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Nachtrag: Eine kleine Laugenpumpe

Neben der Bootsbeschaffung und Reiseplanung widme ich mich verschiedenen Hausmeistertätigkeiten. So wurde bereits der Geschirrspüler mit harmlosen Ersatzteilen versorgt, der Trockner ersetzt oder der Dachboden aufgeklart.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Wäschemeister der Familie Wiedekamm geriet die Laugenpumpe unserer BOSCH MAXX 6 Waschmaschine in mein Blickfeld. Besser gesagt in mein Gehör: Immer wenn es ans Abpumpen ging klapperte und klöderte es…und das schon seit Monaten! Ok, immer mal wieder das Sieb gereinigt und tolle Dinge gefunden (Geld, Nägel und natürlich Knöpfe). Aber es war wohl nur eine Frage der Zeit bis die Pumpe ihren Geist aufgibt und vor dem Hintergrund einer Katastrophenprävention wurde ein Austauschprojekt („Replacement“) definiert.

Natürlich steht am Anfang die Ersatzteilbeschaffung – und die Beantwortung der Frage „Lohnt sich das überhaupt noch?“.

Also flux auf die BOSCH Ersatzteilwebsite und über die Typennummer und Explosionszeichnung die Pumpe auch schnell gefunden – soll aber 80 € kosten. Hmmmm. Lohnt sich das überhaupt noch…

…also GOOGLE bemüht und nach Alternativen gesucht. Viele, viele Treffer und auch wirkliche Alternativen. Aber, so stellte sich die Frage, kann es sein das die gleiche Pumpe woanders die Hälfte kostet?

Na ja, probieren es also einfach. Bei www.ersatzteilbestellung.de das Teil bestellt und im CheckOut kurz mal über die Zahlungsmethoden gestolpert (Vorkasse oder Sofortüberweisung (…wie doof muss man eigentlich sein um seine Homebanking-PIN auf einer fremden Website einzugeben?)) und los gings für (Achtung!) 40 €.

Zwei Tage später war das Teil da und wollte eingebaut werden.Vor dem Hintergrund unseres Projekts „Lange Reise“ also eine ideale Trainingssituation für die Crew: „Mannschaft Assestiert Skipper bei schwieriger Montage an Maschine“. An einem Freitag Nachmittag die Waschmaschine von Netz und Leitungen getrennt, entwässert und schwups montagefreundlich auf eine Wasserkiste gewuchtet. Alte Pumpe ausbauen und sich einprägen, wo was wie verdrahtet und angeschlossen ist. Dann zwei Überraschungen:

  • Die alte Pumpe ist völlig identisch mit der neuen – also nicht die Spur von „Originalersatzteil“. Sogar das Typenschild ist identisch!
  • Geld, wir haben Geld gefunden: Im Zulaufschlauch von der Trommel zur Pumpe und in der Pumpe habe wir weitere Geldstücke gefunden, in der Summe so 24 € Cent – wir sind reich! Aber nicht das einer denkt, wir wären Geldwäscher!

Also die neue Pumpe rein und leichte Begeisterung wie „idiotensicher“ das Ganze aufgebaut ist: Die Stecker sind verpolungssicher, die Schläuche haben Kerben und passen nur auf eine bestimme Art und die (Klemm-) Schlauchschellen sind mit einer Zange einfach zu handhaben. Das die Pumpe im Gehäuse nur eingesteckt wird und mit nur eine Schraube fixiert wird setzt der Einfachheit die Krone auf…wohl der Produktion in Niedriglohnländern geschuldet?

Maschine wieder aufgebaut, angeschlossen und Probelauf: Erfolg, Erfolg, Erfolg! Die Pumpe pumpt nahezu geräuschlos („wie am ersten Tag“) kein unerwünschter Wasseraustritt und gegenseitiges Schulterklopfen über die gelungene Operation. Tolle Crew – der Bootsmotor kann sich schon mal warm anziehen!

Fazit: Die Jungs von BOSCH bauen tolle, wartungsfreundliche Waschmaschinen, haben eine gute (wenn auch langsame) Ersatzteil-Website und sind dafür doppelt so teuer wie der „freie Markt“. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Heute, da ich diesen Artikel endlich schreibe fällt mir auf, das es die Pumpe auch bei eBAY gibt. Für 30 € – vom gleichen Verkäufer (GEHG GmbH alias www.ersatzteilbestellung.de).

Die Geschichte stellt einmal mehr klar das man als Verbraucher „den richtigen Preis“ nicht mehr kennen kann. Es bleibt immer das Gefühl das man das identische Produkt irgendwo für die Hälfte bekommt – oder sogar darunter!

Peter.

 

Relaunch von www.wiedekamm.com

Es ist vollbracht!

Seit vielen Jahren fehlte die Zeit für eine Überarbeitung der eigenen Website. Die war immerhin seit 2002 online und sah so aus:

Aber nun ist der Umstieg auf WORDPRESS vollzogen. Alles sieht moderner aus – und vor allem muss man nicht mehr im Texteditor plain HTML schreiben.

Neben der neuen Technologie sind auch alle alten Inhalte umgezogen. Viel Spass beim stöbern!

Schottland Rundreise vom 18.-25. Oktober 2009

Nach dem unser Sommerurlaub in 2009 kurzfristig geplatzt ist erfüllen wir uns wenigstens im Herbst einen kleine Traum: Schottland!

OK, die Jahreszeit ist nicht optimal, aber besser jetzt als nie.

Eigentlich könnte man ja ein spontanes Bed&Breakfast Übernachtungserlebnis versuchen, aber wir haben keine Lust jeden Abend eine Bleibe zu suchen…und finden zu müssen! Also über die sehr gute Website von Visitscotland jeden Abend fest gebucht. Das war denn auch gut so – da wir quasi am Saisonende unterwegs waren war das Angebot eingeschränkt.


18. Oktober 2009
Anreise mit RYNAIR von Bremen nach Edinburgh. Bei dem Flugpreis wollen wir mal nett über den Flug hinweg sehen. Bei der Mietwagenübernahme bekommen wir das „besondere Angebot“ einen vollen Tank zum „Sonderpreis“ kaufen zu können. Das haben wir gemacht und uns später gefragt wie doof man eigentlich sein kann: Man schenkt dem Vermieter bei der Rückgabe so oder so den Tankinhalt – leer kommt da niemand an.
Also dann mal im Linksverkehr los – geht einfacher als gedacht. So starten wir am Nachmittag zur Universitätsstadt St. Andrews, trinken dort unseren ersten schottischen Kaffee und fahren dann nach Dundee zur ersten Übernachtung.

19. Oktober 2009
Wir sind die einzigen Gäste und frühstücken gemütlich. Dann brechen wir endlich ins richtige Schottland auf. Noch ein Stück Autobahn, dann runter und auf dem Navi alle Autobahnen verboten. Tagesziel ist (natürlich) Loch Ness und dort der Ort Drumnadrochit. Schliesslich wollen wir im Loch Ness Hotel übernachten. Zum Glück dürfen wir Altbau übernachten – so haben wir uns das vorgestellt! Später am Abend kommen dann zwei Reisebusse mit Chinesen. Am nächsten Morgen erfahren wir, das Saisonende ist und das das Hotel nur wegen der Reisegruppe noch geöffnet war…

20. Oktober 2009
Nach dem Frühstück Aufbruch, das obligatorische Abklappern aller Sehenswürdigkeiten, Fotos, Fotos und nochmals Fotos schießen (unglaubliche Landschaft!). Unser Tagesziel ist Ullapool. Wir kommen über die nördliche Zufahrt und sind hin&weg von der Landschaft und dem abrupten Wechsel wenn man in Küstennähe kommt.

21. Oktober 2009
Das heutige Ziel ist Portree – nach einer kruvenreichen Strasse gelangen wir unverhofft zu einer Fährstation und lösen unser Ticket. Nach der Überfahrt sind wir quasi sofort am Ziel. Schottland von der Wasserseite zu erleben ist bestimmt auch sehr reizvoll…mit dem richtigen Boot!

22. Oktober 2009
Am nächsten Tag weiter nach Craignure auf der Ile if Mull. Wenn man alle Hotels der Reise miteinander vergleicht war das das merkwürdigste. Alles ein wenig schäbig…aber wer denkt schon an Hotelzimmer wenn er wundervolle Landschaften zu sehen bekommt.

23-25. Oktober 2009
Die letzte „grosse“ Autoetappe führt uns nach Edninburgh zurück. Heidi möchte unbedingt einen ganzen Tag in der Stadt verbringen. Das ist dann auch der einzige echte Regentag und die Füße sind am Abend so was von platt! Am Abreisetag besuchen wir noch fix die königliche Yacht und dann zurück nach Bremen.

Wir hatten zwar nur eine kurze Reise, aber so viel Landschaft und Natur hatten wir noch nie. OK, zeitweise war es eine Fotosafari und wir haben aus dem Auto heraus die Bilder gemacht. Aber das war wohl auch der Reiz der Sache. Wenn man am Tag maximal 100km fahren „muss“ und so viel, viel Zeit zu „sehen“ hat, dann ist das intensiv!

Hier eine Auswahl unserer Bilder:

 

2002: Fabriksimulation und Video

Bei einem Museumsbesuch in Mannheim haben wir ein tolles Modell einer Fabrikanlage gesehen:


Wir kamen schnell auf die Idee, sowas mit unserem LEGO Mindstorms nachzubauen. Das Arbeitsergebnis haben wir im Bild und Film festgehalten, diesmal mit einer WEB-Cam gefilmt bzw. mit einer Digitalkamera aufgenommen.

Dieses Bild zeigt die ganze Anlage:

Hier kann man gut den Aufzug erkennen, der den Golfball auf die oben erkennbaren Schienen hebt:

Und hier das Auto, welches den Ball von rechts nach links fährt:

 

Die Filme

1997: Alte „Spielsachen“

Im folgenden ein paar „Spielsachen“, die sich so in der Vergangenheit angesammelt haben.

Das folgende Video wurde 1997 mit unserem Camcoder, einer ISA VIDEO-IN Karte und einem 80486 erzeugt. Damals habe ich mit den Kindern und deren Playmobil Figuren einen kleinen Trickfilm gedreht. Der Weg war und ist das Ziel. Hier das Video, welches sicherlich nicht Oskar würdig ist. Aber immerhin. Beispielvideo 655 KB

Als Lisa ihr Klavie bekam, musste das natürlich auch im Ton festgehalten werden. Das WAV-File hat 239 KB. Mittlerweile spielt sie noch Cello und Keyboard, falls wir mal Zeit finden, nehmen wir mal wieder was auf.

Im Sommer 2001 haben wir die Giebel neu malen müssen, ganz klar Frauensache 😉

Wir haben auch ein Familien-Logo: Freihand im damaligen MS PAINT gezeichnet 😉

 

Aktuelle Berichte unserer Reisen in und um die Welt

Stand: November 2017

Das Boot ist im Winterlager, das Reisen zu Wasser und auch zu Land ist erst mal eingestellt. Nicht, das wir des Reisens müde wären – nein! Aber die Umbauarbeiten an unserem Haus liegen in den letzten Zügen und es ist wohl besser, wenn wir in Elmshorn sind.

In verschiedenen Reiseabschnitten waren wir im so genannten „Sommer“ 2017 auf der Ostsee unterwegs.

In der Zeit von Juli 2012 bis Juli 2016 waren Heidi und ich auf unserem Segelboot STORMVOGEL auf einer (sagen wir mal) langen Segelreise.

Gestartet sind wir in Hamburg. Die erste Etappe führte uns über die Nordsee und Biskaya auf die Kanarischen Inseln. Von dort aus in einem Rutsch über den Atlantik in die Karibik, Weihnachten 2012 auf St. Lucia verbracht und Rum-Punsch-Fan geworden.

Dann weiter durch den Panama-Kanal und die lange Pazifiküberquerung. Unter anderem Marquess, Tuamotos und natürlich im Juli 2013 Tahiti besucht. Über die Cook-Inseln und Tonga im November 2013 in Neuseeland gelandet.

Kurze „Winterpause“ in Deutschland über Weihnachten 2013, Anfang 2014 Neuseeland und Australien mit dem Wohnmobil erkundet, um die Zyklon-Saison im Südwest-Pazifik abzuwarten und mal was anderes als Wasser zu sehen 😉

Ab April 2014 wieder mit dem Boot weiter Richtung Westen. Von Neuseeland nach Vanuatu und von August bis November 2014 im wundervollen Indonesien unterwegs.

Erneute Winter-Weihnachtspause 2014 in Deutschland. Kurze Werftzeit im Januar 2015 in Singapur. Februar 2015 Malaysia, März und April 2015 Thailand – brüten in der schwülen Hitze Süd-Ost Asiens!

Der STORMVOGEL wurde im Mai 2015 per Seeschiff von Thailand in die Türkei transportiert, wir erkundeten in der gleichen Zeit die Türkei auf dem Landweg – mal wieder mit einem Wohnmobil.

Von Mai bis November 2015 die ganze nördliche Mittelmeerküste abgesegelt. Die Türkei, Griechenland, Italien, Frankreich und Spanien ausführlich besucht. Sieben Monate La Dolce Vita am Stück.

Winterpause 2015/2016 an der COSTA DEL SOL, in AGUADULCE.

Ab März 2016 waren wir auf der Heimreise nach HAMBURG. Das Mittelmeer haben wir durch die Meerenge von GIBRALTAR verlassen und sind auf Nord-Kurs über LISSABON    und durch den Englischen Kanal am am 30. Juli 2016 wieder im CITY SPROTBOOTHAFEN HAMBURG eingelaufen und haben diese Reise planmäßig beendet.

In der Kategorie „Lange Reise“ wurden alle Reiseberichte und Bilder dieser Segelreise veröffentlicht. Jeder, der Lust hat, kann die Berichte natürlich kommentieren!

Weil ich die chronologische Sortierung im Blog-Bereich für die Darstellung der doch sehr umfangreichen Urlaubsdokumentationen nicht angemessen finde sind auf dieser Seite alle Urlaube aufgelistet. Neben dem jeweiligen Reisebericht gibt es jede Menge Bilder zu sehen:

Ältere Reisen, die beruflich bedingt immer nur kurze Urlaube waren, finden sich hier:

Wir freuen uns über viele regelmäßige Leser und Kommentatoren!