SAN CRISTOBAL (GALAPAGOS / ECUADOR) 03&05/05/2013

Wir haben uns auf SAN CRISTOBAL eingerichtet, der Einreise-Formalismus war Dank Agentin Carmela halb so wild und wir haben begonnen, die Insel zu erkunden.

Zunächst, wie fast schon üblich bei uns, eine Inseltour mit dem Taxi und einem Guide. Problem diesmal: Der Guide war bemüht, Englisch zu sprechen, aber das war es dann leider auch…

Falls GOOGLE denn irgendwann doch mal den UNIVERSAL TRANSLATOR auf den Markt bringen sollte, wäre das endlich mal ein Fortschritt, der die Welt grundsätzlich verändern würde.

Nun denn. Über Schotterpiste mit dem PickUp zum Vulkan. Generell ist es hier ja nicht besonders warm – das liegt wohl am Humbolt-Strom. Aber als wir dann den Vulkan besteigen war es doch echt kalt!
Und wir fühlen uns eher wie im Schottischen Hochland im Herbst denn auf einer Insel nahe dem Äquator.

Der Vulkansee soll in der Regenzeit auch mal überlaufen…

Nächste Station ist die Schildkrötenzucht. Die Farm liegt „in the middle of nowhere“ und die älteren Schildkröten laufen frei herum. Die Babys sind geschützt in Ställen.

Es ist sehr, sehr ruhig und nun auch wieder warm, die Tiere haben es echt gemütlich hier!
Warum allerdings diese Aufzuchtstation notwendig ist, haben wir nicht begriffen. Denn der Teil der Insel, in der die Schildkröten in Freiheit leben ist für Menschen gesperrt.

Kurze Kaffeepause in einem der (angeblich) ältesten und größten Bäume der Welt…
Neben einem Baumhaus (eher Appartment in den Wolken), das über eine Hängebrücke erreichbar ist, gibt es auch einen Kellerraum in der Wurzel des Baumes…

…natürlich muss Heidi auch da hinein und hinaus klettern:

Am Steinstrand treffen wir später auf die obligatorischen GALAPAGOS Echsen – die wirklich wie Wesen von einem anderen Stern aussehen.

Zum Abschluss der Tour dann noch ein einfacher Lunch in der Stadt – und schon haben wir die wichtigsten Tiere und Orte der Insel gesehen. So schnell geht das als Weltreisender-Inseltourist.

GALAPAGOS á la Minute.

So richtig wird die Tourismus-Strategie hier nicht klar. Auf der einen Seite will man sehr restriktiv sein und die Natur schützen, auf der anderen Seite wird die Uferpromenade sehr schön ausgebaut und es sind viele, viele (in der Regel junge) Leute auf der Insel, die in Hotels und Hostels übernachten.

Die Seehunde jedenfalls finden die neue Uferpromenade mit ihren Holzbänken super:

Am Sonntag kommen wir eher durch Zufall am späten Nachmittag noch mal an Land und wie weltweit üblich taucht die Abendsonne auch diesen Ort in malerische Farben an denen man sich kaum satt sehen kann…

Peter.

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