Sommer in Makkum

Seit nun einer Woche liegen wir in der HUTTING Werft zu Makkum. Eine Woche Sommer pur – obwohl es heute deutlich kühler, gewittriger und ungemütlicher ist.

Aber die Woche war super! Wir haben unser neues Dingi „kleiner Stormvogel“ ausgepackt  und in Betrieb genommen. Als Skipper wurde Heidi auserkoren – schließlich kennt sie sich mit „heißen Öfen“ aus: Erprobte Enduro Fahrerin…

So düsen wir also zum Sightseeing oder zum Einkaufen mit dem Schlauchboot – OK, einen Umweltpreis bekommen wir dafür nicht. Aber macht Spaß!

Am Wochenende hatten wir Besuch von unseren Freunden aus Mannheim – die hatten es zu den ganzen Partys in Elmshorn nicht geschafft und wir wollten uns unbedingt noch mal sehen.

Heute waren wir mit dem großen Stormvogel im Kran. Unsere Hauptmaschine hat nach längerer Marschfahrt ein Temparaturproblem. Nachdem nun alle Fehlerquellen am Motor durch Überprüfung ausgeschlossen wurden bleib nur noch unsere neue Schiffsschraube als Ursache übrig. Das ist so ein High-Tec-Teil bei dem die Steigung der Propellerflügel eingestellt werden kann. Die (begründete) Vermutung ist nun das diese „zu stark“ eingestellt wurde und dadurch der Motor überlastet wird. Also heute raus aus dem Wasser, Propeller auseinander bauen, neue einstellen, zusammenbauen und wieder rein ins Wasser…einen Erfolgsbeweis können wir mit Chance bei einer Probefahrt erbringen.

Außerdem haben wir heute die hydraulische Steuerung als Stromfresser entlarvt. Da müssen wir Morgen auch noch mal ran (…lassen).

Auf der Morgigen Probefahrt mit dem Segeltrainer wollen wir neben der Maschinen-Überprüfung auch unser neues Leichtwindsegel („WINGACKER“) und die Wind-Selbststeueranlage ausprobieren. Bei der haben wir noch das Problem, das sie bei bestimmten Kursen gegen den Antennenmast schlägt….kleineres Steuersegel ist schon bestellt und auf dem Weg nach Makkum.

Im Moment hoffen wir, Mittwoch oder Donnerstag Richtung Amsterdam aufbrechen zu können. So langsam müssen wir nun mal los!

Hier ein paar Bilder. Die Robben sind noch aus Cuxhaven – die lagen da eines Morgens am Steg.