Gestatten: Piton, Pierre Piton

OK, der Name ist natürlich ein Pseudonym, aber immerhin ein sauber abgeleitetes!

Pierre stammt aus dem französichen und entspricht in etwa dem deutschen Peter. Ein gewisser Wiedererkennungswert muss ja schließlich gegeben sein! Der Nachname Piton ist der in St. Lucia ortsansässigen Biermarke entliehen. Soweit die Herleitung des Pseudonyms.

Aber wozu braucht man als harmloser Karibik-Seefahrer einen neuen Namen?

Nun denn, ein gewisser King, Don King um genau zu sein, traf neulich auf eben jenen Pierre Piton und die beiden haben fieberhaft darüber nachgedacht wie man elegant zu Geld kommen könnte.
Inspiriert durch die vielen lokalen Boatboys, die einem hier alles und jeden verkaufen, entstand der Gedanke, einen speziellen Service nur für die gestressten Skipperinnen auf den örtlichen Markt zu bringen – nähere Details unterliegen natürlich der Geheimhaltung!

Don King sollte (wollte!) sich um das Marketing, die Preisfindung und vor allem um die Akquisition von Kundinnen kümmern, Pierre Piton war für die eigentliche Erbringung der Dienstleistung vorgesehen.

Der Plan war gut, das Team gerüstet und voller Tatendrang!

Ein erstes Bewerbungsfoto von Piere Pition liegt bereits vor:

Allerdings gesellten sich vor kurzem zwei Besucher in das Gefolge von Don King und beide, einmal über die (geheime) Geschäftsidee in Kenntnis gesetzt, kamen auf die glorreiche Idee, ebenfalls in das Management der neu zu gündenden Servicegesellschaft aufzurücken.

Das, so stellte Pierre Piton nach eingehender Analyse umgehend fest, konnte ja wohl nicht angehen: Drei Häuptlinge und nur ein Indianer. Klassiker in der Industrie, aber für eine karibische Boatboy Unternehmng völlig überdimensioniert. Das gibt nur Ärger!

Somit steht die Unternehmung noch vor dem ersten Kundeneinsatz unmittelbar vor dem Scheitern…

…zumal, unbestätigten Grüchten zufolge, Don King an Bord der BELLA in Richtung Norden aufbrechen wird. Auch das ein Klassiker der Industrie (Entfernung des Managements von der Produktion) – aber ein echtes, gut florirendes Boatboy-Geschäft ist nun mal eben lokal, direkt vor Ort zu erbringen.

Schade, Schade…

Ein Gedanke zu „Gestatten: Piton, Pierre Piton“

  1. …… geweitete Pupillen, leicht abwesendes Grin……äh, Lächeln, „tolle“ Geschäftsideen – (caribian gigolo?), die Hintergrundmusik von Bob Marley ist auch ohne Ton fast hörbar. Da stellt sich mit den sichtbar leeren Händen nur eine Frage: wo ist die Tüte mit landesüblichem Rauchzeug – zwischen die Knie geklemmt oder bereits verposemantuckelt? Oder wollte Heidi gerade auch mal? – der wievielte war es denn?

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