EFATE Inseltour

Heute (Montag, 2. Juni 2014) haben wir unsere offizielle Inseltour unternommen…unser Fahrer ist wieder Tony, der heute bestimmt das Geschäft seines Lebens gemacht hat 😉

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Los gehts in den Süd-Osten der Insel – rauh ist die Küste, das Wetter ist sowieso besch….. und der Anblick des Meeres lässt keine Segellust aufkommen. Dafür lädt kurz darauf die BLUE LAGOON zum Baden ein. Aufmerksame mitreisende Beobachter bemerken denn auch gleich den Etikettenschwindel: Das Wasser ist eher Türkis oder gar Grün, denn Blau.
Aber in jedem Fall kalt, Erfrischung vom schwülheissen Tropenklima.

Ein sportlicher Motorbootfahrer schwingt die Liane, andere paddeln umher und ein furchtsamer Segelskipper braucht so seine Zeit…

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Weiter an der Küste, jetzt eher nördlich. Immer wieder passieren wir kristallklare Flüsse und Bäche, die in das Meer fließen.

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Die Küstenstraße, so erklärt uns Tony, wurde 2008 bis 2010 gebaut. Finanziert von den USA, gebaut durch NEUSEELAND. Diese Straße sei die Lebensader der Insel. Man kann nun in 2,5 Stunden die Insel umrunden, vorher brauchte man dazu 8-9 Stunden.

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Das ist uns zeitlosen Segel-Touristen ja eigentlich egal, aber für die Erschließung der abseits von PORT VILA gelegenen Dörfer und Sehenswürdigkeiten sicherlich unabdingbar.

Wir rollen über eine (der unkundige denkt) Wiese – aber nein: Das ist der ehemalige amerikanische Flughafen im zweiten Weltkrieg.

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Ein wenig stört uns nun doch, das wirklich jede Location nach Eintritt verlangt: 500 VATU für die BLUE LAGOON, 200 VATU fürs WORLD WAR II Musem – wir denken, das kann doch nicht sein? Wo ist denn der Eingang zum Museum? Wie, das soll alles sein?

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Ja, also räumlich ist das wirklich alles, aber: Wir werden gebeten Platz zu nehmen und es folgt eine radebrechende Einweisung über die hier ausgestellten Fundstücke – fast schon im Gangsta-Rap vorgetragen. In der Tat wussten wir nicht, das die damals verwendeten Coca-Cola Flaschen auf dem Flaschenboden mit ihrem Herkunfsstaat in den USA bezeichnet wurden. Was es nicht alles gibt?

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Gefunden wurden alle Ausstellungsstücke auf dem Meeresboden der HAVANA Bay im Nordwesten von EFATE – da haben die Kollegen aus den USA einfach alles versenkt. ;-(

Nun denn, Zeit für Lunch in der WAHOO Bar. Lecker, aber wieder mal teuer und von einem AUSTRALIER betrieben. (…grrr, immer was zu meckern!)

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Kurz darauf finden wir uns in der einzigen Kaffee-Fabrik VANUATU´s wieder. Die Kaffeebohnen werden auf TANNA angebaut und dann nach EFATE verschifft…

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…denn hier ist die einzige Röstmaschine weit und breit…

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…und die kommt aus, tarraaa: DEUTSCHLAND, dem Land der Kaffeeröster!

Wir verkosten natürlich das schwarze Gold, befinden es für gut und kaufen zwei Tüten. Sagenhafter-weise kann man den Kaffee auch online kaufen, unter www.tannacoffee.com findet man die Rösterei…aber die Technik scheint zu limitieren: Online-Versand nur in die USA. ASIEN klemmt und EUROPA ist wohl zu kompliziert.
Obwohl das Verpackungs- und Logistikzentrum der Rösterei das bestimmt her geben würde:

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Immerhin bliefern sie auch die Kreuzfahrer von P&O, wenn sie nach VANUATU kommen (clever!!!) und senden ganze Säcke nach SYDNEY / AUSTRALIEN. Nicht schlecht!

Nun denn, die Tour endet beim einzigen kostenlosen Strandabschnitt auf EFATE mit einer Dose Bier im Nieselregen…das Wetter hätte wirklich etwas besser sein können. Vielleicht hätten wir dann noch ein paar andere Stationen eingelegt und noch mehr ausgegeben 😉

Tourismus = Direkte Wirtschaftsförderung. Hurra, Hurra, Hurra!

Peter.

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