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In den Winter

Tja, nun ist die Saison einfach so zu Ende gegangen.

Also jedenfalls so zu Ende gegangen, das man sich fragt – „wie, ist die Saison schon vorbei?“

Ein Saisonende, wie es sich für unsere Breiten in Zeiten des Klimawandels gehört. Nieselregen, nasskalt aber nicht wirklich kalt, ungemütlich.


Und Grau. Grau, Hellgrau, Mittelgrau und auch Dunkelgrau. Aber mit Sicherheit nicht 50 Schattierungen von Grau. So viel Abwechselung gibt es nur im gut gewärmten Kino – und dabei soll es einigen ja sogar heiß werden…im Kino, nicht auf dem Boot.

Nein, das Saisonende ist belanglos grau und eigentlich keiner besonderen Erwähnung wert.

Nun denn, der Dampfer lag also noch in LABOE und musste vorholt werden.


Die NORD-OSTSEE-KANAL Fahrt aufregend, denn so viel Schiffe haben wir noch nie im Kanal gesehen. Trotz der teilweise schlechten Sicht. Die Schleusen-Situation: Ein Witz! Mehr kaputt als funktionsfähig. Die Schleusenwärter zeigen ihr Mitgefühl mit dem im Grau verlorenen wirkenden Sportboot und tun ihr Bestes, uns nicht lange warten zu lassen. Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir in einem Rutsch BRUNSBÜTTEL – nicht schlecht. Tags darauf auf der ELBE ist es anfangs etwas kabbelig, aber immerhin können wir segeln und kommen viel zu früh´ in GLÜCKSTADT an. Die Warteschlengel vor dem Sperrwerk sind wie üblich besetzt und die dort liegenden Boote machen das Fahrwasser noch enger – kein Gedanke daran, bei Auflaufend Wasser und W-Wind dort ins Päckchen zu gehen.
Der Anker ist aus unerfindlichen Gründen unklar (technischer Defekt) und so eiern wir noch ´ne Stunde vor dem Sperrwerk herum. Nicht schön.

Termine, Termine, Termine!

Keine Zeit, den STORMVOGEL direkt zu kranen. Weder die Werft, noch wir. Wir stehen uns eine Woche lang auf der HANSEBOOT mit PARIMARE die Beine in den Bauch. Keine Ahnung, ob es draußen Grau war. Auf jeden Fall kann man sich unter www.parimare.com/download beide von mir gehaltenen Vorträge herunter laden. Auf den Bildern scheint die Sonne! Ich durfte auf der „Leben an Bord Bühne“ täglich den Vortrag „Die Abkürzung der Barfußroute – Yachttransport per Seeschiff“ und an den beiden Wochenenden zusätzlich den Vortrag „17.000 Inseln – Indonesien mit dem Boot erkunden“ halten. Beide Vorträge können auf PARIMARE vollständig als PDF herunter geladen werden.

Auch nach einer Saison: STORMVOGEL vom Typ KOOPMANS TipTop in Form!

Gestern nun, endlich. Den Mast gelegt, das Boot gekrant und Winterfest gemacht. Eigentlich ist das volle Einwinterprogramm unnötig, steht unsere KOOPMANS doch in einer beheizten Halle…aber, man weiß ja nie!

Da fährt sie hin – die Segelsaion 2017

 

Ich weiß ja nicht.

Wenn man immer schon alles wüsste?

Ist das eigentlich sinnvoll, so einen Luxusdampfer im nasskalten Grau zu halten? Schreit der nicht nach Sonne, Blauem Himmel und Türkis-blauem Wasser?

Oder flüstert da eine innere Stimme?

Peter.

Marillion in der Royal Albert Hall

Es wurde nicht alles nur gut, an diesem Freitag, dem 13. Oktober 2017 in LONDON.

Nein, es wurde super gut, es wurde wirklich klasse, es wurde phantastisch, einmalig, unvergleichlich & unvergesslich.

Das BESTE Konzert meines Lebens!

Royal Albert Hall, London

Die ROYAL ALBERT HALL ist wohl die Beste Kulisse weltweit für eine Band wie MARILLION.

Denn wenn es MARILLION ohne Plattenfirma im Rücken schafft, diese Halle aus eigener Kraft zu füllen und dort nach 38 Jahren und 18 Studioalben voller Stolz auf der Bühne steht, dann ist es wohl die größte Anerkennung, die man als Musiker erreichen kann. Dann ist das wohl die Krönung. Dann passt eines zum anderen wie sonst nie!

Royal Albert Hall, London

Dieses Gefühl hatten wohl alle Anwesenden, insbesondere die Band – denn so viel gute Laune habe ich selten auf der Bühne gesehen. Eine gewisse Portion Übermut beweist der Sänger von MARILLION (STEVE HOGARTH) gleich zu Beginn der Show, als er lachend verkündet, man werde das neue Album F.E.A.R. jetzt mal komplett spielen, egal, ob wir, die Zuschauer, es mögen würden oder nicht.
Wie spaßig – die fünf auf der Bühne wissen natürlich ganz genau, das wir Fans F.E.A.R. ganz oben in der MARILLION Histliste führen.

Steve Hogarth, Mark Kelly, Pete Trewavas

Von Beginn an – der Sound ist gigantisch gut. Wir sitzen in Reihe 10 etwas links direkt vor der Bühne und als IAN MOSLEY mit seinem Schlagzeug los legt, spüren wir den Druck der Basedrum in unserem Magen. Ganz so, wie es sein soll!
Wie üblich sieht man allerdings von IAN MOSLEY während der Show fast gar nichts, zu viel Trommeln um ihn herum. Aber man hört ihn, immer!

Mark Kelly

Der Keyboarder MARK KELLY ist hingegen immer sichtbar – tront er doch wie immer über allem. Auch ihn sieht man öfters mal über beide Ohren grinsen, ansonsten ist sein Gesicht wie gewohnt konzentriert angespannt. Klar, bei den vielen Tasten um ihn herum muss jeder Griff sitzen.

Pete Trewavas

PETE TREWAVAS, der Bassist der Band turnt öfters mal auf beiden Seiten der Bühne herum und bearbeitet seinen Bass mit einer großartigen Leichtigkeit. Dank seines Spiels ist der MARILION Sound immer druckvoller und kräftiger als der anderer. Ein Bassist, der wirklich eigenständig sein Instrument spielen kann und so jeden Song lebendig macht.

Nach der Pause werden noch einige Stücke aus der gemeinsamen Band Vergangenheit gespielt und mir wird zum Ersten mal klar, wie ernst F.E.A.R. doch ist. Für mich erst jetzt im direkten Vergleich klar erkennbar. Als STEVE HOGHART den ewigen Klassiker EASTER ansagt, erzählt er kurz davon wie er vor einer halben Ewigkeit zu MARILLION kam uns sich die Band für ihn als neuen Sänger entschied. Und jetzt, 28 Jahre später stehe er mit eben jener Band auf der Bühne der ROYAL ALBERT HALL. Fantastisch.

Und für mich der Beweis, das die Guten immer gewinnen!

Steve Rothery

Ebenfalls allergrößte Anerkennung verdient an diesem Abend sicher STEVE ROTHERY. Absolut fehlerfreies Gitarrenspiel, extrem Präzise im Einsatz und Ausführung und wie gewohnt sehr zurückhaltend auf der Bühne. Fast schon etwas schüchtern. Dabei ist er doch sicher einer der TOP-5 lebenden Gitarristen weltweit.

Steve Rothery

Die Auswahl der Titel der zweiten Hälfte war sicher nicht einfach – denn jeder Fan hat natürlich seine eigenen Hits aus dem umfangreichen MARILLION Repertoire. Aber zumindest ich bin restlos begeistert. Das war nicht immer so, ich denke da z.B. an Köln. Als das Konzert vorbei ist sitze ich noch da und denke, och, das hätte doch noch ein oder zwei Stunden weiter gehen können?

Leuchtende Fan-Finger am Ende von „GO“

Abseits der Musik ist die Show der hervorragenden Räumlichkeit durchaus ebenbürtig. Gute, nicht von der Musik ablenkende Hintergrund-Filme, super-tolle Scheinwerfer Ausleuchtung, Konfetti-Regen am Schluss und tausende bunt leuchtende Publikumsfinger am Ende von „GO“ – „RIDE AWAY ON THE EDGE OF THE WORLD“!
Das Konzert wurde professionell gefilmt, also wird wohl demnächst eine DVD / BLU-RAY erscheinen – wie es sich für ein ROYAL ALBERT HALL Konzert eben gehört! Darauf freue ich mich natürlich auch schon – wird doch so die Erinnerung an dieses unvergleichliche Konzert auf ewig frisch gehalten!

Die komplette Setlist kann man hier abrufen.

Konfetti-Regen am Ende – The Leavers: V. One Tonight

Hat es sich gelohnt?

Ja, jeder Einsatz, und war er noch so hoch, hat sich gelohnt!

Peter.

Phänomänale Lichtshow

P.S.1:
Wie man an den Bildern erkennen kann, habe ich mir eine „Konzert-Kamera“ gekauft. Kriterien: Klein, Lichtstark und Sucher. Heraus gekommen ist eine CANON G5X und ich finde das Ergebnis richtig gut. Offiziell war das Fotografieren streng verboten (…was bei MARILLION, seit sie ohne Plattenfirma unterwegs sind, sehr unüblich wäre), aber der Sound-Mixer gibt kurz vor Konzertbeginn auf der Bühne folgende Erklärung: Wenn die Leute mit den Handys fotografieren oder filmen, halten sie das Handy hoch und der Hintermann / die Hinterfrau sieht nur noch das Display – und nicht mehr die Show. Außerdem seien Blitzlicht, Autofokus-Hilfslicht und Displays schlecht für die Filmaufzeichnung. Gut, das ich am Gang sitze und eine lichtstarke Kamera mit Sucher habe…

Wirklich gute Bilder gibt es nur bei den Profis:

Auf der Website der Royal Albert Hall. (Wirklich klasse Bilder!)

Auf der Webseite „The Up Comming“.

 

P.S.2:
Selbstverständlich werde ich noch ein VIAGOGO Update schreiben – denn bei aller Freude über dieses sensationelle Konzert, gibt es bezüglich Organisation durchaus Schatten, die erwähnt werden müssen. 60 Minuten vor Einlass gab es noch „many tickets for 75 pounds“.

P.S.3:
Und auch RYANAIR muss dran glauben! NIE WIEDER RYANAIR! Hurra!

Marillion in der Royal Albert Hall – Aufgeregt am Vorabend

Noch gut 26 Stunden, dann steigt das Konzert des Jahres, ach, was sage ich, das Konzert des Lebens!

Fast genau vor einem Jahr haben wir MARILLION hier in LONDON im O2 FORUM gesehen – und genau in dieser Zeit verkündete die Band, im Oktober 2017 in der legendären ROYAL ALBERT HALL zu spielen.

Der ganze Mist rund um „Ticket kaufen“ und „Ausverkauft oder nicht“ ist fast vergessen. Jetzt steht erst mal das Konzert der Konzerte an und ich muss meine Erwartungshaltung minütlich absenken, denn ich weiß genau: Offen sein, für das was kommen mag ist 10 mal besser, als durch zu hohe Erwartungen enttäuscht zu werden. Denn MARILLION muss ja nicht nur mich glücklich machen, da werden auch noch 4.999 andere sein, die ihren Spaß haben wollen 😉

Noch bevor wir das Hotel bezogen haben, haben wir die ROYAL ALBERT HALL von außen in Augenschein genommen – tolles Gebäude, leider teilweise eingerüstet und sehr dicht umbaut. Geht schon los, mit Erwartung und Erfüllung und so… 😉

Jetzt hängen wir im Hotel ab und versuchen uns nachher mit anderen angereisten Fans auf ein Bier zu treffen.

Oh weh, hoffentlich wird alles gut, Morgen!

Peter.

Sailors Arrive! Seefahrer kommen an.

In den vergangenen Monaten haben Heidi und ich an unserem Reisebericht gearbeitet. Heraus gekommen ist ein 118-minütiger Fotofilm mit vielen Fotos, Videos und Landkarten. Professionell gesprochen von Dr. Jochen Werner und hochklassig akustisch mit Geräuschen und Musik in Szene gesetzt von Ole Wiedekamm.

Wir sind recht Stolz auf das Arbeitsergebnis.

Sailors Arrive! Beach in Thailand
Sailors Arrive! Thailand.

Leider haben wir keinen Verlag gefunden, der unseren Fotofilm in den Handel bringen wollte – also haben wir mit der „PARIMARE Verlag GmbH“ einen eigenen Verlag gegründet, Produktions- und Handelsstrukturen aufgebaut und starten nun als PARIMARE die Vermarktung. Mehr Titel, nicht nur eigene, werden folgen. Im Herbst sind wir als Aussteller auf der HANSEBOOT.

Hier also erst mal unser erstes Produkt – wenn es gefällt, bitte weiter empfehlen und wo immer möglich, eine Rezension / Bewertung verfassen. Falls ihr bei FACEBOOK aktiv seid, bitte unser kleines Trailervideo mit euren Freunden teilen.

Danke!

Sailors Arrive! Seefahrer kommen an.

Jetzt im Handel.

Beschreibung

Fotofilm

 „Flugreisende steigen aus und sind da, Seefahrer kommen an.“

Von Hamburg in die Karibik – und einmal um die Welt: Wovon viele  träumen, haben Heidi und Peter Wiedekamm realisiert. Mit ihrem 14,5 m langen Segelboot Stormvogel überquerten sie Atlantik und Pazifik, bereisten innerhalb von vier Jahren den blauen Planeten.

Sailors Arrive! Reiseroute
Sailors Arrive! Weltkarte

Von anfänglicher Unerfahrenheit bis zu Stürmen oder bedrohlichen Lecks am Boot erfuhren sie ihre eigenen Grenzen. Aber die Menschen und Orte, die sie erreichten, waren wunderbare Entlohnung für die Strapazen: herzliche Gastfreundschaft, Traumstrände, Hilfsbereitschaft oder das Lachen der Kinder, die den „Skipper und die Mannschaft“ in den kleinen Häfen freudig begrüßten.

Sailors Arrive! Traumstrand
Sailors Arrive! Strand in Vanuatu

2012 startete das Ehepaar von Hamburg aus über die Kanaren zu den Kleinen Antillen. Durch den Panama-Kanal via Galapagos-Inseln wagten sie die Querung des größten und tiefsten Ozeans der Welt, des Pazifiks, um nach Wochen auf See an den Stränden Polynesiens zu landen – fast wie einst die großen Entdecker. Das war aber nur eines der Highlights dieser außergewöhnlichen Unternehmung, das die beiden Norddeutschen über Neuseeland, Indonesien oder Thailand schließlich ins Mittelmeer und nach 1500 Tagen zurück in den Hamburger Hafen brachte.

Sailors Arrive! Independence Day Indonesia
Sailors Arrive! Unabhängigkeitstag in KISAR / Indonesien

Die Erlebnisse und Erfahrungen der beiden Reisenden sind in zwölf Kapiteln nachzuerleben. Illustriert mit zahllosen brillanten Fotografien und Filmen, gesprochen von Dr. Jochen Werner und akustisch stimmungsvoll in Szene gesetzt von Ole Wiedekamm.

Sailors Arrive! Indonesia
Sailors Arrive! Indonesien

Sailors Arrive! ist eine Dokumentation über eine außergewöhnliche Segelreise, ein reich bebilderter Bericht über das Wagnis, die eigenen Grenzen hinter sich zu lassen und die Welt auf einem langsamen, entschleunigten Weg kennenzulernen. Sailors Arrive! ist für Fernsüchtige ebenso wie für anspruchsvolle Segelfans, für Reisende und Weltenbummler ein wunderbares Geschenk – unterhaltsam und informativ zugleich.

Sailors Arrive! Tuamotos
Sailors Arrive! Wolkenformation im Pazifik

Heidi Wiedekamm (Jg. 1961, Hauswirtschaftsleiterin) & Peter Wiedekamm (Jg. 1965, Unternehmer) leben in Elmshorn – wenn sie nicht wieder mit ihrem Segelboot unterwegs sind.

Der Fotofilm „Sailors Arrive! Seefahrer kommen an“ ist die erste Veröffentlichung des neu gegründeten PARIMARE Verlags in Elmshorn. Hinter dem Verlag stehen Heidi und Peter Wiedekamm – also wir!

Inhaltsverzeichnis

Fotofilm mit

  • mehr als 1.000 Fotografien
  • mehr als 60 Landkarten
  • mehr als 30 Videos
  • zwei Sprachen (Deutsch / Englisch)

Mehr als 25 fantastische Reiseziele rund um die Welt:

Deutschland, Die Niederlande, Frankreich, England, Spanien,  Portugal, St. Lucia, Martinique, Dominica, Bonaire, San Blas, Panama, Las Perlas, Galapagos, Marquesas, Tuamotos, Tahiti, Bora Bora, Maupiti, Rarotonga, Niue, Tonga, Neuseeland, Australien, Vanuatu, Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand, Türkei, Griechenland und Italien.

Sailors Arrive! World War II Museum in Vanuatu
Sailors Arrive! Weltkriegsmuseum in VANUATU

Eine Weltreise in 118 Minuten und 12 Kapiteln:

Kapitel 01: Nord-Europa und Atlantik, Lauflänge 10:12
Kapitel 02: Karibik, Lauflänge 09:20
Kapitel 03: Panama und Galapagos, Lauflänge 07:26
Kapitel 04: Pazifik (Ost), Lauflänge 08:07
Kapitel 05: Pazifik (West), Lauflänge 05:39
Kapitel 06: Neuseeland, Lauflänge 06:12
Kapitel 07: Vanuatu und Australien, Lauflänge 08:16
Kapitel 08: Indonesien, Lauflänge 20:40
Kapitel 09: Singapur und Malaysia, Lauflänge 06:02
Kapitel 10: Thailand, Lauflänge 06:26
Kapitel 11: Mittelmeer, Lauflänge 13:35
Kapitel 12: Europa und Atlantik, Lauflänge 10:55

Sailors Arrive! Sunset in Tonga
Sailors Arrive! Sonnenuntergang auf Tonga

 

Produktinformationen

Heidi und Peter Wiedekamm
SAILORS ARRIVE!
Fotofilm
118 Minuten
Deutsch / Englisch
1 Disk, Alle Regionen, 16:9
HD Blu-Ray 1920×1020
SD DVD 720×576
Blu-Ray bzw. DVD Hülle
INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG
Parimare Verlag GmbH
Elmshorn 2017
Blu-Ray: ISBN 978-3-94724 4 – 0 0 -3 UVP 24,95 €
DVD: ISBN 978-3-947244-02-7 UVP 19,95 €

 Hinweise:

1) High Definition (HD) technisch bedingt nur auf Blu-Ray Disc erhältlich. Die Double-Layer DVD hat den gleichen Inhalt im Standard-Format (SD).

2) Der Fotofilm besteht aus animierten Fotografien, Landkarten und Video-Clips, gesprochenem Text in Deutsch und Englisch sowie Musik. Das Fotofilm-Format ermöglicht eine deutlich größere visuelle Informationsdichte als ein normaler Film.   

3) Hinweis für VLC Nutzer: Die Blu-Ray bzw. DVD entspricht dem jeweiligen Standard. Sollte es dennoch bei der PC/Notebook Wiedergabe mit VLC zu Problemen kommen, ändern Sie bitte den VLC Disk-Cache-Parameter wie folgt: VLC -> Werkzeuge -> Einstellungen -> Einstellungen zeigen = alle (unten links) -> Eingangs-Codecs -> rechts Blatt ganz nach unten scrollen -> Erweitert -> Disk-Cachewert (ms) auf 3000 setzen -> Speichern -> VLC Neustart.

Jetzt im Handel.

Schreibkurs

Letzte Woche besuchte ich einen Schreibkurs am GARDASEE in ITALIEN.

Merke:“ …es ist im Angesichte des Sees gut von statten gegangen.“
Zitat: Goethe, 1786

Nicht, das ich nicht wüsste, wie man Buchstaben zu Worten und Worte zu Sätzen formt. Nein, das war mir schon länger bekannt und ich habe bisher beruflich und privat schon viele Sätze mit noch mehr Wörtern geschrieben.

Merke: Wer schreibt, der bleibt…
Zitat: Redensart, Urheber unbekannt

Für unser nächstes Winterprojekt möchte ich mich besser vorbereiten und vor allem erlernen, wie man einen Text über ein paar Hundert Seiten hinweg so interessant hält, das der Leser nicht gelangweilt wird und im schlimmsten Fall das Lesen darin aufgibt. Doch ich zögerte zunächst, mich für das Schreibseminar bei einem der Besten Deutschen Schriftsteller anzumelden. Zu viel Respekt und zu groß die eigene Unsicherheit. Das Zögern war nicht klug, alle Kurse in diesem Jahr ausgebucht!

Merke: Wer zu spät kommt…
Zitat: Michail Gorbatschow, 1989

So geriet mein Name wie von mir innig gewünscht auf eine Warteliste, jemand sprang unerwartet ab und ich konnte kurzfristig seinen/ihren Platz einnehmen!

Merke: Glück muss man haben…
Zitat: Filmtitel aus dem Jahr 1950

Via MAILAND MALPENSA AIRPORT in die Bruthitze ITALIENS geflogen, weiter mit Bahn und Bus in den Ort TORRI DEL BENACO am GARDASEE und ob der gefühlt 20°C Temperaturunterschied im Hotel akklimatisiert. Der fünf Tage dauernden Kurs ist schnell vorüber, keine Langeweile, volle Konzentration. Komme tief beeindruckt und vor allem sehr erfreut wieder. Erfreut darüber, das der Kurs sich wirklich gelohnt hat! Mit Sicherheit viel für das neue Projekt gelernt. Eine konkrete Idee zur Umsetzung zur Umsetzung des komplexen Vorhabens im Kopf und darüber hinaus auch noch sieben tolle Menschen und deren Geschichten kennen lernen dürfen.

Merke: Stillstand ist der Tod, geh´voran, bleibt alles anders…
Zitat: Herbert Grönemeyer aus Bleibt Alles Anders
ab Minute 33:45

In weniger als vier Wochen gehen wir wieder segeln – ach fände sich doch nur eine Möglichkeit, das phantastische Wetter ITALIEN´s an den LIMFJORD zu transportieren.

Peter.

P.S:
Mit einer gewissen Verärgerung musste ich in ITALIEN die Nachricht vom Selbstmord von CHESTER BENNINGTON, einem der beiden Sänger von LINKIN PARK , hinnehmen. Er erhängte sich am Geburtstag (20. Juli 2017) seines Freundes CHRIS CORNELL.

Ebenfalls Rocksänger.

Ebenfalls tot.

Ebenfalls Selbstmord.

Mitte Mai 2017. Wo soll das noch hinführen?

Wenn die Guten altersbedingt wegsterben, dann ist das der unaufhaltsame Lauf des Lebens. Wenn die Guten krankheitsbedingt sterben, dann ist das wohl Pech und manchmal auch dem Lebensstil geschuldet.

Aber was ist es, wenn sich die Guten einfach aufhängen?

Hier ein gemeinsamer Auftritt der beiden, nunmehr toten Künstler.

 

 

 

Somerset

Vor ein paar Tagen haben wir unsere Segelfreunde Dianne und Graham von der MAUNIE OF ARDWALL besucht.

Dazu reisten wir zu deren, man kann es durchaus so nennen, Landsitz in der Englische Grafschaft SOMERSET, recht weit im Süd-Westen des Landes, das sich unbegreiflicher Weise aus der Europäischen Union verabschieden möchte. Dianne und Graham sind für ein paar Monate auf Heimaturlaub und werden im Herbst nach AUSTRALIEN zurückkehren und an Bord der MAUNIE ihre Reise fortsetzen.

Trotz des dicht gedrängten touristischen Programms, das natürlich minutiös von den Engländern ausgearbeitet wurde, fanden wir genug Redezeit um die letzten Jahre Revue passieren zu lassen. Segler unter sich. Jede Menge Klönschnack in bezaubernder Süd-Englischer Rosamunde Pilcher Kulisse. Entgegen allseits bekannter Vorurteile gänzlich ohne Regen!

Sehr beeindruckt waren wir vom Besuch der YEO VALLEY  Farm, dem ehemaligen Arbeitgeber von Graham. Sahen wir das Logo des Unternehmens doch oft genug in der Karibik oder dem Pazifik – für uns bekam das Logo nun sogar ein Gesicht, denn wir durften Tim, den Besitzer von YEO VALLEY kennen lernen. Wir konnten uns mit eigenen Augen davon überzeugen, wie ernsthaft nachhaltig bei YEO VALLEY gewirtschaftet wird.

Ein paar Besuche in englischen Pub´s ließen mein Herz höher schlagen, der Besuch von aufwendig gestalteten englischen Gärten erfreute Heidi. Es ist schon bemerkenswert, wie gut die beiden uns kennen!

Doch so sehr Dianne und Graham sich auch mühten – die Regeln des hier aller Orten zelebrierten Cricket-Spiels bleiben wohl auf ewig den Eingeborenen vorbehalten. Insulaner.

Die Tage in Süd-England waren so herzerfrischend, das der Skipper des STORMVOGEL´s tatsächlich für eine Weile vergessen konnte, nicht an Bord zu sein. Ein sehr schöner Kurzurlaub mit sehr lieben Freunden!

Herz, was willst du mehr?

Peter.

Skandal! Kein Fischbrötchen mit Bier in TYBORON!

Eigentlich ist im Titel schon alles gesagt.

Fischer oder Offshore-Arbeiter?

Hallo?

TYBORON – an der NORDSEE gelegen. Im NORDEN von DÄNEMARK. Wirklich großer Fischereihafen. Mächtige Trawler liegen hier. Sehr mächtig. Aber von Seeleuten oder gar Fischern keine Spur.

Man achte auf den Namen und Heimathafen!

Auch nicht von Fischbrötchen und Dosenbier.

Kann doch wohl nicht sein? Ende Juni, die Bürgersteige hochgeklappt, die Kneipen (Restaurants) geschlossen und der einzige offizielle HAFENKIOSK hat weder Fischbrötchen noch Dosenbier. Eis, jeden Menge süßes Eis hat der Herr Hafenkiosk. In einem ausgewiesenen Fischereihafen! Eis. Schnödes Speiseeis! Mit matschiger Pampe drauf! Sind wir hier etwa in ITALIEN oder was?

Blaue Flagge, aber kein Fischbrötchen und auch kein Dosenbier.

Der kleine Fischladen am Hafen – zum Glück gerade noch geöffnet! Schließt um 17:00 Uhr. Räucherfisch, Frischfisch und, darauf kommt es an: Selbstgemachte Fischfrikadellen.

Aber kein Dosenbier, aber immerhin eine Teil-Lösung.

Durchgefragt zu einer Butiken. Junkfood aller Art, natürlich auch keine Fischbrötchen, aber dafür Brötchen ohne alles und, wie zur Entschädigung, ELEPHANT Bier.

Zurück zum Auto. Da liegen die kurz zuvor erworbenen Fischfrikadellen.

Und auf gehts zur öffentlichen Demonstration auf menschenleerer Straße für Fischbrötchen und Dosenbier!

Am Ziel! Scheiß Foto, aber am Ziel!

Geht doch!

Peter.

Steve Rothery Band im Knust, Hamburg 4. Januar 2017

Unsere Konzertsaison 2017 haben wir  jetzt schon Anfang Januar eröffnet. Der Lifetime Gitarrist von MARILLION, Herr STEVE ROTHERY spielte im Rahmen einer kurzen Solo-Deutschlandtourne am Mittwoch, den 4. Januar 2017 im HAMBURGer KNUST.

Sehr trickreich hatte ich Heidi zwei Eintrittskarten zu Weihnachten geschenkt. Schlau, nicht wahr? Heidi war denn auch ganz froh´ ein paar vertraute Gesichter vom Fanclub THE WEB GERMANY wieder zu sehen und einen Platz mit guter Sicht zu bekommen.

Natürlich macht es wenig Sinn, wenn ein Gitarrist alleine auf der Bühne stehen würde. Also gibt es die Steve Rothery Band (STB) – wie sich heraus stellt, eine echt muntere Truppe! Die Begleitcombo besteht aus den Herren DAVE FOSTER (Gitarre), YATIM HAIMI (Bass), RICCARDO ROMANO (Keyboards) und LEON PARR  (Drums).

Eben jener Dave Foster macht auch eigene Musik und spielte zu Anfang des Konzerts ein paar Stücke seiner neuen Platte „DREAMLESS“. War OK, aber aus meiner Sicht eben auch nur Vorband. Danach betrat dann der Meister selbst die Bühne und in gleicher Formation ging es weiter. Erstaunlich, wie anders sich die Musik auf einmal anhört. Das aktuelle Solo-Album von STEVE ROTHERY heißt „THE GHOSTS OF PRIPYAT“ und kommt völlig ohne Gesang aus. Mit zwei Gitarren kommen solche Instrumental-Stücke live natürlich schon sehr kraftvoll rüber. Ich kannte die Platte vorher nicht und „muss“ mir die jetzt „leider“ kaufen…denn die paar Stücke haben mir spontan sehr gut gefallen!

Aber, und das ist leider wirklich wahr:
Erst im Dritten Teil des Konzerts ging es richtig, also ich meine so richtig, richtig ab: Der Sänger MARTIN JAKUBSKI betritt die Bühne und es werden die Uralt-Kamellen der ersten vier MARILLION Platten aus den 1980´igern zum Besten gegeben. Ich bin ja nicht so für das alte. Alles hat seine Zeit. Auch die Musik. Aber ich muss zugeben: Ich war sofort voll mit dabei! Mensch, hat das Spaß gemacht! Mein absolutes Highlight war WHTITE RUSSIAN von der 1987 erschienen LP CLUTCHING AT STRAWS.

.

Da stehe ich also. Über fünfzig Jahre alt. Inmitten anderer reiferer Herren, die aber mit meist weniger Haaren auf dem Kopf. Dreißig Jahre später.

Und gröle voller Inbrunst den Refrain mit: „RACIN´ THE CLOUDS HOME“.

Aus dem Stehgreif. Ohne nachzudenken. Alles noch da.

Wie gesagt. Eigentlich stehe ich nicht auf die Darbietung Uralter Sachen. Als wir dann mit GARDEN PARTY und einem extrem kraftvollen MARKET SQUERE HERO verabschiedet werden, tobt das KNUST und nicht nur ich frage mich, was denn hier gerade abgegangen ist. Ein sichtlich erfreuter STEVE ROTHERY verabschiedet sich dankbar und taucht später auch noch für Autogramme am Merchendise Stand auf.

Wer also immer die Gelegenheit hat, STEVE ROTHERY auch mal solo live zu sehen, der sollte sich Karten besorgen. Es lohnt sich. Absolut!

Peter.

P.S.:
Die paar beschissenen Bilder in diesem Beitrag habe ich wieder mit der GOPRO gemacht. Das war das letzte Mal. Das Teil nehme ich nie wieder auf ein Konzert mit. So ein Schrott. Jetzt suche ich also nach einer kleinen handlichen Kamera, mit der man super Konzertbilder machen kann. Also muss sie extrem lichtstark sein. Und sehr einfach zu bedienen. Robust. Keine beweglichen Teile. Ich habe eine Mission…

Verkaufsseite

Das neue Jahr hat begonnen und gerade so „just-in-time“ haben wir ein selbstgestecktes Projektziel erreicht.

Auf unserer neuen Internet-Seite www.koopmans48.com bieten wir unsere Segelyacht STORMVOGEL professionell zum Verkauf an:

Die Seite ist komplett in Englisch geschrieben, inhaltlich anders aufbereitet  aber im Kern natürlich die gleichen Aussagen wie auf unserer Homepage. Es handelt sich ja schließlich um das gleiche Boot.

WWW.KOOPMANS48.COM basiert zwar technisch wieder auf WORDPRESS, ist aber aufgeladen mit einer Vielzahl an Plug-Ins, die meisten davon kostenpflichtig. Es zeigt sich halt immer deutlicher, das sehr gute, wirklich kostenlose Software ausstirbt. Denn auch ein Software-Entwickler/in möchte mal in Urlaub fahren, vielleicht eine Familie gründen und ein Haus bauen…das kostet Geld und dieses Geld muss mit der eigene Hände Arbeit (bzw. Gehirn) verdient werden. Ich finde das durchaus OK – ist jedenfalls ehrlicher als miese „kostenlose“ Weichware.

Im folgenden hier kurz die verwendeten Module für interessierte Internet-Seitenbauer:

  • Theme „GENESIS“
    • Dieses Theme wird von der Firma STUDIOPRESS hergestellt und vom eigentlich verwendeten IMAGELY Theme ANSEL „nur“ als Softwarebibliothek verwendet. Es kommt zwar auch mit eigenen modernen Benutzeroberflächen – die sind aber nicht so schick wie die von IMAGELY. Muss einzeln für knapp 60 US$ beim Hersteller erworben werden. Nach meinem Verständnis ist das eine Lifetime-Lizenz, aber der Support endet nach einem Jahr…dann also auch keine Updates mehr (?).
  • Theme  „ANSEL“
    • Das WORDPRESS Theme ANSEL ist eine super-moderne, sehr schöne Oberfläche für alle Endgeräte. Ein wenig verwirrend sind die beiden Namen für ein-und-denselben Hersteller. Offenbar benennt sich der gerade von PHOTOCRATI in IMAGELY um.  Oder so ähnlich. Etwas verwirrend. Aber wie auch immer: PHOTOCRATI hat vor Jahren das damals kostenlose PlugIn NextGenGallery gekauft und komplett neu geschrieben und zusätzlich eine kostenpflichtige „Pro-Version“ auf den Markt geworfen. Dabei sind im ersten Wurf wohl so viele Fehler eingebaut worden, das der Ruf erst mal völlig ruiniert war  – auch ich musste damals auf wiedekamm.com wieder auf die alte Version zurück. Nun aber ist alles gut und IMAGELY bietet neben den Oberflächen (Themes) auch das nun wirklich tolles Bilder-PlugIn „NextGenGallery PRO“ an. Ich habe das Bundle aus Themes und PlugIns gekauft – wieder für ein Jahr, danach endet der Support, wenn man nicht neu kauft. Gut 100 US$ dafür…
  • PlugIn „NextGenGallery PRO“
    • siehe oben
  • PlugIn „Gravity Forms“
    • Für die Kontaktseite wollte ich einen passenden Formulargenerator. IMAGELY empfiehlt das von ROCKETGENIUS und nach kurzer Durchsicht habe ich das dann auch noch für 40 US$ gekauft. Vielleicht etwas oversized für diese Anwendung, aber dieses PlugIn ist ebenfalls sehr gut gemacht und leicht anzuwenden.
  • PlugIn „RegenerateThumbNails“
    • Kleines Tool um die Vorschaubilder neu zu erzeugen. Wird von ANSEL benötigt.
  • PlugIn „YOAST SEO“
    • Wahnsinns-SEO PlugIn von einem deutschen Hersteller. Absolut unglaublich, was in der kostenlosen Version alles drin ist. Textanalyse, SEO Vorschläge und ein Ampelsystem das dem Autor zeigt, wie gut der Text und dessen Suchbarkeit wirklich ist. Wenn man dieses PlugIn installiert muss man sich darauf einlassen, das man jeden geschrieben Text mehrfach überarbeiten muss damit er von YOAST SEO mit „grün“ markiert wird.

Soweit zur Softwarebasis der neuen Seite. Im Hinterkopf reift der Gedanke, unsere Hompage ebenfalls auf dieses Basis zu heben. Was mich noch davon abhält ist die damit entstehende Abhängigkeit zu den vielen Softwarelieferanten. Das wird alles nur komplizierter…

…wie immer im Leben.

Peter.