KAUEHI / TUAMOTO / Französisch Polynesien (20-22/06/2013)

Entgegen der Aussagen in den Büchern ist der Ankergrund vor dem Dorf auf KAUHEI 1A. Man ankert auf Sand in wahlweise 3-6 Metern. Die sehr wenige Korallenköpfe sind im klaren Wasser gut zu erkennen und man kann seinen Anker hübsch auslegen.

Das Dorf ist wirklich sehr klein – und es wirkt deutlich ärmer als TAKAROA auf uns. Auf der Straße sieht man kaum Leute und der Mini-Markt hat nach Lust&Laune geöffnet. Das ersehnte frische Brot bekommen wir aber auch nicht, als er mal geöffnet hat 😉

In die sehr flache Bucht hinein hat man eine Betonpier gebaut – direkt vor der Kirche. Das türkis-blaue Wasser, der blaue Himmel und die absolute Stille geben dem Ort eine ganz eigene Note – die verlassenen Häuser und Hütten verbreiten ein wenig Endzeitstimmung.

Das ändert sich, als Whiskey, Hendrik und ihre Freunde mit ihrem Motorboot längseits kommen. Die vier wollen kostbare BLACK PEARLS verkaufen. Zu diesem Zweck legen sie ein weißes Tuch aus und drapieren ihre Perlen darauf. Die Verständigung ist sehr schwierig, aber die Preisvorstellung kommt natürlich doch irgendwie rüber. Natürlich wissen wir nicht, ob wir nun Ramsch oder richtig gute Perlen gekauft haben…ich beruhige Heidi mit  der Aussage, das wir nicht mehr als den Gegenwert eine lokalen Kiste Bier ausgegeben haben…OK, die ist hier Gold wert, aber der Goldpreis fällt ja gerade ins Bodenlose, wenn  ich das richtig sehe 😉

Am Samstag beschäftigen uns fast den ganzen Tag mit unserem Yankee: Die Trimmleine des Achterlieks ist abgerissen und so flattert das wie doof. Die Reparatur dauert gut 6 Stunden – dabei stelle ich leicht schockiert fest, das das Fall (die Leine, mit der das Segel hochgezogen wird) an zwei stellen fast durchgescheuert ist. Unglaublich! Zum Glück ist das Fall lang genug und ich kann sie entsprechend kürzen. Wir müssen unbedingt das Fockfall und das Großfall auf Schäden untersuchen!

Als wir fertig sind brechen wir zusammen mit der MAUNIE in RIchtung Pass auf – dort wollen wir die Nacht verbringen. Die MAUNIE, weil man dort sehr gut schnorcheln können soll, der STORMVOGEL, weil wir so am nächsten Tag eine Stunde Zeit sparen auf unserem Weg nach FAKURAVA: Dort soll, wenn alles gut geht, Ole am Sonntag (22/06/20313 15:00 Uhr) eintreffen. War gar nicht so einfach, die lokale Reiselogistik.

Und hier noch die Bilder von KAUEHI – wir haben auf FAKARAVA mal wieder Internet 😉

Peter.

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