AMBALAWI, KILO und KARANGA auf SUMBAWA

22-24. September 2014

Weiter Richtung Westen, weiter unter Motor. Diese täglichen Superflauten gehen uns langsam auf den Keks. Hätten wir ein Motorboot, wäre das natürlich anders. So ein Meer ohne Wind ist eben auch ein Meer ohne Wellen und Seegang.

In AMBALAWI übernachten wir einfach nur, weil wir nicht über Nacht durchmotoren wollen…lustig: Robbie auf SOUTHERN STAR hat mal wieder einen Baracuda gefangen – dabei ist der der Überzeugung, das man die nicht essen sollte. Also essen wir den auch nicht. Also nimmt er den mit und schenkt ihn den Dorfbewohnern die sich sehr darüber freuen. Allerdings ist der Vollzug der Schenkung einmalig: Robbie planscht gerade schwimmender-weise um sein Boot herum, als ein Kanu ankommt um Hallo zu sagen. Daraufhin gibt ihm JoJo den (toten) Fisch ins Wasser, Robbie schwimmt zum Kanu und fragt „Do you want a fish?“ und zaubert dann aus dem Wasser heraus den Baracuda 😉

In KILO Tags darauf sehen wir aus nächster Nähe die außerirdisch anmutenden Fischereiboote mit den großen Auslegern, die des nachts unglaublich hell erleuchtet die Küsten bevölkern. Für mich ist es ein Wunder, das diese Boote überhaupt schwimmen. Alles sieht extrem ausbalanciert aus…wehe, wenn einer von der einen Seite auf die andere läuft.
Im belanglosen Dorf treffen wir wieder auf die lachenden Kinder, Jugendliche mit gutem Englisch wollen wissen, wo wir her kommen und am Straßenrand sehen wir doch tatsächlich einen Edelstahl-Schweißer seine Arbeit verrichten. Auf INDONESISCH zwar, aber wir sind beeindruckt und er ist sichtbar stolz.

Bilder aus KILO:


KARANGA (24/09/2014) hingegen ist schon fast ein „must see“ Ankerplatz. Zum einen leben am Strand einige Sea-Gypsi´s und deren bunt beflaggten Boote verleihen der Bucht ein festliches aussehen.
Zum Anderen ist der Spaziergang auf der Hauptstraße ein Augenschmaus für schöne Häuser mit tollen Fenstern und Türen. Komisch, wie unterschiedlich geprägt solche Küstendörfer sind! Ein junger Mann nimmt uns mit und wir kaufen bei einer Bäuerin Obst und Gemüse. Alleine hätten wir das nie gefunden. Als ich ihn später nach Bier frage weiß er auch dafür eine Quelle, aber eher im Hinterstübchen denn über eine Ladentheke. Viele Moslems halten sich an das no-alcohol Gebot. Keine Nachfrage, kein Markt, kein Geschäft. Mit „ohne“ Bier.

Wie immer zieht Heidi die Kinder magnetisch an – wie immer bin ich davon überzeugt, das ihre Körpergröße dabei hilfreich ist…während ich eher als Bedrohung herüber komme…

Bilder aus KARANGA:


Aber auch in diesem sehr schönen Ort hält es uns nur eine Nacht und so ziehen wir weiter…

Peter.

 

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