Goodbye

Wer um die Welt segelt, der schließt Freundschaften fürs Leben.

Wir haben die Crew von SOUTHERN STAR in OPUA, NEUSEELAND im Vorfeld unserer Abreise nach VANUATU im Mai 2014 kennen gelernt. Das ist nun 18 Monate und knapp 10.000 Seemeilen her.  Ungewöhnlich, das ein Motorboot und ein Segelboot so lange zusammen segeln. Vermutlich haben wir damit einen kleinen, privaten Rekord aufgestellt.

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Das ist nun vorbei. STORMVOGEL wird nie wieder zusammen mit SOUTHERN STAR durch das Wasser pflügen.

Doch mögen auch die Boote nun getrennte Wege gehen, die beiden Mannschaften werden sich garantiert noch öfters im Leben sehen.

Das mag dem Umstand geschuldet sein, das man Boote nicht so einfach und schnell im Flugzeug transportieren kann, wie uns Seeleute. Unsere Wehmut hält sich noch in Grenzen – wir heuern Anfang Januar 2016 als Crew auf SOUTHERN STAR an und sehen JoJo und Robbie noch mal wieder. Dann dampfen wir zusammen noch mal über den ATLANTIK in die KARIBIK, während STORMVOGEL weiter im Winterschlaf schlummert.

Am 29. Oktober 2015 haben sich also die Wege unserer Boote endgültig getrennt.

Das war ein besonderer, einmaliger Moment den wir selbstverständlich entsprechend gewürdigt haben. In Gedanken blicken wir schweigsam zurück und denken an die vielen schönen Momente, aber auch an den einen dramatischen in der COREL SEA.

Wer um die Welt segelt, der schließt Freundschaften fürs Leben.

Nicht viele, aber mehr, als wenn man zu Hause auf dem Sofa vergammeln würde.

Peter.

P.S.:
Und das mit dem Trennen von Booten ist auch so eine Sache – STORMVOGEL und MAUNIE OF ARDWALL haben seit 2012 mit Sicherheit irgendeine, nicht rational erklärbare mentale Verbindung. Und das, obwohl die Boote tausende von Seemeilen getrennt sind. Boote leben.

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