NZ – VANUATU Tag 1,2 und 3

Wir sind einen Tag früher abgereist, Freitag Mittag, 13:00 Leinen los.

Goodbye NEUSEELAND!

Unter Motor die BAY OF ISLANDS raus, Segel gesetzt und ab nach Norden.
Die drohende Seekrankheit nach 6 Monaten Landleben als klare Gefahr
erkannt, habe ich mich mit PAIHA Bomben präpariert. Die hat ein Arzt in
PAHIA erfunden, das ist direkt neben OPUA…
…allerdings wirken die bei mir nicht so richtig und schon am späteren
Abend wird es schwierig, das Boot zu führen.

Der Wind steht noch auf NW und ir laufen hart am Wind (Schwenkkiel
raus). Wasser rauscht massenweise übers Deck und es ist recht
ungemütlich. 2. Reff im Groß und Yankee, 7,5 Knoten Fahrt.

Der Samstag Morgen fängt erst gut an, allerdings legt der Wind noch mal
ordentlich zu und wir haben satte 25-30 Knoten Wind, in Böen sehen wir
35. Wir haben das Groß und das Yankee ganz weg genommen und laufen nur
per Fock 6,5 Knoten. Die Wellen sind mal wieder groß – und ab un zu
meint eine, übers Deck brechen zu müssen, weil wir quer zur Welle
laufen. Also ändern wir den Kurs so nach West, das die Wellen schräg
achterlich anlaufen und das Boot besser „umspülen“ 😉

Wie erhofft, erwartet und erbeten geht der Wind über Nacht zurück, der
Seegang auch und so segeln wir seit dem frühen Sonntag Mittag unter
Vollzeug Schmetterling bei SSW Wind mit 5-6 Knoten. Fast schon paradiesisch.

Unsere kleine Flotte läuft oft sehr weit auseinander – das Motorboot ist
derzeit sogar außerhalb unserer UKW Funk Reichweite. Klar, jetzt wo die
Welle runter ist laufen die natürlich gut vorran.

Letztlich bleibt uns noch ein Ausblick aufs Wetter. Und das sieht nicht
gut aus. Donnerstag/Freitag soll ein „kleines“ Tief unsere Kurslinie
kreuzen und noch mal für 30-35 Knoten Wind und >3 Meter Welle sorgen.
Das passt uns gar nicht.
Habe gerade unseren Wetterberater danach gefragt. Eine Idee ist wohl,
langsamer zu werden und den Mist vor uns vorbei ziehen zu lassen. Das
könnte auch gut klappen, da der Wind kommende Nacht einschlafen soll und
wir sowieso motoren müssen. Dann eben langsam…

So viel für jetzt,

ansonsten alles wohl an Bord,

Peter.

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