden auch noch 4.999 andere sein, die ihren Spaß haben wollen 😉

Noch bevor wir das Hotel bezogen haben, haben wir die ROYAL ALBERT HALL von außen in Augenschein genommen – tolles Gebäude, leider teilweise eingerüstet und sehr dicht umbaut. Geht schon los, mit Erwartung und Erfüllung und so… 😉

Jetzt hängen wir im Hotel ab und versuchen uns nachher mit anderen angereisten Fans auf ein Bier zu treffen.

Oh weh, hoffentlich wird alles gut, Morgen!

Peter.

Sailors Arrive! Seefahrer kommen an.

In den vergangenen Monaten haben Heidi und ich an unserem Reisebericht gearbeitet. Heraus gekommen ist ein 118-minütiger Fotofilm mit vielen Fotos, Videos und Landkarten. Professionell gesprochen von Dr. Jochen Werner und hochklassig akustisch mit Geräuschen und Musik in Szene gesetzt von Ole Wiedekamm.

Wir sind recht Stolz auf das Arbeitsergebnis.

Sailors Arrive! Beach in Thailand
Sailors Arrive! Thailand.

Leider haben wir keinen Verlag gefunden, der unseren Fotofilm in den Handel bringen wollte – also haben wir mit der „PARIMARE Verlag GmbH“ einen eigenen Verlag gegründet, Produktions- und Handelsstrukturen aufgebaut und starten nun als PARIMARE die Vermarktung. Mehr Titel, nicht nur eigene, werden folgen. Im Herbst sind wir als Aussteller auf der HANSEBOOT.

Hier also erst mal unser erstes Produkt – wenn es gefällt, bitte weiter empfehlen und wo immer möglich, eine Rezension / Bewertung verfassen. Falls ihr bei FACEBOOK aktiv seid, bitte unser kleines Trailervideo mit euren Freunden teilen.

Danke!

Sailors Arrive! Seefahrer kommen an.

Jetzt im Handel.

Beschreibung

Fotofilm

 „Flugreisende steigen aus und sind da, Seefahrer kommen an.“

Von Hamburg in die Karibik – und einmal um die Welt: Wovon viele  träumen, haben Heidi und Peter Wiedekamm realisiert. Mit ihrem 14,5 m langen Segelboot Stormvogel überquerten sie Atlantik und Pazifik, bereisten innerhalb von vier Jahren den blauen Planeten.

Sailors Arrive! Reiseroute
Sailors Arrive! Weltkarte

Von anfänglicher Unerfahrenheit bis zu Stürmen oder bedrohlichen Lecks am Boot erfuhren sie ihre eigenen Grenzen. Aber die Menschen und Orte, die sie erreichten, waren wunderbare Entlohnung für die Strapazen: herzliche Gastfreundschaft, Traumstrände, Hilfsbereitschaft oder das Lachen der Kinder, die den „Skipper und die Mannschaft“ in den kleinen Häfen freudig begrüßten.

Sailors Arrive! Traumstrand
Sailors Arrive! Strand in Vanuatu

2012 startete das Ehepaar von Hamburg aus über die Kanaren zu den Kleinen Antillen. Durch den Panama-Kanal via Galapagos-Inseln wagten sie die Querung des größten und tiefsten Ozeans der Welt, des Pazifiks, um nach Wochen auf See an den Stränden Polynesiens zu landen – fast wie einst die großen Entdecker. Das war aber nur eines der Highlights dieser außergewöhnlichen Unternehmung, das die beiden Norddeutschen über Neuseeland, Indonesien oder Thailand schließlich ins Mittelmeer und nach 1500 Tagen zurück in den Hamburger Hafen brachte.

Sailors Arrive! Independence Day Indonesia
Sailors Arrive! Unabhängigkeitstag in KISAR / Indonesien

Die Erlebnisse und Erfahrungen der beiden Reisenden sind in zwölf Kapiteln nachzuerleben. Illustriert mit zahllosen brillanten Fotografien und Filmen, gesprochen von Dr. Jochen Werner und akustisch stimmungsvoll in Szene gesetzt von Ole Wiedekamm.

Sailors Arrive! Indonesia
Sailors Arrive! Indonesien

Sailors Arrive! ist eine Dokumentation über eine außergewöhnliche Segelreise, ein reich bebilderter Bericht über das Wagnis, die eigenen Grenzen hinter sich zu lassen und die Welt auf einem langsamen, entschleunigten Weg kennenzulernen. Sailors Arrive! ist für Fernsüchtige ebenso wie für anspruchsvolle Segelfans, für Reisende und Weltenbummler ein wunderbares Geschenk – unterhaltsam und informativ zugleich.

Sailors Arrive! Tuamotos
Sailors Arrive! Wolkenformation im Pazifik

Heidi Wiedekamm (Jg. 1961, Hauswirtschaftsleiterin) & Peter Wiedekamm (Jg. 1965, Unternehmer) leben in Elmshorn – wenn sie nicht wieder mit ihrem Segelboot unterwegs sind.

Der Fotofilm „Sailors Arrive! Seefahrer kommen an“ ist die erste Veröffentlichung des neu gegründeten PARIMARE Verlags in Elmshorn. Hinter dem Verlag stehen Heidi und Peter Wiedekamm – also wir!

Inhaltsverzeichnis

Fotofilm mit

  • mehr als 1.000 Fotografien
  • mehr als 60 Landkarten
  • mehr als 30 Videos
  • zwei Sprachen (Deutsch / Englisch)

Mehr als 25 fantastische Reiseziele rund um die Welt:

Deutschland, Die Niederlande, Frankreich, England, Spanien,  Portugal, St. Lucia, Martinique, Dominica, Bonaire, San Blas, Panama, Las Perlas, Galapagos, Marquesas, Tuamotos, Tahiti, Bora Bora, Maupiti, Rarotonga, Niue, Tonga, Neuseeland, Australien, Vanuatu, Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand, Türkei, Griechenland und Italien.

Sailors Arrive! World War II Museum in Vanuatu
Sailors Arrive! Weltkriegsmuseum in VANUATU

Eine Weltreise in 118 Minuten und 12 Kapiteln:

Kapitel 01: Nord-Europa und Atlantik, Lauflänge 10:12
Kapitel 02: Karibik, Lauflänge 09:20
Kapitel 03: Panama und Galapagos, Lauflänge 07:26
Kapitel 04: Pazifik (Ost), Lauflänge 08:07
Kapitel 05: Pazifik (West), Lauflänge 05:39
Kapitel 06: Neuseeland, Lauflänge 06:12
Kapitel 07: Vanuatu und Australien, Lauflänge 08:16
Kapitel 08: Indonesien, Lauflänge 20:40
Kapitel 09: Singapur und Malaysia, Lauflänge 06:02
Kapitel 10: Thailand, Lauflänge 06:26
Kapitel 11: Mittelmeer, Lauflänge 13:35
Kapitel 12: Europa und Atlantik, Lauflänge 10:55

Sailors Arrive! Sunset in Tonga
Sailors Arrive! Sonnenuntergang auf Tonga

 

Produktinformationen

Heidi und Peter Wiedekamm
SAILORS ARRIVE!
Fotofilm
118 Minuten
Deutsch / Englisch
1 Disk, Alle Regionen, 16:9
HD Blu-Ray 1920×1020
SD DVD 720×576
Blu-Ray bzw. DVD Hülle
INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG
Parimare Verlag GmbH
Elmshorn 2017
Blu-Ray: ISBN 978-3-94724 4 – 0 0 -3 UVP 24,95 €
DVD: ISBN 978-3-947244-02-7 UVP 19,95 €

 Hinweise:

1) High Definition (HD) technisch bedingt nur auf Blu-Ray Disc erhältlich. Die Double-Layer DVD hat den gleichen Inhalt im Standard-Format (SD).

2) Der Fotofilm besteht aus animierten Fotografien, Landkarten und Video-Clips, gesprochenem Text in Deutsch und Englisch sowie Musik. Das Fotofilm-Format ermöglicht eine deutlich größere visuelle Informationsdichte als ein normaler Film.   

3) Hinweis für VLC Nutzer: Die Blu-Ray bzw. DVD entspricht dem jeweiligen Standard. Sollte es dennoch bei der PC/Notebook Wiedergabe mit VLC zu Problemen kommen, ändern Sie bitte den VLC Disk-Cache-Parameter wie folgt: VLC -> Werkzeuge -> Einstellungen -> Einstellungen zeigen = alle (unten links) -> Eingangs-Codecs -> rechts Blatt ganz nach unten scrollen -> Erweitert -> Disk-Cachewert (ms) auf 3000 setzen -> Speichern -> VLC Neustart.

Jetzt im Handel.