Tag 14: Business as usual

Man glaubt es kaum, aber so langsam kommt Langweile auf.

OK, das Boot schaukelt immer noch, wir müssen hier und da mal nach den Segeln sehen, aber ansonsten passiert hier an Bord herzlich wenig.

Na ja, bei so einer reinen Familiencrew die sich schon ein Leben-Lang kennt gibt es wohl auch nicht viel zu diskutieren. Zumal der Bootsmann angeblich sehr dem Skipper ähnelt. (Tstststs) Einmal mehr merkt man, das uns der 1. Offizier fehlt…

Letzte Nacht haben wir erstmals Blitze am Horizont gesehen – aber in ein Gewitter sind wir dann doch nicht gekommen. Dennoch haben wir in stockfinsterer Nacht das 2. Reff ins Groß gebunden um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Den Vormittag haben wir dann kollektiv „verdöst“.

Mittags wollte ich dann mit unserem Weltempfänger mal Deutsche Welle hören – war aber nicht.

Kurz gegoogelt – Ergebnis:

Die haben die Kurzwellensender aus Kostengründen abgestellt! So, wie ich das sehe kann man jetzt als Deutscher im Ausland also nur noch Webradio hören, wenn man denn eine entsprechende Internet-Verbindung hat. Finde ich ja reichlich beknackt! Via Kurzwelle hat man sie alle: Ohne Ende arabische Sender, Franzosen, Engländer, Italiener, Spanier – nur Deutschland muss sparen, oder was?

Soweit von Bord des STORMVOGELS, der platt vor dem Wind mit 5-6 Knoten auf 262° Sollkurs gen St. Lucia läuft.

Unser ETA haben wir im übrigen für Sonntag oder Montag (16/17 Dezember 2012) ermittelt.

Wird Zeit, das wir ankommen!

Peter.

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