BARCELONA – pulsierendes Leben

Wir liegen mit dem STORMVOGEL in der ultra-futuristischen PORT FORUM Marina (5/10-10/10/2015). Etwas im Norden, aber immer noch BARCELONA. Das ganze Gelände macht den Eindruck, als sei es im Rahmen eines Strukturwandel-Programms im Zuge von OLYMPIA oder der EXPO neu gestaltet worden.

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Riesige Freiflächen die ein dringliches Gefühl von Weite vermitteln, eine Solaranlage die einem Sicence-Fiction entliehen scheint, eine kühne Stahlbrücke über die Marina die einen tollen Ausblick ermöglicht. Die ganze Anlage darf man ruhig als mutige Architektur bezeichnen!

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Die Straßenbahn ist in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, ebenso ein Supermarkt in einem großen Shoppingcenter.

Idealer Standort für einen längeren Aufenthalt und viele Erkundungen!

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Allerdings, wie im letzten Lagebericht bereits beschrieben, nur einige hatten das Privileg des permanenten Landgangs. Andere schraubten an der Heizung, oder ließen wenigstens Schrauben.

Schrauben oder Schrauben lassen?

Das ist hier die Frage.

Oder vielleicht auch einfach: Schraube locker?

Nun denn, am Dienstag, den 6. Oktober 2015 bricht Heidi mit Team AUSTRALIA zu einer Auto-Tour auf. Sightseeing nur am Rande, in erster Linie müssen mal wieder Ersatzteile für den Motordampfer besorgt werden.
Aber immerhin – Heidi hat die Kamera mit und macht ein paar sehr schöne Bilder…
…nur schreiben, schreiben mag sie partout nicht.

Ohne Worte – hier eine Auswahl ihrer mitgebrachten Bilder:

 

Durch Wetterglück konnte ich dann am Samstag (10/10/2015) mit Heidi auch noch mal in die Stadt. Das wäre doch zu traurig gewesen, BARCELONA nur aus der Werkzeugkiste zu erleben?

Mit der Straßenbahn und später U-Bahn in die Stadt. Das Ticket ist cool. Für 10 € kann man 10 Fahrten am Tag machen. Jede Person kann mit fahren. Also „verbrauchen“ wir nur 4 Fahrten – dennoch, 10 € ist echt günstig.
Die Bahnen sind entsprechend einem Samstag voll – aber nicht unangenehm voll. Wie das wohl wochentags aussieht?

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Wir strolchen am Hafen herum, wollen mit der Seilbahn über die Hafenbecken schweben. An einer kleinen Werftpier stehen zwei Superyachten an Land. Vermutlich ein teures Vergnügen, mitten in BARCELONA seine Yacht überholen zu lassen.
Enttäuschung an der endlich erreichten Seilbahnstation: 17 € Pro Person und über eine Stunde Wartzeit lassen uns dann doch lieber zu Fuß um den Hafen schlendern. Wir wollen auf der RAMBLA flanieren und uns in ihren tollen Nebengassen und Plätzen verlieren. Die Stadt ist voll von Menschen. Wir hören viel Deutsch…haben wohl alle Ausgang?

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Als wir an der Kathedrale Santa Eulalia vorbei kommen, führen gerade zwei Artisten eine atemberaubende, weil ultra-schnee Show mit einem Reifen vor. Das ist Straßenartistik pur. Irre! Irre toll!
Es gibt auch ein Video davon, das muss aber erst noch hübsch gemacht werden, um der Sache gerecht wirklich zu werden.

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BARCELONA ist wohl eine der ganz wenigen Großstädte, in die man immer wieder zurück kehren kann. An quasi jeder Ecke kann man stehen bleiben und irgend etwas bestaunen.

Es stellt sich die Frage, ob die sehr vielen Straßenhändler zu einer Art Mafia gehören? Keiner sieht so aus, als ob die Ware ihm selbst gehöre. Die Decken auf denen die gefälschten Handtaschen liegen sind an ihren Ecken geschickt mit Bändern versehen – nur ein Handgriff genügt um den Stand „abzubrechen“ – wohl nur für den Fall, das Polisten auftauchen?

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Auf den Heimweg, verfahren wir uns um ein paar Stationen und müssen wieder zurück fahren. Warum die Straßenbahn die gleiche Nummer und die gleiche Endhaltestelle hat aber auf dem Weg dahin eine unterschiedliche Route nimmt, ist uns unbekannt. Vielleicht müsste man dazu spanisch lesen können?
Das mit der Sprache ist sowieso so ein Ding. Unsere Australischen Freunde reiben sich daran immer mehr. Stimmt schon, es ist schwierig, sich hier in Englisch verständlich zu machen.

War gut, den BARCELONA Aufenthalt gemacht zu haben. Lief zwar anders als gedacht, aber besser so als gar nicht!

Peter.

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