LINGGA ISLANDS: BENAN

BENAN 14/11/2014 bis 17/11/2014

Die Insel ist klein, aber dicht besiedelt. Na ja, also die Wasserfläche vor der Insel ist dicht besiedelt. Also wieder alle Häuser auf Stelzen im Wasser.

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Statt auf großes Programm wird hier ganz auf persönliche Begegnung  gesetzt. Anlegerbier auf der Terasse beim stellvertretenden Dorf-Chief – also auf einer Stelzenveranda über dem Wasser! Das Wetter ist mal wieder richtig gut, blauer Himmel, weiße Wolken und gar nicht so heiß wie sonst.
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Ankommen ist halt das Beste!

Seit PENUBA reist ein sehr unternehmungslustiger Koch parallel zu uns. BJ, so möchte er genannt werden (seine „Restaurants“ heißen BIG JAGGER) kocht als Gastkoch auf den verschiedenen Inseln und versucht das traditionelle mit dem modernen in der Küche zu verbinden. Eine Wohltat!
Heidi fragt ihn natürlich aus, wo er denn so gut kochen gelernt habe…in einer speziellen Schule natürlich, wie sollte es auch anders sein  😉
Neben Kochen organisiert BJ auch Bier auf den streng muslimischen Inseln zu vernünftigen Preisen. Für TANJUNG PINAG haben sich mitreisende Australier ein endlich mal wieder ein Steak gewünscht…BJ hat versprochen, das zu beschaffen. Schauen wir mal.

Nun denn. BENAN ist völlig entspannt, ein leiser Ort. Selbst die Gesänge von der Moschee scheinen viel dezenter, als sonst hier üblich.

Den Sonntag Nachmittag verbringen wir am Weststrand im erstaunlicher Weise kühlen Wasser, ein paar Jugendliche sitzen am Strand und musizieren mit der Gitarre, wir lauschen und denken so in uns hinein, wie friedlich, wie entspannt das Leben so sein kann.

Wir fragen um Erlaubnis für den Besuch von einer dieser Fischerhütten / Häuser im Wasser. Irre, mit welch einfachen Mitteln die Fischer solch große Bauwerke in Wassertiefen von 8-10 Metern setzten können!

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Eigentlich wollten wir Montags weiter ziehen, aber Robbie von SOUTHERN STAR ist zu Ohren gekommen, das man hier in der Nähe gut Fisch fangen könne. Also mieten wir ein Fischerboot und brechen auf…und kommen mit leeren Händen zurück.

Was bleibt ist die Gewissheit, das diese Fischer täglich ihr Leben für ein paar kleine Fische riskieren. Die Sonne brennt erbarmungslos, die Gewitter nehmen jede Sicht und die technische Ausrüstung ist unterirdisch schlecht.

Obwohl.

Diese 1 Zylinder Motoren, die per Hand angelassen werden…

…die starten immer und laufen, laufen und laufen.

STORMVOGEL, neuer Motor gefällig?

Peter.

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