GALAPAGOS – MARQUESS Tag 6+7 (16&17/05/2013)

Das erste Drittel ist geschafft!

Mehr als 1.000 Seemeilen liegen hinter uns.

Allerdings bedurfte es am Morgen einer ausführlichen Diskussion mit der MAUNIE, um diesen Meilenstein exakt zu definieren. Denn: 3.000 Seemeilen insgesamt. Ist das erste Drittel dann geschafft, wenn man 1.000 Seemeilen gesegelt ist oder wenn man noch 2.000 Seemeilen vor sich hat? Die optimistischen Briten an unserer Steuerbord-Seite hatten zunächst die zurückgelegten Meilen im Auge und wollten schon am Vormittag feiern…bis der pedantische Deutsche (selten, höchst selten) an deren Backbord-Seite sie darüber aufklärte, das man ja wohl ewig lange im Kreis fahren könnte, dabei 1.000 Seemeilen zurück legt und dem Ziel nicht eine Meile näher kommt. Das wurde so schnell verstanden und akzeptiert, das nur die Frage übrig blieb, wie viele Meilen es denn nun wirklich bis zum Ziel sind. Auf der MAUNIE waren es am Morgen noch knapp 2.100, an Bord des STORMVOGELs nur 2.060. Und das, obwohl beide Boote nur knapp 2 Meilen auseinander liegen…Merkwürdigkeiten, Merkwürdigkeiten in den Weiten des Pazifiks…

Ansonsten haben wir am Morgen die Segelstellung geändert. Der Wind ist minimal weiter rum auf Ost und wir segeln wieder Schmetterling. Yankee an Backbord mit dem Baum, Groß an Steuerbord im ersten Reff. Das Boot schießt mit 8,5 Knoten durch das Wasser und man ist gut beraten, sich überall fest zu halten.

Seit wir unserer HYDROVANE (Windsteuerung) Gestern einen Vornamen gegeben haben, steuert sie wesentlich zuverlässiger als bisher. Sie heißt jetzt erst mal ELISABETH. Der Hinweis kam von der MAUNIE (…wo auch sonst her?): Solche „zickigen“ (meine, sehr freie Englisch-Deutsche Übersetzung) Bauteile an Bord benötigen einen Vornamen damit sie besser funktionieren. Und nun spannen wir den Bogen zur hoch verehrten Leserschaft: Kennt ihr einen besseren Namen für das Teil? Schreibt uns eure Vorschläge – per eMail, denn nur die können wir bei den affenartigen Satelliten-Tarifen lesen. Wir werden sorgsam auswählen und die HYDROVANE entweder umtaufen oder uns auf einen Doppelnamen einlassen!

Man merkt: An Bord alles wohl, das Boot läuft super und ein wenig, wenig Langeweile kommt auf.

Peter.

2 Gedanken zu „GALAPAGOS – MARQUESS Tag 6+7 (16&17/05/2013)“

  1. Wie wär’s mit ‚Else‘? Da kann man dann auch schon mal ‚dusselige Kuh‘ sagen, wenn sie rumspinnt. Unser Navi im Auto heißt so.
    Habt eine gute Reise.
    Beste Grüße von
    Marlene und Bert
    SY HEIMKEHR

  2. Hallo Ihr,
    unsere Elisabeth heißt Emma und meint die Spülfähigkeit jener elektrischen Maschine, die uns den Abwasch abnimmt..sie arbeitet stets korrekt und ohne Klagen..also in Analogie dazu : aus Elisabeth wird Emma, dann klappt alles weitere…Sigrun

    Gute Fahrt weiterhin!

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