Tag 11

Merkwürdig. Die See wird immer rauer, aber die Crew schläft besser.

Der Wind hat noch mal zugelegt und ist jetzt bei 25 Knoten. Alle 10, 15
Minuten kommt ein großer Brecher und versetzt SOUTHERN STAR um 40°-50°,
worauf der Autopilot erst mal einen Alarm auslöst nach dem Motto: Da
habe ich nicht hin gesteuert!
Im Wellental dann legt er entsprechend Ruder und bringt den Bug dahin,
wo er hin soll. Nach Westen, nach BARBADOS!

Wir hatten uns eigentlich noch auf ein paar ruhige Seetage gefreut, aber
nun sieht es nach dem Gegenteil aus. Noch vier Nächte sind zu meistern.
Wird schon klappen.

Würde uns nicht wundern, wenn wir kurz vor BADBADOS wieder ein paar
Segelboote sichten – oder das die Segler ein paar Stunden nach uns
ankommen. Denn jetzt müssten die über das Wasser fliegen – es sei denn,
sie heißen STORMVOGEL: Die hätten natürlich ordentlich gerefft 😉

Ansonsten nichts zu berichten. Wir alle versuchen den Tag zu ruhig und
entspannt wie möglich zu verbringen. Die Kombüsen-Crew hat bei diesen
Bedingungen natürlich einen Nachteil. Gut, das ich nur Esser bin, kein
Kocher.

An Bord alles wohl.

Peter.

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