Ankunft BARBADOS, erste Bilder und so weiter…

Keine Nachtrichten sind in unserem Falle ja immer gute Nachrichten.

Wir sind also wohlbehalten in BARBADOS angekommen, haben den ersten Rumpunsch intus und, vor allem, wir haben wieder vernünftiges Internet. Diese wesentliche infrastrukturelle Komponente eines Weltenseglers ermöglicht uns, endlich auch mal wieder Bilder hoch zu laden. Weitere mögen folgen, demnächst in diesem Blog. Und noch später dann der „wir fangen einen Fisch Film“…

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Double Bite – zwei auf einen Streich!

PORT ST CHARCLES in der SIX MEN’S BAY im Norden war ja ganz nett, aber völlig daneben. Die „Marina“ affenteuer, dafür aber null Nettigkeiten. Die Mitarbeitersind nett und hilfsbereit, aber das war es auch schon an Service. Aber immerhin kann man da besser einklarieren als in BRIDGETOWN, weil alle Behörden direkt in der Marina in einem Gebäude sitzen. Man kann sich die Marina auch sparen, davor ankern und mit dem Dingi ins Dingi-Dock des Yachtclubs fahren…

…OK, der Anstand gebietet es, dort einen Drink zu nehmen und dem kostenlosen, langsamen Internet zu fröhnen. Aber Vorsicht: 12 BB$ für einen Kaffee oder (ich meine) 18 BB$ für ein Bier. Das kostet hier in BRIDGETOWN auf der Straße, Eisgekühlt dann mal 3 BB$. (100 BB$ = 45 EURO)

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Tanken auf See

Überhaupt sind wir entsetzt, wie teuer die Insel ist. Das merkwürdige ist: Die Insel, soweit wir sie bis jetzt kennen, hat nichts außergewöhnliches. Die Hauptstadt BRIDGETOWN kann man ohne Übertreibung hässlich nennen. Aber: Die Menschen haben ihren eigenen Rhythmus. Sind immer freundlich und hilfsbereit. Haben einen groove, der einen neudisch werden lässt.

Kurzum: Hässlich und teuer, aber schön 😉

Verholen wir uns also nach BRIDGETOWN in den Süden der Insel. Dort treffen wir die britische Einhand-Segelyacht GRACE RICHARD wieder. Zuletzt im Mittelmeer, Süd-Spanien getroffen. Damals wusste der Skipper noch nicht, ob er in den Osten des Mittelmeeres oder in die Karibik gehen sollte…wir meinten, wenn man die Wahl habe und länger unterwegs sein wolle, sei Karibik schon mal ein guter Startpunkt. 😉

Heute werden wir die Insel per Auto erkunden. Das haben wir gestern schon gemietet. Bei einem offenbar muslimischen Autoververmieter. Soweit ja kein Problem – dennoch eine Erwähnung wert: Über seinem Schreibtisch hängt eine Karte: „MOSLEM OF THE WORLD“. Darin sind alle muslimischen Länder in grün dargestellt, alle anderen sind rot. Wusste noch gar nicht, das man die Welt in zwei Religionen aufteilen kann?

Soviel als Update für jetzt.

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Wal, jedenfalls ein Stück davon…

Morgen fliegen wir zurück nach Elmshorn. Nächste Woche fahren wir mit der Fähre für ein paar Tage nach OSLO um unsere Freunde Per und Elisabeth von ODA zu besuchen. Wir wollen die zum einen unbedingt noch mal sehen (so im SOUTHERN STAR / VANUATU Rallye Geiste) und zum anderen erfahren wie sie den Weg von GRIBRALTAR nach OSLO gemeistert haben. Wir biegen ja dann kurz vor OSLO rechts ab – nach HAMBURG! Später in diesem Jahr…

Peter.

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