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Sommertörn 2007: Dänemark und Rügen

Reisebericht Segelurlaub 30. Juli bis 19. August 2007
Crew: Heidi und Peter, zeitweise Annika. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 200730. Juli 2007
Travemünde
Anreise und Bootsübernahme von Klaus. Dieses Jahr segeln wir auf dem Vereinsboot von novomind-sports e.V.. Das ist eine neue HANSE 342. Der Sponsor verlangt, das das Boot auf den maritimen Großereignissen fährt, also auch auf der Travemünder Woche. Klaus hat den Törn übernommen – jetzt beginnt unser Sommerurlaub. Neben Heidi und Ole haben wir als Gast einen Freund von Ole dabei: Norman. Wir sind erst nachmittags segelklar – also bleiben wir noch eine Nacht…

31. Juli 2007
…denken wir jedenfalls. Über Nacht frischt es merklich auf. Es bleibt zwar trocken, aber es bläst mit 6-7, in Böen 8. Also Hafentag und mit der Personenfähre vom Priwal nach Travemünde.

1. August 2007
32 Seemeilen Travemünde nach Kühlungsborn
Starten gegen 10:00 Uhr in Travemünde mit Groß und Fock. Tolles Wetter, aber der Wind schläft am Nachmittag ein. Starten bei Wismar Ansteuerung gegen 16:30 Uhr den Motor und laufen 2h – dann wieder Wind und um 19:20 Uhr sind wir in Kühlungsborn fest.

2. August 2007
28 Seemeilen Kühlungsborn nach Gedser
Bei SE3-4 Idealwind um nach Dänemark überzusetzen. Das Boot läuft sehr gut (6-7kn). Die Ansteuerung bleibt wg. den Fähren wohl immer spannend. Beim Einlaufen setzt Regen ein, wir sind um 15:30 Uhr fest. Als Transithafen OK, aber nicht länger.

3. August 2007
25 Seemeilen Gedser nach Haesnes
Starten trotz 5-6Bft. Setzten anfangs nur die Fock, später auch das gereffte Groß. Nach passieren der Untiefentonne gen Norden – hart am Wind und Welle und Strom gegen an. Das Boot stampft stark, die Geschwindigkeit pendelt zwischen 3 und 5kn, je nachdem, wie tief wir in die Welle eintauchen. Mannschaft wird leicht Seekrank. Gehen daher nach Haesnes. Der Hafen liegt sehr schön, aber war so voll, wie es das Hafenhandbuch beschrieben hat. Liegen im 2er Päckchen neben einer HANSE 372 aus NL. Da fahren zwei sehr nette Renter den ganzen Sommer durch.

4. August 2007
36 Seemeilen Haesnes nach Vejrö
Starten gegen 10:00 Uhr und laufen im Fahrwasser den Grönausund entlang. Das Fahrwasser ist tw. Sehr breit und wir kreuzen bei gutem Wind und keiner Welle. Mit der Selbstwendefock der HANSE ist das kein Problem. Am Nachmittag schläft der Wind dann ein – wir lassen uns treiben und geben den Anglern Gelegenheit zur Nahrungsbeschaffung. Die sind aber erfolglos und behaupten, in der Ostsee gebe es keine Fische. Das Hafenhandbuch spricht von einem gesperrten Hafen – das lesen wir aber erst, als wir fast da sind. Also einlaufen und mit Schrecken feststellen, das die Preise nochmals erhöht wurden: Boote von 10-15m zahlen 50 € – die Nacht! Dafür ist alles nagelneu und vom feinsten.

5. August 2007
23 Seemeilen Vejrö nach Spodsbjerg
Einen Tag mehr wollen wir uns nicht leisten und laufen unter Groß, Fock und später Genacker gegen Westen bei schwachem Wind. Wind schläft immer wieder ein, wir wollen aber auch nicht motoren. Der Strom setzt uns am Nachmittag gut zu, laufen trotz Wind nur 2-3kn über Grund, Strom bestimmt 2kn gegen an. Auf den Schiffsverkehr beim Queren des Großen Belts ist zu achten: Hier fahren die wirklich großen Schiffe – mit Vollgas! Obwohl um 10:20 Uhr gestartet kommen wir erst um 19:45 Uhr an.

6. August 2007
18 Seemeilen Spodsbjerg nach Bagenkop
Starten um 10:30 Uhr mit gutem am Wind Kurs und gegen den Strom in Richtung Bagenkop. Laufen trotz hartem Ritt nur 3kn über Grund – je bereiter der große Belt wird, um so weniger Strom setzt gegen an. Laufen später 5-6kn, Wind frischt weiter auf und Mittags reffen wir das Groß zweimal. Herrlicher Segeltag – um 13:50 Uhr sind wir bereits fest in Bagenkop.
Der Hafen hat sich seit unserem letzten Besuch stark verändert – der Fähranleger wird abgebaut und statt dessen entstehen direkt am Hafen große Ferienhäuser. Nach dem Einkaufen am Nachmittag große Überraschung: Wolfgang und Luise liegen mit der Sedina direkt neben uns – Wolfgang hat uns damals Hägar verkauft und wir sind seit dem befreundet. Zufälle gibt´s!

7. August 2007
30 Seemeilen Bagenkop nach Orth auf Fehmarn
Starten um 10:30 Uhr in Bagenkop und müssen hart am Wind gegen den SE kreuzen. Der legt nachmittags weiter zu und wir reffen das Groß wieder zweimal. Wir erreichen Fehmarn und nehmen dasGroß ganz weg – zu viel Schräglage für die Mannschaft. Machen trotzdem 4-5kn Fahrt. Fest um 17:50 Uhr.

8. August 2007
Hafentag in Orth
Nach den vielen Starkwindfahrten ein Hafentag. Wir leihen uns wieder Fahrräder und fahren zum shoppen nach Burg. Wie immer ein schöner Tag.

9. August 2007
34 Seemeilen Orth auf Fehmarn nach Kühlungsborn
Starten zuversichtlich („normales Wetter angesagt“) und laufen ab 10:20 Uhr unter Segel durch den Sund. Gegen 13:00 Uhr reffen wir mal wieder das Groß zweimal, alle legen Westen und Lifebelt an. See 2-3m, 6Bft. Besatzung kämpft mit der Seekrankheit – es wird zunehmend diesig und die Sicht wird schlecht. See 3m. Wg. Wetter kein vernünftiger Ort – halten nur auf Land zu. Sehen schemenhaft einen Mitläufer – das beruhigt ein wenig. Erreichen um 16:30 Uhr Kühlungsborn und laufen bei grandioser Grundsee in den Hafen ein – gar nicht so einfach. Fest um 17:00 Uhr. Wir belohnen uns mit einer Pizza!

10. August 2007
19 Seemeilen Kühlungsborn nach Rostock
Am Morgen mustert Norman ab – sein Vater holt ihn ab damit sie zusammen noch in die Sonne fliegen können. Wir starten um 11:30 Uhr bei leichtem Nieselregen aber guter Sicht. Gegen 13:00 Uhr wird die Sicht so schlecht, das wir bei langsamer Fahrt unter Segeln Schallsignale geben müssen – absolute Waschküche: Das haben wir noch nie erlebt. Die Geräuschkulisse von vorbeifahrenden, aber unsichtbaren Schiffen und Booten macht nicht froh! Fahren nur nach GPS und erreichen um 14:30 Uhr die STB Seite des Fahrwassers, aber schon sehr dicht unter Land. Endlich sieht man wieder was!. Bergen Groß und Fock und gehen unter Motor in den Stadthafen Rostock.

11. August 2007
Hafentag in Rostock
Nieselregen, super lautes Hafenfest wg. der HANSE SAIL. Annika mustert für ein paar Tage an. Abends wird uns unsere Wäsche aus dem Trockner geklaut – alles in allem kein guter Liegeplatz.

12. August 2007
13 Seemeilen Rostock nach Hohe Düne (Warnemünde)
Der Liegeplatz im Stadthafen wird uns zu doof – wir verlassen ihn (immer noch im Nieselregen) um 10:30 Uhr, laufen mit den anderen Schiffen und Booten die Warnow hinunter, machen ein paar Schläge vor Warnemünde und gehen am Nachmittag in den nun fertig gebauten Yachthafen Hohe Düne. Für 17€ die Nacht eine super Ausstattung. Ein Hotelbetrieb für Yachten – hat auch was.

13. August 2007
48 Seemeilen Hohe Düne nach Barhöft
Der Wetterbericht verspricht SW3, später umlaufend 3. Wie immer auf der Strecke sollte das aber nicht so ein. Starten früh um 8:00 Uhr. Zunächst mit Groß und Genacker Richtung Darßer Ort, der Wind ist aber schnell wieder weg und wir müssen motoren. Von den 48sm motoren wir am Ende 33sm! Um 18:30 Uhr fest in Barhöft, zwar an Pfählen, aber so dicht im Schilf, das wir schon während des festmachens von tausenden Mücken zerlegt werden.

14. August 2007
14 Seemeilen Barhöft nach Vitte / Hiddensee
Bunkern Morgens 45L Diesel und kontrollieren Wasser und Öl. Laufen unter Motor im Fahrwasser nach Vitte – Langer Ort und erreichen den Liegeplatz am frühen Nachmittag.

15. August 2007
Hafentag in Vitte
Annika mustert ab und fährt mit der Fähre nach Stralsund und von dort mit dem Zug nach Hamburg. Wir genießen den Inseltag am Strand. Toller Platz zum verweilen!

16. August 2007
18 Seemeilen Vitte nach Stralsund
Starten um 10:00 Uhr unter Motor in Vitte und können gegen 12:00 Uhr unter Segeln gen Stralsund kreuzen. Trotz dunklem Himmel bleibt es trocken, sind um 14:00 Uhr fest in der City Marina.

17. August 2007
24 Seemeilen Stralsund nach Lauterbach / Rügen
Starten um 8:50 Uhr Richtung Süden, um die Öffungszeiten der Klappbrücke zu erreichen. Passieren die Ziegelbrücke um 9:30 unter Motor, setzen Groß und Fock, reffen mal wieder zweimal und laufen mit rauschender Fahrt den Strelausund hinunter. Mittags dann gen Norden auf Vorwindkurs – fest in Lauterbach um 14:00 Uhr. Die Hafeneinfahrt des rechts liegenden Yachthafens ist recht eng – gut zielen ist angebracht!

18. August 2007
19 Seemeilen Lauterbach nach Greifswald
Starten um 10:00 Uhr und laufen auf Südkurs nach Greifswald – kreuzen dann bis zur Wiek und bergen alle Segel – passieren um 13:00 Uhr die Klappbrücke und sind vor 14:00 Uhr fest im Greifswalder Holzteich.

19. August 2007
Abmustern in Greifswald
Das Boot lassen wir für die Durchführung von Garantiearbeiten in Greifwald, zwei Wochen später soll der HANSECUP mitgesegelt werden. Wir klaren das Schiff auf, wischen und waschen und Mittags holt uns Lisa mit dem Auto ab. Nach 381sm geht der Sommerurlaub zuende – vom Sommer haben wir aber nichts gemerkt. So viel Wind hatten wir wohl noch nicht. Wie gut, das wir auf einem neuem, zuverlässigem Boot unterwegs waren.

Sommertörn 2005: Kopenhagen

Reisebericht Segelurlaub 9. Juli bis 27. Juli 2005
Crew: Heidi, Ole, Hendrik und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2005

9. Juli 2005
18 Seemeilen Wendtorf nach Damp
Eigentlich wollten wir nach Bagenkop (Langeland), war aber unter Segel nicht erreichbar. Am Nachmittag dann Flaute, Rest mit Motor.

10. Juli 2005
26 Seemeilen Damp nach Marstal
Starten mit mäßigen NE Wind, der schläft aber ein. Also fast die ganze Strecke unter Motor.

11. Juli 2005
30 Seemeilen Marstal nach Lohals
Nach passieren der Brücke setzen wir alle Segel und kreuzen gegen NE nach Lohals, Wind schläft gegen Abend ein, Rest unter Motor.

12. Juli 2005
21 Seemeilen Lohals nach Vejrö
Brütende Hitze, (wenig) Wind, aber immerhin! Strom setzt mit >1 kn, nach passieren von Omö Tofte mit Schmetterling zunächst 2kn, dann mehr als 4! Vejrö ist eine tolle Insel, aber der Liegeplatz kostet 150 DDK.

13. Juli 2005
24 Seemeilen Vejrö nach Vordingborg
Starten früh unter Segel bei bedecktem Himmel und See >1m. Laufen gut mit 4kn. Umgehen Klappbrücke und passieren gut Untiefen von Flak E unter Motor und gezogenem Kiel. Tolle Stadt, tolles Stadtfest!

14. Juli 2005
11 Seemeilen Vordingborg nach Kalvehave
Lassen Servicetechniker sicherheitshalber Motor überprüfen und starten Mittags unter Motor nach Kalvehave, welches wir nach 3 Stunden erreichen.

15. Juli 2005
45 Seemeilen Kalvehave nach Dragör
Starten früh unter Motor in Richtung Fakse-Bucht und erreichen Mittags freies Fahrwasser. Setzen alle Segel und laufen bei achterlicher See gut 6kn und entscheiden uns ohne Zwischenstop nach Dragör zu gehen. Wind und See frischen weiter auf, Abends WS7 mit gegenlaufenden Strom, sind froh, Dragör noch gerade bei Tageslicht zu erreichen.

16. Juli 2005
10 Seemeilen Dragör nach Kopenhagen
Bei tollem Wetter und hartem am Wind Kurs letzte Etappe nach Kopenhagen. Erreichen Stadthafen Christianshavn Mittags. Schlechteste Sanitäranlage des ganzen Törns!

17. Juli 2005
Kopenhagen
Hafentag, erkunden die tolle Stadt!

18. Juli 2005
34 Seemeilen Kopenhagen nach Rödvig
Starten früh bei optimalen Wind unter Segel in Richtung Rödvig und erreichen es am Abend.

19. Juli 2005
25 Seemeilen Rödvig nach Klintholm
Wollen eigentlich nur kurz von Rödvig nach Klintholm übersetzten und starten gut unter Segeln. Im Laufe des Tages müssen wir die Fock streichen und später unter Motor gegen den aufkommenden Sturm nach Klintholm dampfen (ätzend!)

20. Juli 2005
Klintholm
Hafentag wg. Sturm. Nutzen die Zeit für Fußmarsch nach Möns Klint (14km!).

21. Juli 2005
Klintholm
Hafentag wg. Sturm. Fahren mit dem Linienbus nach Stege, langweilige Stadt, doofer Nieselregen!

22. Juli 2005
35 Seemeilen Klintholm nach Gedser
Liegen als innerstes Boot im Dreierpäckchen, Hafen wg. Sturm sehr voll. Starten früh mit Segel, zunächst immer wieder Flautephasen, am Mittag dann auffrischender Wind. Unter Landschutz rauschende Fahrt, später dann Rest in den Hafen unter Motor gegen-an.

23. Juli 2005
Gedser
Hafentag wg. angekündigtem Sturm, trifft aber erst gegen 1600 ein. Fahren mit der Scandline Fähre nach Rostock, die braucht für die 19sm nur 1:45h! Hin-und Rückreise für 4 Personen nur 32€!

24. Juli 2005
Gedsder
Hafentag wg. Sturm. Ausflug mit dem Linienbus nach Ryköbing. Sturm flaut Abends ab, es zeigt sich sogar die Sonne.

25.Juli 2005
35 Seemeilen
Gedsder nach Burgstaken
Starten früh und kreuzen gegen W, halten uns gut vom Windenergiepark frei. Werden Nachmittags von Gewitterfront überrascht, deren Durchgang uns aber für ein paar Stunden direkten und schnellen W-Kurs ermöglicht.

26. Juli 2005
Burg auf Fehmarn
Hafentag wg. Shopping in Burg.

27. Juli 2005
37 Seemeilen
Burgstaken nach Wendtorf
Passieren u. Motor Hochbrücke und laufen am Nachmittag bei leichter Briese unter Segel mit 2-3kn nach Wendtorf. Beenden nach 351sm den Sommerurlaub, geprägt von Flauten, Starkwind und Sturm.

Sommertörn 2004: Rügen

Reisebericht Segelurlaub 6. Juli bis 27. Juli 2004
Crew: Heidi, Ole, Hendrik und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2004

6. Juli 2004
43 Seemeilen Wendtorf nach Burgstaaken
Urlaubsstart mit einem Tag Verspätung. Da Bootsdiesel noch in der Werkstatt, ganzen Urlaubstörn mit Außenborder. Sperrgebiet muss umfahren werden. Nachmittags nehmen Wind (5-6) und See (>1m) zu.

7. Juli 2004
28 Seemeilen Burgstaaken nach Kühlungsborn
Starten mit mäßigen Wind, der Mittags aber nachlässt. Weiter mit Motor.

8. Juli 2004
24 Seemeilen Kühlungsborn nach Rostock
Kreuzen gegen E-Wind nach Rostock, Nachmittags starke Gewitterböen, aber rechtzeitig Segel kurz weg genommen. Laufen unter Motor die Warnow nach Rostock Stadthafen.

9. Juli 2004
54 Seemeilen Rostock nach Barhöft
Starten sehr früh und versuchen nach passieren von Warnemünde zu kreuzen. Wegen langem Weg nach Barhöft (Darßer Ort ist gesperrt) fast den ganzen Weg unter Motor. Erreichen am Abend gut Barhöft.

10. Juli 2004
9 Seemeilen Barhöft nach Stralsund
Laufen bei gutem Wind nur mit der Fock 6kn im Fahrwasser nach Stralsund und erreichen Stadthafen Mittags.

11. Juli 2004
16 Seemeilen Stralsund nach Vitte / Langer Ort auf Hiddensee
Wollen eigentlich nach Ralswiek. Starten nur mit Fock und laufen 5-6kn im Fahrwasser. Versuch bei Tonne 26 außerhalb des Fahrwassers Fahrgastschiff auszuweichen endet mit Grundsitzer. Mit Außenborder keine Chance, Leinenverbindung zu historischem Lastsegler schlägt fehl, rufen schließlich bei DGZRS Hilfe. Kreuzer Dornbusch befreit uns professionell in wenigen Minuten. Gehen nach Vitte auf Hiddensee.

12. Juli 2004
Vitte / Hiddensee
Hafentag um uns vom Vortag zu erholen. Befreien Außenbordsventil vom Schlick und erkunden später die einmalige Insel. Wetter verschlechtert sich weiter auf S-SW7.

13. Juli 2004
Vitte / Hiddensee
Weiterer Hafentag, Wetterbericht spricht von weiterer Verschlechterung. Besuchen Leuchtrum und Inselkino.

14. Juli 2004
19 Seemeilen Vitte nach Ralswiek
Trotz immer noch viel Wind unter Motor nach Ralswik. Setzten später nur gereffte Genua (Fock bei Grundsitzer im Wind zerrissen). Abends dann zu den Störtebeckerfestspielen, kaum sitzen wir nieselt es ununterbrochen, wir werden klitschnaß!

15. Juli 2004
Ralswiek
Hafentag. Wandern zu Fuß nach Lietzow und essen klasse Fisch für 7€/Person! Treffen im Wald Studenten der Uni Greifswald, die Bodenproben nehmen und im Yachthafen an Bord eines alten Schnellboots ihr Lager haben.

16. Juli 2004
39 Seemeilen Ralswiek nach Lohme
Starten in Ralswiek unter Motor und gehen bei Dornbusch auf Kurs rund Rügen. Setzen alle Segel und laufen bei W-Wind 3-4kn.

17. Juli 2004
Lohme
Hafentag zur Erkundung der Kreidefelsen. Schöner Tagesausflug.

18. Juli 2004
45 Seemeilen
Lohme nach Stralsund
Starten unter Segel Richtung Kap Arkona. Nach passieren versuchen wir gegen den W-Wind zu kreuzen (angesagt war E!), geben später auf und laufen unter Motor bei Dornbusch wieder in den Bodden. Vitte ist überfüllt, daher erneut nach Stralsund unter Segel, passieren gut Tonne 26!

19. Juli 2004
9 Seemeilen Stralsund nach Barhöft
Starten Mittags unter Segel in Stralsund für kurzen Trip nach Barhöft.

20. Juli 2004
47 Seemeilen Barhöft nach Warnemünde (Hohe Düne)
Laufen bei super Wind aus dem Bodden in die Ostsee und passieren Mittags Darßer Ort. Gehen auf Südkurs, Wettervorhersage meldet Sturm für den Abend. Erreichen Abends die Baustelle Hohe Düne, schon mit Starkwind und starkem Schwell im Hafen. Gegen 2200 dann tobt der Sturm.

21. Juli 2004
Warnemünde
Haftentag wegen W-Wind. Ausflug mit der Fähre in die Stadt.

22.Juli 2004
12 Seemeilen Warnemünde nach Kühlungsborn
Laufen mit hartem am-Wind Kurs nach Kühlungsborn und erreichen es am frühen Nachmittag.

23. Juli 2004
32 Seemeilen Kühlungsborn nach Orth auf Fehmarn
Wetterbericht einmal mehr nicht zuverlässig. Wind nimmt stetig zu, am Nachmittag dann wieder Starkwind. Aber erreichen gut Orth.

24. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Hafentag wg. ungünstiger W-NW Winde. Mit dem Fahrrad nach Burg zum Shoppen.

25. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Weiterer Hafentag, zum falschen Wind kommen jetzt noch viele Schauer.

26. Juli 2004
Orth auf Fehmarn
Weiter Hafentag, am Nachmittag hören die Schauer auf und die Sonne kommt durch!

27. Juli 2004
34 Seemeilen Ort auf Fehmarn nach Wendtorf
Trotz ungünstiger Winde Start unter Motor nach Hause! Beim Festmachen in Wendorf Poller gerammt und Personenschaden verursacht. Nicht schön!
Urlaub nach 411sm beendet, Außenborder nicht unbedingt tauglich für 9m Stahlboot.

Sommertörn 2003: Dänische Südsee

Reisebericht Segelurlaub 5. Juli bis 31. Juli 2003
Crew: Heidi, Olde, Hendirk und Peter. Am Ende des Berichts viele Urlaubsbilder!

Route 2003
5. Juli 2003
45 Seemeilen Wyk (Krückau, Elbe) nach Rendsburg (NOK)
Mit Wind und Regen geht’s über die Elbe nach Brunsbüttel, in den Nord-Ostsee Kanal bis nach Rendsburg, das wir am Abend erreichen.

6. Juli 2003
48 Seemeilen Rendsburg nach Laboe
Weiter unter Motor durch den NOK, dann nach Kiel Holtenau und Laboe.

7. Juli 2003
18 Seemeilen Laboe nach Damp 2000
Endlich segeln auf der Ostsee! Für den ersten Törn auf dem Meer haben wir für drei Tage einen Segeltrainer an Bord. Am Nachmittag lässt der Wind nach und wir laufen unter Motor nach Damp.

8. Juli 2003
31 Seemeilen Damp 2000 nach Marstal
Laufen bei gutem Wind 6kn in Richtung Aroe und treffen am frühen Abend in Marstal ein.

9. Juli 2003
31 Seemeilen Marstal nach Laboe
Starten unter Motor, setzten Segel und laufen gut 5kn. Am Nachmittag ist der Wind kurz weg, kommt dann aber wieder. Treffen am Abend in Laboe ein und verabschieden unseren Trainer. Danke, Michael!

10. Juli 2003
Laboe
Hafentag. Vervollständigen Ausrüstung und besuchen das Marineehrenmal.

11. Juli 2003
34 Seemeilen Laboe nach Heiligenhafen
Starten früh unter Segel mit W3-4. Gutes Segelwetter, ganz entspannt, erstmals alleine. Treffen am frühen Abend in Heiligenhafen ein.

12. Juli 2003
36 Seemeilen Heiligenhafen nach Niendorf
Wind hat über Nacht aufgefrischt, schlagen ein Reff in das Groß und machen Sturmfock klar. Bei WNW5-6 sind wir gut dabei, am Abend wird es dann ungemütlich. Erreichen Niendorf (Timmendorfer Strand) um Freund zu besuchen.

13. Juli 2003
Niendorf
Hafentag, Boot aufgeklart, Ort erkundet und Besuch bekommen.

14. Juli 2003
21 Seemeilen Niendorf nach Grömitz
Bei nördlichen Winden versuchen wir nach Norden zu kreuzen. Erreichen erst am Nachmittag die Höhe von Grömitz und laufen dort ein. Über Grund waren das nur 10sm!

15. Juli 2003
23 Seemeilen Grömitz nach Orth
Gehen am Vormittag unter Motor weiter Richtung Norden und können Mittags unter Segel nach Orth auf Fehmarn laufen. Nachmittags fest.

16. Juli 2003
Orth
Hafentag wg. Shopping in Burg. Mieten uns Fahrräder.

17. Juli 2003
24 Seemeilen Orth nach Bagenkop
Laufen unter Segel in Richtung Langeland. Mittags Flaute, Nachmittags dann weiter. Erreichen Abends den lauten Fährhafen Bagenkop.

18. Juli 2003
17 Seemeilen Bagenkop nach Drejö
Starten unter Motor in Richtung Marstal und setzten später Segel. Am frühen Nachmittag kommt Nieselregen auf, lässt aber wieder nach. Treffen am späten Nachmittag in Drejö ein und legen uns in ein 2er Päckchen.

19. Juli 2003
Drejö
Hafen- und Badetag aud Drejö bei einmaligem Sommerwetter! Heidi hat seit 4 Tagen Kopfschmerzen…

20. Juli 2003
10 Seemeilen Drejö nach Svendborg
Laufen unter Segel im Fahrwasser nach Svendborg, müssen bei Brückenpassage Motor kurz starten. Durch Seegras wird das Log blockiert. Erkunden die Stadt direkt am Nachmittag.

21.Juli 2003
18 Seemeilen Svendborg nach Lyö
Laufen unter Motor gegen den W-Wind im Fahrwasser nach Westen, kreuzen später und erreichen am frühen Nachmittag Lyö, um dort über Nacht zu ankern. Die Jungs machen einen mutigen Ausflug mit dem Schlauchboot zum Hafen.

22. Juli 2003
11 Seemeilen Lyö nach Faldsled
Setzen Segel und kreuzen „mühsam“ in Richtung kleiner Belt. Mittags dreht der Wind auf NW und frischt auf, nehmen Genua weg und setzen Arbeitsfock. Später frischt Wind weiter auf, nehmen Groß weg und beschließen, nach Faldsled zu gehen. Schwierige Ansteuerung, aber toller Ort!

23. Juli 2003
26 Seemeilen Faldsled nach Dyvig
Wind hat wieder nachgelassen, laufen unter Segel Richtung Als. Tagsüber immer wieder Flauten, treffen erst am Abend in Dyvig ein.

24. Juli 2003
15 Seemeilen Dyvig nach Sonderborg
Kreuzen im Alsfjord Richtung Fahrwasser Sonderborg und laufen dort unter Motor ein. Waren 20 Minuten auf Brückenöffnung und machen am frühen Nachmittag im südlichen Stadthafen fest.

25. Juli 2003
25 Seemeilen Sonderborg nach Kappeln
Laufen unter Segeln in Richtung Süden und passieren Nachmittags Schleimünde. Beschließen nach Kappeln zu gehen und sind Abends fest.

26. Juli 2003
Hafentag in Kappeln
Tanken Diesel nach, die Jungs gehen zum Frisör und ins Kino, wir gehen Bummeln.

27. Juli 2003
27 Seemeilen Kappeln nach Marstal
Starten bei bedecktem Himmel unter Motor in Richtung Schleimünde. Erreichen LT und treffen auf See >1,5m und Wind 5-6. Vermuten, das das Wetter besser wird und setzen Kurs auf Ärö. Wind frischt weiter auf, See nimmt zu. Mannschaft wird am frühen Nachmittag Seekrank. Erreichen erleichtert Marstal am Nachmittag.
Fazit: Wir hätten nach Schleimünde zurück kehren sollen!

28. Juli 2003
Marstal
Hafen-, Bade- und Erholungstag.

29. Juli 2003
31 Seemeilen Marstal nach Wendtorf
Starten zwar unter Segel, der Wind schläft aber noch Vormittags ein. Laufen weiter unter Motor. Öldruck fällt auf einmal, Motor offenbar überhitzt, obwohl Wasserpumpe läuft. Sitzen zunächst mitten auf der Ostsee bei absoluter Flaute und brütender Hitze fest. Am spätern Nachmittag kommt eine leichte Briese auf und wir laufen mit 2kn Richtung Wendtorf. Motor hält für Einlaufen durch, sind erst spät Abends fest.

30. Juli 2003
39 Seemeilen Wendtorf nach Gieselau Schleuse (NOK)
Servicetechniker untersucht Motor und stellt Thermostatschaden fest. Ersatzteil eingebaut, Motor getestet, alles wieder OK!
Starten Mittags unter Motor in Richtung NOK und erreichen bei Einbrechen der Dunkelheit Gieselau Schleuse und machen im 3er Päckchen fest. Unruhige Nacht wg. Schiffsverkehr auf dem Kanal.

31. Juli 2003
41 Seemeilen Gieselau Schleuse nach Wyk/Krückau
Laufen durch Kanal nach Brunsbüttel und segeln Mittags bei auflaufendem Wasser in Richtung Heimat. Sind am Abend fest.
Ein einmaliger Segelurlaub ist nach 571sm vorbei. Fast immer tolles Wetter, nur einen Sturm und nur einmal ein echtes Problem mit der Technik.

2002: Fabriksimulation und Video

Bei einem Museumsbesuch in Mannheim haben wir ein tolles Modell einer Fabrikanlage gesehen:


Wir kamen schnell auf die Idee, sowas mit unserem LEGO Mindstorms nachzubauen. Das Arbeitsergebnis haben wir im Bild und Film festgehalten, diesmal mit einer WEB-Cam gefilmt bzw. mit einer Digitalkamera aufgenommen.

Dieses Bild zeigt die ganze Anlage:

Hier kann man gut den Aufzug erkennen, der den Golfball auf die oben erkennbaren Schienen hebt:

Und hier das Auto, welches den Ball von rechts nach links fährt:

 

Die Filme

1997: Alte „Spielsachen“

Im folgenden ein paar „Spielsachen“, die sich so in der Vergangenheit angesammelt haben.

Das folgende Video wurde 1997 mit unserem Camcoder, einer ISA VIDEO-IN Karte und einem 80486 erzeugt. Damals habe ich mit den Kindern und deren Playmobil Figuren einen kleinen Trickfilm gedreht. Der Weg war und ist das Ziel. Hier das Video, welches sicherlich nicht Oskar würdig ist. Aber immerhin. Beispielvideo 655 KB

Als Lisa ihr Klavie bekam, musste das natürlich auch im Ton festgehalten werden. Das WAV-File hat 239 KB. Mittlerweile spielt sie noch Cello und Keyboard, falls wir mal Zeit finden, nehmen wir mal wieder was auf.

Im Sommer 2001 haben wir die Giebel neu malen müssen, ganz klar Frauensache 😉

Wir haben auch ein Familien-Logo: Freihand im damaligen MS PAINT gezeichnet 😉

 

1984: Bohrinselversorger in der Nordsee

Vorbemerkung 12/2007:
40 Tage Krankheitsvertretung auf einem Flachwasser Versorger in der Nordsee. Normalerweise sicher ein sehr harter Job, aber ich hatte viel Glück mit dem Wetter und der Mannschaft. Selten so gut gelebt…

Bohrinselversorger 1984
23. Mai 1984 Velsen
Mit dem ersten eigenen Auto (BMW 1802!) nach Velsen in die Niederland. Velsen war ein einziger Industriehafen und ohne Auto war man Abends, wenn man im Hafen lag, echt aufgeschmissen.
Neben verschiedenen Versorgungsjob haben wir einmal auch eine Insel geschleppt. In jedem Fall mussten die Steuerleute mit ihrem Dampfer sehr gut umgehen können!

1. Juli 1984
ca. 3.000 Seemeilen (?)     Velsen
Abmustern in Velsen. Der erkrankte Matrose war wieder Gesund. Während der Seefahrtesszeit habe ich nie so gut gelebt und verdient wie bei diesem kurzen Gastspiel. Wohl auch ein Grund, warum man hier keinen Dauerjob bekommen konnte.