FETHIYE oder Warten auf DAS BOOT

Unser sehr gutes Wohnmobil von PAMAPA CAMPER haben wir am 18. Mai 2015 gegen einen DACIA DUSTER eingetauscht und das ebenfalls sehr gute ONUR MOTEL in der Nähe von FETHIYE bezogen.

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Damit begann die unsägliche Wartezeit. Versüßt zwar durch eine tolle Landschaft, Ausflügen (Berge, Meer, Markt), EFES Bier, sehr gutem Essen und den EUROPEAN SONG CONTEST (auch in der TÜRKEI über INTERNET streaming via HOLA! zu sehen….trotz ominösen „rechtlichen Gründen“…) – aber am Ende haben wir gewartet…

…und gewartet…

…und gewartet…

…und im INTERNET auf unserem GPS Tracker alle vier Stunden den Positionsupdate von LENA J nachverfolgt.

Am Montag Morgen, den 25. Mai 2015 dann endlich war der Dampfer LENA J in der Bucht von FETHIYE vor Anker und mit ihm unser STORMVOGEL.

!!! E N D L I C H !!!

Am Nachmittag waren wir mit den Entladen dran – und mussten selbst auf den Dampfer klettern um unser Boot für die Entladung vorzubereiten. In PHUKET noch streng verboten, hier schlicht notwendig weil kein Team vor Ort ist.

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Wir nehmen den STORMVOGEL fast unbeschädigt in Empfang. Aber völlig eingesaut. Nicht etwa mit zu erwartendem Wüstensand, sondern mit einer Rußartigen, schmierigen Schicht von schwarzem Dreck – komischer Weise ab ca. 2 Meter Höhe – Mast, Salinge, Leinen – rabenschwarz.

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Dank Hilfe von Freunden aus HILDEN schrubben wir den Dampfer am Dienstag gründlich ab – Heidi hängt 5 Stunden im Bootsmanssstuhl und wäscht den Mast von oben nach unten. Nachmittags schlagen wir die Segel an und Abends sind wir seeklar. Wahnsinn, was vier Erwachsene so reißen können!

Am Mittwoch dann schon fast fluchtartig die FETHIYE ECE MARINA verlassen – der Ärger über die 70 € pro Nacht für eine eher durchschnittliche Marina ist bei mir groß. Was kann man hier alles für 70 € kaufen?

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Wir treffen unsere Freunde von SOUTHERN STAR wie besprochen in der Bucht von FETHIYE und das süße Bordleben fängt wieder an.

Und unsere Reise nach Westen. Nach GIBRALTAR, zu erreichen am Jahresende.

Peter.

P.S.:
Derweil wir einen gewissen Müßiggang bekennen müssen, spielen sich im Nordatlantik echte Seglerdramen ab. Unsere Freunde Gabi, Jürgen und Jan auf VOYAGER haben nach 10 Seetagen echtem Scheißwetter entschieden, die Heimreise abzubrechen und in die Karibik zurück zu segeln. Harte, aber mit Sicherheit richtige Entscheidung!
Hier die aktuelle Lage nachlesen – und Daumen drücken!

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