PORT DICKSON (MALAYSIA)

(1-2/2/2015)

Eigentlich müsste man nur in Gegenden reisen, in denen es keinen Tourismus gibt.

Jedenfalls aus kulinarischer Sicht.

Das Essen ist dort in der Regel viel besser – und viel günstiger. OK, es gibt in solchen Gegenden vermutlich weniger zu sehen aber überall dort, wo es was zu sehen gibt sind wir.

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Wir Touristen.

Und wir versauen alles. Preise, lokale Originalität und soziales Verhalten.

PORT DICKSON ist sicher nicht bekannt für irgendwelche Attraktionen oder besondere Ausflugsziele und so sind wir tatsächlich Fremde in der Fremde. Ein (sagen wir mal) Herausforderung in solchen touristisch nicht entwickelten Gebieten ist die Bierversorgung. Denn, obwohl hier alles Multi-Kulti und Multi-Religion ist, Alkohol gehört nicht zum täglichen Leben. Entsprechend haben 90% der Restaurants auch kein Bier im Angebot.

Wir fragen uns so durch, denn der Skipper will zum Essen auch ein Bier trinken dürfen (das ist die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit) und landen bei KIMS SEAFOOD PALACE in PORT DICKSON. Ein Restaurant direkt am Wasser, ausgelegt auf große Gesellschaften und Mittagstisch.
Wir speisen dort erstklassig, mehr als reichlich und überaus wohlschmeckend – für knapp 40 € inklusive Getränke.

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Später in KL sind wir eher beim doppelten Preis und Durchschnitts-Qualität.

Nun denn, PORT DICKSON ist nur ein Transithafen für uns auf dem Weg nach Norden. Wir spazieren im Neubaugebiet „PD Waterfront“ und staunen nicht schlecht über den Leerstand in dieser Gegend. Da war wohl zu viel Investorengeld im Spiel – und zu wenig Realismus.

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Der Pool in der ADMIRAL MARINA ist super angelegt, überraschend kühl und es ist durchaus eine Erfahrung, erstmalig zusammen mit Muslimen in einem Pool zu planschen. Die Bekleidungsvorschriften für den Pool füllen ganze Hinweistafeln aus – warum wir uns in Deutschand mit solchen Spielregeln schwer tun ist uns ein Rätsel. Jedes Land kann doch seine eigenen machen und wem das nicht gefällt, der braucht ja nicht einzureisen. Ob nun nach MALAYSIA oder nach DEUTSCHLAND.

Weltpolitik, Weltreligion und Fanatiker – wir sollten weniger CNN sehen ;-(

Peter.

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