St. Pierre (Martinique) – Rosenau (Dominica) – Portsmouth (Dominica) – St. Pierre (Martinique) (05/02/2013-13/02/2013)

(oder: Zwei Ausflüge mit „Segeln dazwischen“)

Die Segeltour in den „Norden der Karibik“ sehen wir als erweiterte Probefahrt – schließlich haben wir ja sehr viele Dinge in Ordnung bringen müssen. Während ich nur nach Martinique wollte, wünschte sich Heidi auch Dominica!

Am Dienstag, den 5. Februar 2013 erreichen wir St. Pierre im Norden von Martinique. Das Segeln hinter den Inseln ist wirklich toll – in der Regel guter Wind für den Halbwindkurs – aber absolut keine Welle dabei!
Für die 15 Seemeilen von Fort de France nach St. Pierre brauchen wir entsprechend knapp drei Stunden. Auch hier gibt es keine Marina (Hafen) also wieder ankern.

Da die Küste sehr schnell steil abfällt muss man sehr nahe (ca. 100 Meter) unter Land um mit 5-6 Meter wassertiefe die ideale Ankerpostion zu erreichen. Als wir ankommen ist es schon recht voll und so suchen wir unseren Platz – nur um am nächsten Morgen von der Polizei vertrieben zu
werden – Ankerverbot! Also außerhalb des Sperrgebiets eine neue Ankerposition suchen.

Das Dingidocj von St. Pierre – der Parkplatz für die Gummiboote…

Der 6. Februar ist segelfrei, zu Ehren des Geburtstages meines Kommunikationsoffiziers.

So verbringen wir anderthalb sehr ruhige Tage in dem sehr beschaulichen, kleinen Städtchen. St. Pierre wurde irgendwann in Vorzeit mal von einem Vulkan ausgelöscht – davon zeugen einige Runinen. Ansonsten eine typisch
französische Kleinstadt mit großem Flanierplatz in der Stadtmitte, La Poste und Cafe´s und Restaurants. Nur das mit den Öffnungszeiten bekommen wir nicht gebacken – die machen am Nachmittag einfach zu 😉

In St. Pierre treffen wir die VIA CON ME (auch ein ARC Boot) wieder. Die Crew schlägt vor, gemeinsam nach Rosenau auf Dominica zu gehen und um dort einen Tagesausflug zu den Wasserfällen zu unternehmen.

So gehen am 7. Februar 2013 drei deutsche Boote über den Martinique-Dominica Kanal (offene See mit mehr als 1.000 Meter Wassertiefe) und liegen sicher an den Mooringbojen von „Pancho“ vor der Hauptstadt Dominica´s.

Da jede Karibikinsel ein eigener Staat ist (bzw. zu einem anderen Staat gehört) muss man jedes mal „Ein- bzw. Ausreisen“. Das nennt man „Ein-“ bzw. „Ausklarieren“. Gemeint sind die Pass- und Zollformalitäten. Während man in
Martinique (gehört zu Frankreich) kostenlos im Self-Service-Verfahren an einem Computerterminal selbst ein Formular ausfüllt (…und keine Stempel in die Pässe bekommt) läuft das auf Dominica anders: Dort füllt man handschriftlich
zwei Formulare aus und ein Uniformierter zeichnet gegen – und kassiert 40 EC-Dollar. Plus 20 weil wir nach 16:00 Uhr da sind und nun die Überstunden zählen.

Am 8. Februar dann der Ausflug. Wir starten wir mit 10 Erwachsenen, 3 Kindern und 2 Führern (Guides) in einem Kleinbus.

Zunächst denke ich, OK, das hatten wir in St. Lucia auch schon mal. Die Straßen sind in einem sehr schlechten Zustand und der voll beladene Bus wird langsam durch die vielen Schlaglöcher bugsiert.
Irgendwann verlassen wir dann die befestigte Straße und fahren über eine Art Feldweg. Noch langsamer…

…und kommen auf einem Parkplatz an. Noch denke ich mir nichts dabei – OK, kein anderes Fahrzeug hier, aber Dominica ist ja touristisch auch nicht so voll erschlossen wie St. Lucia.

Dann zu Fuß durch den Urwald. Der Trampelpfad geht buchstäblich über Stock und Stein und man muss aufpassen, wo man hin tritt – zumal der Guide „Mr. Jones“ ein ordentliches Tempo vorlegt. Der hat sich am Bus noch
umgezogen: Schuhe aus, alte Jeans-Shorts an und freier Oberkörper…

Dann die erste echte Prüfung: Der Trampelpfad quert den Fluß – also muss die Reisegruppe auch durch den Fluß. Das Wasser strömt schnell, überall liegen Steine und Steinchen. Wo man hintritt kann man nicht sehen – das Wasser
ist milchig grün-weiß:

Während die größeren mit langen Beinen knietief durch die Fluten waten, werden die kleinsten einfach getragen. Die „Mittleren“ hingegen versinken bis zu den Oberschnenkeln im Wasser und könnten sich glatt zu einem „Wet-Short-
Contest“ anmelden – sieht allerdings nicht so spannend wie ein „Wet-T-Shirt-Wettbewerb aus“. Nun denn – jetzt wissen wir warum Mr. Jones so spärtlich bekleidet durch den Urwald tobt.

OK, geschafft – schlimmer kann es ja wohl nicht werden!

Doch es wird schlimmer – oder besser: Wahnsinng anstrengend und aufregend. Wir klettern später aus dem Wasser kommend 2 oder 3 Meter hohe Felsen hoch, um oben angekommen wieder im Wasser zu landen. Die Sorge um
die Wertsachen (Fotoapperart und Papiere) ist gerechtfertigt. So richtig passt die Ausrüstung nicht zur Tour.

Nach anderthalb Stunden können wir endlich den „Victoria Fall“ sehen. Und Mr. Jones meint, wir könnten zwar noch weiter, aber jetzt würde es gefährlich. Der hat Nerven! Kurze Abstimmung – keiner will weiter. So ziehen wir nun
die mitgebrachten Badesachen an und schwimmen im erfrischend kalten Süßwasser zwischen den Steinen umher. Selbst der Kommunikationsoffizier geht is Wasser 😉

Nach dieser „Erfrischung“ dann wieder zurück – diesmal wissen wir ja, was kommen wird. Einfacher wird es dadurch nicht, aber erträglicher.

Und, so denke ich mir: In dem „Rastarant“ (heißt wirklich so) am Parkplatz wird es bestimmt ein Bier geben!

Dort (endlich!) angekommen erklärt mir der alte, nicht mehr ganz frisch aussehende Rastafari Moses: „Beer finished!“. Offenbar hat er selbst die letzte Flasche vernichtet – sie steht leer vor ihm ;-(

Wir genießen die Speise des Tages (Linsensuppe mit Süßkartoffeln) und Fruchtsäfte mit Rum. Dabei beobachten wir die Scene und denken uns: Man, sind die kaputt hier. Was die alles rauchen mögen?
So auch unser zweiter Tourguide „Whitey“ – der junge Kerl sitzt am Tisch und dreht sich einen dicken Joint, steckt ihn an und bekommt einen Anschiß von Mr. Jones dafür…wir denken „nicht vor den Gästen“ – hinterher stellt sich raus,
das Mr. Jones auch was abhaben wollte und die beiden verschwinden auf der Straße um in Ruhe ihr Zeug zu rauchen…

Nun denn, wir sind froh als es weiter geht. Diesmal zu den warmen Quellen des „Traffelegar Falls“ – Mr. Jones verspricht: Viel einfacher!

Das ist es denn auch. Touristisch gut erschlossen und die letzten Meter zu dem kleinen Gebirgsbach mit warmen Wasser schaffen wir denn auch noch. So sitzen wir in den Tümpeln mit warmen Wasser, von oben fällt warmer Regen
durch das Dach des Waldes (daher: Regenwald!) und der Kreislauf kommt richtig in Wallung!

Auf der Rückfahrt am Abend sind alle müde – und froh, den Tag ohne Unfall überstanden zu haben!

Allerdings berichten einige an den Folgentagen von Muskelkater… ;-))

Am Samstag, den 9. Februar 2013 gehen wir mit der BELLA weiter in den Norden von Dominica – nach Portsmouth. Dortiges Pflichtprogramm ist eine Tour auf dem Indian-River.

Zuvor überprüfe ich noch mal die Dieselanlage unserer Hauptmaschine. Sie springt wieder schlecht an…die „Reparatur“ in St. Lucia war nur von kurzer Dauer. In der Nacht habe ich von der elektrischen Dieselumpe geträumt – die müsste ich mal überprüfen. Am Morgen den Traum in die Tat umgesetzt – sie läuft NICHT. Wenn ich direkt Strom anschließe läuft sie. OK, wie wird dieses Teil bloß geschaltet? Also Kabel zurück verfolgen und ein Relais entdecken.

Aber wie schaltet ein (dieses!) Relais?

Wie gut das Mathias von der BELLA in der Nähe ist. Über Funk bekomme ich Anweisung, wie ich das Teil durchmessen kann und siehe da – es schaltet nicht! Es klickt zwar, aber der Kontakt wird nicht geschlossen. Also neues Relais suchen – an Bord des STORMVOGEL´s gibt es keinen Ersatz, aber BELLA hat noch eines über. Matthias hilft bei der Montage und siehe da: Wenn die Zündung der Hauptmaschine eingeschaltet wird, läuft jetzt auch die elektrische Dieselpumpe. Der Motor springt nun viel besser an, allerdings noch etwas holpirg. Ich vermute ein wenig Luft im System. Aber damit leben wir bis St. Lucia – ich habe die Entlüftungsschraube noch nicht entdecken können ;-))

Die 18 Seemeilen hinter die Insel sind nicht ganz einfach – immer mal wieder gar kein Wind. Offenbar sind die Berge auf Dominica höher und der Wind wird entsprechend stärker abgelenkt. Als wir ankommen stellen wir fest: Recht voll hier, keine Mooringboje frei! Also wieder ankern.

Das läuft hier alles über Guides: Man meldet sich über UKW Funk an – oder wird von einem Boot aufgegabelt. Die kümmern sich dann um einen und machen auch die Indian-River Tour.

Wir treffen das ARC Boot „2 Mickys“ wieder – auf ihrem sehr gemächlichen Weg nach Norden haben wir sie eingeholt 😉

Den Sonntag vertrödeln wir zunächst mit Brötchen holen und lesen, am Nachmittag kommt dann der Guide Martin (UKW Rufname „Providence“) und holt uns ab. Zuvor gab es mit anderen deutschen Booten noch eine ausführliche
Diskussion über die unterschiedlichen Preise für die Tour – und über die Frage, ob wir, die wir mehr bezahlen, „die Preise nicht kaputt machen würden“.

Das, oh je, erinnerte mich dann doch sehr an meine berufliche Vergangenheit. Da gab es dann auch immer Firmen, die „die gleiche Leistung zum halben Preis“ anbieten konnten! Und die Kunden waren völlig verwirrt…logisch! Aber wer kann bei individuellen Angeboten eigentlich „gleiche Leistung“ prüfen?

So auch die Indian River Tour: Der Fluß ist Nationalpark und kostet amtlich 15 EC Eintritt. Nun nimmt der günstigste (oder besser billigste?) Guide zusärtlich 25 EC – in Summe also 40 EC für die Tour. Martin will „stolze“ 65 EC. Wir
erinnern uns: 1 Euro sind ca. 3,6 EC.

Wir sprechen Martin daruaf an – der leicht angesäuert reagiert. Er würde Qualität anbieten und wir würden „seine Tour“ mit Sicherheit lieben – und der Preis bleibt.

OK, so denken wir, wir haben vielleicht schlecht eingekauft – aber gebucht ist gebucht.

So brechen wir also mit Maritn auf zu einer (so viel vorweg) einmaligen Tour auf!

Wir wissen nicht, ob er sich ob der Preisdiskussion besonders ins Zeug legt oder ob das sein Standard ist. Aber wir sind sicher, das „der andere Anbieter“ das nicht macht!

Auf dem Fluß muss gerudert werden und Martin erklärt uns die Tier und Plfanzenwelt. Geschichtlich weiß er zu berichten, das selbst Mr. Christoph Columbus diesen Fluß befahren habe. Wir sehen verwunschene Mangroven, Wurzeln, Krabben, Schlangen und „schräge“ Vögel.

Nach ca. 45 Minuten erreichen wir die Endstation – hier kommt man mit dem Boot nicht weiter. Natürlich gibt es hier eine Bar, aber Martin führt uns zuerst weiter in den Urwald. Mit der Machete bewaffnet will er uns Kokosnüsse schenken.

Also frisch vom Baum geschlagen, mit geübten Schlägen aus der äußere Schale geschält und dann die eigentliche Kokusnus in den Händen. Er öffnet eine, gibt uns die Milch und das Fruchtfleisch zu essen und denken,
wozu gibt es eigentlich BOUNTY?

Zurück zur Bar, einen Rumpunsch auf die Hand und ab ins Boot – wir müssen vor der Dunkelheit zurück sein. Der Rückweg wird noch eindrucksvoller: Die Dämmerung mit dem Abendlicht taucht den Fluß und den Urwald in ein
mystisches, manchmal unheimliches Licht.
Martin berichtet davon, das Dominica erst 1978 unabhängig wurde (gehörte zu England) und seit dem eine eigene Nationalhyme habe. Ob er uns die ersten beiden Strophen singen solle? Ja, na klar!

So treiben wir im Dämmerlicht auf einem Fluß durch den Urlwald und lauschen verzaubert der sehr schönen Stimme von Martin. Das Melodie ist recht melancholisch und Martin meint (nach tosendem Applaus!) die dritte Strophe läßt
er lieber aus, die würde nur traurig machen 😉

Während der Rückfahrt baut Martin an zwei kleinen Geschenken für Ulrike und Heidi: Aus Grashalmen klöppelt er zwei Vögel und drappiert sie in einer Hibiscus-Blüte – was für eine Fingerfertigkeit!

Die Tour ist vorbei, der Motor darf wieder gnutzt werden und Martin bringt uns „full speed ahaed“ mit seinem Langboot zurück zu unseren Booten. Diese Langboote sind hier übringends typisch. Mit nur 50-70 PS Außenbordern
erreichen sie bis zu 20 Knoten. Was für ein Geschwindigkeitsrausch!

Den Abend verbringen wir beim wöchentlichen Strand-BBQ (Grillen). Organisator ist die Vereinigung aller Tourguides und für 50 EC gibt es reichlich Rumpunsch (aber kein Bier) und richtig leckeres Essen.

Der Montag (11. Februar 2013) ist auch in der Karibik ein Rosenmontag – Karnevall! Und die feiern den hier auch in den frühen Morgenstunden. Als wir zum Brötchen holen an Land gehen sehen wir viele verkleidete Menschen (i.d.R. Männer in Frauenkleidern), die immerhin noch gehen können, zappelnd und tanzend vor einem Monstertruck mit Live-Band, Anheizer und Generator (…gib mir den Bass!) marschierend vorbei ziehen.
Aber so richtig ist das nichts für uns – wie immer: Als Zuschauer doof – als Mitmacher (vermutlich) genial…

Wir wollen zurück nach Rosenau um den Abend des Rosenmontags in der Hauptspadt zu verbringen. Ulrike ahnt schon, das wir Probleme mit den knappen Liegeplätzen bekommen werden. Wir rufen also Pancho an und der meint,
freie Moorings gäbe es zwar nicht mehr, aber er würde was organisieren.

Also los, den Weg kennen wir ja schon 😉

Als wir ankommen meldet sich Pancho über UKW nicht mehr, statt dessen kommt ein Security Boot. Der Skipper Markus meint, Pancho würde Karnevall feiern, er sei sein bester Freund und er würde uns einen sicheren Ankerplatz
für die Nacht zeigen.

So richtig gefällt uns die Situation nicht. Markus wirkt recht bekifft, die Dämmerung beginnt und keine Idee für eine Alternative.

Also folgen wir Markus., schmeißen den Anker und bringen auf seine Anweisung eine Heckleine an einen Festmacherdalben aus. Schwieriges Manöver bei Wind und dem Strom. Wir liegen endlich und Markus verlangt seinen
Lohn. 50 EC und einen Tip, gerne auch eine Flasche Rotwein. Eine sichere Mooring hätte 20 EC gekostet. Wir kommen uns ziemlich veralbert vor, beugen uns aber. Mit Leuten in diesem Zustand besser keinen Streß anfangen.
Beide Boote tauchen ihre Anker ab und denken, oh je, wie sollen wir die aus dem Schlamassel aus dem Grund wieder herauf bringen? Unser Anker hat sich in ein altes Grundgeschirr vertüddert und scheint so zu halten.

Mittlerweile denken wir, das wir doch einigermaßen gut liegen und nach dem Essen brechen wir zur viert mit dem Dingi auf, um noch kurz an Land ein Bier zu trinken. Karnevall lassen wir ausfallen – wir wollen die Boote nicht zu
lange alleine liegen lassen…

…als wir zurück kommen liegen BELLA und STORMVOGEL sehr dicht aufeinander! Der Strom ist gekentert und hat beide Boote gefährlich nahe zusammen kommen lassen. Wie fieren Ankerkette, verkürzen die Heckleine und
beschließen, Ankerwache zu gehen. Für den Fall der Fälle.
Während BELLA relativ konstant auf ihrer Position bleibt, treibt der Bug des STORMVOGELS immer weiter rum weil der Anker sich offenbar mittlerweile aus dem Grundgeschirr befreit hat und rutscht. Als der Morgen dämmert
beschließen wir den Anker aufzunehmen und uns so in Sicherheit zu bringen. Der Anker kommt tatsächlich klar, wir geben die Heckleine zunächst auf und laufen unter Maschine sicher in der Bucht. Die BELLA denkt genau so, auch
sie bekommen ihren Anker gut frei.

Der STORMVOGEL treibt, als wir das Dingi ausbringen. Ich fahre damit zum Festmacherdalben und sammle unsere guten Leinen wieder ein. Während dieser Zeit ist Heidi erstmals alleine auf dem fahrenden STORMVOGEL – aber
über UKW Kanal 72 sind wir ja mitteinander verbunden 😉

Wir brignen das Dingi wieder auf Deck, da erscheint ein sichtlich erholter und nüchterner Markus und meint, warum wir denn schon aufbrechen?

Kurzer Versuch der Erläuterung, immer hübsch freundlich bleiben und blos weg hier.

Das Boot ist natürlich noch nicht seeklar, also Maschine ganz langsam vorraus, aufräumen, stauen, alles seefest machen, Segel vorbereiten und ein improvisiertes Frühstück.

Die folgenden 25 Seemeilen über die offene See zeigen uns mal wieder, wie anspruchsvoll Hochsee-Segeln ist: Am Wind Kurs (wir haben SE statt der angesagten NE!), ordentlich Welle gegenan und Handsteuer.
Ich verliere schnell die Lust, die vorangegangene Nacht und der Aufbruch tun ein übriges.

Aber wengistens segeln wir schnell! Mit dem 2. Reff im Groß und dem 1. Reff im Yankee laufen wir 7-8 Knoten. Schnelle Reise!

So erreichen wir am frühen Mittag des 12. Februar 2013 St. Pierre und finden auf Anhieb guten Ankergrund.

Die freundliche ALDI TALK SMS „Sie sind in Europ“ empfängt uns wieder und wir buchen flugs das EU Sprach- und Internetpaket. Endlich wieder online! 😉

Am Abend erleben wir erneut den Karnevall – hier ziehen Spielmanszüge mit jeder Menge Trommeln und Trompeten durch die Straßen.

Heute (13/02/2013) ist mal wieder Ruhetag – Zeit um den Blog zu schreiben! Morgen gehen wir weiter in den Süden von Martiniqe (mal sehen, wo wir landen). Dort werden wir uns zunächst von der BELLA trennen – mit Chance sehen wir uns
dann noch einen Tag auf St. Lucia. Für Sonntag planen wir die Überfahrt nach St. Lucia.

Die Batterien sind recht weit runter -seit vielen Tagen keinen Landstrom, nur Generator (Stundenweise) und Hauptmaschine. Also mal ordentlich via Generator aufladen – und, wie sollte es anders sein: Auch er meint mal wieder
aussetzen zu dürfen. Wieder entlüftet, nun läuft er wieder. Aber das Projekt „Tagestank“ (bei dem ein kleiner Kradtstoffbehälter oberhalb der Maschine verhindert, das Luft in die Dieselleitung gelangen kann) reift in meinem Kopfe
heran und ich werde mir die Einzelteile in St .Lucia wohl kaufen.

Soweit der Bericht der letzten Tage. Mit Fotos bin ich erst mal sparsam -die 60 MB von ALDI TALK sind immer schneller aus, als man denkt 😉

Peter.

Ein Gedanke zu „St. Pierre (Martinique) – Rosenau (Dominica) – Portsmouth (Dominica) – St. Pierre (Martinique) (05/02/2013-13/02/2013)“

  1. Hey, Peter, – Heidi hatte Geburtstag – und kein einziges Wort zu der fälligen rauschenden (Bord)Party und dem Geschenkeberg, der die STORMVOGEL sicherlich fast kentern ließ? Eure Fans wollen das wissen!!!!!!!!

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